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Rechtsprechung
   BFH, 14.10.1953 - II 46/53 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1953,607
BFH, 14.10.1953 - II 46/53 U (https://dejure.org/1953,607)
BFH, Entscheidung vom 14.10.1953 - II 46/53 U (https://dejure.org/1953,607)
BFH, Entscheidung vom 14. Oktober 1953 - II 46/53 U (https://dejure.org/1953,607)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Gesellschaftsteuerpflichtigkeit von ERP-Krediten - Einwand die Kurzfristigkeit eines Darlehens - Beurteilung eines Darlehens als mittelfristig oder langfristig - Rückzahlung desDarlehens alsbald nach der Darlehensaufnahme

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 58, 235
  • BStBl III 1954, 5
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BFH, 03.12.1969 - II 162/65

    Darlehnsgeber als Gesellschafter - Zeitpunkt der Hingabe - Voraussetzungen der …

    Bei einem Tilgungsdarlehen müssen die kurzfristigen Raten außer Betracht bleiben (Abweichung von BFH 58, 235); maßgebend ist im übrigen, ob innerhalb der Laufzeit der einzelnen Rate die Zuführung von Eigenkapital vorhersehbar erforderlich würde, aber durch die einzelne Darlehnsrate ersetzt wird.

    a) Eine solche liegt schon der bisherigen Rechtsprechung insofern zugrunde, als bereits in dem Urteil II A 169/23 vom 11. Januar 1924 (Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtssprüche 3 bis 6) entsprechend dem damaligen Wortlaut des Gesetzes darauf abgestellt war, ob ein Gesellschafterdarlehen eine wesentliche Voraussetzung des Beginns oder der Fortführung der Gesellschaft bilde (vgl. Urteile II A 64/24 vom 20. Mai 1924, Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtsspruch 8; II 1043/24 vom 6. März 1925, Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtsspruch 20; II A 144/27 vom 24. Mai 1927, Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtsspruch 69), und der BFH in dem Urteil II 207/57 U vom 30. August 1962 (BFH 75, 489, BStBl III 1962, 445) -- ebenso Urteil II 27/61 vom 15. Juli 1964 (HFR 1965, 168 [169]) -- ausgeführt hatte, nach ständiger Rechtsprechung des Senats ersetze ein Kredit eine durch die Sachlage gebotene Kapitalzuführung in aller Regel dann, wenn der Kredit für Investitionszwecke verwendet werde, es sich bei dem Kredit um einen mittel- oder langfristigen Kredit handele und die Deckung des Investitionsbedarfs der Gesellschaft aus eigenen Mitteln nicht möglich sei (vgl. zuvor zum Gedanken der "gedeihlichen Fortführung des Geschäftsbetriebes" Urteil II 56/52 S vom 7. Mai 1952, BFH 56, 468, BStBl III 1952, 181, und zur Wiederherstellung und Erweiterung von Betriebsanlagen Urteile II 7/53 U vom 3. September 1953, BFH 57, 743, BStBl III 1953, 283, und II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BFH 58, 235, BStBl III 1954, 5).

    Es geht nicht an, in einem solchen Falle allein auf den letzten Zeitpunkt abzustellen und -- falls dieser langfristig ist -- die Gesamtsumme der Steuer zu unterwerfen (vgl. Beschluß II S 57/66 vom 20. Juni 1967, BFH 89, 1, 648, BStBl III 1967, 492, 688); die gegenteilige Ansicht der Urteile II 46/53 U vom 14. Oktober 1953 (BFH 58, 235, BStBl III 1954, 5) und II 27/61 vom 15. Juli 1964, (HFR 1965, 168) war aufzugeben.

  • BFH, 22.05.1963 - II 268/60 U

    Überprüfung der Deckung des Anlagevermögens durch das Eigenkapital - Zurechnung …

    In seinen neueren Entscheidungen hat der Senat - vielleicht etwas schärfer präzisiert, aber doch nur in Fortsetzung der bisherigen Rechtsprechung (vgl. u.a. die Urteile II 7/53 U vom 3. September 1953, BStBl 1953 III S. 283, Slg. Bd. 57 S. 743; II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BStBl 1954 III S. 5, Slg. Bd. 58 S. 235) - stets betont, daß eine Eigenkapitalzufuhr bei mangelnder Eigenkapitalausstattung in der Regel nur für Investitionen in das Anlagevermögen erforderlich ist, und hat es ausdrücklich abgelehnt, auch einen Betriebsmittelkredit zur Deckung eines Teils des Umlaufvermögens als Kapitalersatz in gesellschaftsteuerlichem Sinne anzusehen (vgl. die Urteile II 97/60 U vom 14. November 1962, BStBl 1963 III S. 44; II 20/58 U vom 28. November 1962, BStBl 1963 III S. 126).

    Als lang- oder mittelfristige Kredite können in der Regel Darlehen gelten, bei denen der Darlehnsnehmer tatsächlich und rechtlich für mindestens etwa drei Jahre mit der Kreditgewährung rechnen durfte; nicht entscheidend ist, ob der Kredit vertraglich für diesen Zeitraum eingeräumt worden ist (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BStBl 1954 III S. 5, Slg. Bd. 58 S. 235, und II 175/51 U vom 11. Juni 1952, BStBl 1952 III S. 195, Slg. Bd. 56 S. 502).

  • BFH, 22.05.1963 - II 4/59 U

    Anerkennung von Kapitalzuführungen zur Deckung des nicht von Eigenkapital …

    Das Finanzgericht geht in der mit der Rb. angefochtenen Entscheidung unter Bezugnahme auf die Urteile des erkennenden Senats II 7/53 U vom 3. September 1953 (BStBl 1953 III S. 283, Slg. Bd. 57 S. 743) und II 46/53 U vom 14. Oktober 1953 (BStBl 1954 III S. 5, Slg. Bd. 58 S. 235) davon aus, daß ein Darlehen in aller Regel eine durch die Sachlage gebotene Kapitalzuführung dann ersetzt, wenn es für Investitionszwecke verwendet wird, es sich um ein mittel- oder langfristiges Darlehen handelt und die Deckung des Investitionsbedarfs der Gesellschaft aus eigenen Mitteln nicht möglich ist.
  • BFH, 01.08.1962 - II 156/57 U

    Anwendbarkeit des § 3 Abs. 2 Satz 1, zweiter Halbsatz Kapitalverkehrssteuergesetz …

    Dabei kommt, wenn es sich um einen Investitionskredit handelt, dem Verhältnis des Eigenkapitals zum Fremdkapital regelmäßig keine ausschlaggebende Bedeutung zu (vgl. unter anderem das oben zitierte Urteil des Bundesfinanzhofs II 7/53 U vom 3. September 1953, ferner das Urteil II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BStBl 1954 III S. 5, Slg. Bd. 58 S. 235, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Rechtsspruch 10 zu § 3 KVStG, sowie das nicht amtlich veröffentlichte Urteil II 158/55 vom 14. August 1957, Deutsche Steuer-Rundschau 1957 S. 450).
  • BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U

    Einordnung der Verkehrsüblichkeit als objektiver Beurteilungsmaßstab

    Dabei kommt, wenn es sich um einen Investitionskredit handelt, dem Verhältnis des Eigenkapitals zum Fremdkapital regelmäßig keine ausschlaggebende Bedeutung zu (vgl. u.a. die Urteile des erkennenden Senats II 7/53 U vom 3. September 1953 BStBl 1953 S. 283, Slg. Bd. 57 S. 743, und II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BStBl 1954 III S. 5, Slg. Bd. 58 S. 235, StRK, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 3, Rechtsspruch 10, sowie das amtlich nicht veröffentlichte Urteil II 158/55 vom 14. August 1957, Deutsche Steuer-Rundschau 1957 S. 450).
  • BFH, 26.10.1962 - II 100/59 U

    Gesellschaftsteuerpflicht, wenn Darlehnsgewährung eine durch die Sachlage …

    Dabei kommt, wenn es sich um einen Investitionskredit handelt, dem Verhältnis des Eigenkapitals zum Fremdkapital regelmäßig keine ausschlaggebende Bedeutung zu (vgl. unter anderen die Urteile des erkennenden Senats II 7/53 U vom 3. September 1953, BStBl 1953 III S. 283, Slg. Bd. 57 S. 743; II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BStBl 1954 III S. 5, Slg. Bd. 58 S. 235, und das amtlich nicht veröffentlichte Urteil II 158/55 vom 14. August 1957, Deutsche Steuer-Rundschau 1957 S 450, ferner neuerdings die Urteile II 156/57 U vom 1. August 1962 und II 207/57 U vom 30. August 1962, Slg. Bd. 75 S. 560 und S. 489).
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