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Rechtsprechung
   BFH, 08.05.1963 - II 105/60 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,1995
BFH, 08.05.1963 - II 105/60 U (https://dejure.org/1963,1995)
BFH, Entscheidung vom 08.05.1963 - II 105/60 U (https://dejure.org/1963,1995)
BFH, Entscheidung vom 08. Mai 1963 - II 105/60 U (https://dejure.org/1963,1995)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Gesellschaftssteuerrechtliche Forderung der Finanzierung von Teilen des Umlaufvermögens durch Eigenkapital

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 77, 133
  • BStBl III 1963, 366
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (5)

  • BVerfG, 10.10.1961 - 2 BvL 1/59

    Kapitalverkehrsteuergesetz

    Auszug aus BFH, 08.05.1963 - II 105/60 U
    Wie das Bundesverfassungsgericht im Beschluß 2 BvL 1/59 vom 10. Oktober 1961 (Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Bd. 13 S. 153 ff., BStBl 1961 I S. 716) ausgesprochen hat, war § 3 Abs. 1 KVStG in der Fassung vom 22. September 1955 (BGBl I S. 590, BStBl 1955 I S. 558) mit dem Grundgesetz (GG) vereinbar.
  • BFH, 01.08.1962 - II 156/57 U

    Anwendbarkeit des § 3 Abs. 2 Satz 1, zweiter Halbsatz Kapitalverkehrssteuergesetz …

    Auszug aus BFH, 08.05.1963 - II 105/60 U
    Das wäre nach der vom Bundesverfassungsgericht in dem oben erwähnten Beschluß vom 10. Oktober 1961 aus verfassungsrechtlicher Sicht gebilligten ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats in der Regel dann der Fall, wenn der Kredit für Investitionszwecke verwendet wird, es sich bei dem Darlehen um einen mittel- oder langfristigen Kredit handelt und die Deckung des Investitionsbedarfs der Gesellschaft aus eigenen Mitteln nicht möglich ist (vgl. die Urteile des Bundesfinanzhofs II 156/57 U vom 1. August 1962, BStBl 1962 III S. 472, 474 rechte Spalte oben, Slg. Bd. 75 S. 560, und II 195/58 U vom 24. Januar 1963, BStBl 1963 III S. 213, 215).
  • BFH, 05.04.1955 - II 162/54 S

    Steuerrerchtliche Lage bei Zuführung von Anlage- oder Betriebskapital durch eine …

    Auszug aus BFH, 08.05.1963 - II 105/60 U
    Bei der Auslegung des § 3 Abs. 1 KVStG kann nicht daran vorbeigegangen werden, daß der Gesetzgeber, wie aus § 2 Ziff. 5 KVStG 1934/1955 (vgl. jetzt § 2 Nr. 6 KVStG 1959) folgt, in der Regel die Zuführung von Betriebskapital, also Umlaufvermögen (vgl. insoweit das Urteil des Bundesfinanzhofs II 162/54 S vom 5. April 1955, BStBl 1955 III S. 153, Slg. Bd. 60 S. 399, 400 Abs. 3 der Gründe), nur bei inländischen Niederlassungen ausländischer Kapitalgesellschaften erfassen wollte.
  • BFH, 24.01.1963 - II 195/58 U

    Kapitalersetzender Charakter eines Investitionsdarlehens bei kurzfristiger …

    Auszug aus BFH, 08.05.1963 - II 105/60 U
    Das wäre nach der vom Bundesverfassungsgericht in dem oben erwähnten Beschluß vom 10. Oktober 1961 aus verfassungsrechtlicher Sicht gebilligten ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats in der Regel dann der Fall, wenn der Kredit für Investitionszwecke verwendet wird, es sich bei dem Darlehen um einen mittel- oder langfristigen Kredit handelt und die Deckung des Investitionsbedarfs der Gesellschaft aus eigenen Mitteln nicht möglich ist (vgl. die Urteile des Bundesfinanzhofs II 156/57 U vom 1. August 1962, BStBl 1962 III S. 472, 474 rechte Spalte oben, Slg. Bd. 75 S. 560, und II 195/58 U vom 24. Januar 1963, BStBl 1963 III S. 213, 215).
  • BFH, 28.11.1962 - II 20/58 U

    Erforderlichkeit einer Eigenkapitalzufuhr bei mangelnder Eigenkapitalausstattung …

    Auszug aus BFH, 08.05.1963 - II 105/60 U
    Nur außergewöhnliche Umstände können es bei den besonderen Verhältnissen eines Unternehmens ausnahmsweise angezeigt erscheinen lassen, auch gesellschaftsteuerrechtlich einen Eigenkapitaleinsatz fordern zu müssen, der höher ist als der Wert des Anlagevermögens und seiner etwa beabsichtigten Erweiterung (vgl. in diesem Sinne schon die Urteile des Bundesfinanzhofs II 20/58 U vom 28. November 1962, BStBl 1963 III S. 126, II 72/59 vom 26. Oktober 1962, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1963 Nr. 140 S. 142, und II 53/60 vom 21. Dezember 1962, HFR 1963 Nr. 142 S. 144).
  • BFH, 03.12.1969 - II 162/65

    Darlehnsgeber als Gesellschafter - Zeitpunkt der Hingabe - Voraussetzungen der …

    Eine Kapitalzuführung ist im Sinne des § 3 Abs. 1 KVStG geboten, wenn sie nach objektiven Maßstäben auf Grund der am Stichtag (§ 3 Abs. 1 StAnpG) bestehenden Planungen der Gesellschaft unter Berücksichtigung des Anlage- und des Umlaufvermögens (Abweichung von BFH 77, 133; 88, 526), der bisherigen Gewinne oder Verluste, der allgemeinen Wirtschaftslage und den Gegebenheiten der Branche (Abweichung von BFH 75, 489; 76, 585; 77, 176) voraussehbar erforderlich ist oder wird, um die Existenz der Gesellschaft oder deren Geschäftsvolumen zu erhalten.

    In der kurzen Formel, daß Anlagevermögen grundsätzlich durch Eigenkapital gedeckt sein müsse, und deren Umkehrung, daß Umlaufvermögen grundsätzlich nicht durch Eigenkapital gedeckt zu sein brauche (Urteile II 105/60 U vom 8. Mai 1963, BFH 77, 133 [135 f.], BStBl III 1963, 366; II 268/60 U vom 22. Mai 1963, BFH 77, 176 [182], BStBl III 1963, 382; II 68/62 vom 30. Mai 1967, BFH 88, 526, BStBl III 1967, 473), ist eine solche Regel jedenfalls nicht geeignet, den Vorwurf des Österreichischen Verfassungsgerichtshofs (Erkenntnis vom 27. Juni 1969 -- G 17/68 --) auszuräumen, § 3 Abs. 1 Satz 1 KVStG 1934 (= 1955) sei in einem Maße unbestimmt, daß der Inhalt seiner Aussage nicht verläßlich ermittelt werden könne, wodurch den Rechtsanwendungsorganen die Befugnis übertragen werde, nach ihren Vorstellungen den Tatbestand festzusetzen und die sich aus ihm ergebenden Folgen zu bestimmen.

    b) Dem üblichen Sinngehalt des Wortes Investitionen entsprechend hatte der BFH überwiegend auf Erweiterungen des Anlagevermögens abgestellt, Darlehen zur Erweiterung des Umlaufvermögens aber als nur im extremen Fall der Steuer unterliegend betrachtet (Urteile II 20/58 U vom 28. November 1962, BFH 76, 346, BStBl III 1963, 126; II 105/60 U vom 8. Mai 1963, BFH 77, 133, BStBl III 1963, 366; II 68/62 vom 30. Mai 1967, BFH 88, 526 [528], BStBl III 1967, 473).

  • BFH, 22.05.1963 - II 268/60 U

    Überprüfung der Deckung des Anlagevermögens durch das Eigenkapital - Zurechnung …

    Nur außergewöhnliche Umstände könnten bei besonderen Verhältnissen eines bestimmten Unternehmens ausnahmsweise einmal dazu führen, fordern zu müssen, daß die Höhe des Eigenkapitals das Anlagevermögen übersteigt (vgl. auch das Urteil des Senats II 105/60 U vom 8. Mai 1963, BStBl 1963 III S. 366).
  • BFH, 30.05.1967 - II 68/62

    Ersatz einer notwendigen Kapitalzuführung durch Aufnahme eines Kredits

    Der erkennende Senat des BFH hat es aber in ständiger Rechtsprechung abgelehnt, auch einen Betriebsmittelkredit zur Deckung eines Teiles des Umlaufvermögens als Kapitalersatz im gesellschaftsteuerrechtlichen Sinne anzusehen (vgl. das oben zitierte Urteil des BFH II 72/59; Urteile des BFH II 53/60 vom 21. Dezember 1962, HFR 1963, 144; II 105/60 U vom 8. Mai 1963, BFH 77, 133, BStBl III 1963, 366; II 268/60 U vom 22. Mai 1963, BFH 77, 176, BStBl III 1963, 382 mit Hinweis auf die weiteren Urteile des BFH II 97/60 U und II 20/58 U; II 143/60 vom 31. Juli 1963, HFR 1964, 160).
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