Rechtsprechung
| BFH, 13.05.1959 - VII 35/57 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Begriffsbestimmungen für Destillate und Extrakte (Auszüge) - Zweck eines Branntweineigenlagers
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 69, 59
- BStBl III 1959, 284
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- BFH, 10.02.1953 - I 113/52 U
Auslegung von Steuergesetzen nach ihrem Wortlaut - Rechtscharakter einer …
Auszug aus BFH, 13.05.1959 - VII 35/57 U
Eine solche Auslegung ist zwar möglich, aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. Urteile IV 10/52 U vom 30. April 1952, BStBl 1952 III S. 164, Slg. Bd. 56 S. 420; I 113/52 U vom 10. Februar 1953, BStBl 1953 III S. 102, Slg. Bd. 57 S. 254, und IV 206/52 U vom 16. April 1953, BStBl 1953 III S. 166, Slg. Bd. 57 S. 427) nur zulässig und geboten, wenn entweder anzunehmen ist, daß der Gesetzgeber tatsächlich etwas anderes gewollt habe, als er zum Ausdruck brachte - hierfür besteht jedoch im vorliegenden Falle keinerlei Anhaltspunkt -, oder wenn die wörtliche Anwendung der Bestimmungen zu einem wirtschaftlich nicht vertretbaren unsinnigen Ergebnis führen würde. - BFH, 26.06.1958 - V z 187/57 S
Anwendung der Vorschriften für den Zollwert bei der Ermittlung der für die …
Auszug aus BFH, 13.05.1959 - VII 35/57 U
Der Bundesfinanzhof hat bereits in dem Urteil V z 187/57 S vom 26. Juni 1958 (BStBl 1958 III S. 347, BZBl 1958 S. 626, Slg. Bd. 67 S. 197) ausgeführt, es sei schlechterdings ausgeschlossen, daß in einem einheitlichen Gesetz gleichlautende Begriffe in verschiedener Bedeutung verwendet werden, ohne daß dies besonders zum Ausdruck gebracht ist. - BFH, 30.04.1952 - IV 10/52 U
Anwendbarkeit der Höchstvorschrift während des Währungsverfalls - Schätzung von …
Auszug aus BFH, 13.05.1959 - VII 35/57 U
Eine solche Auslegung ist zwar möglich, aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. Urteile IV 10/52 U vom 30. April 1952, BStBl 1952 III S. 164, Slg. Bd. 56 S. 420; I 113/52 U vom 10. Februar 1953, BStBl 1953 III S. 102, Slg. Bd. 57 S. 254, und IV 206/52 U vom 16. April 1953, BStBl 1953 III S. 166, Slg. Bd. 57 S. 427) nur zulässig und geboten, wenn entweder anzunehmen ist, daß der Gesetzgeber tatsächlich etwas anderes gewollt habe, als er zum Ausdruck brachte - hierfür besteht jedoch im vorliegenden Falle keinerlei Anhaltspunkt -, oder wenn die wörtliche Anwendung der Bestimmungen zu einem wirtschaftlich nicht vertretbaren unsinnigen Ergebnis führen würde. - BFH, 16.04.1953 - IV 206/52 U
Steuervergünstigung für Gesamtgewinn aus den Einkunftsarten Land- und …
Auszug aus BFH, 13.05.1959 - VII 35/57 U
Eine solche Auslegung ist zwar möglich, aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. Urteile IV 10/52 U vom 30. April 1952, BStBl 1952 III S. 164, Slg. Bd. 56 S. 420; I 113/52 U vom 10. Februar 1953, BStBl 1953 III S. 102, Slg. Bd. 57 S. 254, und IV 206/52 U vom 16. April 1953, BStBl 1953 III S. 166, Slg. Bd. 57 S. 427) nur zulässig und geboten, wenn entweder anzunehmen ist, daß der Gesetzgeber tatsächlich etwas anderes gewollt habe, als er zum Ausdruck brachte - hierfür besteht jedoch im vorliegenden Falle keinerlei Anhaltspunkt -, oder wenn die wörtliche Anwendung der Bestimmungen zu einem wirtschaftlich nicht vertretbaren unsinnigen Ergebnis führen würde. - BFH, 19.12.1952 - V z 71/52 U
Zulässigkeit der Weiterverarbeitung von Branntwein unter amtlicher Überwachung - …
Auszug aus BFH, 13.05.1959 - VII 35/57 U
Ferner ergebe sich die Unrichtigkeit der in den Vorentscheidungen vertretenen Auffassung auch aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs V z 71/52 U vom 19. Dezember 1952 (BStBl 1953 III S. 54, BZBl 1953 S. 100, Slg. Bd. 57 S. 133).
- BFH, 30.11.1960 - VII 55/59 U
Rechtsgültigkeit der "Erläuterungen zum Deutschen Zolltarif"
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. das Urteil VII 35/57 U vom 13. Mai 1959, BStBl 1959 III S. 284, Slg. Bd. 69 S. 59 und die dort angeführte Rechtsprechung) ist nämlich die Auslegung eines Gesetzes gegen seinen Wortlaut nicht ausgeschlossen, sondern möglich, aber nur dann zulässig und geboten, wenn entweder anzunehmen ist, daß der Gesetzgeber tatsächlich etwas anderes gewollt hat, als er zum Ausdruck gebracht hat, oder wenn die wörtliche Anwendung der Bestimmungen zu einem wirtschaftlich nicht vertretbaren unsinnigen Ergebnis führen würde. - BFH, 09.12.1969 - VII R 4/67
Nachforderung - Steueranforderung - Anforderung eines weiteren Steuerbetrags
Dieser Begriff kann in diesen beiden Vorschriften nur einheitlich verstanden werden, weil es schlechterdings ausgeschlossen ist, daß in einem einheitlichen Gesetz gleichlautende Begriffe in verschiedener Bedeutung verwendet werden, ohne daß dies besonders zum Ausdruck gebracht ist (vgl. Urteile des BFH V z 187/57 S vom 26. Juni 1958, BFH 67, 197, BStBl III 1958, 347, und VII 35/57 vom 13. März 1959, BFH 69, 59, BStBl III 1959, 284).
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