Rechtsprechung
| BVerwG, 05.12.2001 - 9 A 15.01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Rechtmäßigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses zur Beseitigung eines Bahnübergangs - Zur Präklusion von Jedermann-Einwendungen im Namen von Bürgerinitiativen (Geltendmachung persönlicher Belange)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 17.07.1980 - 7 C 101.78
Einwendungsausschluß in atomrechtlichen Genehmigungsverfahren
Auszug aus BVerwG, 05.12.2001 - 9 A 15.01
Wenn allerdings im Namen der Bürgerinitiative typische Jedermann-Einwendungen (vgl. BVerwGE 60, 297 ; Beschluss vom 13. März 1995 - BVerwG 11 VR 5.95 - Buchholz 445.5 § 17 WaStrG Nr. 3 S. 3) erhoben werden, so sind die Unterzeichner des Einwendungsschreibens dennoch mit Einwendungen, die ihre eigenen Belange betreffen, ausgeschlossen.Soweit die Kläger weitergehende, auf ihre Person bezogene Begründungen der Auffassung des Eisenbahn-Bundesamtes vermissen, ist darauf hinzuweisen, dass sie in den Einwendungsschreiben die von ihnen verteidigten Interessen nur pauschal benannt haben und schon deshalb nur eine ebenso pauschale Prüfung im Planfeststellungsverfahren erwarten konnten (vgl. BVerwGE 60, 297 ; 80, 207 ).
- BVerwG, 09.11.1979 - 4 N 1.78
Satzungserlaß
Auszug aus BVerwG, 05.12.2001 - 9 A 15.01
Ganz allgemein ist ein etwaiges Vertrauen in den Bestand oder Fortbestand einer bestimmten Markt- oder Verkehrslage regelmäßig kein rechtlich geschützter Belang (vgl. grundlegend Beschluss vom 9. November 1979 - BVerwG 4 N 1.78, 4 N 2-4.79 - BVerwGE 59, 87 ). - BVerwG, 09.09.1988 - 7 C 3.86
Atomgesetz - Genehmigungsverfahren - Teilerrichtungsgenehmigung - …
Auszug aus BVerwG, 05.12.2001 - 9 A 15.01
Soweit die Kläger weitergehende, auf ihre Person bezogene Begründungen der Auffassung des Eisenbahn-Bundesamtes vermissen, ist darauf hinzuweisen, dass sie in den Einwendungsschreiben die von ihnen verteidigten Interessen nur pauschal benannt haben und schon deshalb nur eine ebenso pauschale Prüfung im Planfeststellungsverfahren erwarten konnten (vgl. BVerwGE 60, 297 ; 80, 207 ). - BVerwG, 13.03.1995 - 11 VR 5.95
Planfeststellung - Wasserstraßen - Anhörung - Präklusion
Auszug aus BVerwG, 05.12.2001 - 9 A 15.01
Wenn allerdings im Namen der Bürgerinitiative typische Jedermann-Einwendungen (vgl. BVerwGE 60, 297 ; Beschluss vom 13. März 1995 - BVerwG 11 VR 5.95 - Buchholz 445.5 § 17 WaStrG Nr. 3 S. 3) erhoben werden, so sind die Unterzeichner des Einwendungsschreibens dennoch mit Einwendungen, die ihre eigenen Belange betreffen, ausgeschlossen.
- OVG Bremen, 18.02.2010 - 1 D 599/08
Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 nach Lilienthal - Planfeststellungsbeschluss; …
Angesichts der lediglich pauschalen Befürchtungen durfte sich die Planfeststellungsbehörde mit einer ebenso pauschalen Zurückweisung der erhobenen Einwände begnügen (vgl. BVerwG, Urt. v. 05.12.2001 - 9 A 15.01 - ), ohne weitere Ermittlungen zu veranlassen. - BVerwG, 28.01.2004 - 9 A 27.03
Beseitigung eines Bahnübergangs; Vertrauen auf Aufrechterhaltung einer günstigen …
Ganz allgemein ist ein etwaiges Vertrauen in den Bestand oder Fortbestand einer bestimmten Markt- oder Verkehrslage regelmäßig kein für die Fachplanung unüberwindlicher Belang (vgl. grundlegend BVerwG, Beschluss vom 9. November 1979 - BVerwG 4 N 1.78, BVerwG 4 N 2. - 4.79 - BVerwGE 59, 87 ; Urteil vom 5. Dezember 2001 - BVerwG 9 A 15.01 - Juris; Beschluss vom 11. Mai 1999 - BVerwG 4 VR 7.99 - NVwZ 1999, 1341 = Buchholz 407.4 § 8a FStrG Nr. 11; vgl. ferner Urteile des Senats vom 9. Juli 2003 - BVerwG 9 A 54.02 - Buchholz 407.4 § 8a FStrG Nr. 14 und vom 27. November 2002 - BVerwG 9 A 3.02 - DVBl 2003, 541 = Buchholz 407.4 § 8a FStrG Nr. 12). - BVerwG, 09.06.2004 - 9 A 16.03
Klagen gegen Ortsumgehung Michendorf im Wesentlichen abgewiesen
Ganz allgemein ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ein etwaiges Vertrauen in den Bestand oder Fortbestand einer bestimmten Markt- oder Verkehrslage regelmäßig kein für die Fachplanung unüberwindlicher Belang (vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 9. November 1979 - BVerwG 4 N 1.78, 4 N 2. bis 4.79 - BVerwGE 59, 87 ; Urteil vom 5. Dezember 2001 - BVerwG 9 A 15.01 - juris; Beschluss vom 11. Mai 1999 - BVerwG 4 VR 7.99 - NVwZ 1999, 1341 = Buchholz 407.4 § 8 a FStrG Nr. 11; Urteil vom 28. Januar 2004 - BVerwG 9 A 27.03 - juris).
- VG Aachen, 05.05.2022 - 10 L 596/21
Anspruch auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens?
Rn. 68 Vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Januar 2004 - 9 A 27.03 -, juris Rn. 21 f., vom 5. Dezember 2001 - 9 A 15.01 -, juris Rn. 27, und vom 11. November 1983 - 4 C 82.80 -, juris Rn. 16 und 19 ff., sowie Beschluss vom 15. Mai 1996 - 11 VR 3.96 -, juris Rn. 14 ff.; OVG NRW, Urteile vom 5. Februar 2021 - 11 D 13/18.AK -, juris Rn. 337, vom 11. September 2019 - 11 D 81/16.AK -, juris Rn. 200, und vom 13. Mai 2015 - 11 D 7/12.AK -, juris Rn. 196. - VG Aachen, 05.05.2022 - 10 L 599/21
Planfeststellung; Unterbleibensentscheidung; Anliegergebrauch; Immissionsschutz …
Rn. 67 Vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Januar 2004 - 9 A 27.03 -, juris Rn. 21 f., vom 5. Dezember 2001 - 9 A 15.01 -, juris Rn. 27, und vom 11. November 1983 - 4 C 82.80 -, juris Rn. 16 und 19 ff., sowie Beschluss vom 15. Mai 1996 - 11 VR 3.96 -, juris Rn. 14 ff.; OVG NRW, Urteile vom 5. Februar 2021 - 11 D 13/18.AK -, juris Rn. 337, vom 11. September 2019 - 11 D 81/16.AK -, juris Rn. 200, und vom 13. Mai 2015 - 11 D 7/12.AK -, juris Rn. 196. - VG Aachen, 12.07.2021 - 10 K 421/19
Entwicklung; Prognosehorizont; Flurbereinigung; Erschließung; Arbeitsstreifen
Rn. 220 Vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Januar 2004 - 9 A 27.03 -, juris, Rn. 21 f., vom 5. Dezember 2001 - 9 A 15.01 - juris, Rn. 27, und vom 11. November 1983 - 4 C 82.80 -, juris Rn. 16 und 19 ff., sowie Beschluss vom 15. Mai 1996 - 11 VR 3.96 -, juris, Rn. 14 ff.; OVG NRW, Urteile vom 5. Februar 2021 - 11 D 13/18.AK -, juris, Rn. 337, und vom 13. Mai 2015 - 11 D 7/12.AK -, juris, Rn. 196; Kodal, Handbuch Straßenrecht, 8. Aufl. 2021, Rn. 35.159 (S. 1542). - VGH Bayern, 18.10.2010 - 22 A 09.40068
Planfeststellung für einen Straßenbahnneubau; Feststellung der Nichtigkeit; …
Werden nämlich namens einer Bürgerinitiative, die keine juristische Person ist, Einwendungen erhoben, bestehen im Grundsatz keine Bedenken, diese Einwendungen zugleich denjenigen Personen zuzurechnen, die das Einwendungsschreiben für die Bürgerinitiative unterzeichnet haben (vgl. BVerwG vom 5.12.2001 Az. 9 A 15/01).
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