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Rechtsprechung
   BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,636
BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65 (https://dejure.org/1966,636)
BVerwG, Entscheidung vom 01.12.1966 - VIII C 27.65 (https://dejure.org/1966,636)
BVerwG, Entscheidung vom 01. Dezember 1966 - VIII C 27.65 (https://dejure.org/1966,636)
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (8)

  • BVerwG, 24.09.1954 - IV C 31.54
    Auszug aus BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
    Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts über die Anerkennung auch einer nur subjektiv bedingten Zwangslage (BVerwGE 1, 195) hat der erkennende Senat auch auf die wirtschaftlichen Gründe der Flucht angewendet; er hat z.B. in seinem Urteil vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ROW 1963 S. 171 = ZLA 1963 S. 63, die Befürchtung eines von Arbeitslosigkeit betroffenen aus Mitteldeutschland geflüchteten Antragstellers, seine Bemühungen um einen neuen Arbeitsplatz würden aus politischen Gründen erfolglos bleiben, als ausreichend angesehen, weil er unter rechtsstaatlichen Verhältnissen keinen Grund zu dieser Befürchtung gehabt hätte.
  • BVerwG, 06.06.1958 - V C 424.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
    Die Tatsache, daß ein Bewohner der sowjetischen Besatzungszone einen Beruf ausübt, der dort üblicherweise politischen Bindungen unterliegt, führt für sich allein noch nicht zu dem Ergebnis, daß er eine besondere Zwangslage, die sich hieraus für ihn ergibt, zu vertreten hat (BVerwGE 6, 357).
  • BVerwG, 12.10.1960 - VIII C 127.59
    Auszug aus BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
    Aus dem Gesichtspunkt des Vertretenmüssens hat ein geflüchteter Antragsteller auf den Flüchtlingsausweis im allgemeinen dann keinen Anspruch, wenn er die Verfolgung, auf die er sich zur Begründung seiner Flucht beruft, im Bewußtsein dieser voraussichtlichen Folge selbst herbeigeführt hat durch ein Verhalten, dessen Unterlassen ihm nach den Umständen seines Falles bei Berücksichtigung der Lage der gesamten Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone hätte zugemutet werden können (vgl. das Urteil vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 127.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 18 = DVBl. 1961 S. 88 - ROW 1961 S. 67 = ZLA 1961 S. 135).
  • BVerwG, 09.04.1964 - VIII C 65.61

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
    Der Tatbestand des § 3 Abs. 2 Nr. 3 BVFG setzt eine Tätigkeit voraus, die dazu geeignet und auch dazu bestimmt war, die freiheitliche demokratische Grundordnung im räumlichen Geltungsbereich des Grundgesetzes zu gefährden (vgl. hierzu BVerwGE 18, 187).
  • BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
    Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts über die Anerkennung auch einer nur subjektiv bedingten Zwangslage (BVerwGE 1, 195) hat der erkennende Senat auch auf die wirtschaftlichen Gründe der Flucht angewendet; er hat z.B. in seinem Urteil vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ROW 1963 S. 171 = ZLA 1963 S. 63, die Befürchtung eines von Arbeitslosigkeit betroffenen aus Mitteldeutschland geflüchteten Antragstellers, seine Bemühungen um einen neuen Arbeitsplatz würden aus politischen Gründen erfolglos bleiben, als ausreichend angesehen, weil er unter rechtsstaatlichen Verhältnissen keinen Grund zu dieser Befürchtung gehabt hätte.
  • BVerwG, 24.05.1960 - VIII C 21.59
    Auszug aus BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
    Etwas anderes hätte zu gelten, wenn der Kläger bei der Aufnahme des Berufs als Hochschullehrer von vornherein erkannt hätte oder damit hätte rechnen müssen, daß er sich durch die Ausübung dieses Berufes alsbald einer besonderen Zwangslage aussetzen würde; diese hätte er zu vertreten (vgl. das Urteil vom 24. Mai 1960 - BVerwG VIII C 21.59 -, Buchholz a.a.O. Nr. 15 = JR 1961 S. 114 = ROW 1961 S. 26 = ZLA 1960 S. 316).
  • BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 116.60

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
    Dieser Ausweg war ihm demnach nicht zuzumuten (vgl. das Urteil vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 116.60 -, Buchholz a.a.O. Nr. 25 [L] = DÖV 1963 S. 187).
  • BVerwG, 20.01.1966 - VIII C 373.63
    Auszug aus BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
    In solchen Fluchtfällen ist das Vertretenmüssen nur dann angenommen worden, wenn der Betroffene es in späterer Zeit trotz entsprechender Möglichkeiten unterlassen hatte, in zumutbarer Weise die früher eingegangenen Bindungen an den kommunistischen Parteiapparat wieder zu lösen (vgl. das Urteil vom 20. Januar 1966 - BVerwG VIII C 373.63 -, ROW 1966 S. 218 = ZLA 1966 S. 237).
  • BVerwG, 17.03.2005 - 3 C 20.04

    Dem nationalsozialistischen System erheblichen Vorschub leisten; …

    a) Voraussetzung für den Anspruchsausschluss ist in objektiver Hinsicht, dass nicht nur gelegentlich oder beiläufig, sondern mit einer gewissen Stetigkeit Handlungen vorgenommen wurden, die dazu geeignet waren, die Bedingungen für die Errichtung, die Entwicklung oder die Ausbreitung des nationalsozialistischen Systems zu verbessern oder Widerstand zu unterdrücken, und dies auch zum Ergebnis hatten (vgl. u.a. Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VIII C 27.65 - Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 345 und daran anschließend für § 2 Abs. 1 Nr. 1 HHG u.a. Urteil vom 22. Mai 1969 - BVerwG VIII C 80.65 - Buchholz 412.6 § 2 HHG Nr. 2 und Beschluss vom 12. Februar 1991 - BVerwG 9 B 244.90 - Buchholz 412.6 § 2 HHG Nr. 3; zu § 6 Abs. 1 BEG: BGH, Urteile vom 4. August 1958 - IV ZR 56/58 - RzW 1958, 405 …und vom 10. Juli 1986 - IX ZR 55/86 - BGHR BEG § 6 Abs. 1 Nr. 1).

    Ein "erhebliches" Vorschubleisten setzt ferner voraus, dass der Nutzen für das Regime nicht nur ganz unbedeutend gewesen ist (Urteile vom 22. Oktober 1987 - BVerwG 3 C 12.87 - Buchholz 427.6 § 3 BFG Nr. 25, vom 11. März 1965 - BVerwG VIII C 396.63 - ROW 1966, 30 = Buchholz § 412.3 § 3 BVFG Nr. 40 und vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VIII C 27.65 - a.a.O., sowie Beschluss vom 25. Oktober 1967 - BVerwG 8 B 197.67).

  • BVerwG, 22.10.1987 - 3 C 12.87

    Wegnahme eines Sparguthabens - Vertretenmüssen des subjektiven Unvermögens zur …

    In diesem Zusammenhang kann die - für die Anwendung des § 4 Abs. 1 Satz 2 BFG rechtlich unerhebliche - Frage von Bedeutung sein, inwieweit die Bereitschaft zur Leistung von Spitzeldiensten für den SSD dem Kläger entgegengehalten werden kann und eine Zwangslage von ihm zu vertreten ist (vgl. § 230 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 LAG i.V.m. § 3 Abs. 1 Satz 1 des Bundesvertriebenengesetzes - BVFG - vgl. hierzu ferner Bundesverwaltungsgericht, Urteile vom 12. Oktober 1960 - BVerwG 8 C 127.59 - , vom 22. Februar 1961 - BVerwG 8 C 287.59 - DVBl. 1961, 552>, vom 28. Januar 1965 - BVerwG 8 C 293.63 - <BVerwGE 20, 211 = DÖV 1962, 392> und vom 1. Dezember 1966 - BVerwG 8 C 27.65 - sowie Urteile vom 25. April 1962 - BVerwG 8 C 320.59 - <NJW 1962, 1786>, vom 17. Januar 1963 - BVerwG 8 C 12.61 - <ZLA 1963, 286>, vom 16. Januar 1964 - BVerwG 8 C 72.62 - <ZLA 1964, 343>, vom 28. Januar 1965 - BVerwG 8 C 242.63 - <ZLA 1965, 374> und vom 12. Oktober 1967 - BVerwG 8 C 117.65 - ).

    Nach dieser Rechtsprechung setzt der Tatbestand des "Vorschubleistens" im Sinne von § 3 Abs. 2 Nr. 1 BVFG voraus, "daß der Betroffene mit seinem Handeln bewußt und mit einer gewissen Stetigkeit das Ziel verfolgt hat, einer Festigung des in der sowjetischen Besatzungszone bestehenden politischen Systems als eines Unrechtssystems nachhaltig zu dienen" (Urteil vom 22. Mai 1969 - BVerwG 8 C 80.65 - - unter Hinweis auf das Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG 8 C 27.65 - ).

    Dieses Tatbestandsmerkmal ist nach dieser Rechtsprechung schon von seinem Wortsinn her zu verstehen "als ein planmäßiges und auch erfolgreiches Handeln zugunsten einer schlechten Sache" (vgl. BVerwG 8 C 80.65 - - unter Hinweis auf BVerwG 8 C 27.65 - ).

    "Erheblich" ist danach ein Vorschubleisten, wenn der Nutzen, den das Regime aus dem Verhalten gezogen hat, nicht nur ganz unbedeutend gewesen ist (vgl. Urteile vom 11. März 1965 - BVerwG 8 C 396.63 - und vom 1. Dezember 1966 - BVerwG 8 C 27.65 - ; Beschluß vom 25. Oktober 1967 - BVerwG 8 B 197.67 -).

  • BVerwG, 17.06.2026 - 8 B 30.25

    Erfolglose Beschwerde der Kläger als Erben mehrerer Grundstücke gegen Ablehnung …

    Die vor sechzig Jahren in einer Entscheidung zu § 3 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) geäußerte Einschätzung, das Tatbestandsmerkmal des erheblichen Vorschubleistens habe diffamierenden Charakter (BVerwG, Urteil vom 1. Dezember 1966 - 8 C 27.65 - Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 45), bezog sich nach Absatz 2 Nr. 1 dieser Vorschrift auf die Unterstützung des im sowjetischen Sektor von Berlin und der sowjetischen Besatzungszone herrschenden Systems und wurde nicht von der Rechtsprechung zum hier einschlägigen § 1 Abs. 4 AusglLeistG übernommen.
  • BVerwG, 12.02.1991 - 9 B 244.90

    Bewohner der früheren DDR - SED - Festigung des Herrschaftsanspruchs - …

    Soweit die Beschwerde in diesem Zusammenhang die Bedenken anspricht, die in dem Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG 8 C 27.65 - (Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 45) unter Hinweis auf einen Aufsatz von Arndt in NJW 64, 1776 gegen die Verfassungsmäßigkeit der mit § 2 Abs. 1 Nr. 1 HHG wortgleichen Vorschrift des § 3 Abs. 2 Nr. 1 BVFG geäußert worden sind, hat der damals für das Vertriebenen- und Häftlingshilferecht zuständige 8. Senat diese Zweifel letztlich nicht als durchgreifend erachtet.

    - BVerwG 8 C 27.65 - a.a.O.; Urteil vom 22. Mai 1969.

  • VG Greifswald, 21.04.2009 - 2 A 2004/06

    Rechtliche Ausgestaltung eines Anspruchs auf Ausgleichsleistungen nach den …

    Voraussetzung für den Anspruchsausschluss ist in objektiver Hinsicht, dass nicht nur gelegentlich oder beiläufig, sondern mit einer gewissen Stetigkeit Handlungen vorgenommen wurden, die dazu geeignet waren, die Bedingungen für die Errichtung, die Entwicklung oder die Ausbreitung des nationalsozialistischen Systems zu verbessern oder Widerstand zu unterdrücken, und dies auch zum Ergebnis hatten (vgl. u.a. BVerwG, Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VIII C 27.65 - Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 345 und daran anschließend für § 2 Abs. 1 Nr. 1 HHG u.a. Urteil vom 22. Mai 1969 - BVerwG VIIIC 80.65 - Buchholz 412.6 § 2 HHG Nr. 2 und Beschluss vom 12. Februar 1991 - BVerwG 9 B 244.90 - Buchholz 412.6 § 2 HHG Nr. 3; zu § 6 Abs. 1 BEG : BGH, Urteile vom 4. August 1958 - IV ZR 56/58 -RzW 1958, 405 …und vom 10. Juli 1986 - IX ZR 55/86 - BGHR BEG § 6 Abs. 1 Nr. 1).

    Ein "erhebliches" Vorschubleisten setzt ferner voraus, dass der Nutzen für das Regime nicht nur ganz unbedeutend gewesen ist (Urteile des BVerwG vom 22. Oktober 1987 - BVerwG 3 C 12.87 - Buchholz 427.6 § 3 BFGNr. 25, vom 11. März 1965 - BVerwG VIII C 396.63 -ROW 1966, 30 = Buchholz § 412.3 § 3 BVFG Nr. 40 und vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VIII C 27.65 - a.a.O., sowie Beschluss vom 25. Oktober 1967 - BVerwG 8 B 197.67).

  • VG Frankfurt/Oder, 16.10.2008 - 4 K 1114/06

    Antrag auf Zahlung von Ausgleichsleistungen nach dem Ausgleichsleistungsgesetz

    Rn. 45 a) Voraussetzung für den Anspruchsausschluss ist in objektiver Hinsicht, dass nicht nur gelegentlich oder beiläufig, sondern mit einer gewissen Stetigkeit Handlungen vorgenommen wurden, die dazu geeignet waren, die Bedingungen für die Errichtung, die Entwicklung oder die Ausbreitung des nationalsozialistischen Systems zu verbessern oder Widerstand zu unterdrücken, und dies auch zum Ergebnis hatten (vgl. u.a. Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VIII C 27.65 - Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 345 und daran anschließend für § 2 Abs. 1 Nr. 1 HHG u.a. Urteil vom 22. Mai 1969 - BVerwG VIII C 80.65 - Buchholz 412.6 § 2 HHG Nr. 2 und Beschluss vom 12. Februar 1991 - BVerwG 9 B 244.90 - Buchholz 412.6 § 2 HHG Nr. 3; zu § 6 Abs. 1 BEG: BGH, Urteile vom 4. August 1958 - IV ZR 56/58 - RzW 1958, 405 …und vom 10. Juli 1986 - IX ZR 55/86 - BGHR BEG § 6 Abs. 1 Nr. 1).

    Rn. 48 Ein "erhebliches" Vorschubleisten setzt ferner voraus, dass der Nutzen für das Regime nicht nur ganz unbedeutend gewesen ist (Urteile vom 22. Oktober 1987 - BVerwG 3 C 12.87 - Buchholz 427.6 § 3 BFG Nr. 25, vom 11. März 1965 - BVerwG VIII C 396.63 - ROW 1966, 30 = Buchholz § 412.3 § 3 BVFG Nr. 40 und vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VIII C 27.65 - a.a.O., sowie Beschluss vom 25. Oktober 1967 - BVerwG 8 B 197.67).

  • BVerwG, 22.05.1969 - VIII C 80.65

    Rechtsmittel

    Zur Auslegung des § 3 Abs. 2 Nr. 1 BVFG hat der erkennende Senat in seinem Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VIII C 27.65 - (Buchholz BVerwG 412.3, § 3 BVFG Nr. 45 = ROW 1967, 255 = ZLA 1968, 333) ausgeführt: "Dieser Ausschlußtatbestand ist nicht gegeben bei einem lediglich, beiläufigen, gelegentlichen Verhalten, aus dem das Sowjetzonenregime für sich hätte Nutzen ziehen können.
  • BVerwG, 13.09.1979 - 3 C 69.78

    Feststellung eines Schadens an einem Gegenstand der Berufsausübung - …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 3 Abs. 2 Nr. 1 BVFG setzt dieser Ausschlußtatbestand voraus, daß die betreffende Person mit ihrem Handeln bewußt und mit einer gewissen Stetigkeit das Ziel verfolgt hat, einer Festigung des in der DDR bestehenden politischen Systems als eines Unrechtssystems nachhaltig zu dienen (so Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG 8 C 27.65 - [Buchholz 412.3 § 3 Nr. 45]).
  • BVerwG, 13.09.1979 - 3 C 70.78

    Wegnahme von Gegenständen der Berufsausübung - Erfüllung der …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 3 Abs. 2 Nr. 1 BVFG setzt dieser Ausschlußtatbestand voraus, daß die betreffende Person mit ihrem Handeln bewußt und mit einer gewissen Stetigkeit das Ziel verfolgt hat, einer Festigung des in der DDR bestehenden politischen Systems als eines Unrechtssystems nachhaltig zu dienen (so Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG 8 C 27.65 - [Buchholz 412.3 § 3 Nr. 45]).
  • BVerwG, 02.05.1969 - VIII C 8.66

    Anspruch auf Erteilung des Ausweises C für Sowjetzonenflüchtlinge - Flucht aus …

    Im Urteil vom 1. Dezember 1966 - BVerwG VIII C 27.65 - (Buchholz BVerwG 412.3, § 3 BVFG Nr. 45 = ROW 1967, 255 = ZLA 1968, 333) wird zur Auslegung des § 3 Abs. 2 Nr. 1 BVFG außerdem ausgeführt: Die Vorschrift entspreche ohnehin nur bei enger Auslegung den Anforderungen der Verfassungsmäßigkeit.
  • BVerwG, 23.07.1970 - VIII B 52.68

    Besondere Zwangslage im Sinne von § 3 Abs. 1 S. 4 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) …

  • BVerwG, 22.01.1968 - VIII B 179.67

    Anspruch auf Ausweis C für Sowjetzonenflüchtlinge wegen Zerstörung oder …

  • BVerwG, 25.10.1967 - VIII B 197.67

    Ausstellung eines Ausweises C zur Anerkennung als Sowjetzonenflüchtling - …

  • VG Halle, 07.08.2002 - 1 A 273/99
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