Rechtsprechung
| BFH, 23.08.1957 - VI 135/56 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Höhe der Berücksichtigung der durch eine aus nicht zwingenden Gründen erfolgten Führung eines doppelten Haushaltes entstandenen Mehrkosten - Voraussetzungen für die Anerkennung der Mehraufwendungen wegen der Führung eines doppelten Haushaltes als Werbungskosten - ...
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 65, 339
- DB 1957, 936
- BStBl III 1957, 361
Wird zitiert von ... (6)
- BFH, 10.08.1962 - VI 60/62 U
Steuerliche Folgen der doppelten Haushaltsführung - Einfluss der Berufstätigkeit …
Ist einem versetzten Beamten der Umzug möglich und zumutbar, so ist für die Anerkennung von Werbungskosten über den in den Urteilen des Bundesfinanzhofs VI 135/56 U und VI 204/56 U vom 23. August 1957 (BStBl 1957 III S. 361 und 362, Slg. Bd. 65 S. 339 und 342) gestellten Rahmen hinaus kein Raum.Ist einem versetzten Beamten der Umzug möglich und zumutbar, so ist für die Anerkennung von Werbungskosten über den in den Urteilen des Bundesfinanzhofs VI 135/56 U und VI 204/56 U vom 23. August 1957 (BStBl 1957 III S. 361 und 362, Slg. Bd. 65 S. 339 und 342) gestellten Rahmen hinaus kein Raum.
Wenn das Finanzamt noch bis einschließlich des Jahres 1960 diese Kosten als Werbungskosten anerkannt hat und für 1961 gemäß den Urteilen des Bundesfinanzhofs VI 135/56 U und VI 204/56 U vom 23. August 1957 (BStBl 1957 III S. 361, Slg. Bd. 65 S. 339, bzw. BStBl 1957 III S. 362, Slg. Bd. 65 S. 342), VI 196/56 U vom 19. Dezember 1958 (BStBl 1959 III S. 84, Slg. Bd. 68 S. 216) und IV 119/53 U vom 17. September 1953 (BStBl 1953 III S. 322, Slg. Bd. 58 S. 81) dem Bf. Werbungskosten von insgesamt 1576, 80 DM zugebilligt hat, so hat es den Verhältnissen des Bf. ausreichend Rechnung getragen.
- BFH, 19.12.1958 - VI 196/56 U
Wahlmöglichkeiten eines Arbeitnehmers, der aus zwingenden Gründen keinen …
ob er die Anerkennung von Werbungskosten nach den Grundsätzen der Entscheidung des Bundesfinanzhofs VI 135/56 U vom 23. August 1957 (BStBl 1957 III S. 361, Slg. Bd. 65 S. 339) beantragen will oder.ob er die Anerkennung von Werbungskosten nach den Grundsätzen der Entscheidung des Bundesfinanzhofs VI 135/56 U vom 23. August 1957 (BStBl 1957 III S. 361, Slg. Bd. 65 S. 339) beantragen will oder.
- BFH, 11.05.1966 - VI 195/65 Der Senat hat Mehraufwendungen für einen doppelten Hausstand als Werbungskosten anerkannt, solange der Ehemann nach einer dienstlichen Abordnung oder Versetzung am neuen Dienstort keine geeignete Familienwohnung finden kann (Urteile VI 135/56 U vom 23. August 1957, BFH 65, 339, BStBl III 1957, 361; VI 204/56 U vom 23. August 1957, BFH 65, 342, BStBl III 1957, 362).
- BFH, 01.09.1961 - VI 210/60 U
Abzugsfähigkeit von Kosten für eine doppelte Haushaltsführung als Werbungskosten
Die Entscheidung, ob die Kosten der doppelten Haushaltsführung auch für die Zeit nach dem 1. Juli 1955 Werbungskosten sind, hängt davon ab, ob, wie das Finanzgericht annimmt, dem Bf. spätestens zu diesem Zeitpunkt zuzumuten war, seinen Wohnsitz von B. nach A. zu verlegen (Urteile des Bundesfinanzhofs VI 135/56 U vom 23. August 1957, BStBl 1957 III S. 361, Slg. Bd. 65 S. 339; VI 204/56 U vom 23. August 1957, BStBl 1957 III S. 362, Slg. Bd. 65 S. 342; VI 33/58 U vom 16. Mai 1958, BStBl 1958 III S. 303, Slg. Bd. 67 S. 81). - BFH, 17.02.1961 - VI 32/60 U
Vorliegen eines doppelten Haushalts bei beruflicher Versetzung
Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs VI 135/56 U vom 23. August 1957 (BStBl 1957 III S. 361, Slg. Bd. 65 S. 339) könnten Arbeitnehmern, die aus nicht zwingenden Gründen einen doppelten Haushalt führten, die dadurch entstandenen Mehrkosten bis zu dem Betrag als Werbungskosten berücksichtigt werden, der bei täglicher Heimfahrt mit den üblichen Verkehrsmitteln bis zu einer Entfernung von 40 km entstehen würde. - BFH, 10.08.1962 - VI 200/61 U
Familienheimfahrten als Werbungskosten
Diese Entscheidung betraf aber - ebenso wie die Urteile des Senats VI 204/56 U vom 23. August 1957 (BStBl 1957 III S. 362, Slg. Bd. 65 S. 342) und VI 135/56 U vom 23. August 1957 (BStBl 1957 III S. 361, Slg. Bd. 65 S. 339) - einen Fall, in dem der Steuerpflichtige nicht zwangsläufig, sondern aus freiem Entschluß von seiner Familie getrennt wohnte.
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