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Rechtsprechung
   BFH, 12.12.1956 - VI 44/55 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1956,565
BFH, 12.12.1956 - VI 44/55 U (https://dejure.org/1956,565)
BFH, Entscheidung vom 12.12.1956 - VI 44/55 U (https://dejure.org/1956,565)
BFH, Entscheidung vom 12. Dezember 1956 - VI 44/55 U (https://dejure.org/1956,565)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Ausgaben für Mahlzeiten in einer Kantine als Werbungskosten - Abwesenheit von der Wohnung aus beruflichen Gründen

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 64, 78
  • BStBl III 1957, 29
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (2)

  • BFH, 10.02.1955 - IV 589/54 U

    Mehraufwendungen für Verpflegung als Werbungskosten bei ledigen Arbeitnehmern - …

    Auszug aus BFH, 12.12.1956 - VI 44/55 U
    Weder die Möglichkeit zur Einnahme verbilligter Mahlzeiten in der Kantine des Arbeitgebers noch der Umstand, daß der Bg. als Witwer einem Ledigen gleichzuachten wäre, stehen der Zubilligung des im Urteil IV 119/53 U vom 17. September 1953 als angemessen erachteten Tagessatzes von 1, 50 DM entgegen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, Slg. Bd. 60 S. 287, BStBl 1955 III S. 110).
  • BFH, 17.09.1953 - IV 119/53 U

    Mehraufwendungen für Verpflegung als Werbungskosten - Fahrtkosten zwischen …

    Auszug aus BFH, 12.12.1956 - VI 44/55 U
    Auf die Berufung sprach das Finanzgericht dem Bg. für 250 Tage den Satz von 1, 50 DM = 375, 00 DM als Werbungskosten zu, wobei es sich auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs berief, insbesondere das Urteil IV 119/53 U vom 17. September 1953 (Slg.Bd. 58 S. 81, BStBl 1953 III S. 322).
  • BFH, 14.04.1967 - VI R 168/66

    Beträge, die den im privaten Dienst angestellten Personen für Reisekosten gezahlt …

    So hat der Senat in seiner Entscheidung VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956 (BFH 64, 78, BStBl III 1957, 29) zu Abschnitt 24 Abs. 4 LStR ausgesprochen, der Zubilligung des Tagessatzes von 1, 50 DM wegen mehr als 12stündiger Abwesenheit von der Wohnung stehe weder die Möglichkeit zur Einnahme verbilligter Mahlzeiten in der Kantine des Arbeitgebers noch der Umstand entgegen, daß der betreffende Arbeitnehmer Witwer oder Lediger sei.
  • BFH, 11.08.1961 - VI 143/60 U

    Aufwendungen eines Ledigen für die Pflege seiner bisherigen und noch nicht …

    Der verlangte Betrag von 5 DM täglich sei aber zu hoch; ein Mehraufwand von 1, 50 DM täglich scheine angemessen, wie ihn der Bundesfinanzhof bei mehr als 12stündiger Abwesenheit eines Arbeitnehmers von seinem Wohnort zulasse (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 119/53 U vom 17. September 1953, BStBl 1953 III S. 322, Slg. Bd. 58 S. 81; IV 393/54 U vom 3. Februar 1955, BStBl 1955 III S. 109, Slg. Bd. 60 S. 283; IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, BStBl 1955 III S. HO, Slg. Bd. 60 S. 287; VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 29, Slg. Bd. 64 S. 78).
  • BFH, 09.11.1971 - VI R 283/70

    Begriff der Regelmäßigkeit - Gleichbleibende Arbeitsbedingungen - …

    Ein weiterer in der Rechtsprechung anerkannter Fall ist gegeben, wenn ein Arbeitnehmer einen Verpflegungsmehraufwand dadurch hat, daß er regelmäßig, und zwar beruflich bedingt, mehr als 12 Stunden von seiner Wohnung abwesend sein muß; so z. B. die BFH-Entscheidungen IV 393/54 U vom 3. Februar 1955 (BFH 60, 283, BStBl III 1955, 109), IV 589/54 U vom 10. Februar 1955 (BFH 60, 287, BStBl III 1955, 110), VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956 (BFH 64, 78, BStBl III 1957, 29).
  • BFH, 24.06.1966 - VI 231/64
    Nur für Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen regelmäßig mehr als 12 Stunden von zu Hause abwesend sind, hat die Rechtsprechung eine Ausnahme anerkannt und berücksichtigt den dabei in der Regel entstehenden Verpflegungsmehraufwand mit einem pauschalen Betrag als Werbungskosten (vgl. Urteile des BFH IV 119/53 U vom 17. September 1953, BFH 58, 81, BStBl III 1953, 322; IV 393/54 U vom 3. Februar 1955, BFH 60, 283, BStBl III 1955, 109; IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, BFH 60, 287, BStBl III 1955, 110; VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956, BFH 64, 78, BStBl III 1957, 29, und I 205/60 S vom 11. April 1961, BFH 73, 535, BStBl III 1961, 461).
  • BFH, 11.04.1961 - I 205/60 S

    Abzugsfähigkeit von entstandenen Mehrverpflegungskosten eines Unternehmers

    Der Bundesfinanzhof hat Mehrverpflegungskosten als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben für Arbeitnehmer anerkannt, die zwangsläufig mehr als 12 Stunden von ihrer Wohnung abwesend sein müssen (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 119/53 U vom 17. September 1953, BStBl 1953 III S. 332, Slg. Bd. 58 S. 81; IV 393/54 U vom 3. Februar 1955, BStBl 1955 III S. 109, Slg. Bd. 60 S. 283; IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, BStBl 1955 III S. 110 , Slg. Bd. 60 S. 287; VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 29, Slg. Bd. 64 S. 78), sowie für selbständig Tätige (Gewerbetreibende, Angehörige freier Berufe), die infolge der Eigenart und Besonderheiten ihrer beruflichen oder betrieblichen Tätigkeit zur Einnahme von Mahlzeiten außerhalb ihres Haushalts oder ihres üblichen Eßlokals gezwungen sind, Urteile des Bundesfinanzhofs IV 356/54 U vom 21. Juli 1955, BStBl 1955 III S. 305, Slg. Bd. 61 S. 278; IV 467/54 vom 25. August 1955, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Rechtsspruch 91 zu § 4 EStG.
  • BFH, 04.08.1967 - VI R 322/66

    Voraussetzung für den Abzug der Mehraufwendungen für Verpflegung bei …

    In den Entscheidungen IV 589/54 U vom 10. Februar 1955 (BFH 60, 287, BStBl III 1955, 110) und VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956 (BFH 64, 78, BStBl III 1957, 29) ging es um eine überlange Abwesenheit an fünf Tagen jeder Woche.
  • BFH, 15.10.1964 - VI 172/63 U

    Kriterien für Mehraufwendungen eines Arbeitnehmers als Werbungskosten

    In den Urteilen IV 393/54 U vom 3. Februar 1955 (BStBl 1955 III S. 109, Slg. Bd. 60 S. 283), VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956 (BStBl 1957 III S. 29, Slg. Bd. 64 S. 78) werde gleichfalls der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sowie schlechten Verkehrsverbindungen keine Bedeutung beigemessen.
  • BFH, 22.08.1958 - VI 196/57 U

    Inanpruchnahme der Pauschbetrag für Verpflegungsmehraufwand durch einen …

    Auf dieser Linie liegt es, wenn der erkennende Senat auch für die Ausnahmefälle, in denen der Arbeitnehmer wegen 12stündiger Abwesenheit 1, 50 DM je Tag für Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten geltend machen kann, an der hierin liegenden Typisierung selbst für den Fall festgehalten hat, daß ein Arbeitnehmer wegen der Möglichkeit, verbilligte Mahlzeiten in der Kantine einzunehmen, wahrscheinlich einen geringeren Aufwand als diejenigen Arbeitnehmer hat, denen diese Möglichkeit nicht offensteht (vgl. das Urteil VI 44/55 U vom 12. Dezember 1956, BStBl 1957 III S. 29, Slg. Bd. 64 S. 78; vgl. hierzu auch das Urteil des IV. Senats IV 589/54 U vom 10. Februar 1955, BStBl 1955 III S. 110, Slg. Bd. 60 S. 287, in dem jener Pauschsatz auch dem ledigen Arbeitnehmer zugebilligt wird).
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