Rechtsprechung
| OLG Jena, 22.02.2005 - 8 U 547/04 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Meiningen, 12.05.2004 - 2 O 1231/03
- OLG Jena, 22.02.2005 - 8 U 547/04
- BGH, 27.10.2005 - III ZR 71/05
Wird zitiert von ... (8)
- OLG Stuttgart, 28.04.2008 - 5 U 6/08
Aktiengesellschaft: Schadensersatzanspruch des Aktionärs bei Werbung für den …
Auch beim Erwerb nicht börsennotierter Aktien besteht nach der Rechtsprechung die Pflicht des Anlageberaters (OLG Oldenburg NJW-RR 2003, 179; Thüringer OLG, Urteil vom 22.02.2005, 8 U 547/04 zum Genussrecht), Anlagevermittlers (BAG MDR 2006, 877; KG KGR 2005, 424) oder Emmitenten (OLG Hamburg OLGR 2005, 109; OLG Frankfurt NZG 2004, 483) zur Aufklärung über den Umstand der fehlenden Börsennotierung.Weiter muss darauf hingewiesen werden, dass es eine ordnungemäße Kursbildung aus Angebot und Nachfrage nicht gibt (OLG Hamburg OLGR 2005, 109) und eine Reaktion auf einen Kursverfall auch deshalb nicht möglich ist (Thüringer OLG, Urteil vom 22.02.2005, 8 U 547/04 zum Genussrecht).
- OLG Frankfurt, 15.10.2008 - 23 U 348/05
Prospekthaftung: Pflicht zur Angabe der Höhe eines Mietausfallwagnisses und zu …
Es gibt allerdings keine generelle Pflicht zur Aufklärung über einen möglichen Totalverlust (vgl. Thüringer OLG, Urteil vom 22.2.2005, 8 U 547/04, bei Juris, m.w.Nachw.). - OLG Frankfurt, 15.10.2008 - 23 U 17/06
Bankenhaftung: Prospekthaftung im weiteren Sinne im Rahmen eines …
Rn. 74 Es gibt allerdings keine generelle Pflicht zur Aufklärung über einen möglichen Totalverlust (vgl. Thüringer OLG, Urteil vom 22.2.2005, 8 U 547/04, bei Juris, m.w.Nachw.).
- OLG Brandenburg, 15.07.2009 - 13 U 120/07
Hinweispflicht und neues Vorbringen im Zusammenhang mit einem Werkvertrag: …
Dies gilt seit der Neuregelung der entsprechenden Vorschriften der Zivilprozessordnung erst recht, weil selbst bei der Klageänderung, die nicht unter § 264 ZPO fällt, trotz Einwilligung des Gegners die Zulassung daran scheitern kann, dass die der geänderten Klage zugrunde gelegten Tatsachen nach § 529 ZPO nicht mehr eingeführt werden können (…sh. hierzu Heßler in Zöller, ZPO, 27. Aufl., Rn. 24 zu § 531; Thüringer Oberlandesgericht vom 22.02.2005 - 8 U 547/04; Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt vom 09.07.03 - 6 U 133/02 zitiert nach juris). - LG Bielefeld, 01.02.2013 - 7 O 315/10
Schadensersatzansprüche aus Falschberatungen im Zusammenhang mit …
Insoweit besteht keine generelle Pflicht des Anlageberaters zur Aufklärung über die fernliegende Möglichkeit eines Totalverlustes (vgl. OLG Frankfurt Urteil vom 15.10.2008, Az. 23 U 348/05: OLG Thüringen, Urteil vom 22.02.2005, Az. 8 U 547/04). - OLG Düsseldorf, 17.11.2009 - 15 U 67/08
Voraussetzungen der bürgerlich-rechtlichen Prospekthaftung; Abgrenzung von …
Zwar ist in der obergerichtlichen Rechtsprechung umstritten, ob eine generelle Pflicht zum Hinweis auf das Risiko des Totalausfalls besteht (…befürwortend BGH WM 1993, 1455 - in Juris Rn. 29-31; OLG Braunschweig WM 1996, 1484; OLG Celle WM 1993, 190; ablehnend OLG Frankfurt…, Urteil vom 15.10.2008, 23 U 348/05 - in Juris Rn. 83; OLG Thüringen, Urteil vom 22.05.2005, 8 U 547/04 - in Juris Rn. 66; OLG Schleswig WM 1996, 1487; OLG Düsseldorf WM 1994, 1468 (17. Zivilsenat);… offen lassend OLG Nürnberg WM 1998, 378 - in Juris Rn. 32, 33), wobei die ablehnende Haltung vornehmlich von der Auffassung getragen wird, dass über die allgemein bekannte Abhängigkeit von Rückzahlung und Rückzahlungsfähigkeit bzw. das allgemeine Insolvenzrisiko und das damit verbundene Risiko des Totalausfalls nicht aufzuklären sei. - LG Duisburg, 31.05.2007 - 8 O 450/06
Übertragbarkeit der Grundsätze des Schutzes von Gläubigern einer Gesellschaft mit …
Denn dies ist ein bei jeder Anlageart bestehender und allgemein bekannter Umstand (OLG Thüringen, Urteil vom 22.02.2005 - 8 U 547/04 -, zitiert nach juris). - LG Detmold, 17.12.2013 - 1 O 277/12
Kapitalanlagehaftung; anlegergerechte Beratung; objektgerechtge Beratung; …
Eine generelle Pflicht zur Aufklärung - sogar - über einen möglichen Totalverlust existiert nicht, da dies ein bei jeder Anlageart bestehender und allgemein bekannter Umstand ist (OLG Thüringen, Urteil vom 22.02.2005 - 8 U 547/04 -, zitiert nach juris; differenzierend BGH NJW-RR 2008, 1365: Aufklärungspflicht über Risiko des Totalverlusts hins. einer für Anleger unbekannten Anlageform).
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