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Rechtsprechung
   LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,37813
LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08 (https://dejure.org/2010,37813)
LAG Niedersachsen, Entscheidung vom 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08 (https://dejure.org/2010,37813)
LAG Niedersachsen, Entscheidung vom 20. Mai 2010 - 9 Sa 1914/08 (https://dejure.org/2010,37813)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Schmerzensgeld nach Faustschlag unter Arbeitskollegen - Wiederholung der Beweisaufnahme

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 58 ArbGG; § 529 Abs 1 Nr 1 ZPO
    Auswärtiger Gerichtstermin; Schmerzensgeld; Wiederholung der Beweisaufnahme

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 09.03.2005 - VIII ZR 266/03

    Bindung des Berufungsgerichts an erstinstanzliche Tatsachenfeststellungen

    Auszug aus LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08
    Er kann sich aus gerichtsbekannten Tatsachen, aus dem Vortrag der Parteien oder aus dem angefochtenen Urteil selbst ergeben, aber auch aus Fehlern, die dem Eingangsgericht bei der Feststellung des Sachverhalts unterlaufen sind (…BGH vom 08.06.2004 - VI ZR 230/03 - NJW 2004, S. 2828, Ziffer II 2 b bb (1) d. Gr.; BGH vom 09.03.2005 - VIII ZR 266/03 - NJW 2005, S. 1583, Ziffer II 1 u. 2 d. Gr.;… BAG vom 23.11.2006 - 8 AZR 349/06, AP Nr. 1 zu § 613 a BGB Wiedereinstellung = EzA § 613 a BGB 2002 Nr. 61 = NZA 2007, S. 866 bis 869, Rn. 28 - 30).

    Die Aufgabe der Berufungsinstanz als zweite - wenn auch eingeschränkte Tatsacheninstanz besteht auch nach der Reform des Zivilprozesses in der Gewinnung einer "fehlerfreien und überzeugenden" und damit richtigen, das heißt der materiellen Gerechtigkeit entsprechenden Entscheidung des Einzelfalles (BGH vom 09.03.2005 VIII ZR 266/03, BGHZ 162, 313 Rn. 5).

    Dementsprechend sollen vernünftige Zweifel genügen, um das Berufungsgericht zu neuen Tatsachenfeststellungen zu verpflichten (BGH vom 09.03.2005 a. a. O. Rn. 6).

  • BGH, 30.04.1996 - VI ZR 55/95

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …

    Auszug aus LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08
    Grenzen sind dieser Haftung nur im Rahmen so genannter Bagatellfälle oder bei neurotischem Streben nach Versorgung und Sicherheit (so genannte Rentenneurose) gesetzt (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, Urteil vom 30.04.1996, VI ZR 55/95, NJW 1996, Seite 2425 - 2428, Rn. 14 ff., BGH vom 11.11.1997, VI ZR 376/96, NJW 1998, Seite 810 - 813, Rn. 10 ff.).

    In anderen Fällen wurden im Rahmen von erlittenen Verkehrsunfällen, erlittenen Verletzungen und depressiven Reaktionen nach Vorerkrankungen Schmerzensgelder im Rahmen von 5.000,00 bis 24.000,00 Euro festgesetzt (vgl. OLG Saarland vom 21.07.2009, Landgericht München vom 06.11.1997, OLG Schleswig vom 21.12.1994, Schleswig-Holstein vom 06.07.2006, 7 U 148 - 01 und auch BGH vom 30.04.1996, a. a. O.).

  • BGH, 12.03.2004 - V ZR 257/03

    Wiederholung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme im Berufungsverfahren; …

    Auszug aus LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08
    Die Beweiswürdigung darf nicht unvollständig noch widersprüchlich sein noch gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßen (BGH vom 12.03.2004 - V ZR 257/03 - NJW 2004, S. 1876, Ziffer II 2 a aa d. Gr.).

    Für Zweifel an der Vollständigkeit der getroffenen Feststellungen reicht es bereits aus, wenn das Erstgericht auf Grund fehlerhafter Beweiswürdigung von der Nichterweislichkeit einer entscheidungserheblichen Tatsachenbehauptung ausgeht, also nur ein tragendes Element die erstinstanzlichen Beweiswürdigungen seiner Aussagekraft geschmälert wird (BGH vom 12.03.2004, V ZR 257/03, NJW 2004, Seite 1876 Ziffer II 2 a aa (2) der Gründe).

  • BGH, 11.11.1997 - VI ZR 376/96

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …

    Auszug aus LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08
    Grenzen sind dieser Haftung nur im Rahmen so genannter Bagatellfälle oder bei neurotischem Streben nach Versorgung und Sicherheit (so genannte Rentenneurose) gesetzt (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, Urteil vom 30.04.1996, VI ZR 55/95, NJW 1996, Seite 2425 - 2428, Rn. 14 ff., BGH vom 11.11.1997, VI ZR 376/96, NJW 1998, Seite 810 - 813, Rn. 10 ff.).

    Auch darauf, dass die Verletzungsfolgen möglicherweise nur gering sind und die psychische Reaktion des Beklagten in einem groben Missverhältnis zum Anlass steht, kommt es grundsätzlich nicht an, solang nicht ein so genannter Bagatellfall vorliegt, an den strenge Anforderungen zu stellen sind (BGH vom 11.11.1997 a. a. O. Rn. 11).

  • BGH, 08.06.2004 - VI ZR 230/03

    Anhörung des erstinstanzlich beauftragten Sachverständigen in der …

    Auszug aus LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08
    Er kann sich aus gerichtsbekannten Tatsachen, aus dem Vortrag der Parteien oder aus dem angefochtenen Urteil selbst ergeben, aber auch aus Fehlern, die dem Eingangsgericht bei der Feststellung des Sachverhalts unterlaufen sind (BGH vom 08.06.2004 - VI ZR 230/03 - NJW 2004, S. 2828, Ziffer II 2 b bb (1) d. Gr.;… BGH vom 09.03.2005 - VIII ZR 266/03 - NJW 2005, S. 1583, Ziffer II 1 u. 2 d. Gr.;… BAG vom 23.11.2006 - 8 AZR 349/06, AP Nr. 1 zu § 613 a BGB Wiedereinstellung = EzA § 613 a BGB 2002 Nr. 61 = NZA 2007, S. 866 bis 869, Rn. 28 - 30).
  • BAG, 23.11.2006 - 8 AZR 349/06

    Betriebsübergang - Beschäftigungsgesellschaft - (Wieder-) Einstellungsanspruch

    Auszug aus LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08
    Er kann sich aus gerichtsbekannten Tatsachen, aus dem Vortrag der Parteien oder aus dem angefochtenen Urteil selbst ergeben, aber auch aus Fehlern, die dem Eingangsgericht bei der Feststellung des Sachverhalts unterlaufen sind (…BGH vom 08.06.2004 - VI ZR 230/03 - NJW 2004, S. 2828, Ziffer II 2 b bb (1) d. Gr.;… BGH vom 09.03.2005 - VIII ZR 266/03 - NJW 2005, S. 1583, Ziffer II 1 u. 2 d. Gr.; BAG vom 23.11.2006 - 8 AZR 349/06, AP Nr. 1 zu § 613 a BGB Wiedereinstellung = EzA § 613 a BGB 2002 Nr. 61 = NZA 2007, S. 866 bis 869, Rn. 28 - 30).
  • BGH, 14.04.1999 - IV ZR 181/98

    Anforderungen an die richterliche Überzeugungsbildung

    Auszug aus LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08
    Eine absolute, über jeden denkbaren Zweifel erhabene Gewissheit kann nicht verlangt werden (BGH vom 14.04.1999, IV ZR 181/98, NJW-RR 1999, Seite 1184 Ziffer II 2 a).
  • LG Koblenz, 13.08.2008 - 6 T 99/08

    Höhe des Schmerzensgeldes nach vorsätzlicher Körperverletzung

    Auszug aus LAG Niedersachsen, 20.05.2010 - 9 Sa 1914/08
    Die Kammer hat sich dabei orientiert, dass z. B. für einen grundlosen Faustschlag durch die Rechtsprechung Schmerzensgeld in Höhe von 3.500,00 Euro bei 2 Tagen stationärer Behandlung und 1 Monat Arbeitsunfähigkeit (LG Koblenz vom 13.08.2008, 6 T 99/08, zitiert nach Juris) festgesetzt wurden.
  • LG Köln, 27.04.2018 - 22 O 444/13

    Materieller und immaterieller Schadensersatzanspruch infolge einer vorsätzlichen …

    Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes hat das Gericht neben der Höhe von Schmerzensgeldern, die in im Ansatz vergleichbaren Fällen (OLG Hamm, Urteil vom 08.05.2000, 13 U 7/00; LG Düsseldorf, Schlussurteil v. 1.12.2006 - 15 O 488/05; LAG Niedersachsen, Urt. v. 20.05.2010, 9 Sa 1914/08) ausgeurteilt worden sind, zudem den Hergang des Geschehens berücksichtigt, nämlich dass der Beklagte den Kläger körperlich angegriffen hat, ohne dass dieser ihm Anlass für diese Gewalttätigkeit gegeben hätte sowie das der Kläger noch heute unter der Taubheit im Gesicht zu leiden hat.
  • LAG Köln, 23.01.2012 - 5 Sa 371/11

    Bindung des Berufungsgericht an vom Erstgericht festgestellten Tatsachen; …

    Rn. 45 Die erneute Durchführung einer Beweisaufnahme gemäß § 398 Abs. 1 ZPO ist geboten, wenn das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen anders beurteilen will als die erste Instanz, aber auch dann, wenn sich die nicht nur theoretische Möglichkeit einer unterschiedlichen Wertung ergeben kann (BGH 14. Juli 2009 - VIII ZR 3/09 - NJW-RR 2009, 1291; BAG 26. April 2007 - 8 AZR 610/06 - juris; LAG Rheinland-Pfalz 21. Mai 2010 - 9 Sa 705/09 - NZA-RR 2011, 83; LAG Niedersachsen 20. Mai 2010 - 9 Sa 1914/08 - juris).
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