Rechtsprechung
| VGH Hessen, 13.06.1991 - 9 TE 1264/91 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 131 Abs 2 VwGO, § 118 Abs 1 VwGO
Hinsichtlich der Berufungszulassung fehlerhafte Rechtsmittelbelehrung; offenbare Unrichtigkeit - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Frankfurt/Main, 15.04.1991 - VIII/2 E 2665/86
- VGH Hessen, 13.06.1991 - 9 TE 1264/91
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 1992, 668
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 02.04.1987 - 5 C 67.84
Dritter - Aufwendungserstattung - Hilfe im Eilfall - Sozialhilfeträger - …
Auszug aus VGH Hessen, 13.06.1991 - 9 TE 1264/91
Sie hat auch nicht zu laufen begonnen durch den an den Kläger ergangenen Hinweis des Berichterstatters in dem Berufungsverfahren 9 UE 307/91 auf die statthaften Rechtsbehelfe gegen den Gerichtsbescheid vom 15. Januar 1991 (vgl. BVerwG, Urteil vom 02. April 1987, BayVBl. 1987, 628, 629). - BVerwG, 22.03.1990 - 5 C 63.86
Rechtsnatur der Arbeitsverhältnisse nach BSHG
Auszug aus VGH Hessen, 13.06.1991 - 9 TE 1264/91
Der Mangel der fehlenden Zulassung ist von Amts wegen zu beachten (vgl. BVerwG, Urteil vom 22. März 1990, NVwZ 1990, 1170).
- VGH Bayern, 06.12.2004 - 1 C 03.2374
Hauptsacheerledigung; Berichtigung der Rechtsmittelbelehrung; unstatthafte …
a) Entgegen der allgemeinen Meinung (OVG Hamburg vom 31.1.1961 NJW 1961; Hess VGH vom 13.6.1991 NVwZ-RR 1992, 668/669; ThürOVG vom 14.7.1995 ThürVBl 1995, 236/237; VGH BW vom 10.6.2003 NVwZ-RR 2003, 693/694; Kilian in Sodan/Ziekow, VwGO, § 118 RdNrn.Ist die Rechtsbehelfsbelehrung unrichtig, kann sie mittels eines Berichtigungsbeschlusses nach § 118 VwGO durch eine richtige ersetzt werden (a. A. HessVGH vom 13.6.1991 NVwZ-RR 1992, 668/669).
- VGH Baden-Württemberg, 10.06.2003 - 14 S 1155/03
Urteilsberichtigung: offenbare Unrichtigkeit - vertauschte Rechtsmittelbelehrung
Anders als in der Fallgestaltung, die dem Beschluss des Hess. VGH vom 13.06.1991 (NVwZ-RR 1992, 668) zugrunde lag, ergibt sich die Unrichtigkeit der Rechtsmittelbelehrung vorliegend nicht erst unter Heranziehung rechtlicher Vorschriften, nach denen eine zulassungsfreie Berufung nur unter speziellen, seinerzeit nicht gegebenen Voraussetzungen möglich war. - VG Osnabrück, 13.09.2005 - 1 A 335/05 Ein solcher Widerspruch ist insbesondere - wie hier - in dem Fall gegeben, indem im Tenor des Urteils - entsprechend der tatsächlich getroffenen Entscheidung des Gerichts - ausdrücklich die Berufung zugelassen wird, während die dem Urteil beigefügte Rechtsmittelbelehrung nicht über die Einlegung der Berufung, sondern über den Antrag auf Zulassung der Berufung belehrt (VGH Mannheim, Beschl. v. 06.10.2003 - 14 S 1155/03 - NVwZ-RR 2003, 693; OVG Münster, Beschl. v. 07.11.1975 - XIV B 623/75 - OVGE 31, 246; OVG Hamburg, Beschl. v. 31.01.1961 - OVG Bs I 53/60 - NJW 1961, 1084; vgl. auch VGH Kassel, Beschl. v. 13.06.1991 - 9 TE 1264/91 - NVwZ-RR 1992, 668 sowie OVG Bremen, Beschl. v. 09.12.1981 - 2 BA 67/81 - NVwZ 1982, 636).
- OVG Niedersachsen, 16.02.1998 - 4 O 6675/96
Urteilsberichtigung; offenbare Unrichtigkeit; Berechnungspositionen; …
Holst., Beschl. v. 9. Juni 1994 - 3 O 15/94 - , NVwZ-RR 1995, 59; Hess. VGH, Beschl. v. 13. Juni 1991 - 9 TE 1264/91 -, NVwZ-RR 1992, 668; BGH, Urt. v. 12. Januar 1984, - III ZR 95/82 - NJW 1985, 742).
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