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Rechtsprechung
   BFH, 31.01.1957 - V 245/56 S   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,326
BFH, 31.01.1957 - V 245/56 S (https://dejure.org/1957,326)
BFH, Entscheidung vom 31.01.1957 - V 245/56 S (https://dejure.org/1957,326)
BFH, Entscheidung vom 31. Januar 1957 - V 245/56 S (https://dejure.org/1957,326)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Umsatzsteuerliche Beurteilung des Vertrages zwischen Filmhersteller und Verleiher - Rechtliche Einordnung des Verleihvertrages - Abgrenzung zwischen Filmherstellungsvorgang und Verwertungsvorgang - Bestimmung des Vertragsgegenstandes beim Verleihvertrag

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 64, 245
  • NJW 1957, 767
  • BStBl III 1957, 93
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 12.01.1956 - V 272/55 S

    Werbebilder als "Lieferung" oder "sonstige Leistung" im Umsatzsteuerrecht - …

    Auszug aus BFH, 31.01.1957 - V 245/56 S
    Der Vertrag kann jedoch bei der engen wirtschaftlichen Verflechtung und Wechselwirkung beider Vertragsbestandteile nach umsatzsteuerlichen Grundsätzen, die der erkennende Senat neuerdings bei ähnlichen Tatbeständen in den Urteilen V 276/55 U vom 18. Mai 1956 (Slg. Bd. 63 S. 14, Bundessteuerblatt - BStBl - III S. 198) und V 272/55 S vom 12. Januar 1956 (Slg. Bd. 62 S. 163, BStBl 1956 III S. 62) herausgestellt hat, nur einheitlich beurteilt werden.

    Der Erwerber eines Gemäldes erwirbt das Recht zur Vervielfältigung nicht auf Grund eines normalen Lieferungsvertrages, wie auch der Erwerber eines Kraftwagens oder einer Maschine den Gegenstand mangels ausdrücklicher Vereinbarung in der Regel nicht nachbauen darf (vgl. auch Urteil des Bundesfinanzhofs V 272/55 S vom 12. Januar 1956, BStBl 1956 III S. 62).

  • BGH, 15.06.1951 - I ZR 121/50

    Rechtsnatur des Filmverwertungsvertrages

    Auszug aus BFH, 31.01.1957 - V 245/56 S
    In Übereinstimmung mit der neueren Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (vgl. Urteile V 11/43 vom 25. Februar 1944, Slg. Bd. 54 S. 65, Reichssteuerblatt - RStBl - 1944 S. 446, und V 53/43 vom 6. Juli 1944, RStBl 1944 S. 614) haben auch die Zivilgerichte in ständiger Rechtsprechung (vgl. RGZ Bd. 106 S. 362, 365, BGHZ 2 S. 331, BGHZ 9 S. 263) hervorgehoben, daß es den Verleihern wesentlich auf die Aufführungs- und Verwertungsrechte und die Befugnis, diese weiter auf die Filmtheaterbesitzer übertragen zu können, ankomme.
  • BGH, 12.02.1952 - I ZR 115/51

    Zeitlich beschränktes Verfilmungsrecht

    Auszug aus BFH, 31.01.1957 - V 245/56 S
    Kein Streit besteht auch urheberrechtlich darüber, daß Filme in der Regel den urheberrechtlichen Schutz des § 15 a des Kunsturhebergesetzes und anderer in Betracht kommender Urheberrechtsgesetze genießen und daß der Hersteller des Filmes aus dem ihm als Urheber erwachsenden umfassenden Recht zeitlich und örtlich begrenzte Rechte übertragen kann (vgl. BGHZ 5 S. 116, 119 und Urteil des Bundesfinanzhofs III 187/51 U vom 25. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 243, BStBl 1955 III S. 96).
  • BFH, 25.02.1955 - III 187/51 U

    Urheberrechtsgut als Gegenstand des Anlagevermögens

    Auszug aus BFH, 31.01.1957 - V 245/56 S
    Kein Streit besteht auch urheberrechtlich darüber, daß Filme in der Regel den urheberrechtlichen Schutz des § 15 a des Kunsturhebergesetzes und anderer in Betracht kommender Urheberrechtsgesetze genießen und daß der Hersteller des Filmes aus dem ihm als Urheber erwachsenden umfassenden Recht zeitlich und örtlich begrenzte Rechte übertragen kann (vgl. BGHZ 5 S. 116, 119 und Urteil des Bundesfinanzhofs III 187/51 U vom 25. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 243, BStBl 1955 III S. 96).
  • RFH, 21.11.1941 - V 109/40
    Auszug aus BFH, 31.01.1957 - V 245/56 S
    Daß Rechte nicht Gegenstand der Lieferung sein können, ist umsatzsteuerlich anerkannt (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs V 109/40 vom 21. November 1941, RStBl 1942 S. 285).
  • BFH, 19.02.1976 - V R 92/74

    Ermäßigter Umsatzsteuersatz für die Auftragsproduktion von Filmen

    e) Die tiefgreifende Veränderung der Rechtsstellung des Filmherstellers durch das Urheberrechtsgesetz vom 9. Juli 1965 gegenüber dem früheren Rechtszustand läßt es jedenfalls nicht zu, die vom Senat bisher entwickelten, den Erkenntnissen dieses Urteils entgegenstehenden Grundsätze zur Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung bei der sogenannten Auftragsproduktion (vgl. BFH-Urteile V 46/65; vom 31. Januar 1957 V 245/56 S, BFHE 64, 245, BStBl III 1957, 93; vom 31. Januar 1957 V 226/55 S, BFHE 64, 317, BStBl III 1957, 119, und vom 31. Januar 1957 V 17/56 U, BFHE 64, 320, BStBl III 1957, 120) weiterhin anzuwenden.
  • BFH, 16.07.1970 - V R 95/66

    Auslegung des Begriffs des "Gegenstandes" im Umsatzsteuerrecht

    Für das Umsatzsteuerrecht sei aber, obgleich es den Begriff des Gegenstandes nirgends ausdrücklich abweichend vom BGB umschreibe, niemals zweifelhaft gewesen, daß unter Gegenständen nur solche körperlicher Art verstanden würden (Hinweis auf die Urteile des Reichsfinanzhofs - RFH - V 109/40 vom 21. November 1941, RStBl 1942, 285, und des Bundesfinanzhofs - BFH - V 245/56 S vom 31. Januar 1957, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 64 S. 245 - BFH 64, 245 -, BStBl III 1957, 93).
  • BFH, 12.05.1977 - V R 111/73

    Kein Kürzungsanspruch für die Überlassung von Verwertungsrechten an Fotografien …

    Die Vergünstigung nach § 1 Abs. 1 BerlinFG scheidet aus, weil nach der Rechtsprechung des Senats die Überlassung von Fotos keine Lieferung, sondern eine sonstige Leistung darstellt, die in erster Linie die Überlassung der Verwertungsrechte zum Gegenstand hat (Urteil des BFH vom 31. Januar 1957 V 245/56 S, BFHE 64, 245, BStBl III 1957, 93; vgl. auch Urteil vom 31. Januar 1957 V 226/55 S, BFHE 64, 317, BStBl III 1957, 119, sowie Urteil vom 31. Januar 1957 V 17/56 U, BFHE 64, 320, BStBl III 1957, 120).
  • BFH, 07.11.1968 - V 46/65

    Finanzierungsbeitrag als vorausgezahltes Entgelt für eine Auftragsproduktion mit …

    Regelmäßig kommt es den Verleihern, insbesondere bei Spielfilmen, wesentlich auf die Aufführungs- und Verwertungsrechte und auf die Befugnis an, diese weiter auf die Filmtheaterbesitzer übertragen zu können (Urteil des BFH V 245/56 S vom 31. Januar 1957, BFH 64, 245, BStBl III 1957, 93).
  • BFH, 11.09.1964 - V 212/61 U

    Vorliegen eines konkreten Leistungsaustauschs zwischen Filmproduzent und …

    Der Senat hat bereits in der grundsätzlichen Entscheidung V 245/56 S vom 31. Januar 1957 (BStBl 1957 III S. 93, Slg. Bd. 64 S. 245) unter Hinweis auf die höchstrichterliche Rechtsprechung der Zivilgerichte hervorgehoben, daß es den Verleihern wesentlich auf die Aufführungs- und Verwertungsrechte und die Befugnis, diese weiter auf die Filmtheaterbesitzer übertragen zu können, ankomme.
  • BFH, 12.06.1969 - V 12/65

    Beteiligter - Aufklärungsbeschluß - Urkunde - Wahrheitsgehalt

    Nach der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) und BFH (vgl. das Urteil V 245/56 S vom 31. Januar 1957, BFH 64, 245, BStBl III 1957, 93, und die dort angeführte weitere Rechtsprechung) lägen deshalb keine vergütungsfähigen Rechtsgeschäfte vor.
  • BFH, 28.04.1960 - V 86/57 U

    Übertragung des Verfilmungsrechts als unteilbare und steuerpflichtige …

    Bei dieser besonderen Interessenlage muß beim Verfilmungsvertrag, entsprechend wie beim Verleihvertrag (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs V 245/56 S vom 31. Januar 1957, BStBl 1957 III S. 93, Slg. Bd. 64 S. 245) dem urheberrechtlichen Vertragsinhalt der Vorrang eingeräumt werden und die Übertragung der Aufführungs- und Verwertungsbefugnisse als wesentlicher Vertragsinhalt angesehen werden.
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