Rechtsprechung
| BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Einordnung der Verkehrsüblichkeit als objektiver Beurteilungsmaßstab
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 75, 489
- DB 1962, 1361
- BStBl III 1962, 445
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (8)
- BVerfG, 10.10.1961 - 2 BvL 1/59
Kapitalverkehrsteuergesetz
Auszug aus BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U
Die Rb. des Vorstehers des Finanzamts, deren Entscheidung mit Rücksicht auf das beim Bundesverfassungsgericht anhängig gewesene Normenkontrollverfahren 2 BvL 1/59, das durch Beschluß vom 10. Oktober 1961 (BStBl 1961 I S. 716) abgeschlossen worden ist, zurückgestellt war, hat im wesentlichen Erfolg.Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem schon erwähnten Beschluß 2 BvL 1/59 vom 10. Oktober 1961 die Ansicht des Gutachtens von Lohmann, a.a.O., nicht geteilt, sondern daran festgehalten, daß Anlagevermögen in der Regel durch Eigenkapital finanziert werden soll.
- BFH, 08.09.1961 - III 125/61 S
Bewertungsrechtlicher Abzug von Pensionsanwartschaften vom Betriebsvermögen
Auszug aus BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U
angeführte Urteil des Bundesfinanzhofs III 161/54 S vom 26. Juli 1957 ist durch das Urteil III 125/61 S vom 8. September 1961 (BStBl 1962 III S. 19) überholt. - BFH, 26.07.1957 - III 161/54 S
Geltungsbereich des Grundsatzes der Einzelbewertung - Aufschiebende Bedingung der …
Auszug aus BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U
Zu Unrecht habe das Finanzgericht bei der Gegenüberstellung von Anlagevermögen und Eigenkapital nicht berücksichtigt, daß sowohl die Pensionsrückstellungen (entsprechend dem Urteil des Bundesfinanzhofs III 161/54 S vom 26. Juli 1957, BStBl 1957 III S. 314, Slg. Bd. 65 S 206) als auch ein früher gewährtes Darlehen von 100 000 DM dem Eigenkapital zuzurechnen seien.
- BFH, 07.05.1952 - II 56/52 S
Steuerpflichtigkeit gesellschaftssteuerlicher Gesellschafterdarlehen - Bildung …
Auszug aus BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U
Die Finanzierung von Anlagevermögen durch langfristiges Fremdkapital ist gesellschaftsteuerrechtlich bisher in begrenztem Umfang nur beim Wohnungsbau und beim Schiffsbau anerkannt worden (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs II 56/52 S vom 7. Mai 1952, BStBl 1952 III S. 181, Slg. Bd. 56 S. 468, StRK, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 3, Rechtsspruch 2; II 176/57 U vom 28. März 1962, BStBl 1962 III S. 236, und II 201/52 U vom 4. März 1953, BStBl 1953 III S. 129, Slg. Bd. 57 S. 327, StRK, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 3, Rechtsspruch 6). - BFH, 04.03.1953 - II 201/52 U
Gesellschaftssteuerpflicht von Gesellschafterdarlehen - Entgegenstehen der …
Auszug aus BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U
Die Finanzierung von Anlagevermögen durch langfristiges Fremdkapital ist gesellschaftsteuerrechtlich bisher in begrenztem Umfang nur beim Wohnungsbau und beim Schiffsbau anerkannt worden (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs II 56/52 S vom 7. Mai 1952, BStBl 1952 III S. 181, Slg. Bd. 56 S. 468, StRK, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 3, Rechtsspruch 2; II 176/57 U vom 28. März 1962, BStBl 1962 III S. 236, und II 201/52 U vom 4. März 1953, BStBl 1953 III S. 129, Slg. Bd. 57 S. 327, StRK, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 3, Rechtsspruch 6). - BFH, 28.03.1962 - II 176/57 U
Gewährung eines Darlehens durch einen Gesellschafter als steuerpflichtige …
Auszug aus BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U
Die Finanzierung von Anlagevermögen durch langfristiges Fremdkapital ist gesellschaftsteuerrechtlich bisher in begrenztem Umfang nur beim Wohnungsbau und beim Schiffsbau anerkannt worden (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs II 56/52 S vom 7. Mai 1952, BStBl 1952 III S. 181, Slg. Bd. 56 S. 468, StRK, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 3, Rechtsspruch 2; II 176/57 U vom 28. März 1962, BStBl 1962 III S. 236, und II 201/52 U vom 4. März 1953, BStBl 1953 III S. 129, Slg. Bd. 57 S. 327, StRK, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 3, Rechtsspruch 6). - BFH, 14.10.1953 - II 46/53 U
Gesellschaftsteuerpflichtigkeit von ERP-Krediten - Einwand die Kurzfristigkeit …
Auszug aus BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U
Dabei kommt, wenn es sich um einen Investitionskredit handelt, dem Verhältnis des Eigenkapitals zum Fremdkapital regelmäßig keine ausschlaggebende Bedeutung zu (vgl. u.a. die Urteile des erkennenden Senats II 7/53 U vom 3. September 1953 BStBl 1953 S. 283, Slg. Bd. 57 S. 743, und II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BStBl 1954 III S. 5, Slg. Bd. 58 S. 235, StRK, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 3, Rechtsspruch 10, sowie das amtlich nicht veröffentlichte Urteil II 158/55 vom 14. August 1957, Deutsche Steuer-Rundschau 1957 S. 450). - BFH, 03.09.1953 - II 69/53 U
Versteuerung von Darlehen einer Gesellschaft - Darlehen eines Gesellschafters an …
Auszug aus BFH, 30.08.1962 - II 207/57 U
die Deckung des Investitionsbedarfs der Gesellschaft aus eigenen Mitteln nicht möglich ist Maßgebender Zeitpunkt, in dem Deckung für den Investitionsbedarf gegeben sein muß, ist der Tag des Zufließens der darlehnsweise überlassenen Mittel (vgl Urteil des Bundesfinanzhofs II 69/53 U vom 3. September 1953, BStBl 1953 III S. 284, Slg. Bd. 57 S 747), im Streitfall also ein aus den Akten nicht feststellbarer Tag im Januar 1952 und der 19. August 1952 Da mangels entsprechender Wertfeststellungen am Stichtag die Notwendigkeit einer Kapitalzuführung im allgemeinen nicht beurteilt werden kann, ist, wie das Finanzgericht mit Recht hervorhebt, von der Bilanz auszugehen, die dem Zeitpunkt der Kreditgewährung möglichst nahekommt Das ist im Streitfall die Bilanz vom 30. September 1952.
- BFH, 03.12.1969 - II 162/65
Darlehnsgeber als Gesellschafter - Zeitpunkt der Hingabe - Voraussetzungen der …
Der Begriff der nach der Sachlage gebotenen Kapitalzuführung (§ 3 Abs. 1 KVStG) wird nicht durch den Grundsatz bestimmt, daß in der Regel das Anlagevermögen durch Eigenkapital zu decken sei (Abweichung von BFH 75, 489; 76, 585).Eine Kapitalzuführung ist im Sinne des § 3 Abs. 1 KVStG geboten, wenn sie nach objektiven Maßstäben auf Grund der am Stichtag (§ 3 Abs. 1 StAnpG) bestehenden Planungen der Gesellschaft unter Berücksichtigung des Anlage- und des Umlaufvermögens (Abweichung von BFH 77, 133; 88, 526), der bisherigen Gewinne oder Verluste, der allgemeinen Wirtschaftslage und den Gegebenheiten der Branche (Abweichung von BFH 75, 489; 76, 585; 77, 176) voraussehbar erforderlich ist oder wird, um die Existenz der Gesellschaft oder deren Geschäftsvolumen zu erhalten.
b) Schon zuvor hatte sich der BFH zu dem Grundsatz, daß Anlagevermögen in erster Linie durch Eigenkapital und nur in Ausnahmefällen durch langfristiges Fremdkapital zu finanzieren sei, mit der Begründung bekannt, daß Liquiditätsschwierigkeiten besonders in Krisenzeiten zu vermeiden seien (Urteil II 207/57 U vom 30. August 1962, BFH 75, 489 [496], BStBl III 1962, 445).
Den Standpunkt, daß die Ausnahmen auf die vorbezeichneten Bereiche beschränkt seien (Urteil II 207/57 U vom 30. August 1962, BFH 75, 489 [496], BStBl III 1962, 445), hat der BFH alsbald zugunsten der Erkenntnis aufgegeben, daß Ausnahmen in besonderen Fällen schlechthin möglich seien und im Einzelfall nachgeprüft werden müsse, ob die Darlehnsgewährung eine durch die Sachlage gebotene Kapitalzuführung ersetze (Urteil II 4/59 U vom 22. Mai 1963, BFH 77, 136 [140], BStBl III 1963, 367; vgl. Urteil II 156/61 vom 28. Oktober 1964, HFR 1965, 62).
e) Die klassische gesetzliche Definition des Anlageund Umlaufvermögens in § 131 Abs. 1 AktG a. F. ist nicht tauglich, ein für alle Branchen gleichermaßen zutreffendes Bild über das langfristig und das kurzfristig gebundene Kapital (vgl. dazu Urteile II A 144/27 vom 24. Mai 1927, Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtsspruch 69; II 207/57 U vom 30. August 1962, BFH 75, 489 [496, 497], BStBl III 1962, 445; II 268/60 U vom 22. Mai 1963, BFH 77, 176 [182]) zu liefern.
a) Eine solche liegt schon der bisherigen Rechtsprechung insofern zugrunde, als bereits in dem Urteil II A 169/23 vom 11. Januar 1924 (Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtssprüche 3 bis 6) entsprechend dem damaligen Wortlaut des Gesetzes darauf abgestellt war, ob ein Gesellschafterdarlehen eine wesentliche Voraussetzung des Beginns oder der Fortführung der Gesellschaft bilde (vgl. Urteile II A 64/24 vom 20. Mai 1924, Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtsspruch 8; II 1043/24 vom 6. März 1925, Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtsspruch 20; II A 144/27 vom 24. Mai 1927, Mrozek-Kartei, Kapitalverkehrsteuergesetz 1922, § 6 zu c, Rechtsspruch 69), und der BFH in dem Urteil II 207/57 U vom 30. August 1962 (BFH 75, 489, BStBl III 1962, 445) -- ebenso Urteil II 27/61 vom 15. Juli 1964 (HFR 1965, 168 [169]) -- ausgeführt hatte, nach ständiger Rechtsprechung des Senats ersetze ein Kredit eine durch die Sachlage gebotene Kapitalzuführung in aller Regel dann, wenn der Kredit für Investitionszwecke verwendet werde, es sich bei dem Kredit um einen mittel- oder langfristigen Kredit handele und die Deckung des Investitionsbedarfs der Gesellschaft aus eigenen Mitteln nicht möglich sei (vgl. zuvor zum Gedanken der "gedeihlichen Fortführung des Geschäftsbetriebes" Urteil II 56/52 S vom 7. Mai 1952, BFH 56, 468, BStBl III 1952, 181, und zur Wiederherstellung und Erweiterung von Betriebsanlagen Urteile II 7/53 U vom 3. September 1953, BFH 57, 743, BStBl III 1953, 283, und II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BFH 58, 235, BStBl III 1954, 5).
Die Auffassung der Urteile II 207/57 U vom 30. August 1962 (BFH 75, 489 [496], BStBl III 1962, 445); II 195/58 U vom 24. Januar 1963, (BFH 76, 585 [590], BStBl III 1963, 213); II 268/60 U vom 22. Mai 1963 (BFH 77, 176 [185], BStBl III 1963, 382) und II 14/60 vom 28. Oktober 1964 (HFR 1965, 62 [63]), daß die Branchenüblichkeit schlechthin unbeachtlich sei, kann nicht aufrechterhalten werden (vgl. Urteil II 175/51 U vom 11. Juni 1952, BFH 56, 502, BStBl III 1952, 195).
- BFH, 22.05.1963 - II 268/60 U
Überprüfung der Deckung des Anlagevermögens durch das Eigenkapital - Zurechnung …
Unter Hinweis auf das Urteil des Senats II 207/57 U vom 30. August 1962 (BStBl 1962 III S. 445, 448 rechte Spalte, Slg. Bd. 75 S. 489, 497 unten, zu Leitsatz 4) sei zu Vorfinanzierungskrediten noch bemerkt: Die Vorfinanzierung von Anlagegütern aus einem Betriebsmittelkredit macht diesen Kredit, der kurzfristig durch eine endgültige Finanzierung aus anderen Mitteln abgelöst wird, nicht schon deshalb zu einem Investitionskredit, weil er zunächst der Finanzierung der Anlagegüter dient (siehe auch die Urteile des Bundesfinanzhofs II 195/58 U vom 24. Januar 1963, Slg. Bd. 76 S. 585; II 97/60 U vom 14. November 1962, Slg. Bd. 76 S. 121).Die Verkehrsüblichkeit oder statistische Vergleiche über die Eigenkapitalfinanzierung branchegleicher oder -ähnlicher Erwerbszweige sind bei der Ermittlung des im Einzel fall gebotenen Kapitalbedarfs abzulehnen (vgl. insoweit das Urteil des Bundesfinanzhofs II 207/57 U vom 30. August 1962, BStBl 1962 III S. 445, Slg. Bd. 75 S. 489, besonders Leitsatz 1).
Ob eine solche Ausnahme hier vorliegt, wird das Finanzgericht erforderlichenfalls nach objektiven Maßstäben prüfen müssen, wenn es feststellen sollte, daß das nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Eigenkapital als Wert des Vermögens nach Abzug des Werts aller Verbindlichkeiten am Stichtag (siehe Urteil des Bundesfinanzhofs II 207/57 U vom 30. August 1962, BStBl 1962 III S. 445, 447 ) erheblich unter das Anlagevermögen abgesunken war.
- BFH, 21.02.1967 - II R 13/66
Prüfung der Dauer des Kapitalbedarfs bei anlaufenden Betrieben
In Erkenntnis der betriebswirtschaftlichen Problematik einer solchen Fragestellung (vgl. Urteil II 207/57 U vom 30. August 1962, BFH 75, 489, BStBl III 1962, 445 [448]) hat der BFH später darauf abgehoben, ob nach Sinn und Zweck des KVStG eine Kapitalzuführung wirtschaftlich geboten erscheine und hat demnach grundsätzlich die volle Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital gefordert (Urteil II 195/58 U vom 24. Januar 1963, BFH 76, 585, BStBl III 1963, 213 [215]).Zwar muß das Eigenkapital grundsätzlich den Investitionsbedarf decken (Urteile II 156/57 U vom 1. August 1962, BFH 75, 560, BStBl III 1962, 472; II 207/57 U vom 30. August 1962, BFH 75, 489, BStBl II 1962, 445; II 195/58 U vom 24. Januar 1963, BFH 76, 585, BStBl III 1963, 213; II 262/60 vom 8. Mai 1963, HFR 1963 Nr. 349 S. 365); auch dieser Satz gilt aber nur nach Maßgabe des Gesamtbildes der wirtschaftlichen Verhältnisse (vgl. Urteil II 72/59 vom 26. Oktober 1962, HFR 1963 Nr. 140 S. 142).
- BFH, 22.05.1963 - II 4/59 U
Anerkennung von Kapitalzuführungen zur Deckung des nicht von Eigenkapital …
Zuzustimmen ist dem Finanzgericht darin, daß die Vorfinanzierung aus Betriebsmitteln einem Investitionsdarlehen nicht den kapitalersetzenden Charakter nimmt (vgl. Rechtssatz 4 des Urteils des erkennenden Senats II 207/57 U vom 30. August 1962, BStBl 1962 III S. 445, Slg. Bd. 75 S. 489). - BFH, 04.12.1962 - I 71/60 S
Hinzurechnung bei der Ermittlung des Gewerbekapitals von Rückstellungen für …
Pensions- und Rentenanwartschaften können nicht als Eigenkapital behandelt werden, selbst wenn sie eigenkapitalähnliche Züge aufweisen (Urteil des Bundesfinanzhofs II 207/57 U vom 30. August 1962, BStBl 1962 III S. 445). - BFH, 05.03.1969 - I R 11/67
Wassernutzungsentgelt - Öffentliche Gewässer - Gemeingebrauch - Laufender …
Sie können auch nicht als Eigenkapital behandelt werden, obwohl sie eigenkapitalähnliche Züge aufweisen (BFH-Urteil II 207/57 U vom 30. August 1962, BFH 75, 489, BStBl III 1962, 445). - BFH, 30.05.1967 - II 68/62
Ersatz einer notwendigen Kapitalzuführung durch Aufnahme eines Kredits
Die Kapitalzuführung muß zu dem Zeitpunkt, in dem die darlehnsweise überlassenen Mittel zufließen, geboten sein, denn die Gesellschaftsteuerschuld entsteht gemäß § 3 KVStG, § 3 Abs. 1 StAnpG, wenn der gesamte Tatbestand des § 3 KVStG verwirklicht ist (vgl. zum Stichtagsprinzip das schon angeführte Urteil des Senats II 4/59 U, Rechtssatz 2, ferner insoweit das -- durch Urteil II 195/58 U vom 24. Januar 1963, BFH 76, 585, BStBl III 1963, 213, ergänzte -- Urteil des BFH II 207/57 U vom 30. August 1962, BFH 75, 489, BStBl III 1962, 445 mit weiterer Rechtsprechung; Fließbach in Wertpapier-Mitteilungen 1963, 1042 ff., 1045 unter III 1). - BFH, 28.11.1962 - II 20/58 U
Erforderlichkeit einer Eigenkapitalzufuhr bei mangelnder Eigenkapitalausstattung …
Wie der Senat im Urteil II 207/57 U vom 30. August 1962 (BStBl 1962 III S. 445) ausgesprochen hat, sind alle Aufwendungen der Gesellschafter (oder ihnen zuzurechnende Aufwendungen) für das Anlagevermögen der Gesellschaftsteuer zu unterwerfen, wenn der Investitionsbedarf der Gesellschaft nicht aus eigenen Mitteln gedeckt werden kann. - BFH, 13.10.1965 - II 33/62 U
Vorliegen eines Erwerbsvorgangs im Sinne des Grunderwerbsteuergesetzes bei …
und Finanzgericht meinen, nach betriebswirtschaftlichen: vgl. Beschluß des Bundesverfassungsgerichts 2 BvL 1/59 vom 10. Oktober 1961, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Bd. 13 S. 153 ff., 163, BStBl 1961 I S. 716, 717 rechte Spalte zu c; Urteile des Senats II 207/57 U vom 30. August 1962, BStBl 1962 III S. 445, 448, Slg. Bd. 75 S. 489, 496; II 195/58 U vom 24. Januar 1963, BStBl 1963 III S. 213, 215, Slg. Bd. 76 S. 585, 591) Gesichtspunkten zu treffende Entscheidung nach § 3 KVStG maßgebend, ob eine Darlehnsgewährung eine durch die Sachlage gebotene Kapitalzuführung ersetzt (…vgl. Urteil II 207/57 U, a.a.O., S. 447 rechte Spalte unten; ferner noch Urteil des Senats II 4/59 U vom 22. Mai 1963, BStBl 1963 III S. 367, 368 rechte Spalte, Slg. Bd. 77 S. 136, 140).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".