Rechtsprechung
| BFH, 17.08.1954 - I 119/52 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Rechtswirksamkeit des § 18 Abs. 4 GemV ( Verordnung zur Durchführung der §§ 17 bis 19 des Steueranpassungsgesetzes) 1948 - Ermächtigung zur näheren Bestimmung der Begriffe "gemeinnützige Zwecke" sowie zur zur näheren Bestimmung der Voraussetzungen der mit den genannten ...
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 59, 294
- BStBl III 1954, 324
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- OFH, 07.09.1949 - I D 1/49
Auszug aus BFH, 17.08.1954 - I 119/52 U
Die Grundsätze des Gutachtens des Obersten Finanzgerichtshofs I D 1/49 S vom 7. September 1949 (MinBlFin. 1949/1950 S. 521, Bay.FMBl. 1949 S. 388) über die Steuerunschädlichkeit der Aufnahme von Vertragsspielern bei Fußball-Sportvereinen können auch auf die Veranlagungszeiträume vor dem September 1949 sinngemäß angewendet werden, vorausgesetzt, daß der Amateurgrundsatz gewahrt ist.Die Grundsätze des Gutachtens des Obersten Finanzgerichtshofs I D 1/49 S vom 7. September 1949 (MinBlFin. 1949/1950 S. 521, Bay.FMBl. 1949 S. 388) über die Steuerunschädlichkeit der Aufnahme von Vertragsspielern bei Fußball-Sportvereinen können auch auf die Veranlagungszeiträume vor dem September 1949 sinngemäß angewendet werden, vorausgesetzt, daß der Amateurgrundsatz gewahrt ist.
Es hat die Grundsätze des Gutachtens des Obersten Finanzgerichtshofs I D 1/49 S vom 7. September 1949 (Ministerialblatt des Bundesministers der Finanzen -, MinBlFin. - 1949/1950 S. 521, Bay. FMBl. 1949 S. 388) bereits für die Zeiträume 1945 bis I/1948 als anwendbar erklärt.
Die Rechtsbeschwerde (Rb.) des Vorstehers des Finanzamts beanstandet in erster Linie, daß das Finanzgericht dem § 18 Abs. 5 GemV 1941 (§ 18 Abs. 4 GemV 1948) die Rechtswirksamkeit abgesprochen, im besonderen, daß es die Grundsätze des Gutachtens des Obersten Finanzgerichtshofs I D 1/49 S vom 7. September 1949 über die Vertragsspieler bereits auf die Zeit vor dem August 1949 angewendet und darnach die überhöhten Zuwendungen an die Oberligaspieler als steuerlich unschädlich angesehen habe.
Zur Anwendung des Gutachtens des Obersten Finanzgerichtshofs I D 1/49 S vom 7. September 1949 auf die Zeit vor dem September 1949.
- BGH, 26.02.1953 - III ZR 214/50
Revision. Berücksichtigung neuen Rechts
Auszug aus BFH, 17.08.1954 - I 119/52 U
Zu der Frage der Auswirkung von Rechtsänderungen, die vor der zu treffenden Entscheidung eingetreten sind, auf schwebende Verfahren, haben die Gerichte ihre Rechtssprüche jeweils auf das im einzelnen Falle zu behandelnde Rechtsproblem abgestellt (vgl. hierzu Urteile des Reichsfinanzhofs IV A 18/35 vom 2. Mai 1935, Slg.Bd. 37 S. 329; III A 220/36 vom 8. Januar 1937, Slg.Bd. 40 S. 308, RStBl. S. 107; Entscheidung des Bundesgerichtshofs III Z R 214/50 vom 26. Februar 1953, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1953 S. 941; Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz 2 A 19/52 vom 19. Mai 1953, Zeitschrift für Beamtenrecht 1954 S. 121; Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts I B 95/53 vom 19. November 1953, Öffentliche Verwaltung 1954 S. 213). - RFH, 02.05.1935 - IV A 18/35
Auszug aus BFH, 17.08.1954 - I 119/52 U
Zu der Frage der Auswirkung von Rechtsänderungen, die vor der zu treffenden Entscheidung eingetreten sind, auf schwebende Verfahren, haben die Gerichte ihre Rechtssprüche jeweils auf das im einzelnen Falle zu behandelnde Rechtsproblem abgestellt (vgl. hierzu Urteile des Reichsfinanzhofs IV A 18/35 vom 2. Mai 1935, Slg.Bd. 37 S. 329; III A 220/36 vom 8. Januar 1937, Slg.Bd. 40 S. 308, RStBl. S. 107; Entscheidung des Bundesgerichtshofs III Z R 214/50 vom 26. Februar 1953, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1953 S. 941; Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz 2 A 19/52 vom 19. Mai 1953, Zeitschrift für Beamtenrecht 1954 S. 121; Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts I B 95/53 vom 19. November 1953, Öffentliche Verwaltung 1954 S. 213). - RFH, 08.01.1937 - III A 220/36
Auszug aus BFH, 17.08.1954 - I 119/52 U
Zu der Frage der Auswirkung von Rechtsänderungen, die vor der zu treffenden Entscheidung eingetreten sind, auf schwebende Verfahren, haben die Gerichte ihre Rechtssprüche jeweils auf das im einzelnen Falle zu behandelnde Rechtsproblem abgestellt (vgl. hierzu Urteile des Reichsfinanzhofs IV A 18/35 vom 2. Mai 1935, Slg.Bd. 37 S. 329; III A 220/36 vom 8. Januar 1937, Slg.Bd. 40 S. 308, RStBl. S. 107; Entscheidung des Bundesgerichtshofs III Z R 214/50 vom 26. Februar 1953, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1953 S. 941; Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz 2 A 19/52 vom 19. Mai 1953, Zeitschrift für Beamtenrecht 1954 S. 121; Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts I B 95/53 vom 19. November 1953, Öffentliche Verwaltung 1954 S. 213).
- BFH, 15.01.1969 - I 203/65
Auswirkungen der Aufhebung des § 243 Abs. 3 der Abgabenordnung (AO) auf die …
Wie auch der Bundesfinanzhof (BFH) bereits in seinen Urteilen III 48/52 S vom 6. November 1953 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 58 S. 190 - BFH 58, 190 -, BStBl III 1953, 364) - in Übereinstimmung mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs III ZR 214/50 vom 26. Februar 1953 (Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 9 S. 101) - und I 119/52 U vom 17. August 1954 (BFH 59, 294, BStBl III 1954, 324) unter Anziehung weiterer Rechtsprechung ausgeführt hat, sind Rechtsänderungen, die nach dem Ergehen der angefochtenen Entscheidung mit Rückwirkung für das in Streit befangene Rechtsverhältnis oder den in Streit befangenen Steueranspruch eingetreten sind, bei der Revisionsentscheidung zu berücksichtigen. - BFH, 31.10.1957 - III 158/57 U
Voraussetzungen für die Befreiung einer Körperschaft von der Soforthilfeabgabe …
Nach den Feststellungen des Finanzgerichts, die einen Rechtsirrtum in den wesentlichen Punkten nicht erkennen lassen, ist das Vorliegen dieser Voraussetzungen indessen auch für die Jahre 1953 und 1954 vom Bf. nicht nachgewiesen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 119/52 U vom 17. August 1954 - Slg. Bd. 59 S 294 ff., besonders S. 302, BStBl 1954 III S. 324 -).
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