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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 12.05.2011 - 9 L 11.11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,30204
OVG Berlin-Brandenburg, 12.05.2011 - 9 L 11.11 (https://dejure.org/2011,30204)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 12.05.2011 - 9 L 11.11 (https://dejure.org/2011,30204)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 12. Mai 2011 - 9 L 11.11 (https://dejure.org/2011,30204)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 23 Abs 1 KomVerf BB, § 28 Abs 2 Nr 9 KomVerf BB
    Kommunalrechtliches Vertretungsverbot betreffend die Vertretung in einem Bereich, in dem ein Rechtsanwalt als Mitglied der Gemeindevertretung Entscheidungen trifft; Zuständigkeit der Gemeindevertretung für den Erlass, die Änderung und Aufhebung von Satzungen

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 23 Abs 1 KomVerf BB, § 28 Abs 2 Nr 9 KomVerf BB
    Kommunalrechtliches Vertretungsverbot; Vertretung in einem Bereich in dem der Rechtsanwalt als Mitglied der Gemeindevertretung Entscheidungen trifft; Zuständigkeit der Gemeindevertretung für den Erlass, die Änderung und Aufhebung von Satzungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (3)

  • VG Frankfurt/Oder, 13.01.2011 - 5 K 164/09

    Reichweite des kommunalrechtlichen Vertretungsverbots in Brandenburg

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.05.2011 - 9 L 11.11
    Die Wahrnehmung der Interessen der Klägerin durch Rechtsanwalt H… in dem bei der Kammer anhängigen Klageverfahren zu VG 5 K 164/09 verstößt gegen das Vertretungsverbot des § 23 Abs. 1 BbgKVerf. Danach dürfen ehrenamtlich Tätige, die in der Gemeindevertretung oder in einem beschließenden Ausschuss mitwirken, in dem Bereich, in dem sie für die Gemeinde Entscheidungen treffen, Dritte berufsmäßig bei der Geltendmachung von Ansprüchen und Interessen gegenüber der Gemeinde nicht vertreten, es sei denn, sie handelten als gesetzliche Vertreter.

    Er vertritt die Interessen der Klägerin in dem Klageverfahren zu VG 5 K 164/09 gegen einen Bescheid über die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren vom 12. Februar 2009 i.d.F. des Widerspruchsbescheides vom 24. Februar 2009.

    Auch vor diesem Hintergrund ist deutlich, dass die anwaltliche Vertretung im Verfahren VG 5 K 164/09 einen Bereich betrifft, in dem Rechtsanwalt H… für die Gemeinde Entscheidungen gem. § 23 Abs. 1 BbgKVerf trifft.

  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 19.02.1981 - 14 C 1/80

    Befangenheit von Kreistagsmitgliedern bei Entscheidung über …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.05.2011 - 9 L 11.11
    Die Straßenreinigungssatzung gibt zudem den Gebührenmaßstab und Gebührensatz genau vor sowie wer Gebührenpflichtiger ist (vgl. dazu OVG Lüneburg, Beschluss vom 19. Februar 1981 - 14 C 1.80 -, NVwZ 1982, 44).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.10.1978 - XV A 1927/75
    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.05.2011 - 9 L 11.11
    Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder), gegen den sich die Klage richtet, handelt gem. § 78 Abs. 1 Nr. 2 VwGO i.V.m. § 8 Abs. 2 Satz 1 BbgVwGG für den Rechtsträger, die Stadt Frankfurt (Oder), in einer Art Prozesstandschaft (vgl. OVG Münster, Urteil vom 3. Oktober 1978 - XV A 1927/75 -, NJW 1979, 1057).
  • VerfG Brandenburg, 19.10.2012 - VfGBbg 31/11

    Kommunalrechtliches Vertretungsverbot in Brandenburg ist nichtig

    Die Beschlüsse des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 12. Mai 2011 - OVG 9 L 11.11 - und des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) vom 13. Januar 2011 - VG 5 K 164/09 - verletzen den Beschwerdeführer in seinem Recht aus Art. 49 Abs. 1 der Verfassung des Landes Brandenburg.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 17.11.2025 - 2 E 11440/25

    Voraussetzungen des kommunalrechtlichen Vertretungsverbots

    Es soll verhindert werden, dass Gemeindeangehörige den Einfluss von Ratsmitgliedern - beziehungsweise, wie hier, Bürgern, die ein sonstiges Ehrenamt ausüben - für ihre persönlichen Interessen ausnutzen und dass rechtsgeschäftlich bestellte Vertreter der Gemeinde durch diese Doppelfunktion in einen Interessenwiderstreit geraten (vgl. BVerfG, Beschluss vom 21. Januar 1976 - 2 BvR 572/74 -, BVerfGE 41, 231 [241]; Beschluss vom 18. Juli 1979 - 2 BvR 488/76 -, BVerfGE 52, 42 [54]; Beschluss vom 20. Januar 1981 - 2 BvR 632/78 -, BVerfGE 56, 99 [108]; Beschluss vom 7. Juli 1982 - 2 BvR 1142/80 -, BVerfGE 61, 68 [74]; OVG RP, Beschluss vom 1. März 1955 - 1 B 2/55 -, AS 3, 180 [183]; Beschluss vom 2. Mai 1969 - 6 A 4/69 -, AS 11, 113 [117]; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 12. Mai 2011 - OVG 9 L 11.11 -, juris Rn. 3).
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