Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
Türkei: Abschiebungshindernis für in Behandlung befindliche Heroinsüchtige verneint
- Judicialis
AuslG § 53 Abs. 6 Satz 1
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
AuslG § 53 Abs. 6 S. 1
Türkei, Krankheit, Hepatitis C, Drogenabhängigkeit, Methadonprogramm, Situation bei Rückkehr, Abschiebungshindernis, Medizinische Versorgung, Finanzierbarkeit, Yesil Kart, Grüne Karte, Soziale Bindungen, Wirtschaftslage, Existenzminimum
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
AuslG § 53 Abs. 6 Satz 1
Allgemeines materielles Asylrecht: Türkei, medizinische Versorgung, Methadon - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Medizinische Versorgung in der Türkei als Ausweisungshindernis; Erhebliche konkrete Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit; Behandelbarkeit von Heroinsucht und Hepatitis in der Türkei und Zugang zur Behandlung bei Bedürftigkeit
Verfahrensgang
- VG Sigmaringen, 01.02.2001 - A 8 K 11246/99
- VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (15)
- VGH Baden-Württemberg, 07.11.2002 - A 12 S 907/00
Türkei: medizinische Versorgung
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
§ 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG setzt allerdings voraus, dass die drohende Gesundheitsgefahr erheblich ist, also eine Gesundheitsbeeinträchtigung von besonderer Intensität zu erwarten ist (vgl. zuletzt Urteil des Senats vom 07.11.2002 - A 12 S 907/00 - BVerwG…, Urteil vom 29.07.1999, a.a.O.).Erforderlich ist ferner, dass diese Gefahr konkret ist, sich also alsbald nach der Rückkehr in das Heimatland verwirklichen würde, weil der Ausländer auf die dortigen unzureichenden Möglichkeiten zur Behandlung seines Leidens angewiesen wäre und auch anderswo wirksame Hilfe nicht in Anspruch nehmen könnte (vgl. Urteil des Senats vom 07.11.2002, a.a.O.; BVerwG, Urteile vom 25.11.1997 …und vom 29.07.1999, jeweils a.a.O.), wobei der Begriff der Gefahr im Sinne des § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG im Ansatz kein anderer ist als der im asylrechtlichen Prognosemaßstab der "beachtlichen Wahrscheinlichkeit" angelegte (BVerwG, Urteile vom 17.10.1995, BVerwGE 99, 324, vom 29.03.1996, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 3; Beschluss vom 18.07.2001, Buchholz 402.240 § 53 AuslG Nr. 46).
Die (Weiter-) Behandelbarkeit der Hepatitis-C-Erkrankung des Klägers erscheint danach gewährleistet (zur Behandelbarkeit sämtlicher Erscheinungsformen der Hepatitis in der Türkei vgl. Urteil des Senats vom 07.11.2002 - A 12 S 907/00 -).
Diese Bestimmung bietet nur Schutz gegen eine erhebliche und konkrete Gesundheitsverschlechterung, was ein Recht auf Ermöglichung eines Aufenthalts zum Zwecke der Heilung oder Linderung von Krankheiten nicht einschließt (vgl. Senatsurteil vom 07.11.2002, a.a.O.).
Nach den Feststellungen des Senats im Urteil vom 07.11.2002 (a.a.O.) sind Erwerbstätige und ihre Familienangehörigen in der Türkei bei der staatlichen Krankenversicherung versichert und werden in den staatlichen Krankenhäusern unentgeltlich behandelt.
- BVerwG, 17.10.1995 - 9 C 9.95
Abschiebungsschutz für Flüchtlinge
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Zwar kann nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Gefahr, dass sich die Krankheit eines ausreisepflichtigen Ausländers in seinem Heimatstaat verschlimmert, weil die Behandlungsmöglichkeiten dort unzureichend sind - ungeachtet der Sperrwirkung des § 53 Abs. 6 Satz 2 AuslG (vgl. dazu BVerwG, Urteile vom 17.10.1995, BVerwGE 99, 324, vom 25.11.1997, BVerwGE 105, 383, vom 18.03.1998 - 9 C 36.97 -, juris, vom 27.04.1998, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 12 und vom 08.12.1998, BVerwGE 108, 77) -, grundsätzlich ein Abschiebungshindernis nach § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG darstellen (BVerwG, Urteile vom 09.09.1997, InfAuslR 1998, 125, vom 25.11.1997, BVerwGE 105, 383, vom 18.03.1998 - 9 C 36.97 -, juris, vom 27.04.1998, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 12, vom 29.07.1999 - 9 C 2.99 -, juris, vom 21.09.1999, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 21 und vom 15.10.1999, Buchholz 402.240 § 53 AuslG Nr. 24).Erforderlich ist ferner, dass diese Gefahr konkret ist, sich also alsbald nach der Rückkehr in das Heimatland verwirklichen würde, weil der Ausländer auf die dortigen unzureichenden Möglichkeiten zur Behandlung seines Leidens angewiesen wäre und auch anderswo wirksame Hilfe nicht in Anspruch nehmen könnte (…vgl. Urteil des Senats vom 07.11.2002, a.a.O.; BVerwG, Urteile vom 25.11.1997 …und vom 29.07.1999, jeweils a.a.O.), wobei der Begriff der Gefahr im Sinne des § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG im Ansatz kein anderer ist als der im asylrechtlichen Prognosemaßstab der "beachtlichen Wahrscheinlichkeit" angelegte (BVerwG, Urteile vom 17.10.1995, BVerwGE 99, 324, vom 29.03.1996, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 3; Beschluss vom 18.07.2001, Buchholz 402.240 § 53 AuslG Nr. 46).
Auch unter diesem Gesichtspunkt liegt in Bezug auf die Türkei weder ein zwingendes Abschiebungshindernis vor noch bestehen greifbare Anhaltspunkte dafür, dass der Kläger bei einer Rückkehr dorthin einer individuell bestimmten und erheblichen Gefährdungssituation ausgesetzt sein würde (BVerwG, Urteile vom 17.10.1995, BVerwGE 99, 324, vom 29.03.1996, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 3; Beschluss vom 18.07.2001, Buchholz 402.240 § 53 AuslG Nr. 46).
- BVerwG, 29.10.2002 - 1 C 1.02
Abschiebungshindernis; Zielstaatsbezogenheit; individuelle Erkrankung; psychische …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Ein zielstaatsbezogenes Abschiebungshindernis liegt in einem solchen Falle erst dann vor, wenn die notwendigen Behandlungs- oder Betreuungseinrichtungen auch bei entsprechender Ausgestaltung der Abschiebung voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 29.10.2002 - 1 C 1.02 -).Danach besteht eine zielstaatsbezogene Gefahr für Leib und Leben im Sinne von § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG auch dann, wenn die notwendige Behandlung oder Medikation zwar allgemein zur Verfügung steht, dem betroffenen Ausländer individuell jedoch aus finanziellen oder sonstigen Gründen nicht zugänglich ist (Urteil vom 29.10.2002, a.a.O.; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 29.04.2002 - 1 B 59.02 -).
- BVerwG, 25.11.1997 - 9 C 58.96
Abschiebungsschutz für kranke Asylbewerber bei unzureichenden medizinischen …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Zwar kann nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Gefahr, dass sich die Krankheit eines ausreisepflichtigen Ausländers in seinem Heimatstaat verschlimmert, weil die Behandlungsmöglichkeiten dort unzureichend sind - ungeachtet der Sperrwirkung des § 53 Abs. 6 Satz 2 AuslG (vgl. dazu BVerwG, Urteile vom 17.10.1995, BVerwGE 99, 324, vom 25.11.1997, BVerwGE 105, 383, vom 18.03.1998 - 9 C 36.97 -, juris, vom 27.04.1998, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 12 und vom 08.12.1998, BVerwGE 108, 77) -, grundsätzlich ein Abschiebungshindernis nach § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG darstellen (BVerwG, Urteile vom 09.09.1997, InfAuslR 1998, 125, vom 25.11.1997, BVerwGE 105, 383, vom 18.03.1998 - 9 C 36.97 -, juris, vom 27.04.1998, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 12, vom 29.07.1999 - 9 C 2.99 -, juris, vom 21.09.1999, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 21 und vom 15.10.1999, Buchholz 402.240 § 53 AuslG Nr. 24).Hierbei kommt es auch nicht darauf an, ob die Gesundheitsgefahr sich ausschließlich aus einem Eingriff, einem störenden Verhalten oder aus einem Zusammenwirken mit anderen - auch anlagebedingten - Umständen ergibt (BVerwG, Urteil vom 25.11.1997, BVerwGE 105, 383, 386; vgl. auch BVerfG [Kammer], Beschluss vom 26.07.1996, NVwZ-Beilage 10/1996, 74).
- BVerwG, 29.07.1999 - 9 C 2.99
Androhung der Abschiebung nach Rest-Jugoslawien/Kosovo - Krankheiten der …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Zwar kann nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Gefahr, dass sich die Krankheit eines ausreisepflichtigen Ausländers in seinem Heimatstaat verschlimmert, weil die Behandlungsmöglichkeiten dort unzureichend sind - ungeachtet der Sperrwirkung des § 53 Abs. 6 Satz 2 AuslG (vgl. dazu BVerwG, Urteile vom 17.10.1995, BVerwGE 99, 324, vom 25.11.1997, BVerwGE 105, 383, vom 18.03.1998 - 9 C 36.97 -, juris, vom 27.04.1998, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 12 und vom 08.12.1998, BVerwGE 108, 77) -, grundsätzlich ein Abschiebungshindernis nach § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG darstellen (BVerwG, Urteile vom 09.09.1997, InfAuslR 1998, 125, vom 25.11.1997, BVerwGE 105, 383, vom 18.03.1998 - 9 C 36.97 -, juris, vom 27.04.1998, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 12, vom 29.07.1999 - 9 C 2.99 -, juris, vom 21.09.1999, Buchholz 402.240 § 53 AuslG 1990 Nr. 21 und vom 15.10.1999, Buchholz 402.240 § 53 AuslG Nr. 24).§ 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG setzt allerdings voraus, dass die drohende Gesundheitsgefahr erheblich ist, also eine Gesundheitsbeeinträchtigung von besonderer Intensität zu erwarten ist (vgl. zuletzt Urteil des Senats vom 07.11.2002 - A 12 S 907/00 - BVerwG, Urteil vom 29.07.1999, a.a.O.).
- VG Sigmaringen, 01.02.2001 - A 8 K 11246/99
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 01. Februar 2001 - A 8 K 11246/99 - wird zurückgewiesen.das Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 01.02.2001 - A 8 K 11246/99 - zu ändern und die Beklagte zu verpflichten, festzustellen, dass Abschiebungshindernisse gemäß § 53 Abs. 6 AuslG vorliegen und den Bescheid des Bundesamts für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 02.07.1999 aufzuheben, soweit er diesem Begehren entgegensteht.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.06.2002 - 8 A 4782/99
Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Dieser Zusammenhalt und ggf. auch der im Stammesverband bewirkt, dass besser gestellte Mitglieder sich stets bemühen, den schlechter gestellten zu helfen, sofern diese nicht selbst ihre Existenz sichern können (Auswärtiges Amt, 07.04.1996 an VG Wiesbaden; Senatsurteile vom 04.11.1996 - A 12 S 3220/95 - und vom 10.12.1998 - A 12 S 2011/96 - OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 27.06.2002 - 8 A 4782/99.A - S. 108; diese Entscheidungen sind in das Verfahren eingeführt worden). - VGH Baden-Württemberg, 04.11.1996 - A 12 S 3220/95
Türkei: inländische Fluchtalternative für Kurden bejaht
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Dieser Zusammenhalt und ggf. auch der im Stammesverband bewirkt, dass besser gestellte Mitglieder sich stets bemühen, den schlechter gestellten zu helfen, sofern diese nicht selbst ihre Existenz sichern können (Auswärtiges Amt, 07.04.1996 an VG Wiesbaden; Senatsurteile vom 04.11.1996 - A 12 S 3220/95 - und vom 10.12.1998 - A 12 S 2011/96 - OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 27.06.2002 - 8 A 4782/99.A - S. 108; diese Entscheidungen sind in das Verfahren eingeführt worden). - BVerwG, 29.04.2002 - 1 B 59.02
Verfahrensrecht, Revisionsverfahren, Nichtzulassungsbeschwerde, Rechtliches …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Danach besteht eine zielstaatsbezogene Gefahr für Leib und Leben im Sinne von § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG auch dann, wenn die notwendige Behandlung oder Medikation zwar allgemein zur Verfügung steht, dem betroffenen Ausländer individuell jedoch aus finanziellen oder sonstigen Gründen nicht zugänglich ist (…Urteil vom 29.10.2002, a.a.O.; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 29.04.2002 - 1 B 59.02 -). - VGH Baden-Württemberg, 07.05.2002 - A 12 S 196/00
Türkei: inländische Fluchtalternative für Kurden bejaht
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - A 12 S 939/02
Dies gilt auch bei Berücksichtigung der aktuellen Wirtschaftslage in der Türkei (vgl. hierzu das Senatsurteil vom 07.05.2002 - A 12 S 196/00 -). - BVerwG, 21.09.1999 - 9 C 12.99
Abschiebungsschutz für Kinder von Asylberechtigten
- BVerwG, 09.09.1997 - 9 C 48.96
Asylrecht - Entscheidung über den Antrag auf Gewährung von Abschiebungsschutz …
- BVerwG, 08.12.1998 - 9 C 4.98
Abschiebungsschutz; Abschiebungshindernis; schlechte wirtschaftliche Lage; …
- BVerwG, 18.03.1998 - 9 C 36.97
Sri Lanka, Tamilen, Hindus, Bürgerkrieg, Situation bei Rückkehr, Alleinstehende …
- VG Minden, 07.11.2001 - 3 K 3061/00
- VG Freiburg, 08.09.2003 - A 1 K 11276/03
Lebererkrankung als Abschiebungshindernis bezüglich der Türkei
Erforderlich ist ferner, dass diese Gefahr konkret ist, sich also alsbald nach der Rückkehr in das Heimatland verwirklichen würde, weil der Ausländer auf die dortigen unzureichenden Möglichkeiten zur Behandlung seines Leidens angewiesen wäre und auch anderswo wirksame Hilfe nicht in Anspruch nehmen könnte, wobei der Begriff der Gefahr im Sinne des § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG im Ansatz kein anderer ist als der im asylrechtlichen Prognosemaßstab der "beachtlichen Wahrscheinlichkeit" angelegte (vgl. ausführlich unter Nachweis der Rspr. des BVerwG: VGH Bad.-Württ., Urt. v. 24.02.2003 - A 12 S 939/02 - Nachweis in VENSA und in JURIS).Aufgrund der ausführlich im Urteil des VGH Baden-Württemberg vom 24.02.2003 (a.a.O.) wiedergegeben Erkenntnisquellen zur Behandelbarkeit speziell von Lebererkrankungen in der Türkei ist nicht davon auszugehen, das Leiden des Antragstellers werde keine medizinische und medikamentöse Betreuung finden können (vgl. zur jüngst sogar für die Möglichkeit von Lebertransplantationen: Auskunft der Deutschen Botschaft vom 10.02.2003 an VG Köln Asylis-Web-Dokument Nr. TUR24375001).
- OVG Berlin, 20.11.2003 - 6 B 11.03
Definition und Voraussetzungen der politischen Verfolgung; Begriff der …
Schließlich kann der Kläger bei einem Rückfall auch in der Türkei behandelt werden (vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 24. Februar 2003 - A 12 S 939/02 - ). - OVG Niedersachsen, 03.07.2003 - 11 LB 1/03
Armenischer Christ; Asyl; Grüne Karte; Istanbul; Krankheit; Türkeit: Krankheit
Ist ein Betroffener akut erkrankt, ist in der Zeit zwischen Antragstellung und Erteilung der Grünen Karte (dieser Zeitraum kann mehrere Wochen betragen) eine Sofortbehandlung möglich (…AA, Lagebericht v. 9.10.2002, S. 49; zum Zugang zur Behandlung bei Bedürftigkeit vgl. auch VGH Bad.-Wortt., Urt. v. 24.2. 2003 - A 12 S 939/02 - AuAS 2003, 129).
- VG Berlin, 09.03.2009 - 16 A 125.08
Rechtsschutz gegen die Ausweisung eines straffälligen türkischen …
Rn. 65 Auch eine - unterstellte - damalige Drogenabhängigkeit und Therapiebedürftigkeit des Klägers hätten der damaligen Ausweisung aber nicht grundsätzlich entgegengestanden (vgl. ausführlich VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 24. Februar 2003 - A 12 S 939/02 -, zitiert nach juris, Rn. 23 ff.; VG Freiburg, Urteil vom 21. November 2003 - 1 K 205/02 -, zitiert nach juris, Rn. 26 ff., jeweils m.w.N. auf vertrauensärztliche Berichte und Lageberichte des Auswärtigen Amtes; sowie OVG Berlin, Urteil vom 20. November 2003 - 6 B 11.03 -, Leitsatz Nr. 13, zitiert nach juris; ferner Parla, Migration und Drogenabhängigkeit. - VG Freiburg, 24.07.2007 - 1 K 1505/06
Ausweisung einer assoziationsbegünstigten Türkin
Im übrigen hätte wohl auch in der Sache nach nichts für ein Abschiebungshindernis gesprochen (vgl. etwa VGH Bad.-Württ., Urt. v. 24.2.2003 - A 12 S 939/02 - VENSA sowie VG Freiburg, Urt. v. 21.11.2003 - 1 K 205/02 - VENSA). - OVG Niedersachsen, 08.09.2004 - 11 ME 53/04
"Grüne Karte yesil kart"; Abschiebungshindernis; Aufenthaltserlaubnis; …
Bekanntermaßen ist der familiäre Zusammenhalt in der türkischen Bevölkerung stark ausgeprägt (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 24.2.2003, AuAS 2003, 129). - VG Neustadt, 26.09.2003 - 8 K 1203/03
Ausländerrecht: Ausweisung wegen einer Betäubungsmittelstraftat
Dass dem nicht so sei, ist weder vorgetragen noch anderweitig ersichtlich geworden (so schon BayVGH, Beschluss vom 11. März 1993 - 10 CS 93.302 -, juris; jüngst auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 24. Februar 2003 -A 12 S 939/02-, in AuAS 2003, 129ff. mit Hinweisen auf zahlreiche Erkenntnisquellen der deutschen Botschaft in Ankara und des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge zu der hier aufgeworfenen Frage). - VG Gießen, 14.05.2004 - 10 E 5903/03
POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNGEN; EXILAKTIVITÄTEN; FOLGEVERFAHREN; PTBS; …
Eine Ummeldung wird vielmehr bei der für den neuen Wohnsitz zuständigen Behörde beantragt, die ihrerseits erforderlichenfalls mit der Behörde des alten Wohnsitzes Verbindung aufnimmt (AA an Bay. VG Regensburg vom 27.06.1997, AA an VG Gelsenkirchen vom 21.04.1998; AA an Bay. VG Würzburg vom 16.03.2000; ebenso: VGH Baden-Württemb., U. v. 24.02.2003 - A 12 S 939/02 -). - VG Bremen, 08.02.2013 - 2 K 1797/08 § 60 Abs. 7 AufenthG beinhaltet kein primäres Recht auf einen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland zum Zwecke der Heilung von Krankheiten (siehe auch VGH Bad.-Württ., Urt. v. 24.02.2003 - A 12 S 939/02 - AuAS 2003, 129 - 132).
- VG Minden, 26.05.2009 - 12 K 2489/06
Türkei: Widerruf der Asylanerkennung; keine Gruppenverfolgung der Yeziden
Es ist aber auch davon auszugehen, dass diese Erkrankungen in der Türkei behandelbar sind (vgl. VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 24.02.2003 - A 12 S 939/02 -, Rdnrn. 22 ff., juris). - VG Gießen, 03.09.2004 - 10 E 5946/03
Verfolgungsgefahr in der Türkei
- VG Düsseldorf, 26.05.2004 - 7 K 3360/01
Anspruch auf Anerkennung als ausländischer Flüchtlinge wegen notwendiger …
- VG Stuttgart, 12.08.2008 - A 5 K 629/07
Kosovo, Folgeantrag, Ashkali, Ägypter, Änderung der Sachlage, …
- VG Freiburg, 21.11.2003 - 1 K 205/02
Ausweisung eines drogenabhängigen, türkischen Straftäters
- VG Ansbach, 06.11.2008 - AN 5 K 08.00584
Ausweisung auch im Hinblick auf die Privilegierung des Klägers aus ARB1/80 und im …
- VG Gießen, 29.07.2009 - 8 K 1488/08
Türkei: Widerruf, posttraumatische Belastungsstörung in Türkei behandelbar
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