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Rechtsprechung
   BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,111
BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S (https://dejure.org/1957,111)
BFH, Entscheidung vom 17.09.1957 - I 165/54 S (https://dejure.org/1957,111)
BFH, Entscheidung vom 17. September 1957 - I 165/54 S (https://dejure.org/1957,111)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Rechtmäßigkeit der Annahme einer Ausschüttung von Gewinnen bei der Gewährung von Freianteilen an die Gesellschafter durch die Kapitalgesellschaft - Bestimmung der Höhe des ausgeschütteten Gewinns - Frage einer Gewinnausschüttung bei einer Einmanngesellschaft im Falle des ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kapitalerhöhung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 65, 437
  • NJW 1958, 280 (Ls.)
  • BStBl III 1957, 401
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (12)

  • RFH, 11.12.1935 - VI A 354/34
    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Im Gegensatz dazu stellt nach der Entscheidung VI A 354/34 vom 28. August 1935, 11. Dezember 1935 (Slg. Bd. 39 S. 27, RStBl 1936 S. 266) die Umwandlung von offenen Reserven in Stammkapital nach ständiger Rechtsprechung die Ausschüttung von Gewinnen dar.

    Der Senat folgt insoweit nicht der Entscheidung VI A 63-65/28, sondern sieht in Übereinstimmung mit der Entscheidung VI A 354/34 in der Umwandlung von Reserven in Stamm-, Grundkapital ausgeschüttete Gewinne.

    Zu der verwickelten Rechtsfrage der Einziehung von GmbH-Anteilen siehe die sich widersprechenden Entscheidungen des Reichsfinanzhofs VI A 354/34 vom 28. August, 11. Dezember 1935 (Slg. Bd. 39 S. 27, RStBl 1936 S. 266) und VI 743/38 vom 1. Februar 1939 (Slg. Bd. 46 S. 227, 230, RStBl 1939 S. 556).

  • BGH, 30.01.1956 - II ZR 168/54

    Enteignung einer GmbH

    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    "Der II. Senat des BGH hat in seinem Urteil vom 30.11.1956 (BGHZ 20 S. 4) den Standpunkt vertreten, daß die Rechtsfigur der juristischen Person in dem Umfang keine Beachtung finden kann, in dem ihre Verwendung dem Zweck der Rechtsordnung widerspricht.".

    Gleichartige Grundsätze finden sich auch in der Entscheidung des Bundesgerichtshofs II Z R 168/54 vom 30. Januar 1956 (BGHZ 20 S. 4, 13, 14).

  • RFH, 14.12.1920 - I D 4/20
    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Erstmals wurde dies in dem Gutachten I D 4/20 vom 14. Dezember 1920 (Slg. Bd. 4 S. 222, 227) in Verbindung mit der Beurteilung des Bezugsrechts ausgesprochen.

    Der Senat tritt somit im Ergebnis der Auffassung des Reichsfinanzhofs in dem Gutachten I D 4/20 vom 14. Dezember 1920 (Slg. Bd. 4 S. 222) bei, das die Bezugsrechte nicht den Kapitalerträgen zurechnet.

  • BGH, 24.01.1957 - II ZR 208/55

    Aktiengesellschaft. Änderung des festgestellten Jahresabschlusses

    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Ausgehend von den Grundsätzen der Entscheidung des Bundesgerichtshofs II Z R 208/55 vom 24. Januar 1957 (Neue Juristische Wochenschrift 1957 S. 588) wird angenommen, daß die Kapitalerhöhung unter Verwendung des laufenden Gewinns bei der AG der Zustimmung aller Gesellschafter bedarf (siehe Kuhn, Wertpapiermitteilungen 1956 S. 1366, 1372).
  • BFH, 12.07.1957 - VI 3/56 U

    Rechtmäßigkeit der Behandlung von durch eine Einmann-GmbH für ihren …

    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Siehe hierzu im einzelnen das Erläuterungsbuch zum Körperschaftsteuergesetz von Mirre-Dreutter (S. 496 und S. 525) sowie die Entscheidung des Bundesfinanzhofs VI 3/56 U vom 12. Juli 1957 (BStBl 1957 III S. 289).
  • RFH, 23.10.1929 - II A 485/29
    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Sie ist nicht ihr eigener Gesellschafter (Entscheidung des Reichsfinanzhofs II A 485/29 vom 23. Oktober 1929 - Slg. Bd. 26 S. 100, Juristische Wochenschrift 1930 S. 358, 359).
  • RFH, 14.07.1936 - I A 252/35
    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Der I. Senat hat sich aber später mit Entscheidung I A 252/35 vom 14. Juli 1936 (Slg. Bd. 39 S. 354, RStBl 1936 S. 970) der Ansicht des VI. Senats angeschlossen, wobei er hervorgehoben hat, daß er auch weiterhin daran festhalte, daß sein bisheriger Standpunkt rechtlich vertretbar sei und auch nicht im Widerspruch zur Verkehrsauffassung stehe.
  • LG Gera, 18.02.1952 - I-10/52

    Erschiessung von Partisanen und von - teilweise verwundeten - Kriegsgefangenen. …

    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Auf die Bedeutung der Rechtsprechung der ordentlichen Gerichte für die Steuergerichte hat die Entscheidung des Bundesfinanzhofs I 10/52 S vom 8. Februar 1952 (Slg. Bd. 56 S. 176, Bundessteuerblatt - BStBl - 1952 S. 71) nachdrücklich hingewiesen.
  • RFH, 17.07.1935 - VI A 434/34
    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Der Reichsfinanzhof hat diese Frage in den Entscheidungen VI A 434/34 vom 17. Juli 1935 (Slg. Bd. 38 S. 154, RStBl 1935 S. 1447) und I 86/38 vom 18. Oktober 1938 (RStBl 1939 S. 207) allgemein, jedoch ohne nähere Begründung bejaht.
  • RFH, 26.05.1937 - VI A 685/36
    Auszug aus BFH, 17.09.1957 - I 165/54 S
    Beachtlich ist jedoch, daß der Reichsfinanzhof in der Entscheidung VI A 685/36 vom 26. Mai 1937 (Slg. Bd. 41 S. 319, RStBl 1937 S. 976), in der die Kapitalerhöhung mit Übernahme der Freianteile von der Körperschaft wieder rückgängig gemacht worden ist, die Gewinnausschüttung verneint hat.
  • RFH, 13.05.1931 - VI A 925/31
  • RFH, 20.01.1925 - I D 2/24
  • BFH, 16.03.1967 - I 261/63

    Zustimmung zur Kapitalerhöhung einer Gesellschaft als verdeckte …

    Der vorliegende Sachverhalt gleicht auch nicht dem Fall, daß die Gesellschaft bei der Kapitalerhöhung den Gesellschaftern die neuen Anteile zu einem unter ihrem Wert liegenden Ausgabepreis überläßt (RFH-Gutachten I D 4/20 vom 14. Dezember 1920, Sammlung der Entscheidungen des Reichsfinanzhofs Bd. 4 S. 222; BFH-Urteil I 165/54 S vom 17. September 1957, BFH 65, 437, BStBl III 1957, 401).
  • BFH, 21.07.1976 - I R 147/74

    Zur Frage, wann Gutschriften einer Genossenschaft auf Geschäftsguthaben der …

    Dieser Gleichstellung lag die - damals auch im Handelsrecht vorherrschende - Vorstellung zugrunde, daß sich Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln bei Kapitalgesellschaften in zwei Akten vollziehe: Die Gesellschaft stelle den Gesellschaftern den Anspruch auf Ausschüttung des aus der Auflösung offener Rücklagen stammenden Gewinns zur Verfügung; dieser Anspruch werde bei Zeichnung der Anteile wieder in die Gesellschaft eingelegt (zur Begründung und Entwicklung dieser sogenannten handelsrechtlichen Doppelmaßnahmetheorie vgl. RFH-Gutachten vom 14. Dezember 1920 I D 4/20, RFHE 4, 222, und BFH-Urteil vom 17. September 1957 I 165/54 S, BFHE 65, 437, BStBl III 1957, 401, mit weiteren Nachweisen).

    Die Vorstellung einer Ausschüttung und Wiedereinlage lag auch in der Folgezeit der Rechtsprechung des RFH und BFH zugrunde (vgl. z. B. RFH-Urteile vom 28. März 1940 IV 324/39, RStBl 1940, 570, und vom 19. November 1942 IV 136/42, RStBl 1943, 226; BFH-Urteile I 165/54 S und vom 1. August 1958 VI 13/57 U, BFHE 67, 300, BStBl III 1958, 390).

    Der erkennende Senat hat deshalb bereits in seinem Urteil I 165/54 S das Vorliegen einer Gewinnausschüttung verneint, wenn Freianteile aus einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln nicht an die Gesellschafter ausgegeben werden, sondern bei der Gesellschaft verbleiben.

  • BFH, 26.09.2023 - IX R 19/21

    § 17 EStG: Keine Anwendung des KapErhStG auf Genossenschaftsanteile

    Die Ausgabe von Freianteilen setzt die Umwandlung von Reserven (einschließlich Gewinnen) in Stamm- beziehungsweise Grundkapital voraus (BFH-Urteil vom 17.09.1957 - I 165/54 S, BFHE 65, 437, BStBl III 1957, 401, unter 1.).
  • BFH, 14.02.2006 - VIII R 49/03

    Einnahmen aus Kapitalvermögen durch Bezug von Freiaktien, die mit dem Verzicht …

    Soweit der BFH im Urteil vom 17. September 1957 I 165/54 S (BFHE 65, 437, BStBl III 1957, 401) angenommen hat, Einnahmen aus Kapitalvermögen seien in Höhe des Nennbetrags der Freianteile anzusetzen, betraf dies keinen Sachverhalt, in dem der Freianteil wirtschaftlich mit dem Verzicht auf eine Bardividende "erkauft" wurde.
  • FG Niedersachsen, 11.06.2013 - 13 K 163/11

    Nichteinordnung der unentgeltlichen Ausgabe von Aktien des indischen Konzerns …

    Danach schüttet die Gesellschaft durch die Gewährung von Freianteilen die erwirtschafteten Gewinne zunächst verdeckt an die Gesellschafter aus, die diese dann im Wege der Kapitalerhöhung wieder in die Gesellschaft einlegen (BFH-Urteil vom 17. September 1957 I 165/54 S, BStBl III 1957, 401; BFH-Urteil vom 5. April 1978 I R 164/75, BStBl II 1978, 414; Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 29. April 1975 VI Kö 70/67, EFG 1975, 444; Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 30. Januar 1992 XI 320/90, EFG 1992, 747; vgl. auch die Verfügung des Bayerischen Landesamts für Steuern vom 9. November 2007, S 1979-2 St32/St33, ESt-Kartei Bayern § 20, EStG Karte 8.5;… Blümich/Broer, EStG - KStG - GewStG - Ertragsteuerliche Nebengesetze, § 1 KapErhStG Rz. 1 und 19a;… § 7 KapErhStG Rz. 26).
  • BFH, 06.12.1968 - IV R 174/67

    Anschaffungskosten eines Bezugsrechts auf eine junge Aktie bei der …

    Diese handelsrechtliche Theorie der Doppelmaßnahme habe der BFH aber in dem Urteil I 165/54 S vom 17. September 1957 (BFH 65, 437, BStBl III 1957, 401) aufgegeben.
  • BFH, 24.09.1974 - VIII R 64/69

    Vorzugsaktien - Mehrstimmrechtsaktien - Stammaktien - Umwandlung - Abgekürztes …

    Solche Vorgänge sind vielmehr der gesellschaftsrechtlichen Sphäre der Beziehungen zwischen Aktionär und Gesellschaft zuzuordnen (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 4. Oktober 1966 I 1/64, BFHE 87, 31, BStBl III 1966, 690;… Littmann, Das Einkommensteuerrecht, 10. Aufl. 1972, Tz. 523a zu § 6) und hinsichtlich ihrer steuerrechtlichen Auswirkung allein danach zu beurteilen, ob sie -- unter Berücksichtigung ihres wirtschaftlichen Gehalts -- nach dem Sinn und Zweck der Mehrfachbesteuerung von Kapitalerträgen der Einkommensoder der Vermögenssphäre der Gesellschafter zuzurechnen sind (BFH-Urteil vom 17. September 1957 I 165/54 S, BFHE 65, 437, BStBl III 1957, 401).
  • BFH, 21.10.1969 - II 141/65

    Erhöhung der Kommanditeinlagen - GmbH & Co. KG - Gesellschaftsteuer - …

    Das KapErhG schließt nur innerhalb seines Regelungsbereiches die in der Rechtsprechung des Reichsgerichts (Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen Bd. 107 S. 161, 168 ff.; Bd. 108 S. 29, 31) und des Reichsfinanzhofs (vgl. die Nachweise im Urteil des BFH I 165/54 S vom 17. September 1957, BFH 65, 437, BStBl III 1957, 401) vertretene Auffassung über die sogenannte Doppelmaßnahme aus.
  • BFH, 06.08.1962 - I 65/60 U

    Umwandlung des Widmungskapitals eines Betriebes in ein verzinsliches Darlehen - …

    Die öffentlich-rechtliche Körperschaft habe es ebenso wie private Kapitalgesellschaften grundsätzlich in der Hand, ihren Betrieb gewerblicher Art so aufzubauen, wie sie es für notwendig halte Der Bundesfinanzhof gestatte deshalb im Urteil I 74/54 U vom 3. Juli 1956 (BStBl 1956 III S. 238, Slg. Bd. 63 S. 106) das Eigenkapital des Betriebs im Fall der Überkapitalisierung herabzusetzen und den überflüssigen Kapitalbetrag der öffentlich-rechtlichen Körperschaft zurückzuzahlen Eine solche tatsächliche Rückzahlung von Kapital liege hier in den Umbuchungen vom Konto des Widmungskapitals auf die Darlehnskonten Denn ebenso wie bei der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln eine steuerpflichtige Ausschüttung und Wiedereinlage des Kapitals unterstellt werde (Urteil des Bundesfinanzhofs I 165/54 S vom 17. September 1957, BStBl 1957 III S. 401, Slg. Bd. 65 S. 437), müsse auch hier eine solche Doppelmaßnahme, nämlich die Auszahlung des überflüssigen Eigenkapitals und die Wiedereinzahlung als Darlehen, unterstellt werden Verwaltunqsrechtlich könnten gegen die Kapitalrückzahlungen keine Einwendungen erhoben werden, weil die Voraussetzungen des § 8 Abs. 6 der Eigenbetriebsverordnung vorlägen.
  • BFH, 05.05.1959 - I 11/58 S
    Die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs hat - nicht zuletzt mit dem Blick auf das bürgerliche Recht - die Besonderheiten der Einmanngesellschaft bisher wiederholt berücksichtigt (vgl. z.B. die Urteile I 165/54 S vom 17. September 1957, BStBl 1957 III S. 401, Slg. Bd. 65 S. 437, betreffend Freianteile, die Kapitalgesellschaften ihren Gesellschaftern geben; VI 3/56 U vom 12. Juli 1957, BStBl 1957 III S. 289, Slg. Bd. 65 S. 147, betreffend Ausgaben der Einmanngesellschaft für die Alterssicherung ihres Gesellschafter-Geschäftsführers).
  • BFH, 27.03.1979 - VIII R 147/76

    Erhöhung des Nennkapitals - Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln - Eintragung …

  • BFH, 10.10.1973 - I R 18/72

    Kapitalerhöhung - Eintragung in Handelsregister - Konstitutive Wirkung - …

  • BFH, 21.01.1966 - VI 140/64

    Kapitalerhöhung

  • BFH, 04.12.1959 - VI 89/59 U

    Einziehung des eigenen Anteils an einer GmbH unter gleichzeitiger entsprechender …

  • FG Rheinland-Pfalz, 30.11.2016 - 1 K 1412/14

    Zu steuerbaren und steuerpflichtigen Einkünften aus Kapitalvermögen bei Erhöhung …

  • BFH, 03.02.1959 - I 82/57 U

    Berechnung des ermäßigten Körperschaftssteuersatzes nach …

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