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Rechtsprechung
   BFH, 14.06.1961 - II 154/58 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,2396
BFH, 14.06.1961 - II 154/58 U (https://dejure.org/1961,2396)
BFH, Entscheidung vom 14.06.1961 - II 154/58 U (https://dejure.org/1961,2396)
BFH, Entscheidung vom 14. Juni 1961 - II 154/58 U (https://dejure.org/1961,2396)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Geltung der Grunderwerbssteuerfreiheit im Sinne des § 4 Abs. 1 Ziff. 4 a GrEStG (Grunderwerbssteuergesetz) nur bei Bestimmung des Grundstücks unmittelbar zur Anlegung öffentlicher Straßen oder Plätze - Anwendbarkeit des § 11 Abs. 1 Ziff. 7 Halbsatz 2 ...

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 73, 477
  • DB 1962, 18
  • BStBl III 1961, 440
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (1)

  • RFH, 28.11.1922 - II A 263/22
    Auszug aus BFH, 14.06.1961 - II 154/58 U
    Ebenso wurden nach der entsprechenden Vorschrift des § 8 Nr. 10 GrEStG 1919/1927 nicht als steuerfrei angesehen: der Erwerb eines Grundstücks, auf dem ein Gehöft für einen bei einer öffentlichen Straße tätigen Straßenmeister angelegt werden sollte (Urteil des Reichsfinanzhofs II A 263/22 vom 28. November 1922, RStBl 1923 S. 139, Slg. Bd. 11 S. 50), der Erwerb eines Grundstücks zur Errichtung eines Zollhauses (Urteil des Reichsfinanzhofs II A 10/23 vom 6. Februar 1923, Steuer und Wirtschaft 1923 Nr. 415).
  • BFH, 28.04.1970 - II 65/65

    Erwerb eines Grundstücks - Grunderwerbsteuerbefreiung - Verbesserung der …

    Deshalb sind Befreiungsvorschriften verschiedener Art regelmäßig nur anwendbar, wenn der durch sie begünstigte Zweck durch den Erwerbsvorgang unmittelbar erfüllt wird, so z. B. beim Grundstückserwerb für Straßenzwecke (wie schon zu § 8 Nr. 10 GrEStG 1919/1927 Urteil des RFH II A 530/28 vom 20. November 1928, Mrozek-Kartei, Grunderwerbsteuergesetz, § 8 Nr. 10 Satz 1, Rechtsspruch 28; zu § 4 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a GrEStG 1940; BFH-Entscheidung II 154/58 U vom 14. Juni 1961, BFH 73, 477, BStBl III 1961, 440; BFH-Entscheidung II 30/62 U vom 14. April 1965, BFH 82, 478, BStBl III 1965, 420), zur Durchführung wasserwirtschaftlicher Aufgaben (§ 40 der Ersten Wasserverbandsverordnung vom 3. September 1937; BFH-Entscheidung II 21/52 S vom 2. April 1952, BFH 56, 340; BStBl III 1952, 133) oder eines Siedlungsverfahrens bzw. zur besseren Bewirtschaftung (§ 29 des Reichssiedlungsgesetzes, § 4 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b GrEStG 1940, BFH-Entscheidungen II 201/51 S vom 2. November 1951, BFH 55, 578, BStBl III 1951, 234; II 30/59 U vom 14. Dezember 1960, BFH 72, 281, BStBl III 1961, 105; II 135/62 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 298, BStBl III 1966, 318).
  • BFH, 16.02.1966 - II 141/62

    Teilweise Befreiung von der Grunderwerbsteuer - Tausch teilweise überbauter …

    Dem ist beizutreten (Urteil des BFH II 154/58 U vom 14. Juni 1961, BStBl 1961 III S. 440, Slg. Bd. 73 S. 477), denn nach dem Sinn des § 4 Abs. 1 Ziff. 4 Buchst. a GrEStG darf es der Befreiung nicht schaden, daß der zu steuerbegünstigten Zwecken Erwerbende durch die Interessen des anderen Vertragspartners genötigt wird, mehr als erforderlich zu erwerben.
  • BFH, 14.07.1970 - II R 93/66

    Grundstückserwerb - Bau einer öffentlichen Straße - Grunderwerbsteuerbegünstigte …

    Die Auslegung, daß der Grundstückserwerb "unmittelbar" dem begünstigten Zweck dienen muß, sei es, daß Steuerbefreiung nur eintritt, wenn und soweit die erworbene Grundstücksfläche unmittelbar Straßenzwecken zugeführt wird, sei es, daß Zwischenerwerbe nicht begünstigt werden können (BFH-Urteile II 154/58 U vom 14. Juni 1961, BFH 73, 477, BStBl III 1961, 440; II 30/62 U vom 14. April 1965, BFH 82, 478, BStBl III 1965, 420), entspricht dem Wortsinn der Vorschrift: Wird ein Grundstück erworben, um es zur Hälfte zum Bau einer Straße, zur anderen Hälfte anderen Zwecken zuzuführen, so ist nur ein Teilgrundstück -- eine Grundstücksteilfläche -- "zur Schaffung" einer Straße erworben.
  • BFH, 28.04.1970 - II 119/65

    Erwerb von Grundstücken - Flurbereinigungsverfahren - Einlagegrundstücke - …

    Das war z. B. nicht nur für den -- wie die Klägerin zutreffend bemerkt -- anders als der vorliegende Sachverhalt gelagerten Fall des Urteils II 154/58 U vom 14. Juni 1961 (BFH 73, 477, BStBl III 1961, 440) insoweit zu verneinen, als unvermeidbar miterworbene Teile des Grundstücks allenfalls mittelbar Straßenzwecken dienen sollten, sondern für den Erwerb des Rechtsvorgängers auch dann, wenn dieser (Reichsbahn) -- selbst im Rahmen eines Enteignungsverfahrens -- das Grundstück von vornherein nur mit der Absicht erworben hatte, es dem Anleger der Straße zu überlassen (RFH-Entscheidung II A 530/28 vom 20. November 1928, Mrozek-Kartei, Grunderwerbsteuergesetz 1919/1927, § 8 Nr. 10 Satz 1, Rechtsspruch 28; vgl. für den Zwischenerwerb als nur vorbereitende Handlung selbst dann, wenn das Grundstück sofort zur Durchführung eines bestimmten Siedlungsverfahrens verwendet werden soll, Urteil II 30/59 U vom 14. Dezember 1960, BFH 72, 281, 284, BStBl III 1961, 105).
  • BFH, 12.11.1986 - II R 90/84

    Vorliegen oder Nichtvorliegen des Erwerbes eines Grundstücks zur Schaffung und …

    Der BFH ist ihr gefolgt (Urteil vom 14. Juni 1961 II 154/58 U, BFHE 73, 477, BStBl III 1961, 440, 441, betreffend den Miterwerb einer bebauten Grundstücksfläche, um Unterstellräume für Straßenbaumaterialien und Bauunterhaltungsgeräte zu gewinnen, sowie im Wohnhaus einen Straßenwärter oder einen Straßenmeister zur Beaufsichtigung des Lagerplatzes und der Lagergebäude unterzubringen).
  • BFH, 14.04.1965 - II 30/62 U

    Voraussetzung für die Ausnahme von der Besteuerung bei Erwerb eines Grundstücks …

    Das bedeutet, daß einerseits die erworbene Grundstücksfläche unmittelbar Straßenzwecken zugeführt werden muß und daß außerdem bei einer Mehrheit von Erwerbsvorgängen Zwischenerwerbe als nur vorbereitende Handlungen nicht begünstigt sind, sondern nur der (letzte) Grundstückserwerb durch den Anleger der Straße, der das Grundstück hierdurch unmittelbar für den steuerbegünstigten Zweck verwendet (Urteile des Bundesfinanzhofs II 154/58 U vom 14. Juni 1961, BStBl 1961 III S. 440, Slg. Bd. 73 S. 477; II 35/59 vom 28. Februar 1962, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1963 S. 114, 115 linke Spalte;… Boruttau-Klein, Kommentar zum Grunderwerbsteuergesetz, 7. Aufl., § 4 Tz. 109, 112).
  • FG Hessen, 27.02.1975 - V 121/72

    Grunderwerbsteuer/Befreiung

    1941, 416, und des BFH vom 14.6.1961 II 154/58, BStBl. III 1961, 440, zu § 4 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a GrEStG, sowie des BFH vom 2.4.1952 II 21/52, BStBl. III 1952, 133, zur Verordnung über den Erlaß von GrESt auf dem Gebiete der Wasserwirtschaft vom 22.8.1922 - d. h. zu dem § 11 a HessAGFlurbG ähnlichen Gesetzesbestimmungen).
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