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| OVG Sachsen, 20.10.2004 - A 2 B 273/04 |
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Volltextveröffentlichungen (2)
Verfahrensgang
- OVG Sachsen, 20.10.2004 - A 2 B 273/04
- BVerwG, 02.03.2005 - 1 B 14.05
Wird zitiert von ... (3)
- VG Berlin, 19.09.2007 - 23 X 2.07
Hauptsacheentscheidung im "Fall Yasmin K."
Hieraus folgt, dass die Verfolgung eines irreversibel homosexuellen Mannes, auch wenn er sich schon im Iran in unauffälliger Weise betätigt hatte, im Falle seiner Rückkehr in den Iran nicht beachtlich wahrscheinlich ist (vgl. OVG Bautzen, Urteil vom 20. Oktober 2004 - A 2 B 273/04 - [juris], VGH München, Beschluss vom 7. August 2003 - 14 ZB 03.30924 - [juris], VG Trier…, Urt. vom 13. Juli 2006 - 6 K 51/06.TR [juris], VG Düsseldorf, Urteil vom 5. September 2005 - 5 K 6084/04.A - [juris], VG Arnsberg, Urteil vom 22. Juli 2005 - 12 K 1706/04.A [juris], VG Darmstadt, Urteil vom 21. Januar 2005 - 5 E 2471/02.A (3) [juris], VG Ansbach, Urteil vom 19. Januar 2004 - AN 3 K 03.30222 - [juris], VG Aachen, Urteil vom 26. Februar 2007 - 5 K 2455/05.A -, VG Berlin, Urteil vom 1. Juni 2007 - VG 38 X 263.06 - a.A. wohl VG Frankfurt/Oder, Urteil vom 27. Januar 2005 - 4 K 652/01.A). - VG Berlin, 03.12.2008 - 23 X 30.06
Asylverfahren, Flüchtlingsanerkennung, Iran, homosexuell, geschlechtsspezifische …
Hieraus folgt, dass die Verfolgung eines irreversibel homosexuellen Mannes, auch wenn er sich schon im Iran in unauffälligerweise betätigt hatte, im Falle seiner Rückkehr in den Iran nicht beachtlich wahrscheinlich ist (vgl. OVG Bautzen, Urteil vom 20. Oktober 2004 - A 2 B 273/04 - [juris], VGH München, Beschluss vom 7. August 2003 -14 ZB 03.30924 - [juris], VG Trier…, Urt. vom 13. Juli 2006 - 6 K 51/06.TR [juris], VG Düsseldorf, Urteil vom 5. September 2005 - 5 K 6084/04.A - [juris], VG Arnsberg, Urteil vom 22. Juli 2005 - 12 K 1706/04.A [juris], VG Darmstadt, Urteil vom 21. Januar 2005 - 5 E 2471/02.A (3) [juris], VG Ansbach, Urteil vom 19. Januar 2004 - AN 3 K 03.30222 - [juris], VG Aachen, Urteil vom 26. Februar 2007 -. - VG Trier, 13.07.2006 - 6 K 51/06 Das Gericht geht daher davon aus, dass einem irreversiblen, schicksalhaft Homosexuellen, der sich im Falle einer Rückkehr in den Iran einer strafbaren homosexuellen Betätigung aller Voraussicht nach nicht enthalten wird, weil er sich einer solchen Betätigung gar nicht enthalten kann, im Falle der Rückkehr in den Iran jedenfalls dann mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit die Gefahr politischer Verfolgung droht, wenn den iranischen Behörden dessen homosexuelle Neigung und Betätigung bereits vor der Rückkehr in den Iran bekannt ist und deshalb damit zu rechnen ist, dass sein Verhalten im Iran einen gesteigerten Beobachtungs- und Verfolgungsinteresse ausgesetzt wird (vgl. insoweit Sächsisches OVG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - A 2 B 273/04 -).
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