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Rechtsprechung
   BFH, 22.01.1960 - VI 175/59 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,610
BFH, 22.01.1960 - VI 175/59 U (https://dejure.org/1960,610)
BFH, Entscheidung vom 22.01.1960 - VI 175/59 U (https://dejure.org/1960,610)
BFH, Entscheidung vom 22. Januar 1960 - VI 175/59 U (https://dejure.org/1960,610)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Irrtum über die Rechtsmittelfrist - Irrtum über materielles Recht - Möglichkeit der Nachsichtgewährung - Hinweispflicht des Finanzamtes - Antrag auf Gewährung der Vergünstigung für nicht entnommenen Gewinn

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 70, 474
  • NJW 1960, 1080 (Ls.)
  • BStBl III 1960, 178
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (3)

  • BFH, 29.05.1956 - I 299/55 U

    Vorgehensweise bei der Entscheidung über Entnahmen in Personengesellschaften - …

    Auszug aus BFH, 22.01.1960 - VI 175/59 U
    Wenn die Frage, in welcher Höhe Entnahmen und Einlagen gemacht worden sind, bei einer Mehrheit von Beteiligten auch in dem Verfahren zur einheitlichen Feststellung des Gewinns zu prüfen ist (vgl. die Urteile des Bundesfinanzhofs IV 442/54 U vom 9. Dezember 1955, BStBl 1956 III S. 67, Slg. Bd. 62 S. 180, und I 299/55 U vom 29. Mai 1956, BStBl 1956 III S. 188, Slg. Bd. 62 S. 504), so betrifft doch der Antrag auf Gewährung der Vergünstigung für nicht entnommenen Gewinn die Einkommensteuerveranlagung des einzelnen Beteiligten selbst.
  • BFH, 09.12.1955 - IV 442/54 U

    Einordnung eines Vorgangs als Entnahme im Gewinnfeststellungsverfahren - Fehlende …

    Auszug aus BFH, 22.01.1960 - VI 175/59 U
    Wenn die Frage, in welcher Höhe Entnahmen und Einlagen gemacht worden sind, bei einer Mehrheit von Beteiligten auch in dem Verfahren zur einheitlichen Feststellung des Gewinns zu prüfen ist (vgl. die Urteile des Bundesfinanzhofs IV 442/54 U vom 9. Dezember 1955, BStBl 1956 III S. 67, Slg. Bd. 62 S. 180, und I 299/55 U vom 29. Mai 1956, BStBl 1956 III S. 188, Slg. Bd. 62 S. 504), so betrifft doch der Antrag auf Gewährung der Vergünstigung für nicht entnommenen Gewinn die Einkommensteuerveranlagung des einzelnen Beteiligten selbst.
  • BFH, 07.05.1958 - II 14/58 U

    Erlaß der Kraftfahrzeugsteuer für Körperbehinderte

    Auszug aus BFH, 22.01.1960 - VI 175/59 U
    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs, daß ein Irrtum über die Rechtslage keinen Grund für Nachsichtgewährung bietet (vgl. hierzu insbesondere das Urteil des Bundesfinanzhofs II 14/58 U vom 7. Mai 1958, BStBl 1958 III S. 337, Slg. Bd. 67 S. 172, nach dem mangelnde Kenntnis einer Befreiungsvorschrift keine "Verhinderung" an der rechtzeitigen Einlegung eines Rechtsmittels darstellt).
  • FG Bremen, 14.06.2024 - 2 K 77/23

    Anspruch auf Teilerlass einer Grundsteuer

    Für seine gegenteilige Auffassung könne sich der Beklagte nicht auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 22. Januar 1960 VI 175/59 U (BFHE 70, 474) berufen, da es im Streitfall nicht um einen Hinweis auf die Möglichkeit, Steuern zu sparen, gehe und das Urteil daher nicht für den Streitfall passe.

    Die Finanzämter wären überfordert, wenn sie darauf zu achten hätten, ob der Steuerpflichtige jede sich ihm bietende Möglichkeit, Steuern zu sparen, ausgenutzt habe (BFH, Urteil vom 22. Januar 1960 VI 175/59 U, BFHE 70, 474).

  • BGH, 02.10.2003 - III ZR 420/02

    Pflicht des prüfenden Zollbeamten zu Hinweisen auf günstigere …

    Vielmehr hat der Steuerpflichtige in seinem eigenen Interesse auf die Wahrnehmung der ihm günstigen Möglichkeiten selbst zu achten (vgl. BFH BStBl. 1960 III S. 178, 179).
  • BFH, 18.12.1985 - I R 82/85

    Versäumung der Frist zur Begründung der Revision - Wiedereinsetzung in den …

    Zu der ähnlichen Rechtslage vor dem Inkrafttreten der AO 1977 (§ 204 der Reichsabgabenordnung - AO -) wurde die Auffassung vertreten, das FA habe auf einen unterlassenen Antrag nur dort hinzuweisen, wo der Steuerpflichtige offensichtlich nicht "im Bilde" ist und der Antrag "gewissermaßen in der Luft liegt" (BFH-Urteil vom 22. Januar 1960 VI 175/59 U, BFHE 70, 474, BStBl III 1960, 178).
  • FG Münster, 09.03.2021 - 6 K 1900/19

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung einer Rechtsbehelfsfrist …

    Rn. 50 Schließlich kann sich nach der Rechtsprechung des BFH auf die Möglichkeit der Nachsichtgewährung nicht berufen, wer die Rechtsmittelfrist kennt, aber von dem Rechtsmittel - wie im Streitfall - keinen Gebrauch gemacht hat, weil er den anzugreifenden Steuerbescheid irrtümlich für richtig gehalten hat (BFH, Urteil vom 22.01.1960 -VI 175/59 U, BFHE 70, 474, BStBl III 1960, 178).
  • BFH, 29.11.1962 - III 273/59 U

    Geltendmachung einer Steuervergünstigung auf den Zeitpunkt der …

    Der Bundesfinanzhof hat in der Entscheidung VI 175/59 U vom 22. Januar 1960 (BStBl 1960 III S. 178, Slg. Bd. 70 S. 474) ausgeführt, die Pflicht des Finanzamts, auf einen unterlassenen Antrag hinzuweisen, sei für das Finanzamt dann nicht gegeben, wenn der Antrag nicht eindeutig nur Vorteile biete.
  • OLG Köln, 24.06.1993 - 7 U 1/93

    Amtspflichten der Bediensteten eines Finanzamts zur Beratung der …

    Vielmehr ist anerkannt, daß es nicht Aufgabe der Behörde ist zu prüfen, ob der Steuerpflichtige jede sich bietende Möglichkeit, Steuern zu sparen, ausgenutzt hat (BFH BStBl III 1960, 178, 179).
  • BFH, 09.05.1967 - II B 3/67

    Voraussetzungen des Aussetzungsverfahrens

    Ein Irrtum über das materielle Recht als solcher kann jedenfalls allein keine Nachsicht begründen (Urteile des BFH II 14/58 U vom 7. Mai 1958, BFH 67, 172, BStBl III 1958, 337; VI 175/59 U vom 22. Januar 1960, BFH 70, 474, BStBl III 1960, 178; Mattern-Meßmer, Reichsabgabenordnung, 1964, Tz. 361).
  • BFH, 29.10.1963 - VI 173/62 U

    Möglichkeit der Beschwerde gegen einen Fehler bei einer …

    Wenn das Gesetz eine Vergünstigung von einem Antrag des Steuerpflichtigen abhängig macht, so kommt damit zum Ausdruck, daß der Gesetzgeber es zunächst als Sache des Steuerpflichtigen betrachtet, sich um die Vergünstigung zu bemühen (vgl. auch das Urteil des Senats VI 175/59 U vom 22. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 178, Slg. Bd. 70 S. 474).
  • BFH, 25.08.1961 - VI 59/61 U

    Auslegung eines Rechtsmittelantrags und zur Pflicht des Finanzgerichts, einen …

    Auf die Pflicht der Behörden, die Steuerpflichtigen zu sachgemäßer Antragstellung zu veranlassen, hat der Senat schon im Urteil VI 175/59 U vom 22. Januar 1960 (BStBl 1960 III S. 178, Slg. Bd. 70 S. 474) hingewiesen.
  • BFH, 10.02.1961 - VI 193/59 U

    Auswirkungen einer vereinbarten Rückwirkung des Beginns eines Bausparvertrages …

    Ein solcher Irrtum kann Nachsicht begründen, wenn er unverschuldet ist (vgl. Urteil des Senats VI 175/59 U vom 22. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 178, Slg. Bd. 70 S. 474).
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