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Weitere Entscheidung unten: OLG Karlsruhe, 16.12.2008

Rechtsprechung
   OLG Oldenburg, 08.05.2008 - 8 W 57/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,13212
OLG Oldenburg, 08.05.2008 - 8 W 57/08 (https://dejure.org/2008,13212)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 08.05.2008 - 8 W 57/08 (https://dejure.org/2008,13212)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 08. Mai 2008 - 8 W 57/08 (https://dejure.org/2008,13212)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Vergütungsfestsetzungsverfahren für den Prozesskostenhilfeanwalt: Anrechnung der vorgerichtlichen Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Nr. 2300 VV RVG; Nr. 3100 RVG-VV; § 33 RVG; § 56 Abs. 2 RVG
    Anrechnung der vorgerichtlich entstandenen Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr bei Nichtentrichtung der Geschäftsgebühr durch die vermögenslose Partei

  • Judicialis

    VV RVG Nr. 2300

  • IWW
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anrechnung der vorgerichtlich entstandenen Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr bei Nichtentrichtung der Geschäftsgebühr durch die vermögenslose Partei

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (2)

  • LAG Düsseldorf, 02.11.2007 - 13 Ta 181/07

    Festsetzung der Anwaltsvergütung im PKH-Verfahren; Anrechnung einer …

    Auszug aus OLG Oldenburg, 08.05.2008 - 8 W 57/08
    Allein die Tatsache der Entstehung dieser Gebühr genügt für die dann zu erfolgende Anrechnung (so auch Bundesgerichtshof, Beschluss vom 22.01.2008 in NJW 2008, 1332 mwN, LAG Düsseldorf, Beschluss v. 02.11.2007, 13 Ta 181/07, zitiert nach juris. vgl. auch Streppel in MDR 2008, 421 mwN).
  • KG, 31.03.2008 - 1 W 111/08

    Berücksichtigung der Anrechnung der Geschäftsgebühr im …

    Auszug aus OLG Oldenburg, 08.05.2008 - 8 W 57/08
    Die im Rahmen von Kostenfestsetzungsverfahren gegen diese Rechtsauffassung vorgetragenen Bedenken (vgl. KG Berlin, Beschluss v. 31.03.2008, AZ. 1 W 111/08, zitiert in juris) überzeugen nicht.
  • OLG Düsseldorf, 27.01.2009 - 10 W 120/08

    Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr des im Wege der …

    Dies gilt auch dann, wenn die Bedürftigkeit der Partei bereits zum Zeitpunkt der vorprozessualen Tätigkeit vorgelegen hat (vgl. OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08 (JURIS).

    Sollte die Bedürftigkeit erkennbar geworden sein, wäre der Anwalt ohnehin gehalten gewesen, sich über die Vorschriften der Beratungshilfe abzusichern (vgl. auch OLG Braunschweig Beschluss vom 12.09.2008, 2 W 358/08; OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08).

    Überdies gilt es die Gefahr auszuschließen, dass der Anwalt neben der aus der Staatskasse zu erstattenden vollen Verfahrensgebühr auch die vorgerichtliche Geschäftsgebühr durch den Mandanten erhält (vgl. OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08).

  • OLG Düsseldorf, 27.11.2008 - 10 W 109/08

    Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr des später im Wege der …

    Eine anzurechnende Geschäftsgebühr nach RVG VV-Nr. 2300 ist auch bei einem später im Wege der Prozesskostenhilfe beigeordneten Anwalt nach RVG VV-Vorbemerkung 3.4 uneingeschränkt auf die gerichtliche Verfahrensgebühr nach RVG VV-Nr. 3100 anzurechnen (so auch OLG Braunschweig Beschluss vom 12.09.2008, 2 W 358/08 (JURIS); OLG Bamberg Beschluss v. 01.07.2008, 2 WF 92/08 (JURIS); OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08 (JURIS) sogar weitergehend auch für den Fall, dass die Prozesspartei Anspruch auf Beratungshilfe hätte; OLG Oldenburg Beschluss vom 12.06.2008, 13 WF 111/08 (JURIS); OLG Oldenburg Beschluss v. 27.05.2008, 2 WF 81/08 (JURIS).

    auch eine etwaige Bedürftigkeit des Mandanten im Sinne der Beratungshilfe offenbar, so dass der Anwalt sich über die Vorschriften der Beratungshilfe absichern kann (vgl. auch OLG Braunschweig Beschluss vom 12.09.2008, 2 W 358/08; OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08).

    Überdies bestünde die Gefahr, dass der Anwalt neben der aus der Staatskasse zu erstattenden vollen Verfahrensgebühr auch die vorgerichtliche Geschäftsgebühr durch einen bis dahin noch solventen Mandanten erhält (vgl. auch OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08).

  • OLG Düsseldorf, 20.01.2009 - 10 W 120/08
    Dies gilt auch dann, wenn die Bedürftigkeit der Partei bereits zum Zeitpunkt der vorprozessualen Tätigkeit vorgelegen hat (vgl. OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08 (JURIS).

    Sollte die Bedürftigkeit erkennbar geworden sein, wäre der Anwalt ohnehin gehalten gewesen, sich über die Vorschriften der Beratungshilfe abzusichern (vgl. auch OLG Braunschweig Beschluss vom 12.09.2008, 2 W 358/08 ; OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08 ).

    Überdies gilt es die Gefahr auszuschließen, dass der Anwalt neben der aus der Staatskasse zu erstattenden vollen Verfahrensgebühr auch die vorgerichtliche Geschäftsgebühr durch den Mandanten erhält (vgl. OLG Oldenburg Beschluss v. 08.05.2008, 8 W 57/08 ).

  • OLG Hamm, 28.01.2009 - 6 WF 426/08

    Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr bei Bewilligung von …

    Der Senat folgt grundsätzlich der mittlerweile in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte vorherrschenden Ansicht, dass auch bei der Vergütungsfestsetzung für einen im Wege der Prozesskostenhilfe beigeordneten Rechtsanwalt die Anrechnungsvorschrift in Teil 3 Vorbemerkung 3 Abs. 4 S. 1 VV RVG Anwendung findet (in diesem Sinne auch OLG Braunschweig, B.v.12.9.2008, AGS 2008, 606; OLG Bamberg, B. v. 21.8.2008, JurBüro 2008, 640; OLG Düsseldorf, B. v. 27.11.2008, Az. I 10 W 109/08; OLG Koblenz, B. v. 14.11.2008, Az. 9 WF 728/08; OLG Celle, B. v. 13.11.2008, Az. 10 WF 312/08; OLG Oldenburg, B. v. 27.5.2008, Az. 2 WF 81/08 sowie B. v. 8.5.2008, Az. 8 W 57/08; LAG Düsseldorf, B. v. 2.11.2007, Az. 13 Ta 181/07, Niedersächs.
  • OLG Düsseldorf, 10.12.2009 - 10 WF 34/09

    Anrechnung der Geschäfts- auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens

    Dies gilt auch dann, wenn die Bedürftigkeit der Partei bereits zum Zeitpunkt der vorprozessualen Tätigkeit vorgelegen hat (vgl. OLG Oldenburg v. 08.05.2008, 8 W 57/08, JURIS).
  • OLG Hamm, 12.02.2009 - 6 WF 475/08

    Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr bei Bewilligung …

    Der Senat folgt grundsätzlich der mittlerweile in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte vorherrschenden Ansicht, dass auch bei der Vergütungsfestsetzung für einen im Wege der Prozesskostenhilfe beigeordneten Rechtsanwalt die Anrechnungsvorschrift in Teil 3 Vorbemerkung 3 Abs. 4 S. 1 VV RVG Anwendung findet (in diesem Sinne auch OLG Braunschweig, B.v.12.9.2008, AGS 2008, 606; OLG Bamberg, B. v. 21.8.2008, JurBüro 2008, 640; OLG Düsseldorf, B. v. 27.11.2008, Az. I 10 W 109/08; OLG Koblenz, B. v. 14.11.2008, Az. 9 WF 728/08; OLG Celle, B. v. 13.11.2008, Az. 10 WF 312/08; OLG Oldenburg, B. v. 27.5.2008, Az. 2 WF 81/08 sowie B. v. 8.5.2008, Az. 8 W 57/08; LAG Düsseldorf, B. v. 2.11.2007, Az. 13 Ta 181/07, Niedersächs.
  • OLG Düsseldorf, 17.12.2009 - 10 WF 35/09

    Anrechnung der Geschäfts- auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens …

    Dies gilt auch dann, wenn die Bedürftigkeit der Partei bereits zum Zeitpunkt der vorprozessualen Tätigkeit vorgelegen hat (vgl. OLG Oldenburg v. 08.05.2008, 8 W 57/08, JURIS).
  • OLG Koblenz, 23.06.2009 - 14 W 380/09

    Rechtsanwaltsgebühr: Anrechnung einer fiktiven Geschäftsgebühr auf die …

    Mit der ganz herrschenden Meinung der Oberlandesgerichte (OLG Braunschweig AGS 2008, 606; OLG Bamberg JurBüro 2008, 640; OLG Düsseldorf v. 27.11.2008, I-10 W 109/08; OLG Koblenz, v. 14.11.2008, 9 WF 728/08; OLG Celle v. 13.11.2008, 10 WF 312/08; OLG Oldenburg v. 27.5.2008, 2 WF 81/08 sowie v. 8.5.2008, 8 W 57/08; LAG Düsseldorf, v. 2.11.2007, 13 Ta 181/07, Niedersächs.
  • OLG Hamm, 28.01.2009 - 6 WF 384/08

    Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr eines gerichtlichen …

    Der Senat folgt grundsätzlich der mittlerweile in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte vorherrschenden Ansicht, dass auch bei der Vergütungsfestsetzung für einen im Wege der Prozesskostenhilfe beigeordneten Rechtsanwalt die Anrechnungsvorschrift in Teil 3 Vorbemerkung 3 Abs. 4 S. 1 VV RVG Anwendung findet (in diesem Sinne auch OLG Braunschweig, B.v.12.9.2008, AGS 2008, 606; OLG Bamberg, B. v. 21.8.2008, JurBüro 2008, 640; OLG Düsseldorf, B. v. 27.11.2008, Az. I 10 W 109/08; OLG Koblenz, B. v. 14.11.2008, Az. 9 WF 728/08; OLG Celle, B. v. 13.11.2008, Az. 10 WF 312/08; OLG Oldenburg, B. v. 27.5.2008, Az. 2 WF 81/08 sowie B. v. 8.5.2008, Az. 8 W 57/08; LAG Düsseldorf, B. v. 2.11.2007, Az. 13 Ta 181/07, Niedersächs.
  • OLG Köln, 20.11.2009 - 17 W 185/09

    Anrechnung einer vorprozessual angefallenen Geschäftsgebühr auf die …

    Hinsichtlich des Gebots einer solchermaßen uneingeschränkten Anrechnung folgt der Senat der in der Rechtsprechung herrschenden Auffassung (vgl. OLG Düsseldorf AGS 2009, 123; OLG Braunschweig, Beschl. v. 12.09.2008 - 2 W 358/08 - juris = AGS 2008, 606; OLG Bamberg, Beschl. v. 01.07.2008 - 2 WF 92/08 - juris = RVGreport 2008, 343; OLG Oldenburg, Beschl. v. 12.06.2008 - 13 WF 111/08 - juris = OLGR 2009, 41; OLG Oldenburg, Beschl. v. 27.05.2008 - 2 WF 81/08 - juris = AGS 2008, 352; OLG Oldenburg Beschl. v. 08.05.2008 - 8 W 57/08 - juris).
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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 16.12.2008 - 8 W 57/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,28860
OLG Karlsruhe, 16.12.2008 - 8 W 57/08 (https://dejure.org/2008,28860)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 16.12.2008 - 8 W 57/08 (https://dejure.org/2008,28860)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 16. Dezember 2008 - 8 W 57/08 (https://dejure.org/2008,28860)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Ortstermin mit Dritten ohne Ladung der Parteien: Keine Befangenheit des Sachverständigen! (IBR 2009, 176)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2009, 551
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 15.12.2003 - II ZB 32/03

    Zulässigkeit einer außerordentlichen Beschwerde zum BGH; Verletzung des …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 16.12.2008 - 8 W 57/08
    Der Gegenstandswert entspricht einem Drittel des Wertes der Hauptsache (vgl. BGH, Beschluss vom 15.12.2003, II ZB 32/03, AGS 2004, 159, zitiert nach Juris).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 28.04.2009 - 2 L 360/02

    Sachverständigenablehnung: Besorgnis der Befangenheit bei Durchführung eines …

    Führt der Sachverständige aber eine Ortsbesichtigung, zu der er beide Parteien nicht lädt, durch, dürfte dies den Vorwurf der Parteilichkeit regelmäßig nicht begründen (vgl. OLG Karlsruhe, Beschl. v. 16.12.2008 - 8 W 57/08 -, zit. nach Juris).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 03.12.2013 - 2 L 360/02

    Genehmigung der Neuanlage eines Friedhofs; Ausschluss der Beteiligten von der …

    Ausnahmen von der Regel sind z.B. zugelassen worden, wenn es um eine wissenschaftliche Recherche ging, Persönlichkeitsrechte von Beteiligten höherrangig waren oder die Gutachtertätigkeit durch die Anwesenheit von Beteiligten behindert worden wäre (vgl. OLG Karlsruhe, Beschluss vom 16.12.2008 - 8 W 57/08 - OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11 05.1999 - 7 A 11770/99 -, zitiert nach juris).
  • KG, 03.09.2010 - 15 W 34/10

    Antrag auf Feststellung der Befangenheit eines Sachverständigen wegen eines ohne …

    Sollte es sich, wozu der Senat neigt, um reine Recherchearbeit handeln (vgl. hierzu auch OLG Karlsruhe, Beschl. v. 16.12.2008 - 8 W 57/08, zitiert nach [...]) bestünde ohnehin kein Anwesenheitsrecht.
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