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Rechtsprechung
   LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02 - AK 20/04, 7 Ns 61 Js 31637/02, AK 20/04   

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https://dejure.org/2004,17657
LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02 - AK 20/04, 7 Ns 61 Js 31637/02, AK 20/04 (https://dejure.org/2004,17657)
LG Freiburg, Entscheidung vom 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02 - AK 20/04, 7 Ns 61 Js 31637/02, AK 20/04 (https://dejure.org/2004,17657)
LG Freiburg, Entscheidung vom 22. November 2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02 - AK 20/04, 7 Ns 61 Js 31637/02, AK 20/04 (https://dejure.org/2004,17657)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Betäubungsmittelstrafrecht: Nicht geringe Menge von Levomethadon und razemischem Methadon

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Festlegung des Grenzwertes einer nicht geringen Menge des Betäubungsmittels Levomethadon i.R.d. unerlaubten Sichverschaffens von Betäubungsmitteln; Berechnungsmodus für die Festlegung von Grenzwerten einer nicht geringen Menge von Betäubungsmittel (hier: Levomethadon); ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2005, 323 (Ls.)
  • StV 2005, 273 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (13)

  • OLG Karlsruhe, 25.05.1994 - 1 Ss 103/93
    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Ohne sich in dieser Frage festzulegen, führte das OLG Karlsruhe weiter aus, dass ein Grenzwert "ab ca. 3 g Methadonhydrochlorid" anzunehmen sei, was sachverständiger Klärung bedürfe (OLG Karlsruhe NJW 1994, 3022 = NStZ 1994, 589).

    Bezogen jeweils auf die Hydrochloride erscheint es angebracht, den Grenzwert der nicht geringen Menge mit dem razemischen Gemisch des Methadons im Verhältnis zu dem reinen Isomeren Levomethadon zu verdoppeln." (Endriß/Logemann NStZ 1995, 195 mit umfangreichen Nachweisen).

    Rn. 60 Dieser Wert von 3, 0 g Levomethadonhydrochlorid liegt in der Mitte zwischen den Grenzwerten von Heroin (1,5 g Heroinhydrochlorid) und Morphin (4,5 g Morphinhydrochlorid) und fügt sich damit nahtlos in die Überlegungen, die das OLG Karlsruhe angestellt hatte (NJW 1994, 3022 = NStZ 1994, 589).

  • BGH, 19.05.1988 - 1 StR 600/87

    Überleitung des Bußgeldverfahrens in ein Strafverfahren

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Im Rahmen einer Anmerkung zu der Entscheidung des Bundesgerichtshofes über die Festlegung der nicht geringen Menge von Morphin (…BGH a.a.O.) hatten sich Rübsamen und Steinke schon 1988 dafür ausgesprochen, drei Kategorien von Suchtmitteln anzunehmen (NStZ 1988, 463):.
  • BGH, 18.07.1984 - 3 StR 183/84

    Nicht geringe Menge bei Cannabisprodukten

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Rn. 24 Cannabisprodukte wurden als wesentlich weniger gefährlich eingestuft, so dass für die nicht geringe Menge die hohe Zahl von 500 Konsumeinheiten zu je 15 mg des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) zu Grunde gelegt wurden, woraus sich der Grenzwert von 7, 5 g THC ergab (BGHSt 33, 8 = NJW 1985, 1404 = NStZ 1984, 556; vgl. auch BGH NJW 1996, 794 = NStZ 1996, 139 mit Anm. Körner NStZ 1996, 195).
  • BGH, 01.02.1985 - 2 StR 685/84

    Nicht geringe Menge bei Kokain

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Rn. 25 Einen gänzlich anderen Weg beschritt der Bundesgerichtshof bei der Bestimmung der nicht geringen Menge von Kokain, die er auf 5 g Kokainhydrochlorid festlegte (BGHSt 33, 133 = NJW 1985, 2771).
  • BGH, 20.12.1995 - 3 StR 245/95

    Handeltreiben: Tatbestandsmerkmal der "nicht geringen Menge" bei …

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Rn. 24 Cannabisprodukte wurden als wesentlich weniger gefährlich eingestuft, so dass für die nicht geringe Menge die hohe Zahl von 500 Konsumeinheiten zu je 15 mg des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) zu Grunde gelegt wurden, woraus sich der Grenzwert von 7, 5 g THC ergab (BGHSt 33, 8 = NJW 1985, 1404 = NStZ 1984, 556; vgl. auch BGH NJW 1996, 794 = NStZ 1996, 139 mit Anm. Körner NStZ 1996, 195).
  • BGH, 09.10.1996 - 3 StR 220/96

    Grenzwert für das Vorliegen einer "nicht geringen Menge" beim Wirkstoff MDE/MDEA, …

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Rn. 30 Die in den vergangenen 10 Jahren stetig zunehmende Verbreitung von Ecstasy-Tabletten gab dem Bundesgerichtshof die Gelegenheit, umfassende Ausführungen zur Gefährlichkeit dieser Droge zu machen und den Grenzwert der nicht geringen Menge des Wirkstoffs 3, 4-Methylendioxy-N-ethylamphetamin (MDE/MDEA) mit 250 Konsumeinheiten zu je 120 mg MDE-Base (entspricht 140 mg MDE-Hydrochlorid) und somit mit 30 g MDE-Base (entspricht 35 g MDE-Hydrochlorid) anzunehmen (BGHSt 42, 255 = NJW 1997, 810 = NStZ 1997, 132).
  • BGH, 07.11.1983 - 1 StR 721/83

    Verurteilung wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer …

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Rn. 23 So hatte der Bundesgerichtshof bei der Bestimmung des Grenzwerts der nicht geringen Menge von Heroin im Jahre 1983 u.a. darauf hingewiesen, dass es auf Grund der unterschiedlichen Beschaffenheit, Wirkungsweise und Gefährlichkeit der Betäubungsmittel ausgeschlossen sei, diese Quantität einheitlich zu bestimmen; es müsse differenziert werden (BGHSt 32, 162 = NJW 1984, 676 = NStZ 1984, 221).
  • BGH, 11.04.1985 - 1 StR 507/84

    Nicht geringe Menge von Amphetamin-Zubereitungen

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Rn. 27 Bei Amphetaminzubereitungen hatte der Bundesgerichtshof den Grenzwert der nicht geringen Menge bei einem Wirkstoffgehalt von 10 g Amphetamin-Base festgesetzt, ohne auf eine bestimmte Anzahl von durchschnittlichen Konsumeinheiten abzuheben (BGHSt 33, 169 = NStZ 1986, 33 mit Anm. von Eberth).
  • BGH, 15.03.2001 - 3 StR 21/01

    Unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit …

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Diese Berechnung führte in weiteren Entscheidungen dazu, hinsichtlich des Wirkstoffs 3, 4-Methylendioxy-N-methamphetamin (MDMA) die nicht geringe Menge bei 30 g MDMA-Base (BGH NJW 2001, 1805 = NStZ 2001, 381) und bei dem in Crystal-Speed enthaltenen Wirkstoff Methamphetamin die nicht geringe Menge bei 30 g Methamphetamin-Base (BGH NJW 2001, 3641 = NStZ 2002, 267) beginnen zu lassen.
  • BGH, 22.12.1987 - 1 StR 612/87

    Voraussetzung der nicht geringen Menge bei der Zubereitung von Morphin

    Auszug aus LG Freiburg, 22.11.2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02
    Rn. 29 Die Suchtgefährlichkeit von Morphinzubereitungen hat der Bundesgerichtshof etwas geringer als Heroin eingestuft und deshalb als Grenzwert für die nicht geringe Menge 45 äußerst gefährliche Dosen zu je 100 mg Morphinhydrochlorid angenommen, woraus sich der Grenzwert von 4, 5 g Morphinhydrochlorid ergibt (BGHSt 35, 179 = NJW 1988, 2962 = NStZ 1988, 462).
  • BGH, 01.09.1987 - 1 StR 191/87

    Nicht geringe Menge von LSD

  • BGH, 25.07.2001 - 5 StR 183/01

    Crystal-Speed; Methamphetamin; Nicht geringe Menge; Einheitliche Grenzwerte für …

  • LG Karlsruhe, 15.03.1993 - 8 AK 14/93
  • BGH, 30.06.2025 - 2 StR 284/25

    Nicht geringe Menge (Grenzwertbestimmung: Methadon, Levomethadonhydrochlorid, …

    Es beschwert den Angeklagten nicht, dass die Strafkammer unter Bezugnahme auf die ausführlich begründete Entscheidung des sachverständig beratenen Landgerichts Freiburg (Urteil vom 22. November 2004 - 7 Ns 61 Js 31637/02 - AK 20/04, vgl. auch Patzak, in: Patzak/Fabricius, BtMG, 11. Aufl., § 29a Rn. 94) den Grenzwert der nicht geringen Menge des Betäubungsmittels "Methadon" einheitlich mit sechs Gramm bestimmt und nicht die vom Landgericht Freiburg überzeugend hergeleitete Unterscheidung bei der Festlegung des Grenzwertes für Levomethadonhydrochlorid auf drei Gramm (hier L-Poladdict und Levo-Methasan) und für razemisches Methadonhydrochlorid mit sechs Gramm mitvollzogen hat.
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