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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,31639
VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16 (https://dejure.org/2017,31639)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 05.07.2017 - 9 S 8/16 (https://dejure.org/2017,31639)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 05. Juli 2017 - 9 S 8/16 (https://dejure.org/2017,31639)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Justiz Baden-Württemberg

    § 2 Abs 2 Nr 3 PBefG, § 3 Abs 2 S 1 PBefG, § 13 Abs 3 PBefG, § 13 Abs 5 PBefG
    Konkurrentenstreitigkeit hinsichtlich der Vergabe von Taxikonzessionen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Widerspruch bzw. Klage gegen die Zuteilung einer Taxikonzession an einen Mitbewerber außerhalb der Vormerkliste oder ohne Berücksichtigung der Rangfolge; Besitzstandsschutz des Altunternehmers; Berücksichtigung der Verwirklichung eines Nachrangigkeitsgrundes durch die ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Widerspruch bzw. Klage gegen die Zuteilung einer Taxikonzession an einen Mitbewerber außerhalb der Vormerkliste oder ohne Berücksichtigung der Rangfolge; Besitzstandsschutz des Altunternehmers; Berücksichtigung der Verwirklichung eines Nachrangigkeitsgrundes durch die ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2017, 963 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (17)

  • VG Sigmaringen, 11.11.2015 - 1 K 3511/14

    Taxigenehmigung; Verlängerungsantrag; Verpachtung; Besitzstandsregelung; …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 11. November 2015 - 1 K 3511/14 - wird zurückgewiesen.

    Rn. 35 das Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 11.11.2015 - 1 K 3511/14 - zu ändern und den Widerspruchsbescheid des Regierungspräsidiums Tübingen vom 10.09.2014 aufzuheben.

    Rn. 50 Wegen des übrigen Vorbringens der Beteiligten wird auf die gewechselten Schriftsätze, wegen der sonstigen Einzelheiten wird auf die Akten des Landratsamts Reutlingen (7 Hefte), des Regierungspräsidiums Tübingen (1 Heft) und die Gerichtsakten des Verwaltungsgerichts Sigmaringen 1 K 3511/14 verwiesen.

  • VGH Bayern, 01.07.1996 - 11 B 95.2169
    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Rn. 59 Demgegenüber ist der Verwaltungsgerichtshof in seiner bisherigen Rechtsprechung davon ausgegangen, dass die Regelung des § 13 Abs. 5 PBefG - von vornherein - nicht für Altunternehmer gilt, deren Genehmigungen nach Ablauf der Gültigkeitsdauer zur erneuten Erteilung heranstehen (Urteil vom 28.09.1994 - 3 S 1443/93 -, juris;… so auch die hM, Nachweise bei Bidinger, a.a.O., § 13 Rn. 91;… vgl. auch die - keinen Rechtsnormcharakter aufweisenden - allgemeinen Grundsätze des Bund-Länder-Fachausschusses Straßenpersonenverkehr zur Durchführung des Taxen- und Mietwagenverkehrs, abgedruckt bei Fielitz/Grätz, a.a.O., § 13 Rn. 67, unter 2.; aA BayVGH, Urteil vom 01.07.1996 - 11 B 95.2169 -, juris;… Fielitz/Grätz, a.a.O., § 13 Rn. 63).

    Rn. 62 Darüber hinaus erweist sich die Annahme, § 13 Abs. 5 PBefG sei in sog. Wiedererteilungsverfahren von vornherein nicht anwendbar, jedenfalls insoweit als zweifelhaft, als sowohl dem Wortlaut wie der Entstehungsgeschichte des Gesetzes der deutliche Wille des Gesetzgebers entnommen werden kann, die Erteilung der Genehmigung solchen Bewerbern zu erschweren, die die sog. Nachrangigkeitsgründe gemäß § 13 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 bis 3 PBefG erfüllen (…vgl. Bidinger, a.a.O., § 13 Rn. 81 h), 91 a) bzw. insoweit den Altunternehmerschutz nicht mehr in dem bisherigem Umfang aufrechtzuerhalten (vgl. BayVGH, Urteil vom 01.07.1996 - 11 B 95.2169 -, juris).

  • VGH Baden-Württemberg, 27.11.2003 - 3 S 709/03

    Versagung einer Genehmigung zum Linienverkehr - Zuverlässigkeit des Unternehmers; …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Liegt keiner der gesetzlich vorgesehenen Versagungsgründe vor, vermittelt die Vorschrift einen Rechtsanspruch auf Genehmigungserteilung (vgl. BVerwG, Urteil vom 15.04.1988 - 7 C 94.86 -, juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27.11.2003 - 3 S 709/03 -).

    Dies legt nahe, dass im Falle der Notwendigkeit einer Auswahlentscheidung eine einzelfallbezogene Abwägung vorzunehmen (vgl. BVerwG, Urteil vom 12.12.2013 - 3 C 30.12 -, BVerwGE 148, 321, zu Ruf- oder Anrufbusverkehren; zur Bedeutung der Vorschrift bei der Konkurrenz mehrerer Bewerber um die (Wieder-, Neu-) Erteilung einer Linienverkehrsgenehmigung vgl. auch Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 02.01.2007 - 3 S 2675/06 -, juris; Urteil vom 27.11.2003 - 3 S 709/03 -, juris) bzw. die Behörde gehalten ist, bei der Wiedererteilungsentscheidung neben den für den Besitzstandsschutz sprechenden Gründen auch die Interessen anderer Unternehmer zu berücksichtigen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 03.09.2015, a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.1990 - 13 B 1283/90

    Gewerberecht: Erteilung einer Taxi-Konzession, Klagbarer Schutz des Ranges auf …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Der Rang auf der Vormerkliste für die Vergabe von Taxikonzessionen vermittelt dem Bewerber eine Rechtsposition, die zum Widerspruch bzw. zur Klage gegen die Zuteilung einer Konzession an einen Mitbewerber außerhalb der Vormerkliste oder ohne Berücksichtigung der Rangfolge berechtigt (wie OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 11.06.1990 - 13 B 1283/90 -, juris).

    Auch mit Blick auf den durch das Grundrecht der Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) grundsätzlich eingeräumten Zulassungsanspruch eines Bewerbers geht der Senat davon aus, dass das Recht aus der Rangstelle auch den Anspruch auf einen dieses Recht nicht verletzenden Abbau der Vormerkliste umfasst (so die mittlerweile mehrheitlich vertretene Auffassung, vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 11.06.1990 - 13 B 1283/90 -, juris;… Fielitz/Grätz, Personenbeförderungsgesetz, Stand: Januar 2017, § 13 Rn. 62;… Bidinger, Personenbeförderungsrecht, Stand: Dezember 2016, § 13 Rn. 91 i); Bauer, Personenbeförderungsgesetz, 2010, § 13 Rn. 68 f.; Heinze/Fehling/Fiedler, PBefG, 2. Aufl. 2014, § 13 Rn. 197; Kopp, VwGO, 23. Aufl. 2017, § 42 Abs. 2 Rn. 305; Jahn, in: Redeker/Uechtritz, Anwaltshandbuch Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. Teil C Rn. 90; anders noch BVerwG, Urteil vom 28.06.1963 - VII C 25.63 -, BVerwGE 16, 190; offen gelassen VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27.10.2016 - 12 S 2257/14 -, VBlBW 2017, 124 ).

  • BVerwG, 19.10.2006 - 3 C 33.05

    Linienverkehrsgenehmigung; eigenwirtschaftlicher Verkehr; gemeinwirtschaftlicher …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Rn. 67 (1) In seinem Urteil vom 19.10.2006 (3 C 33.05, BVerwGE 127, 42) hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass dem Inhaber einer Linienverkehrsgenehmigung, der über Jahre die Betriebsführung mit behördlicher Genehmigung einem anderen übertragen hat, jedenfalls bei einer Auswahlentscheidung zwischen ihm und dem Betriebsführer nicht das Altunternehmerprivileg des § 13 Abs. 3 PBefG zugebilligt werden kann.
  • BVerwG, 08.03.2017 - 9 B 21.16

    Heilung eines rechtswidrigen Beitragsbescheids wegen fehlender Satzungsgrundlage …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Insoweit bestimmt das einschlägige Fachrecht im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. nur BVerwG, Beschluss vom 08.03.2017 - 9 B 21/16 -, juris, m.w.N.) den für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage maßgeblichen Zeitpunkt (…so Heinze, PBefG, 1. Aufl. 2007, § 13 Anm. 13 Abs. 6).
  • BVerwG, 25.10.1968 - VII C 134.66
    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Diesem Gesichtspunkt hat der 7. Senat schon in einem Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 134.66 - (Buchholz 442.1 § 13 PBefG Nr. 15) entscheidendes Gewicht beigemessen.
  • BVerwG, 15.04.1988 - 7 C 94.86

    Zum behördlichen Beurteilungsspielraum bei der Einschätzung einer Bedrohung der …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Liegt keiner der gesetzlich vorgesehenen Versagungsgründe vor, vermittelt die Vorschrift einen Rechtsanspruch auf Genehmigungserteilung (vgl. BVerwG, Urteil vom 15.04.1988 - 7 C 94.86 -, juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27.11.2003 - 3 S 709/03 -).
  • BVerwG, 12.12.2013 - 3 C 30.12

    Öffentlicher Personennahverkehr; Personenbeförderung; Linienverkehr mit …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Dies legt nahe, dass im Falle der Notwendigkeit einer Auswahlentscheidung eine einzelfallbezogene Abwägung vorzunehmen (vgl. BVerwG, Urteil vom 12.12.2013 - 3 C 30.12 -, BVerwGE 148, 321, zu Ruf- oder Anrufbusverkehren; zur Bedeutung der Vorschrift bei der Konkurrenz mehrerer Bewerber um die (Wieder-, Neu-) Erteilung einer Linienverkehrsgenehmigung vgl. auch Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 02.01.2007 - 3 S 2675/06 -, juris; Urteil vom 27.11.2003 - 3 S 709/03 -, juris) bzw. die Behörde gehalten ist, bei der Wiedererteilungsentscheidung neben den für den Besitzstandsschutz sprechenden Gründen auch die Interessen anderer Unternehmer zu berücksichtigen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 03.09.2015, a.a.O.).
  • VGH Baden-Württemberg, 27.10.2016 - 12 S 2257/14

    Genehmigungen für den Gelegenheitsverkehr mit Taxen nach dem …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 05.07.2017 - 9 S 8/16
    Auch mit Blick auf den durch das Grundrecht der Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) grundsätzlich eingeräumten Zulassungsanspruch eines Bewerbers geht der Senat davon aus, dass das Recht aus der Rangstelle auch den Anspruch auf einen dieses Recht nicht verletzenden Abbau der Vormerkliste umfasst (so die mittlerweile mehrheitlich vertretene Auffassung, vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 11.06.1990 - 13 B 1283/90 -, juris;… Fielitz/Grätz, Personenbeförderungsgesetz, Stand: Januar 2017, § 13 Rn. 62;… Bidinger, Personenbeförderungsrecht, Stand: Dezember 2016, § 13 Rn. 91 i); Bauer, Personenbeförderungsgesetz, 2010, § 13 Rn. 68 f.; Heinze/Fehling/Fiedler, PBefG, 2. Aufl. 2014, § 13 Rn. 197; Kopp, VwGO, 23. Aufl. 2017, § 42 Abs. 2 Rn. 305; Jahn, in: Redeker/Uechtritz, Anwaltshandbuch Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. Teil C Rn. 90; anders noch BVerwG, Urteil vom 28.06.1963 - VII C 25.63 -, BVerwGE 16, 190; offen gelassen VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27.10.2016 - 12 S 2257/14 -, VBlBW 2017, 124 ).
  • BVerwG, 07.09.1989 - 7 C 44.88

    Zur Prognosebildung hinsichtlich der Funktionsfähigkeit des örtlichen …

  • VGH Baden-Württemberg, 28.09.1994 - 3 S 1443/93

    Erteilung einer Taxigenehmigung - Bestehen eines Betriebssitzes

  • BVerwG, 15.03.1988 - 1 C 69.86

    Schornsteinfeger - Realrechte - Aufhebung - Bestellung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2015 - 13 B 655/15

    Stellung eines Antrags auf Verlängerung einer Taxikonzession nach Ablauf der …

  • VGH Baden-Württemberg, 02.01.2007 - 3 S 2675/06

    Vorläufiger Rechtsschutz gegen einstweilige Erlaubnis zum Betrieb eines …

  • BVerwG, 28.06.1963 - VII C 23.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 25.02.1965 - VII C 25.63

    Rechtsmittel

  • VGH Baden-Württemberg, 08.10.2018 - 9 S 804/17

    Übertragung und Verlängerung einer Taxikonzession

    Liegt keiner der gesetzlich vorgesehenen Versagungsgründe vor, vermittelt die Vorschrift einen Rechtsanspruch auf Genehmigungserteilung (vgl. BVerwG, Urteil vom 15.04.1988 - 7 C 94.86 -, BVerwGE 79, 208; Senatsurteil vom 05.07.2017 - 9 S 8/16 -, juris).

    Rn. 26 Dazu und zum Verhältnis zu § 13 Abs. 5 PBefG hat der Senat im Urteil vom 05.07.2017 (- 9 S 8/16 -, juris) im Hinblick auf die Wiedererteilung einer Taxigenehmigung ausgeführt:.

    Diese Voraussetzung wird allgemein dahingehend verstanden, dass der Verkehr von dem Unternehmer mindestens zwei Jahre lang durchgeführt worden sein muss (Senatsurteil vom 05.07.2017, a. a. O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.04.2020 - 13 B 1616/19

    Versagung einer Taxigenehmigung

    Rn. 21 Vgl. etwa OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 29. August 2017 - 7 A 11067/17 -, juris, Rn. 14; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 5. Juli 2017 - 9 S 8/16 -, juris, Rn. 58; OVG NRW, Beschluss vom 3. September 2015 - 13 B 655/15 -, juris, Rn. 20; Bidinger, Personenbeförderungsrecht, Stand: Dezember 2019, § 13 Rn. 81; Fielitz/Grätz, Personenbeförderungsrecht, Stand: September 2019, § 13 Rn. 54.

    Rn. 33 Vgl. sogar eine unmittelbare Anwendung befürwortend VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 5. Juli 2017 - 9 S 8/16 -, juris, Rn. 62; Fielitz/Grätz, Personenbeförderungsrecht, Stand: September 2019, § 13 Rn. 60.

    Rn. 40 Vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Oktober 2006 - 3 C 33.05 -, BVerwGE 127, 42 = juris, Rn. 46 ff. für das Verhältnis zwischen Verpächter und Pächter; vgl. allgemein OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 29. August 2017 - 7 A 11067/17 -, juris, Rn. 19 ff.; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 5. Juli 2017 - 9 S 8/16 -, juris, Rn. 66 ff.; Fielitz/Grätz, Personenbeförderungsrecht, Stand: September 2019, § 13 Rn. 54.

  • OVG Rheinland-Pfalz, 29.08.2017 - 7 A 11067/17

    Wiedererteilung einer Taxikonzession; Altunternehmerprivileg

    In der obergerichtlichen Rechtsprechung gehen beispielsweise sowohl das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (…Beschluss vom 3. September 2015 - 13 B 655/15 -, juris, Rn. 20, unter Verweis auf die einschlägige Kommentarliteratur) als auch der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (…Urteile vom 28. September 1994 - 3 S 1443/93 -, juris, Rn. 22 und vom 5. Juli 2017 - 9 S 8/16 -, juris, Rn. 58) von einer Anwendbarkeit der Regelung auf den Taxenverkehr aus.

    Rn. 22 Auf der Grundlage der skizzierten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kommt zwischenzeitlich auch die obergerichtliche Rechtsprechung zu dem Ergebnis, dass bei einem Pachtverhältnis der Betriebsführer und nicht der verpachtende Genehmigungsinhaber den Verkehr im Sinne des § 13 Abs. 3 PBefG betreibt, ohne diesen Befund auf das bipolare Konkurrenzverhältnis zwischen Verpächter und Pächter zu begrenzen (vgl. VGH BW, Urteil vom 5. Juli 2017 - 9 S 8/16 -, juris, Rn. 72 ff.;… vgl. auch Fielitz/Grätz, PBefG, Stand: Januar 2017, § 13 Rn. 54).

    Rn. 26 Die vorgenannte Konstellation des tatbestandlich nicht einschlägigen Altunternehmerprivilegs - wie hier - ist zu trennen von der nicht zur Entscheidung stehenden, aber das Zusammenspiel von § 13 Abs. 3 PBefG und § 13 Abs. 4 und Abs. 5 PBefG unmittelbar betreffenden Frage, ob trotz Vorliegens der tatbestandlichen Voraussetzungen des Altunternehmerprivilegs im Sinne des § 13 Abs. 3 PBefG die Nachrangigkeitsgründe bei der angemessenen Berücksichtigung der Altunternehmereigenschaft einzubeziehen sind (bejahend: VGH BW, Urteil vom 5. Juli 2017 - 9 S 8/16 -, juris, Rn. 82 unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung [Rn. 59, 62];… vgl. auch Fielitz/Grätz, PBefG, Stand: Januar 2017, § 13 Rn. 60; Bidinger, PBefG, Stand: Juni 2017, § 13 Nr. 81h und Nr. 91a; generell gegen einen Ausschluss des § 13 Abs. 5 PBefG bei einer Wiedererteilung an Altunternehmer gemäß § 13 Abs. 3 PBefG: BayVGH…, Urteil vom 1. Juli 1996 - 11 B 95.2169 -, juris, Rn. 23).

  • VG Freiburg, 21.11.2019 - 6 K 1753/17

    Erteilung von Taxikonzessionen

    § 13 Abs. 3 PBefG ist dabei auf den Taxenverkehr anwendbar (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 05.07.2017 - 9 S 8/16 -, Rn. 58 , juris).
  • VGH Bayern, 19.04.2021 - 11 B 21.491

    Erneute Erteilung einer Genehmigung zum Verkehr mit Taxen

    Es setzt voraus, dass der Unternehmer den Verkehr jahrelang, d.h. mindestens zwei Jahre (…vgl. Bidinger, a.a.O. Anm. 77; VGH BW, U.v. 5.7.2017 - 9 S 8/16 - juris Rn. 81) in einer dem öffentlichen Verkehrsinteresse entsprechenden Weise betrieben hat.
  • VG Würzburg, 22.07.2020 - W 6 K 19.840

    Klage auf Wiedererteilung der Genehmigung für einen Gelegenheitsverkehr mit Taxen

    Ob eine solche "bevorzugte" Wiederteilung einer Taxikonzession an Altunternehmer unter dem Gesichtspunkt des Besitzstandsschutzes zulässig ist oder ob auch insoweit die gemäß § 13 Abs. 5 PBefG geführten Wartelisten einschließlich der dort vermerkten Neubewerber zu berücksichtigen sind, ist in der obergerichtlichen Rechtsprechung umstritten (…dafür etwa OVG NW, B.v. 3.9.2015 - 13 B 655/15 - juris Rn. 9 ff.;… B.v. 2.4.2020 - 13 B 1616/19 - juris Rn. 13 ff;… OVG Koblenz, B.v. 29.08.2017 - 7 A 11067/17.OVG - BeckRS 2017, 130435 Rn. 25; einschränkend VGH BW, U.v. 5.7.2017 - 9 S 8/16;… U.v. 8.10.2018 - 9 S 804/17 - BeckRS 2018, 34114 Rn. 24;… a.A. BayVGH, U.v. 1.7.1996 - 11 B 95.2169 - juris Rn. 23).
  • VG Aachen, 28.03.2023 - 10 K 404/19

    Erforderlichkeit und Entbehrlichkeit eines Widerspruchsverfahrens, Erteilung …

    Rn. 86 Vgl. etwa OVG NRW, Beschluss vom 11. Juni 1990 - 13 B 1283/90 -, juris, Rn. 2 ff.; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 5. Juli 2017 - 9 S 8/16 -, juris, Rn. 56 f.
  • VG Aachen, 28.03.2023 - 10 K 2881/19

    Erforderlichkeit und Entbehrlichkeit eines Widerspruchsverfahrens, …

    Rn. 59 Vgl. etwa OVG NRW, Beschluss vom 11. Juni 1990 - 13 B 1283/90 -, juris, Rn. 2 ff.; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 5. Juli 2017 - 9 S 8/16 -, juris, Rn. 56 f.
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