Rechtsprechung
| BFH, 24.04.1953 - II 269/52 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Beurteilung eines Treuhandverhältnisses zwischen Muttergesellschaft und Tochtergesellschaft - Bedeutung von Treuhandverhältnissen für die Gesellschaftsteuer
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 57, 445
- BStBl III 1953, 173
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (2)
- RFH, 12.04.1935 - II A 477/33
Auszug aus BFH, 24.04.1953 - II 269/52 U
Die Auffassung, führt sie aus, daß auch eine Tätigkeit der Tochtergesellschaft als Beauftragte, Agentin oder Kommissionärin zu verneinen sei, sei bereits aufgegeben (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs II A 477/33 vom 12. April 1935, Amtl. Slg. Bd. 37 S. 302). - RFH, 26.10.1932 - II A 666/31
Auszug aus BFH, 24.04.1953 - II 269/52 U
Die Vorinstanz hat sie bejaht, sie bezieht sich auf die Zweckwillenstheorie des Reichsfinanzhofs (vgl. die grundlegende Entscheidung II A 666/31 vom 26. Oktober 1932, Slg. Bd. 32 S. 145).
- BFH, 26.05.1970 - II 29/65
Örtliche Zuständigkeit des Finanzamtes (FA) an dem Ort der Verschaffung der …
Die Urteile des BFH II 269/52 U vom 24. April 1953 (BFH 57, 445, BStBl III 1953, 173) und II R 98/69 vom 5. Mai 1970 (BFH 99, 550) sind mit dieser Rechtsauffassung nicht unvereinbar. - BFH, 26.10.1962 - II 68/59 U
Treuhänder eines Geschäftsanteils an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung …
Auch die Entscheidung des Bundesfinanzhofs II 269/52 U vom 24. April 1953 (BStBl 1953 III S. 173, Slg. Bd. 57 S. 445) steht dem gefundenen Ergebnis nicht entgegen, denn sie bezieht sich auf den Sonderfall eines Treuhandverhältnisses zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft, das im Rahmen des Gesellschaftsteuerrechts nicht anerkannt werden kann. - BFH, 20.05.1964 - II 232/59 U
Gesellschaftsteuerrechtliche Beurteilung von Leistungen auf Grundlage eines …
Wie der Bundesfinanzhof schon im drittletzten Absatz der Gründe seines Urteils II 269/52 U vom 24. April 1953 (BStBl 1953 III S. 173, 174, Slg. Bd. 57 S. 445) ausgeführt hat, sind Leistungen des Gesellschafters an die Gesellschaft gesellschaftsteuerfrei, wenn sie auf Rechtsbeziehungen beruhen, die nach ihrer Natur und nach ihrer Ausgestaltung im einzelnen auch zwischen Personen bestehen können, die nicht gesellschaftsrechtlich miteinander verbunden sind, ohne von dem im Wirtschaftsleben üblichen abzuweichen; denn diese Verträge berühren in der Regel das Gesellschaftsverhältnis nicht.
- BFH, 07.05.1968 - II 94/62
Verlustübernahme, die auf einem Organverhältnis mit Ergebnisabführungsvertrag …
Dem steht die im Urteil II 100/52 U vom 18. März 1953, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 57 S. 322 - BFH 57, 322 -, BStBl III 1953, 128, unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) ausgesprochene Ansicht nicht entgegen, Organgesellschaften seien im Bereich des Kapitalverkehrsteuerrechts regelmäßig so zu behandeln wie unabhängige Gesellschaften, weil die Kapitalverkehrsteuern grundsätzlich an die bürgerlich-rechtliche Erscheinungsform der Kapitalgesellschaft und die bürgerlich-rechtlichen Beziehungen der Gesellschafter zur Gesellschaft anknüpften (vgl. auch Urteil II 269/52 U vom 24. April 1953, BFH 57, 445, BStBl III 1953, 173). - BFH, 14.03.1967 - II 40/62
Gesellschaftssteuerpflicht bei einheitlichen Ausstauschverträgen zwischen …
Die Zweckwillenstheorie, die vom RFH vor allem in den Urteilen II A 635/30 vom 10. Februar 1931 (RFH 28, 81) und II A 666/31 vom 26. Oktober 1932 (RFH 32, 145, RStBl 1933, 60) entwickelt worden ist, besagt nach den später auch vom Bundesfinanzhof (BFH) in den Urteilen II 269/52 U vom 24. April 1953 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 57 S. 445 - BFH 57, 445 -, BStBl III 1953, 173 f.); II 140/58 vom 4. Oktober 1961 (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1962 S. 31 - HFR 1962, 31 -); II 17/60 U vom 10. Juni 1964 (BFH 79, 489, BStBl III 1964, 410 f.) und II 3/62 vom 4. März 1964 (HFR 1964, 293, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Kapitalverkehrssteuergesetz, § 2, Rechtsspruch 60) übernommenen und weiterentwickelten Grundsätzen der Rechtsprechung, daß alle von den Gesellschaftern zur Erfüllung der Gesellschaftszwecke zur Verfügung gestellten Mittel von ihnen als Gesellschafter gegeben werden, weil derjenige, der den Zweck will, auch die Bereitstellung der zu seiner Erreichung erforderlichen Mittel wollen muß. - BFH, 10.06.1964 - II 17/60 U
Gesellschaftsteuerpflichtigkeit von Verlustübernahmen aus der teilweisen …
Wie der erkennende Senat in den Urteilen II 269/52 U vom 24. April 1953 (BStBl 1953 III S. 173, Slg. Bd. 57 S. 445) und II 140/58 vom 4. Oktober 1961 (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1962 Nr. 28 S. 31) im Anschluß an die Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs ausgesprochen hat, unterliegen Leistungen, die ein Gesellschafter seiner Gesellschaft im Rahmen des Gesellschaftszwecks zuwendet, der Gesellschaftsteuer, da eine Gesellschaft in diesem Rahmen nicht Beauftragte, Agentin oder Kommissionärin des Gesellschafters sein kann.
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