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Rechtsprechung
   OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99.PVL   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,10259
OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99.PVL (https://dejure.org/2000,10259)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 28.02.2000 - 8 Bf 334/99.PVL (https://dejure.org/2000,10259)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 28. Februar 2000 - 8 Bf 334/99.PVL (https://dejure.org/2000,10259)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Personalvertretungsrecht: Zulässigkeit eines erstmals im Beschwerdeverfahren gestellten Antrags, Maßnahme zur Hebung der Arbeitsleistung i.S. von § 86 Abs. 1 Nr. 5 HmbPersVG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Zulässigkeit eines erstmals im Beschwerdeverfahren gestellten Antrags in einem personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren; Geltendmachung der korrekten Anwendung einer Dienstvereinbarung im Einzelfall durch den Personalrat im Wege eines ...

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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 30.08.1985 - 6 P 20.83

    Zur Beteiligung des Personalrates bei der Einrichtung von …

    Auszug aus OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99
    Dabei ist als Hebung der Arbeitsleistung nicht die Steigerung der Menge oder Qualität des Arbeitsertrages anzusehen, sondern vielmehr die erhöhte Inanspruchnahme des oder der betroffenen Beschäftigten, zu der solche Maßnahmen typischerweise führen (vgl. Beschluß vom 30. August 1985 -- BVerwG 6 P 20.83 -- BVerwGE 72, 94, 102).

    Er meint vielmehr den körperlichen Einsatz und den geistigen Aufwand, den der Beschäftigte erbringen muß, um das ihm abverlangte Arbeitsergebnis in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu erzielen (vgl. Beschluß vom 30. August 1985 -- BVerwG 6 P 20.83 -- a.a.O.).

  • BVerwG, 13.06.1997 - 6 P 1.95

    Personalvertretungsrecht: Dienstanweisung zu einer deutlichen Steigerung der …

    Auszug aus OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99
    "a) Nach gefestigter Rechtsprechung des Senats fallen unter den Mitbestimmungstatbestand des § 76 Abs. 2 Nr. 5 BPersVG (Hebung der Arbeitsleistung) Maßnahmen, die darauf abzielen, die Effektivität der Arbeit in der vorgegebenen Zeit qualitativ und/oder quantitativ zu fördern, d.h., die Güte und/oder Menge der zu leistenden Arbeit zu steigern (vgl. Beschluß vom 23. Januar 1996 -- BVerwG 6 P 54.93 -- Buchholz 250 § 76 BPersVG Nr. 35 m.w.N. zur stRspr sowie zuletzt Beschluß vom 13. Juni 1997 -- BVerwG 6 P 1.95 -- Buchholz a.a.O. Nr. 36 = PersR 1997, 451 ).

    Der Zweck des Tatbestandes besteht darin, den oder die betroffenen Beschäftigten vor einer unnötigen oder unzumutbaren Belastung zu bewahren (zuletzt Beschluß vom 13. Juni 1997 -- BVerwG 6 P 1.95 -- a.a.O., S. 14).

  • BVerwG, 17.05.1995 - 6 P 47.93

    Personalvertretung - Schulorganisatorische Richtlinien - Schülerzahlerhöhung - …

    Auszug aus OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99
    Wesentlich für den Schluß von den objektiven Gegebenheiten auf den Zweck der Hebung ist die Unausweichlichkeit der mit der zwangsläufigen Beschleunigung oder Vermehrung der zu verrichtenden Tätigkeiten verbundenen erhöhten Arbeitsbelastung im ganzen (vgl. zu allem Beschluß vom 17. Mai 1995 -- BVerwG 6 P 47.93 -- Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 8, S. 9 m.w.N. zur stRspr).

    nicht auszugehen, wenn eine Kompensation an anderer Stelle etwa in der Weise in Betracht kommt, dass eine Verringerung anderer Tätigkeiten oder eine Verminderung der Arbeitsgüte anheimgestellt wird (vgl. Beschluß vom 17. Mai 1995 -- BVerwG 6 P 47.93 -- a.a.O.; zusammenfassend Beschluß vom 11. November 1993 -- BVerwG 6 PB 4.93 -- Buchholz 251.3 § 63 BrPersVG Nr. 1).

  • BVerwG, 28.12.1998 - 6 P 1.97

    Erhöhung der Pflichtstunden für Lehrer als mitbestimmungspflichtige Maßnahme zur …

    Auszug aus OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99
    Im Beschluß vom 28. Dezember 1998 hat das Bundesverwaltungsgericht (ZfPR 1999 S. 52, 53 ff.) seine ständige Rechtsprechung wie folgt zusammengefaßt:.
  • BVerwG, 23.01.1996 - 6 P 54.93

    Personalvertretungsrecht: Anordnung von Überstunden kein Mitbestimmungstatbestand

    Auszug aus OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99
    "a) Nach gefestigter Rechtsprechung des Senats fallen unter den Mitbestimmungstatbestand des § 76 Abs. 2 Nr. 5 BPersVG (Hebung der Arbeitsleistung) Maßnahmen, die darauf abzielen, die Effektivität der Arbeit in der vorgegebenen Zeit qualitativ und/oder quantitativ zu fördern, d.h., die Güte und/oder Menge der zu leistenden Arbeit zu steigern (vgl. Beschluß vom 23. Januar 1996 -- BVerwG 6 P 54.93 -- Buchholz 250 § 76 BPersVG Nr. 35 m.w.N. zur stRspr sowie zuletzt Beschluß vom 13. Juni 1997 -- BVerwG 6 P 1.95 -- Buchholz a.a.O. Nr. 36 = PersR 1997, 451 ).
  • BVerwG, 08.05.1992 - 6 P 22.91

    Wiederholungsgefahr bei Anordnung von Überstunden

    Auszug aus OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99
    Dies hat das Bundesverwaltungsgericht im Beschluß vom 8. Mai 1992 entschieden (PersV 1992 S. 442).
  • BVerwG, 11.11.1993 - 6 PB 4.93

    Begriff der Maßnahme zur Hebung der Arbeitsleistung - Unüberprüfte Übertragung …

    Auszug aus OVG Hamburg, 28.02.2000 - 8 Bf 334/99
    nicht auszugehen, wenn eine Kompensation an anderer Stelle etwa in der Weise in Betracht kommt, dass eine Verringerung anderer Tätigkeiten oder eine Verminderung der Arbeitsgüte anheimgestellt wird (…vgl. Beschluß vom 17. Mai 1995 -- BVerwG 6 P 47.93 -- a.a.O.; zusammenfassend Beschluß vom 11. November 1993 -- BVerwG 6 PB 4.93 -- Buchholz 251.3 § 63 BrPersVG Nr. 1).
  • VG Arnsberg, 03.02.2011 - 20 K 1230/10
    Rn. 46 Vgl. etwa für das Personalvertretungsrecht: Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28. Februar 2000 - 8 Bf 334/99 PVL - (juris); siehe auch OVG NRW, Urteil vom 6. September 1991 - 23 A 1943/86 -, Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter (NWVBl.) 1992, 139 und Beschluss vom 30. Oktober 2000 - 5 A 291/00 - a.a.O.; Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg, Urteil vom 16. September 1993 - 2 S 559/92 -, Verwaltungsblätter Baden-Württemberg (VBlBW)1994, 147; Bundesgerichtshof (BGH), Urteil vom 4. Oktober 1976 - VIII ZR 139/75 -, Neue Juristische Wochenschrift (NJW) 1977, 49.

    Rn. 49 Vgl. Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28. Februar 2000 - 8 Bf 334/99 PVL -, a.a.O.

    Rn. 57 Vgl. hierzu: Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28. Februar 2000 - 8 Bf 334/99 PVL -, a.a.O.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 03.05.2016 - 5 L 3/14

    Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit und Verletzung des Mitbestimmungsrechtes …

    Rn. 38 § 78 Abs. 1 Nr. 4 PersVG LSA ist nicht einschlägig, da im gegebenen Fall Streitgegenstand nicht das Bestehen bzw. Nichtbestehen einer Dienstvereinbarung, sondern vielmehr deren Regelungsinhalt ist (vgl.: OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 17. Dezember 2003 - 1 A 1088/01.PVL -, juris Rn. 67. f. [m. w. N.];… siehe zudem: Bieler/Vogelgesang/Plaßmann/Kleffner, PersVG LSA, Band 2, § 70 Rn. 76 bis 78, § 78 Rn. 43 f.; a. A. insoweit: OVG Hamburg, Beschluss vom 28. Februar 2000 - 8 Bf 334/99.PVL -, juris Rn. 26 [m. w. N.]).

    Der Anspruch auf ordnungsgemäße Anwendung einer Dienstvereinbarung steht indes nicht dem Personalrat, sondern vielmehr dem einzelnen Bediensteten zu, der seine Ansprüche aus der Dienstvereinbarung auf dem Verwaltungs- oder dem Arbeitsgerichtsweg geltend zu machen hätte (vgl.: OVG Hamburg, Beschluss vom 28. Februar 2000, a. a. O. Rn. 26 [m. w. N.];… Bieler/Vogelgesang/Plaßmann/Kleffner, a. a. O. § 70 Rn. 78 f., § 78 Rn. 43 f.).

  • OVG Sachsen, 09.11.2017 - 9 A 91/17

    Dienstvereinbarung, Zuständigkeit

    Soweit das OVG Hamburg (Beschl. v. 28. Februar 2000 - 8 Bf 334/99 PVL -, juris Rn. 24 m. w. N.) von der landesrechtlichen Zuständigkeitsregelung auch die Streitfrage über die Durchführung, den Inhalt und die Auswirkung der Dienstvereinbarungen erfasst, wird dies nicht im Einzelnen begründet, so dass sich dieser Entscheidung kein weiterer Erkenntnisgewinn entnehmen lässt (…so auch ohne nähere Begründung OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschl. v. 7. Oktober 2009 - 8 L 193/08 -, juris Rn. 24;… offen gelassen von OVG Lüneburg, Beschl. v. 11. August 2011 - 18 MP 4/11 -, juris Rn. 2;… vgl. auch Rehak, in: Lorenzen/Etzel u. a., Kommentar zum Bundespersonalvertretungsgesetz, LB Stand: August 2017, § 83 Rn. 30 m. w. N. Enger Schneider a. a. O. § 84 Rn. 91 m. w. N).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.12.2003 - 1 A 1088/01

    Beteiligungsrecht des Personalrats bei der Auswertung von mit Hilfe einer …

    OVG NRW, Beschluss vom 27.1.1995 - 1 A 3556/02.PVL -, PersR 1995, 327; a. A. - für eine vergleichbare Regelung in Hamburg - ohne weitere Begründung: Hamb. OVG, Beschluss vom 28.2.2000 - 8 Bf 334/99.PVL -, PersR 2001, 300.
  • VGH Bayern, 05.04.2022 - 18 P 21.1067

    Erfolglose Klage auf Feststellung der Mitbestimmungspflichtigkeit der Einführung …

    Damit fehlt es an dem für die Einleitung eines diesbezüglichen gerichtlichen Beschlussverfahrens nötigen Gesamtpersonalratsbeschluss und somit an der Zulässigkeit der Hilfsanträge, sodass auch für die Antragserweiterung die Sachdienlichkeit zu verneinen ist (vgl. OVG Hamburg, B.v. 28.2.2000 - 8 Bf 334/99 PVL - juris Rn. 22 f. m.w.N.).
  • VG Münster, 22.06.2017 - 22 K 5772/16
    Rn. 55 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 27. Januar 1995 - 1 A 3556/92.PVL -, PersR 1995, 327, und vom 17. Dezember 2003 - 1 A 1088/01.PVL -, juris Rd. 67; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 3. Mai 2016 - 5 L 3/14 -, ZfPR 2017, 42; differenzierend Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28. Februar 2000 - 8 BF 334/99 -, juris Rd. 24; a.A. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 6. Juli 2010 - OVG 60 PV 7.09 - juris; die Abgrenzung in die Begründetheit des Antrags verlagernd BayVGH, Beschluss vom 8. Juli 2014 - 17 P 14.559 -, juris Rd. 17 f.

    Rn. 57 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 17. Dezember 2003 - 1 A 1088/01.PVL -, juris Rd. 69 und vom 23. März 2010 - 16 A 2423/08.PVL -, juris Rd. 47; ebenso, soweit ein Verstoß gegen eine Dienstvereinbarung geltend gemacht wird Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28. Februar 2000 - 8 BF 334/99 -, juris Rd. 24; a.A.

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 08.10.2009 - 8 L 193/08

    Auslegung einer Dienstvereinbarung

    Den Anspruch auf korrekte Anwendung hat aber nicht der Personalrat, sondern der betroffene Beschäftigte, dem insoweit der Rechtsweg zum Verwaltungsgericht bzw. Arbeitsgericht offen steht (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 28.02.2000 - 8 Bf 334/99 PVL -, zit. nach juris).
  • OVG Hamburg, 24.04.2001 - 1 Bs 113/01

    Gesetzliche Grundlage für die hamburgische Verordnung über die Pflichtstunden der …

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  • OVG Hamburg, 01.06.2001 - 1 Bs 114/01

    Festlegung des Quotienten für die zukünftige Berechnung der Dienstbezüge im …

    Eine inhaltsgleiche Norm findet sich in § 76 Abs. 2 Nr. 5 BPersVG, so dass auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hierzu zurückgegriffen werden kann (OVG Hamburg, Beschl. v. 28.02.2000, PersV 2001, S. 37, 39).
  • VG Berlin, 20.04.2017 - 62 K 6.16

    Dienstvereinbarung zwischen Direktor des Klinikums und Klinkpersonalrat über die …

    Rn. 32 Lorenzen u.a., BPersVG, § 83 Rn. 30 und § 73 Rn. 22; GKÖD, K 83, Rn. 24, Seite 25; sowie Hess. Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 22. März 1989 - BPV TK 1127/88 -, Juris Rn. 53; Hamb. Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 28. Februar 2000 - 8 Bf 334/99 PVL -, Juris Rn. 24, und dem Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 7. Oktober 2009 - 8 L 193/08 -, NVwZ-RR 2010, 245 [246].
  • OVG Schleswig-Holstein, 23.09.2020 - 12 LB 1/19

    Rechtsschutzbedürfnis für ein personalvertretungsrechtliches Beschlussverfahren

  • VG Köln, 29.09.2011 - 33 L 1163/11

    Erlass einer einstweiligen Verfügung im personalvertretungsrechtlichen …

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