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Rechtsprechung
   BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,3080
BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96 (https://dejure.org/1996,3080)
BVerwG, Entscheidung vom 31.10.1996 - 9 B 360.96 (https://dejure.org/1996,3080)
BVerwG, Entscheidung vom 31. Oktober 1996 - 9 B 360.96 (https://dejure.org/1996,3080)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für einen Anspruch auf Erteilung eines Vertriebenenausweises - Fortführung eines Rechtsstreits über die Erteilung eines Vertriebenenausweises nach dem Tode des Ausweisbewerbers durch die Erben - Bindungswirkung eines auf Erteilung eines Ausweises ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BVFG (a.F.) § 15 Abs. 5
    Verwaltungsprozeßrecht - Fortführung des Rechtsstreits auf Ausstellung des Vertriebenenausweises durch die Erben

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1997, 495
  • DVBl 1997, 193 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 31.08.1960 - VIII C 361.59
    Auszug aus BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96
    Zur Frage, ob eine auf Ausstellung des Vertriebenenausweises gerichtete Verpflichtungsklage nach dem Tode des Ausweisbewerbers von den Erben fortgeführt werden kann (wie Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG 8 C 361.59 - NJW 1961, 331 = JR 1961, 196 = ZLA 1961, 133).

    Er ist weder übertragbar noch vererblich, geht mit dem Tode des Vertriebenen unter und kann deshalb von den Erben des Ausweisbewerbers weder zu dessen Lebzeiten noch nach dessen Tode geltend gemacht werden (Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG 8 C 361.59 - NJW 1961, 331 = JR 1961, 196 = ZLA 1961, 133 unter stillschweigender Aufgabe der im Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG 5 C 443.56 - <BVerwGE 5, 254> vertretenen Auffassung sowie Urteil vom 19. Februar 1975 - BVerwG 8 C 116.73 - Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 13).

    Eine negative Bindungswirkung nach § 15 Abs. 5 Satz 1 BVFG a.F., die den Erben bei der Durchsetzung von eventuellen Ansprüchen des Verstorbenen gegenüber den Betreuungsbehörden entgegengehalten werden könnte, kann hiernach nicht eintreten (Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG 8 C 361.59 - a.a.O.).

  • BVerwG, 24.10.1980 - 4 C 3.78

    Zulässigkeit eines auf Feststellung gerichteten Hilfsantrags bei Änderung der …

    Auszug aus BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96
    Zur - faktischen - Erleichterung (vgl.Urteil vom 24. Oktober 1980 - BVerwG 4 C 3.78 - BVerwGE 61, 128, 135) der Durchsetzung bereits entstandener vermögensrechtlicher Ansprüche des Verstorbenen gegenüber den Betreuungsbehörden durch die Erben aufgrund einer "natürlichen Autorität" von Gerichtsurteilen (BFH, Urteil vom 8. November 1972 - VI R 115/71 - BFHE 108, 92, 94) ist ein solches Feststellungsurteil jedenfalls dann nicht erforderlich, wenn das Berufungsgericht - wie hier - in seinem Urteil an anderer Stelle inzidenter die Vertriebeneneigenschaft des verstorbenen Ausweisbewerbers bejaht hat.
  • BVerwG, 20.10.1987 - 9 C 255.86
    Auszug aus BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96
    In der Erteilung des Vertriebenenausweises liegt ein Verwaltungsakt, durch den der - kraft Gesetzes entstehende - Vertriebenenstatus festgestellt wird(Urteil vom 20. Oktober 1987 - BVerwG 9 C 255.86 - BVerwGE 78, 139, 144).
  • BFH, 08.11.1972 - VI R 115/71

    Kein Abzug eines Kinderfreibetrags für ein nichteheliches Kind beim Vater; …

    Auszug aus BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96
    Zur - faktischen - Erleichterung (vgl.Urteil vom 24. Oktober 1980 - BVerwG 4 C 3.78 - BVerwGE 61, 128, 135) der Durchsetzung bereits entstandener vermögensrechtlicher Ansprüche des Verstorbenen gegenüber den Betreuungsbehörden durch die Erben aufgrund einer "natürlichen Autorität" von Gerichtsurteilen (BFH, Urteil vom 8. November 1972 - VI R 115/71 - BFHE 108, 92, 94) ist ein solches Feststellungsurteil jedenfalls dann nicht erforderlich, wenn das Berufungsgericht - wie hier - in seinem Urteil an anderer Stelle inzidenter die Vertriebeneneigenschaft des verstorbenen Ausweisbewerbers bejaht hat.
  • BVerwG, 19.02.1975 - VIII C 116.73

    Deutsche Volkszugehörigkeit bei Aufenthalt im Gebiet des deutschen Reichs - Der …

    Auszug aus BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96
    Er ist weder übertragbar noch vererblich, geht mit dem Tode des Vertriebenen unter und kann deshalb von den Erben des Ausweisbewerbers weder zu dessen Lebzeiten noch nach dessen Tode geltend gemacht werden (Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG 8 C 361.59 - NJW 1961, 331 = JR 1961, 196 = ZLA 1961, 133 unter stillschweigender Aufgabe der im Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG 5 C 443.56 - <BVerwGE 5, 254> vertretenen Auffassung sowie Urteil vom 19. Februar 1975 - BVerwG 8 C 116.73 - Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 13).
  • BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96
    Er ist weder übertragbar noch vererblich, geht mit dem Tode des Vertriebenen unter und kann deshalb von den Erben des Ausweisbewerbers weder zu dessen Lebzeiten noch nach dessen Tode geltend gemacht werden (Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG 8 C 361.59 - NJW 1961, 331 = JR 1961, 196 = ZLA 1961, 133 unter stillschweigender Aufgabe der im Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG 5 C 443.56 - <BVerwGE 5, 254> vertretenen Auffassung sowie Urteil vom 19. Februar 1975 - BVerwG 8 C 116.73 - Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 13).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 28.11.2025 - 10 A 11059/23

    Geltendmachung von Datenschutzverstößen hinsichtlich einer verstorbenen Person

    Dieses Recht des Betroffenen erlischt - jedenfalls dann, wenn es wie vorliegend noch nicht ausgeübt oder durch eine nationalstaatliche Regelung (betreffend postmortal geschützter Daten) für anwendbar erklärt wurde - mit dessen Tod (…vgl. Gutachten der Datenethikkommission 2019, S. 111;… Herzog, in: Kroiß/Horn/Solomon [Hrsg.], Nachfolgerecht, 3. Aufl. 2023, Ziffer 9 [Digitaler Nachlass] Rn. 70 m.w.N.; Klas/Möhrke-Sobolewski, NJW 2015, 3473 [3475]; i.E. ebenso für Art. 15 DS-GVO ÖBVwG, Entscheidung vom 26. Januar 2023 - W252 2248013-1 -, ZD-Aktuell 2023, 01130;… Biermann, in: Scherer [Hrsg.], Anwaltshandbuch Erbrecht, 6. Aufl. 2024, § 50 Rn. 32 f. m.w.N. auch zu abweichenden Ansichten, LDI NRW, Tätigkeitsbericht 2022, Ziffer 10.11;… Schmidt-Wudy, in: Wolff/Brink/ v. Ungern-Sternberg [Hrsg.], a.a.O., Art. 15 Rn. 35, vgl. allgemein zum Untergang höchstpersönlicher Rechtspositionen mit dem Tod BVerwG…, Beschluss vom 25. September 2000 - 1 B 49.00 -, juris Rn. 6; Beschluss vom 31. Oktober 1996 - 9 B 360.96 -, juris Rn. 11).
  • BVerwG, 19.06.2001 - 1 C 26.00

    Aufnahme; Aufnahmebescheid; Aussiedler; Aussiedlungsgebiete; Bindungswirkung; …

    Danach besteht die Bindungswirkung auch bei den die Erteilung der Bescheinigung ablehnenden Entscheidungen der Vertriebenenbehörde (vgl. Urteil vom 24. September 1975 - BVerwG 8 C 78.74 - BVerwGE 49, 197, 200; Beschlüsse vom 1. März 1982 - BVerwG 3 B 37.81 - Buchholz 427.7 § 60 RepG Nr. 6 und vom 31. Oktober 1996 - BVerwG 9 B 360.96 - Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 21).
  • BVerwG, 25.09.2000 - 1 B 49.00

    Erledigung ipso jure; Rechte; höchstpersönliche; Rechtsübertragung; …

    Sie können weder durch Rechtsgeschäft unter Lebenden übertragen werden, noch nach dem Tod des Rechtsträgers im Wege der Gesamt- oder der Einzelrechtsnachfolge auf andere Personen übergehen (vgl. Beschluss vom 31. Oktober 1996 - BVerwG 9 B 360.96 - Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 21; Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG 8 C 361.59 - NJW 1961, 331; dazu auch Erichsen, Allgemeines Verwaltungsrecht, 11. Auflage, S. 259 m. weit.

    Wie das Berufungsgericht zutreffend dargelegt hat, ist der genannte Status - ebenso wie die Staatsangehörigkeit - weder übertragbar noch vererblich (vgl. zum Vertriebenenstatus Beschluss vom 31. Oktober 1996, a.a.O., m. weit. Nachw.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2011 - 12 A 1878/09

    Erteilung eines Aufnahmebescheids an einen in der russischen Föderation Geborenen …

    Rn. 97 - 9 B 360/96 -, NVwZ-RR 1997, 495, juris, m.w.N.
  • VGH Baden-Württemberg, 10.11.2015 - 4 S 901/14

    Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte in Kirchenangelegenheiten; Verweis und Buße …

    Bei dem geltend gemachten Anspruch auf Nachzahlung von Ruhegehalt für vergangene Zeiträume vor dem Tod des Priesters handelt es sich nicht um ein höchstpersönliches Recht, das seinem Wesen nach der Person ihres Trägers anhaftet (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 25.09.2000 - 1 B 49.00 - und vom 31.10.1996 - 9 B 360.96 - Urteil vom 31.08.1960 - 8 C 361.59 -, jeweils Juris).
  • VG Magdeburg, 11.10.2022 - 4 A 240/20

    Immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb eines …

    Sie können weder durch Rechtsgeschäft unter Lebenden übertragen werden, noch nach dem Tod des Rechtsträgers im Wege der Gesamt- oder der Einzelrechtsnachfolge auf andere Personen übergehen (BVerwG, Beschluss vom 31.10.1996 - 9 B 360.96 -, juris).
  • BVerwG, 19.06.2001 - 1 C 27.00

    Spätaussiedlerantrag wegen Angehörigkeit deutscher Volkszugehörigen

    Danach besteht die Bindungswirkung auch bei den die Erteilung der Bescheinigung ablehnenden Entscheidungen der Vertriebenenbehörde (vgl. Urteil vom 24. September 1975 - BVerwG 8 C 78.74 - BVerwGE 49, 197, 200; Beschlüsse vom 1. März 1982 - BVerwG 3 B 37.81 - Buchholz 427.7 § 60 RepG Nr. 6 und vom 31. Oktober 1996 - BVerwG 9 B 360.96 - Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 21).
  • BVerwG, 22.03.2001 - 5 B 84.00

    Anforderungen an die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache - Erteilung einer …

    bedarf nicht der Klärung in einem Revisionsverfahren, da durch die in dem angefochtenen Beschluss angeführte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 31. Oktober 1996 - BVerwG 9 B 360.96 - (Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 21 bzw. NVwZ-RR 1997, 495 f.) in Verbindung mit der dort weiter genannten Judikatur (Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG 8 C 361.59 - <NJW 1961, 331> und vom 19. Februar 1975 - BVerwG 8 C 116.73 - ) bereits geklärt ist, dass der Vertriebenenstatus und auch der Anspruch auf dessen Feststellung höchstpersönlicher Natur sind, mit dem Tod des Vertriebenen untergehen und deshalb von den Erben weder zu dessen Lebzeiten noch nach dessen Tod geltend gemacht werden können.
  • VG Sigmaringen, 23.03.2015 - A 5 K 268/15

    Tod eines Beteiligten; Erledigung der Hauptsache ipso jure bei höchstpersönlichen …

    Sie können weder durch Rechtsgeschäft unter Lebenden übertragen werden, noch nach dem Tod des Rechtsträgers im Wege der Gesamt- oder der Einzelrechtsnachfolge auf andere Personen übergehen (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 25.09.2000 - 1 B 49.00 -, NVwZ 2001, 209 und vom 31.10.1996 - 9 B 360.96 - Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 21; Urteil vom 31.08.1960 - 8 C 361.59 - NJW 1961, 331; dazu auch Erichsen, Allgemeines Verwaltungsrecht, 11. Auflage, S. 259 m. weit.
  • VG Gießen, 14.10.2022 - 6 K 2801/19

    Widerruf von Familienasyl und -flüchtlingsschutz infolge des Todes des …

    Oktober 1996, Az. 9 B 360/96, NVwZ-RR 1997, 495).
  • VG Köln, 05.12.2023 - 7 K 3926/21
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