Rechtsprechung
| SG Marburg, 09.11.2005 - S 12 KA 36/05 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Vertragsarztangelegenheiten
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 135 Abs 2 SGB 5
Vertragsärztliche Versorgung - Leistungserbringung - keine rückwirkende Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Ultraschalldiagnostik - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
(Vertragsärztliche Versorgung - Leistungserbringung - keine rückwirkende Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Ultraschalldiagnostik)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
SGB V § 135 Abs. 2
Rückwirkende Genehmigung zur Ultraschalldiagnostik in der vertragsärztlichen Versorgung
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (6)
- BSG, 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R
Krankenhausarzt - Ermächtigung - vertragsärztliche Versorgung - Drittanfechtung - …
Auszug aus SG Marburg, 09.11.2005 - S 12 KA 36/05
Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (…vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 ;… BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 ; BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 ).Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (…vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 (juris Rdnr. 14);… BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 (juris Rdnr. 15); BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 (juris Rdnr. 15 f.)).
Mit dieser Beschränkung sei verbunden, dass diesen die Berechtigung zur Erbringung von Leistungen förmlich zuerkannt worden sein müsse (vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 (juris Rdnr. 15)).
- BSG, 28.01.1998 - B 6 KA 96/96 R
Honorarverteilung - Einbeziehung - Arztgruppe (hier: Laborärzte) - …
Auszug aus SG Marburg, 09.11.2005 - S 12 KA 36/05
Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 ;… BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 ;… BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 ).Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 (juris Rdnr. 14);… BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 (juris Rdnr. 15);… BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 (juris Rdnr. 15 f.)).
- BSG, 29.01.1997 - 6 RKa 24/96
Honoraranspruch nach § 85 Abs. 2a SGB V
Auszug aus SG Marburg, 09.11.2005 - S 12 KA 36/05
Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (…vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 ; BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 ;… BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 ).Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (…vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 (juris Rdnr. 14); BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 (juris Rdnr. 15);… BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 (juris Rdnr. 15 f.)).
- BSG, 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R
Abrechnung - ärztliche Leistung - Qualifikationsnachweis - Vertreter des …
Auszug aus SG Marburg, 09.11.2005 - S 12 KA 36/05
Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 ;… BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 ;… BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 ).Im System der vertragsärztlichen Leistungserbringung gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine für bestimmte spezialisierte Leistungen erforderliche Genehmigung vor der Leistungserbringung erteilt sein muss und weder rückwirkend erteilt werden noch nach ihrer Erteilung Rückwirkungen für einen vor der Erteilung liegenden Zeitpunkt entfalten kann (vgl. BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R - SozR 3-2500 § 135 Nr. 6 = NZS 1998, 540 (juris Rdnr. 14);… BSG, Urt. v. 29.01.1997 - 6 RKa 24/96 - BSGE 80, 48, 50, 54 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 17 = NJW 1997, 3119 = NZS 1997, 536 (juris Rdnr. 15);… BSG, Urt. v. 28.01.1998 - B 6 KA 41/96 R - SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 (juris Rdnr. 15 f.)).
- BVerfG, 16.07.2004 - 1 BvR 1127/01
Verfassungsmäßigkeit der Versagung der Vergütung kernspintomographischer …
Auszug aus SG Marburg, 09.11.2005 - S 12 KA 36/05
Rn. 26 Nach den genannten Vorschriften der UV, an deren Gültigkeit die Kammer keine Zweifel hat (vgl. BSG, Beschl. v. 14.02.1997 - 6 BKa 6/96 - juris; BVerfG, 1. Senat 2. Kammer, Beschl. v. 16.07.2004 - 1 BvR 1127/01 - SozR 4-2500 § 135 Nr. 2 = ZMGR 2004, 195 = NVwZ 2004, 1347= MedR 2004, 608= GesR 2004, 530 = NZS 2005, 91), sind die Unterlagen vor Erteilung der Genehmigung zu überprüfen und ist die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Ultraschalldiagnostik erst nach Erteilung der Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung zulässig. - BSG, 14.02.1997 - 6 BKa 6/96
Grundsätzliche Bedeutung der Rechtsfrage, ob eine medizinisch notwendige …
Auszug aus SG Marburg, 09.11.2005 - S 12 KA 36/05
Rn. 26 Nach den genannten Vorschriften der UV, an deren Gültigkeit die Kammer keine Zweifel hat (vgl. BSG, Beschl. v. 14.02.1997 - 6 BKa 6/96 - juris;… BVerfG, 1. Senat 2. Kammer, Beschl. v. 16.07.2004 - 1 BvR 1127/01 - SozR 4-2500 § 135 Nr. 2 = ZMGR 2004, 195 = NVwZ 2004, 1347= MedR 2004, 608= GesR 2004, 530 = NZS 2005, 91), sind die Unterlagen vor Erteilung der Genehmigung zu überprüfen und ist die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Ultraschalldiagnostik erst nach Erteilung der Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung zulässig.
- SG Mainz, 29.12.2006 - S 6 ER 276/06
Vertragsarzt - Abrechnung von Abrechnungsziffern ohne Abrechnungsgenehmigung - …
Fehlt einem Vertragsarzt die zur Abrechnung bestimmter Ziffern notwendige Abrechnungsgenehmigung, so trifft die KV im Hinblick auf die im Vertragsarztrecht bestehende gegenseitige Verpflichtung zur vertrauensvollen Zusammenarbeit dann eine Hinweis- und Beratungspflicht gegenüber dem Vertragsarzt, wenn sich eine Antragstellung ohne weiteres aufgedrängt hätte (vgl SG Marburg vom 9.11.2005 - S 12 KA 36/05) und die KV dies mit vertretbarem Aufwand hätte feststellen können.Die Vereinbarung Strahlendiagnostik und -therapie ist von der Ermächtigungsgrundlage des § 135 Abs. 2 SGB V gedeckt; auch ansonsten bestehen keine - insbesondere verfassungsrechtliche - Bedenken gegen deren Rechtmäßig- und damit Gültigkeit (vgl. hierzu etwa BSG, Urteil vom 29.09.1999 - B 6 KA 65/98 R; Beschluss vom 14.02.1997 - 6 RKa 6/96; BVerfG…, Beschluss vom 16.07.2004 - 1 BvR 1127/01 - SozR 4-2500 § 135 Nr. 2; SG Marburg, Urteil vom 09.11.2005 - S 12 KA 36/05) Die Erbringung und Abrechnung von Leistungen, für die nach der Vereinbarung Strahlendiagnostik und -therapie eine Genehmigung erforderlich ist, ist damit ausnahmslos nur mit einer solchen Genehmigung zulässig; die rückwirkende Erteilung einer Genehmigung kommt hingegen nicht in Betracht (vgl. BSG, Urteil vom 28.01.1998 - B 6 KA 93/96 R), und zwar auch dann nicht, wenn die materiellen Genehmigungsvoraussetzungen vorgelegen haben.
Eine Hinweis- und Beratungspflicht besteht im Hinblick auf die im Vertragsarztrecht bestehende gegenseitige Verpflichtung zur vertrauensvollen Zusammenarbeit allerdings dann, wenn sich eine Antragstellung ohne weiteres aufgedrängt hätte (SG Marburg, Urteil vom 09.11.2005 - S 12 KA 36/05) und die Kassenärztliche Vereinigung dies mit vertretbarem Aufwand hätte feststellen können.
25 Die Verletzung dieser Nebenpflicht aus dem zwischen den Beteiligten bestehenden sozialrechtlichen Schuldverhältnis führt zu einem Anspruch auf Schadensersatz (vgl. hierzu SG Marburg, Urteil vom 09.11.2005 - S 12 KA 36/05).
- SG Marburg, 16.09.2009 - S 12 KA 785/08
Kassenärztliche Vereinigung - sachlich-rechnerische Berichtigung von …
Rn. 27 Aber auch unterstellt, es liege ein Beratungsfehler vor, so kann nach den genannten Vorschriften eine Genehmigung für die Vergangenheit nicht erteilt werden und kommt nur ein Schadensersatzanspruch in Betracht (vgl. bereits Urteil der Kammer v. 09.11.2005 - S 12 KA 36/05 verb. mit S 12 KA 732/05 - v. 25.04.2007 - S 12 KA 779/06 -).
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