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Rechtsprechung
   BSG, 21.11.1961 - 9 RV 374/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,1586
BSG, 21.11.1961 - 9 RV 374/60 (https://dejure.org/1961,1586)
BSG, Entscheidung vom 21.11.1961 - 9 RV 374/60 (https://dejure.org/1961,1586)
BSG, Entscheidung vom 21. November 1961 - 9 RV 374/60 (https://dejure.org/1961,1586)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Verfahrensfehler mangels sachlicher Entscheidung über den gesamten Streitstoff - Rente nach Minderung der Erwerbsfähigkeit - Teilerledigung der Hauptsache nach Anerkenntnis - Bindung an ein Anerkenntnis - Prozessrechtliche oder materiellrechtliche Wirkung eines Widerrufs ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (2)

  • BSG, 27.10.1955 - 4 RJ 105/54
    Auszug aus BSG, 21.11.1961 - 9 RV 374/60
    Auch die weitere Rüge, das LSG habe § 101 Abs. 2 SGG verletzt, betrifft das Verfahren des LSG, denn das LSG hat nach Meinung der Revision insoweit zu Unrecht keine Sachentscheidung getroffen und damit "verfahrensrechtlich etwas Unrichtiges" getan (vgl. BSG 1, 283) und Urteil des BSG vom.
  • BSG, 14.11.1961 - 11 RV 960/59
    Auszug aus BSG, 21.11.1961 - 9 RV 374/60
    14. November 1961 - 11 RV 960/59 -).
  • BSG, 06.05.2010 - B 13 R 16/09 R

    Rente wegen voller Erwerbsminderung - angenommenes Anerkenntnis - Vergleich - …

    Voraussetzung ist allerdings, dass es sich insoweit um einen teilbaren (prozessualen) Anspruch (Streitgegenstand) handelt (stRspr, BSG vom 21.11.1961 - 9 RV 374/60 - SozR Nr. 3 zu § 101 SGG; BSG vom 6.10.1964 - 10 RV 583/62 - KOV 1966, 17;… BSG vom 13.5.2009 - BSGE 103, 153 = SozR 4-4200 § 12 Nr. 13, RdNr 12;… BSG vom 22.9.2009 - BSGE 104, 192 = SozR 4-4200 § 22 Nr. 30, RdNr 10). Alternativ dazu können die Beteiligten gemäß § 101 Abs. 1 SGG einen gerichtlich geltend gemachten Anspruch aber auch dadurch vollständig oder zum Teil (unstreitig) erledigen, dass sie einen Vergleich schließen.

    Rn. 19 Ein Anerkenntnis und kein Vergleichsangebot liegt vor, wenn der/die Beklagte einseitig und ohne Einschränkung erklärt, die vom Kläger begehrte Rechtsfolge werde "ohne Drehen und Wenden" zugegeben (vgl BSG vom 21.11.1961 - 9 RV 374/60 - SozR Nr. 3 zu § 101 SGG; BSG vom 29.4.1969 - 10 RV 12/68 - Juris RdNr 20 f; BSG vom 27.1.1982 - 9a/9 RV 30/81 - Juris RdNr 13; BSG vom 21.9.1983 - 4 RJ 63/82 - Juris RdNr 30;… BSG vom 22.6.1989 - BSGE 65, 160, 164 = SozR 1200 § 44 Nr. 24 S 64;… Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, aaO, § 101 RdNr 20; Masuch/Blüggel, SGb 2005, 613 f); im begrifflichen Gegensatz dazu steht der (Prozess-)Vergleich, der unter beiderseitigem Nachgeben den Rechtsstreit beenden soll (BSG vom 21.9.1983 - 4 RJ 63/82 - Juris RdNr 30).

    Rn. 20 Welche der beiden Handlungsformen vorliegt, ist bei Zweifeln durch Auslegung der abgegebenen Erklärungen zu ermitteln (s bereits BSG vom 21.11.1961, aaO). Im Einzelfall kann ein Beteiligter ein Anerkenntnis iS des § 101 Abs. 2 SGG auch ohne die Verwendung der entsprechenden Bezeichnung ("Anerkenntnis" bzw "anerkennen") abgeben.

    Dennoch bleibt auch ohne eine Annahme der Beteiligte, der die Erklärung abgegeben hat, an ihren materiell-rechtlichen Inhalt gebunden, weil es sich bei dem Anerkenntnis um eine einseitige, nicht zustimmungsbedürftige Erklärung handelt (vgl BSG vom 21.11.1961 - 9 RV 374/60 - SozR Nr. 3 zu § 101 SGG; BSG vom 29.4.1969 - 10 RV 12/68 - Juris RdNr 21).

  • LSG Saarland, 13.05.2005 - L 7 RJ 174/03

    Beiträge als wiederkehrende oder laufende Leistungen - Bindung der Behörde an …

    Das von der Beklagten mit dem Schriftsatz vom 07.01.2003 unterbreitete Angebot der Beklagten stellt nämlich keinen Vergleichsvorschlag, sondern ein Teilanerkenntnis des von dem Kläger geltenden gemachten Anspruchs dar, an das die Beklagte - entgegen der von ihr geäußerten Auffassung - unabhängig von seiner Annahme gebunden blieb (vgl. BSG-Urteil v. 21.11.1961, Az.: 9 RV 374/60 = SozR Nr. 3 zu § 101 SGG).

    Ob die Prozesserklärung eines Beteiligten ein (Teil)Anerkenntnis oder ein Vergleichsangebot sein soll, ist hierbei durch Auslegung zu ermitteln (vgl. BSG-Urteil v. 21.11.1961, Az.: 9 RV 374/60 = SozR Nr. 3 zu § 101 SGG; Urteil des LSG für das Saarland vom 26.04.1996, Az.: L 1 J 18/95).

    Es bleibt vielmehr eine Prozesserklärung mit der materiellen Wirkung, dass der Beteiligte, der die Erklärung abgegeben hat, hieran gebunden ist und - sofern über die Wirksamkeit des Anerkenntnisses gestritten wird - im Wege des Anerkenntnisurteils entsprechend der von ihm abgegebenen Erklärung zu verurteilen ist (vgl. BSG-Urteil v. 21.11.1961, Az.: 9 RV 374/60 = SozR Nr. 3 zu § 101 SGG; BSG-Urteil v. 29.04.1969, Az.: 10 RV 12/68).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 29.08.2012 - L 18 AL 196/11

    Unwirksames Anerkenntnis - Antragstellung - Bindungswirkung

    Voraussetzung ist allerdings, dass es sich insoweit um einen teilbaren (prozessualen) Anspruch (Streitgegenstand) handelt (st Rspr, Bundessozialgericht - BSG vom 21. November 1961 - 9 RV 374/60 = SozR Nr. 3 zu § 101 SGG; BSG vom 6. Oktober 1964 - 10 RV 583/62 = KOV 1966, 17;… BSG vom 13. Mai 2009 - BSGE 103, 153 = SozR 4-4200 § 12 Nr. 13, Rn 12;… BSG vom 22. September 2009 - BSGE 104, 192 = SozR 4-4200 § 22 Nr. 30, Rn 10).

    Ein Anerkenntnis liegt vor, wenn die Beklagte einseitig und ohne Einschränkung erklärt, die vom Kläger begehrte Rechtsfolge werde "ohne Drehen und Wenden" zugegeben (vgl BSG vom 21. November 1961 - 9 RV 374/60 = SozR Nr. 3 zu § 101 SGG; BSG vom 29. April 1969 - 10 RV 12/68 - juris - Rn 20 f; BSG vom 27. Januar 1982 - 9a/9 RV 30/81 - juris - Rn13; BSG vom 21. September 1983 - 4 RJ 63/82 - juris - Rn 30;… BSG vom 22. Juni 1989 = BSGE 65, 160, 164 = SozR 1200 § 44 Nr. 24 S 64;… Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, aaO, § 101 Rn 20; Masuch/Blüggel, SGb 2005, 613 f); im begrifflichen Gegensatz dazu steht der (Prozess-)Vergleich, der unter beiderseitigem Nachgeben den Rechtsstreit beenden soll (BSG vom 21. September 1983 - 4 RJ 63/82 - juris - Rn 30).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.04.2014 - L 11 SF 256/13

    Erinnerung gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss

    Ein Anerkenntnis ist das ausdrückliche oder schlüssige Zugeständnis, dass der Klageanspruch ganz oder teilweise bestehe (Bundessozialgericht - BSG -, Beschluss vom 21.11.1961 - 9 RV 374/60 -).
  • LSG Sachsen, 04.03.2013 - L 3 AS 218/12

    Anerkenntnis; Beschwerde; kein feststellender Beschluss zur …

    Das Wort "Anerkenntnis" muss nicht verwendet werden (vgl. BSG, Beschluss vom 21. November 1961 - 9 RV 374/60 - JURIS-Dokument Rdnr. 7;… LSG Rheinland-Pfalz, a. a. O.;… LSG Sachsen-Anhalt, a. a. O.;… Leitherer, a. a. O., Rdnr. 21).
  • SG Marburg, 20.05.2019 - S 10 SF 62/17

    Kostenrecht

    Ob ein solches Anerkenntnis abgegeben worden ist, hat das Gericht im Wege der Auslegung zu ermitteln (so schon BSG, Beschluss vom 21. November 1961 - 9 RV 374/60, SozR Nr. 3 zu § 101 SGG unter Hinweis auf reichsgerichtliche Rechtsprechung).
  • LSG Baden-Württemberg, 11.06.2008 - L 13 AL 3511/05
    Die Erklärung, dass der vom Kläger geltend gemachte Anspruch ganz oder teilweise bestehe, kann sogar durch schlüssiges Verhalten erfolgen (BSG, Beschluss vom 21. November 1961 - 9 RV 374/60 -, SozR Nr. 3 zu § 101 SGG).
  • LSG Saarland, 11.07.2006 - L 6 AL 24/03
    Im Unterschied zum Vergleichsvorschlag bewirkt allerdings ein nicht angenommenes Anerkenntnis, dass die Beklagte - unabhängig von seiner Annahme - daran gebunden bleibt (…vgl. zur Problematik: Lüdtke-Roller a. a. O., § 101 SGG, Rdnr. 33; Urteil des LSG für das Saarland vom 26. April 1996, Az.: L 1 J 18/95; BSG, Urteil vom 21. November 1961, Az.: 9 RV 374/60).
  • LSG Baden-Württemberg, 24.05.1989 - L 1 Ka 1327/87

    Berufung; Beklagter; Antrag; Zurückweisung; Anerkenntnis; Beigeladener; Beschwer; …

    Der Antrag des Beklagten, die Berufung gegen das ihm nachteilige erstinstanzliche Urteil zurückzuweisen, muß nicht in allen Fällen als Anerkenntnis ausgelegt werden (Abgrenzung zu BSG vom 21.11.1961 - 9 RV 374/60 = SozR Nr. 3 zu § 101 SGG).
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