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Rechtsprechung
   BFH, 10.02.1955 - IV 589/54 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,681
BFH, 10.02.1955 - IV 589/54 U (https://dejure.org/1955,681)
BFH, Entscheidung vom 10.02.1955 - IV 589/54 U (https://dejure.org/1955,681)
BFH, Entscheidung vom 10. Februar 1955 - IV 589/54 U (https://dejure.org/1955,681)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Mehraufwendungen für Verpflegung als Werbungskosten bei ledigen Arbeitnehmern - Einfluss des Familienstandes auf die Werbungskosten

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 60, 287
  • BStBl III 1955, 110
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 09.11.1971 - VI R 283/70

    Begriff der Regelmäßigkeit - Gleichbleibende Arbeitsbedingungen - …

    Ein weiterer in der Rechtsprechung anerkannter Fall ist gegeben, wenn ein Arbeitnehmer einen Verpflegungsmehraufwand dadurch hat, daß er regelmäßig, und zwar beruflich bedingt, mehr als 12 Stunden von seiner Wohnung abwesend sein muß; so z. B. die BFH-Entscheidungen IV 393/54 U vom 3. Februar 1955 (BFH 60, 283, BStBl III 1955, 109), IV 589/54 U vom 10. Februar 1955 (BFH 60, 287, BStBl III 1955, 110), VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956 (BFH 64, 78, BStBl III 1957, 29).
  • BFH, 24.06.1966 - VI 231/64
    Nur für Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen regelmäßig mehr als 12 Stunden von zu Hause abwesend sind, hat die Rechtsprechung eine Ausnahme anerkannt und berücksichtigt den dabei in der Regel entstehenden Verpflegungsmehraufwand mit einem pauschalen Betrag als Werbungskosten (vgl. Urteile des BFH IV 119/53 U vom 17. September 1953, BFH 58, 81, BStBl III 1953, 322; IV 393/54 U vom 3. Februar 1955, BFH 60, 283, BStBl III 1955, 109; IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, BFH 60, 287, BStBl III 1955, 110; VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956, BFH 64, 78, BStBl III 1957, 29, und I 205/60 S vom 11. April 1961, BFH 73, 535, BStBl III 1961, 461).
  • BFH, 11.04.1961 - I 205/60 S

    Abzugsfähigkeit von entstandenen Mehrverpflegungskosten eines Unternehmers

    Der Bundesfinanzhof hat Mehrverpflegungskosten als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben für Arbeitnehmer anerkannt, die zwangsläufig mehr als 12 Stunden von ihrer Wohnung abwesend sein müssen (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 119/53 U vom 17. September 1953, BStBl 1953 III S. 332, Slg. Bd. 58 S. 81; IV 393/54 U vom 3. Februar 1955, BStBl 1955 III S. 109, Slg. Bd. 60 S. 283; IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, BStBl 1955 III S. 110 , Slg. Bd. 60 S. 287; VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 29, Slg. Bd. 64 S. 78), sowie für selbständig Tätige (Gewerbetreibende, Angehörige freier Berufe), die infolge der Eigenart und Besonderheiten ihrer beruflichen oder betrieblichen Tätigkeit zur Einnahme von Mahlzeiten außerhalb ihres Haushalts oder ihres üblichen Eßlokals gezwungen sind, Urteile des Bundesfinanzhofs IV 356/54 U vom 21. Juli 1955, BStBl 1955 III S. 305, Slg. Bd. 61 S. 278; IV 467/54 vom 25. August 1955, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Rechtsspruch 91 zu § 4 EStG.
  • BFH, 04.08.1967 - VI R 322/66

    Voraussetzung für den Abzug der Mehraufwendungen für Verpflegung bei …

    In den Entscheidungen IV 589/54 U vom 10. Februar 1955 (BFH 60, 287, BStBl III 1955, 110) und VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956 (BFH 64, 78, BStBl III 1957, 29) ging es um eine überlange Abwesenheit an fünf Tagen jeder Woche.
  • BFH, 15.10.1964 - VI 172/63 U

    Kriterien für Mehraufwendungen eines Arbeitnehmers als Werbungskosten

    Daß ausschließlich berufliche Gründe die Ursache der mehr als 12stündigen Abwesenheit von der Wohnung sein müssen, wurde in den Urteilen IV 393/54 U (…a.a.O.) und IV 589/54 U vom 10. Februar 1955 (BStBl 1955 III S. 110, Slg. Bd. 60 S. 287) nochmals besonders betont.
  • BFH, 25.09.1956 - I 256/55 U

    Einkommensteuerrechtliche Anerkennung von Arbeitsverträgen zwischen Ehegatten bei …

    Eine Typisierung hat die neuere Rechtsprechung z.B. auch bei dem Mehraufwand für Verpflegung außerhalb des Hauses bei Arbeitnehmern angewandt, indem sie einerseits einen Mehraufwand grundsätzlich bei mehr als 12stündiger ununterbrochener Abwesenheit vom Haushalt unterstellte und andererseits den Mehraufwand auf 1, 50 DM je Arbeitstag bezifferte (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs IV 119/53 U vom 17. September 1953, Slg. Bd. 58 S. 81, BStBl 1953 III S. 322; IV 393/54 U vom 3. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 283, BStBl 1955 III S. 109; IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 287, BStBl 1955 III S. 110).
  • BFH, 22.08.1958 - VI 196/57 U

    Inanpruchnahme der Pauschbetrag für Verpflegungsmehraufwand durch einen …

    Auf dieser Linie liegt es, wenn der erkennende Senat auch für die Ausnahmefälle, in denen der Arbeitnehmer wegen 12stündiger Abwesenheit 1, 50 DM je Tag für Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten geltend machen kann, an der hierin liegenden Typisierung selbst für den Fall festgehalten hat, daß ein Arbeitnehmer wegen der Möglichkeit, verbilligte Mahlzeiten in der Kantine einzunehmen, wahrscheinlich einen geringeren Aufwand als diejenigen Arbeitnehmer hat, denen diese Möglichkeit nicht offensteht (vgl. das Urteil VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 29, Slg. Bd. 64 S. 78; vgl. hierzu auch das Urteil des IV. Senats IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, BStBl 1955 III S. 110, Slg. Bd. 60 S. 287, in dem jener Pauschsatz auch dem ledigen Arbeitnehmer zugebilligt wird).
  • BFH, 12.12.1956 - VI 44/55 U

    Ausgaben für Mahlzeiten in einer Kantine als Werbungskosten - Abwesenheit von der …

    Weder die Möglichkeit zur Einnahme verbilligter Mahlzeiten in der Kantine des Arbeitgebers noch der Umstand, daß der Bg. als Witwer einem Ledigen gleichzuachten wäre, stehen der Zubilligung des im Urteil IV 119/53 U vom 17. September 1953 als angemessen erachteten Tagessatzes von 1, 50 DM entgegen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 287, BStBl 1955 III S. 110).
  • BFH, 21.07.1955 - IV 356/54 U

    Geltendmachung des Mehraufwands für Verpflegung als Betriebsausgabe durch einen …

    Bei Arbeitnehmern, die regelmäßig ungewöhnlich lange, nämlich länger als 12 Stunden, aus ausschließlich beruflichen Gründen von ihrer Wohnung abwesend sein müssen, sind die dadurch notwendigen zusätzlichen Verpflegungskosten nur deshalb zu den Werbungskosten zu rechnen, weil sie ausschließlich beruflich bedingte Aufwendungen sind (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 119/53 U vom 17. September 1953, Slg. Bd. 58 S. 81, Bundessteuerblatt - BStBl. - 1953 III S. 322; IV 393/54 U vom 3. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 283, BStBl. 1955 III S. 109; IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 287, BStBl. 1955 III S. 110).
  • BFH, 04.10.1956 - IV 291/55 U

    Mehraufwand für Verpflegung als Werbungskosten - Erheblichkeit der Entfernung von …

    Entgegen der Auffassung der Vorinstanzen kommt es dabei nicht darauf an, ob die Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsort oder auswärts wohnen (siehe Urteile des Bundesfinanzhofs IV 393/54 U vom 3. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 283, Bundessteuerblatt - BStBl - 1955 III S. 109, und IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 287, BStBl 1955 III S. 110).
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