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Rechtsprechung
   BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,688
BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U (https://dejure.org/1963,688)
BFH, Entscheidung vom 11.10.1963 - III 379/60 U (https://dejure.org/1963,688)
BFH, Entscheidung vom 11. Oktober 1963 - III 379/60 U (https://dejure.org/1963,688)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Gewährung einer Grundsteuerbefreiung für eine von der Deutschen Bundespost betriebene Kantine

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 77, 686
  • BStBl III 1963, 571
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (7)

  • BFH, 22.10.1954 - III 74/54 S

    Grundsteuerfreiheit eines Altersheim und Erholungsheim eines …

    Auszug aus BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U
    Der erkennende Senat hat bereits im Urteil III 74/54 S vom 22. Oktober 1954 (BStBl 1954 III S. 369, Slg. Bd. 59 S. 413) ausgeführt, daß es eine dem Sinn und Zweck der Grundsteuerbefreiung widersprechende Einengung wäre, wollte man unentbehrliche Hilfsmaßnahmen und Hilfsmittel vom Kreise der Aufgaben steuerbegünstigter Personen ausschließen.
  • BFH, 20.05.1960 - III 440/58 S

    Voraussetzung für die Grundsteuerbefreiung eines Campingplatzes wegen Benutzung …

    Auszug aus BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U
    Die GrStDV unterscheidet dabei nicht zwei Einzelbegriffe "öffentlicher Dienst" und "öffentlicher Gebrauch", sondern erklärt diesen Ausdruck als einheitlichen Begriff (Urteil des Bundesfinanzhofs III 440/58 S vom 20. Mai 1960, BStBl 1960 III S. 368, Slg. Bd. 71 S. 318).
  • RFH, 09.07.1937 - V D 1/37
    Auszug aus BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U
    Unter Ausübung der öffentlichen Gewalt ist nach ständiger Rechtsprechung eine Tätigkeit zu verstehen, durch die eine öffentlich-rechtliche Körperschaft Aufgaben erfüllt, die ihr in ihrer Eigenschaft als Träger der öffentlichen Gewalt eigentümlich und vorbehalten sind (vgl. z.B. Gutachten des Reichsfinanzhofs V D 1/37 vom 9. Juli 1937, RStBl 1937 S. 1306; Gutachten des Obersten Finanzgerichtshofs I D 4/49 vom 30. Juli 1949, Slg. Bd. 54 S. 362; Urteil des Bundesfinanzhofs V 57/51 U vom 20. Februar 1953, BStBl 1953 III S. 123, Slg. Bd. 57 S. 310, und das oben erwähnte Urteil des Bundesfinanzhofs III 440/58 S).
  • BFH, 20.02.1953 - V 57/51 U

    Umsatzsteuerpflicht eines Bezirksnotars für Einnahmen wegen Ratserteilung und …

    Auszug aus BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U
    Unter Ausübung der öffentlichen Gewalt ist nach ständiger Rechtsprechung eine Tätigkeit zu verstehen, durch die eine öffentlich-rechtliche Körperschaft Aufgaben erfüllt, die ihr in ihrer Eigenschaft als Träger der öffentlichen Gewalt eigentümlich und vorbehalten sind (vgl. z.B. Gutachten des Reichsfinanzhofs V D 1/37 vom 9. Juli 1937, RStBl 1937 S. 1306; Gutachten des Obersten Finanzgerichtshofs I D 4/49 vom 30. Juli 1949, Slg. Bd. 54 S. 362; Urteil des Bundesfinanzhofs V 57/51 U vom 20. Februar 1953, BStBl 1953 III S. 123, Slg. Bd. 57 S. 310, und das oben erwähnte Urteil des Bundesfinanzhofs III 440/58 S).
  • BFH, 26.10.1962 - III 450/59 U

    Fragen der Beseitigung eines Fehlers bei der Feststellung eines Einheitswertes …

    Auszug aus BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U
    Eine Fortschreibung kann nur mit Wirkung von einem folgenden Feststellungszeitpunkt ab geschehen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs III 450/59 U vom 26. Oktober 1962, BStBl 1963 III S. 29, Slg. Bd. 76 S. 81).
  • BFH, 19.08.1958 - I 182/57 U

    Unterliegen der Einkünfte aus Verpachtung von Bahnhofhotels und …

    Auszug aus BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U
    Es brauchte deshalb auch nicht die Frage entschieden zu werden, ob § 4 Abs. 1 Ziff. 1 KStG für die Sondervermögen des Bundes eine völlige Steuerbefreiung gewährt oder nur insoweit, als sie im Rahmen des ihnen zugewiesenen Aufgabenkreises bleiben (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 182/57 U vom 19. August 1958, BStBl 1958 III S. 429, Slg. Bd. 67 S. 409).
  • OFH, 30.07.1949 - I D 4/49
    Auszug aus BFH, 11.10.1963 - III 379/60 U
    Unter Ausübung der öffentlichen Gewalt ist nach ständiger Rechtsprechung eine Tätigkeit zu verstehen, durch die eine öffentlich-rechtliche Körperschaft Aufgaben erfüllt, die ihr in ihrer Eigenschaft als Träger der öffentlichen Gewalt eigentümlich und vorbehalten sind (vgl. z.B. Gutachten des Reichsfinanzhofs V D 1/37 vom 9. Juli 1937, RStBl 1937 S. 1306; Gutachten des Obersten Finanzgerichtshofs I D 4/49 vom 30. Juli 1949, Slg. Bd. 54 S. 362; Urteil des Bundesfinanzhofs V 57/51 U vom 20. Februar 1953, BStBl 1953 III S. 123, Slg. Bd. 57 S. 310, und das oben erwähnte Urteil des Bundesfinanzhofs III 440/58 S).
  • BFH, 29.03.1968 - III 213/64

    Maßgebende Kriterien für die grundsteuerliche Behandlung einer durch einen …

    Der Senat hält an der Entscheidung III 379/60 U vom 11. Oktober 1963 (BFH 77, 686, BStBl III 1963, 571) fest, wonach eine von der Deutschen Bundespost selbst betriebene Kantine unmittelbar einem öffentlichen Dienst oder Gebrauch dient und die Kantinenräume deshalb grundsteuerfrei sind.

    Der Senat hält an der Entscheidung III 379/60 U vom 11. Oktober 1963 (BFH 77, 686, BStBl III 1963, 571) fest, wonach eine von der Deutschen Bundespost selbst betriebene Kantine unmittelbar einem öffentlichen Dienst oder Gebrauch dient und die Kantinenräume deshalb grundsteuerfrei sind.

    Der erkennende Senat hat bereits durch Urteil III 379/60 U vom 11. Oktober 1963 (BFH 77, 686, BStBl III 1963, 571) entschieden, daß eine von der DBP selbst betriebene Kantine unmittelbar einem öffentlichen Dienst oder Gebrauch diene und die Kantinenräume deshalb grundsteuerfrei seien.

    Das bedeutet, daß der Begriff der unmittelbaren Benutzung im Sinne des § 6 Abs. 1 GrStG nicht in seinem rein sprachlichen Sinn (ohne jedes Mittel) ausgelegt werden kann (vgl. BFH-Urteil III 379/60 U vom 11. Oktober 1963, a.a.O.).

    Wenn in der Entscheidung III 379/60 U vom 11. Oktober 1963 (a.a.O.), durch die Kantinenräume einer von der DBP selbst betriebenen Kantine als grundsteuerfrei angesehen wurden, am Rande ausgeführt wurde, ein solcher Kantinenbetrieb diene nicht unmittelbar einem öffentlichen Dienst oder Gebrauch, wenn er verpachtet sei, und diese Ausführungen über den allgemeinen Grundsatz der Auswirkung einer Verpachtung in dem Sinne aufgefaßt werden können, daß jegliche Verpachtung einer Behördenkantine ausnahmslos eine Grundsteuerbefreiung ausschließe, hält der Senat an dieser Auffassung nicht fest.

  • BFH, 16.12.2009 - II R 29/08

    Grundsteuerpflicht bei Ausführung von Hoheitsaufgaben durch private Unternehmer

    Diese Rechtsprechung betraf Sachverhalte, bei denen die öffentliche Hand die hoheitlichen Aufgaben im Wesentlichen selbst erfüllte und lediglich unentbehrliche Hilfsmaßnahmen und Hilfsmittel, die bei isolierter Betrachtung nicht als hoheitliche Aufgaben anzusehen wären (z. B. Betrieb einer Kantine, Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten), von Dritten ausgeübt wurden (BFH-Urteile vom 15. März 1957 III 17/57 S, BFHE 64, 492, BStBl III 1957, 183; vom 11. Oktober 1963 III 379/60 U, BFHE 77, 686, BStBl III 1963, 571; in BFHE 92, 288, BStBl II 1968, 499;… vom 27. August 2008 II R 27/06, BFH/NV 2008, 2056; Urteile des Reichsfinanzhofs vom 10. September 1940 III 96/40, RStBl 1941, 5; vom 28. November 1940 III 196/39, RStBl 1941, 12; vom 16. Oktober 1941 III 87/41, RStBl 1941, 975; vgl. auch BFH-Urteil vom 16. Januar 1991 II R 149/88, BFHE 163, 467, BStBl II 1991, 535 zur Steuerbefreiung des § 4 Nr. 6 GrStG).
  • BFH, 16.07.1965 - III 125/63 U

    Freistellung einer Garage von der Grundsteuer

    Der Senat hat weiter eine von der Bundespost selbst betriebene Kantine als ein unentbehrliches Hilfsmittel angesehen, ohne die die Bundespost ihre hoheitliche Tätigkeit heute nicht mehr erfüllen könne; er hat deshalb die Kantine wegen Benutzung für einen öffentlichen Dienst oder Gebrauch gemäß § 4 Ziff. 1 Buchst. a GrStG von der Grundsteuer freigestellt (Urteil des Bundesfinanzhofs III 379/60 U vom 11. Oktober 1963, BStBl 1963 III S. 571, Slg. Bd. 77 S. 686).
  • BFH, 06.10.1972 - III R 137/71

    Beteiligung an einem Energieversorgungsunternehmen kein begünstigtes …

    Der Senat hat allerdings für die Befreiung von Grundbesitz von der Grundsteuer entschieden, das Erfordernis der unmittelbaren Nutzung für einen begünstigten Zweck schließe nicht aus, auch unentbehrliche Hilfsmaßnahmen und Hilfsmittel in den Kreis der begünstigten Aufgaben einzubeziehen (vgl. BFH-Entscheidung III 379/60 U vom 11. Oktober 1963, BFH 77, 686 --, BStBl III 1963, 571).
  • BFH, 24.11.1978 - III R 55/76

    Gemeinschaftsunterkünfte - Offizier - Grundsteuerbefreiung - Kasernengrundstück - …

    Unter Ausübung öffentlicher Gewalt ist nach ständiger Rechtsprechung eine Tätigkeit zu verstehen, durch die eine öffentlich-rechtliche Körperschaft Aufgaben erfüllt, die ihr in ihrer Eigenschaft als Träger der öffentlichen Gewalt eigentümlich und vorbehalten sind (vgl. BFH-Entscheidung vom 11. Oktober 1963 III 379/60 U, BFHE 77, 686, BStBl III 1963, 571).
  • BFH, 30.04.1964 - III 53/61 U

    Zulässigkeit einer Fortschreibungsveranlagung eines Grundsteuermessbetrages zum …

    Im Urteil III 379/60 U vom 11. Oktober 1963 (BStBl 1963 III S. 571, Slg. Bd. 77 S. 686) hatte der erkennende Senat darüber zu entscheiden, ob eine von der Bundespost betriebene Kantine unmittelbar für den öffentlichen Dienst oder Gebrauch benutzt wird, d.h. ob diese Kantine unmittelbar der Erfüllung einer öffentlich-rechtlichen Aufgabe dient.
  • BFH, 14.01.1972 - III R 50/69

    Steuerfreiheit von Grundstücken auf einem Kasernengelände, das von der BRD …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. BFH-Urteil III 379/60 U vom 11. Oktober 1963, BFH 77, 686, BStBl III 1963, 571, und die dort angeführten Entscheidungen) unterscheidet die GrStDV dabei nicht zwei Einzelbegriffe "öffentlicher Dienst" und "Gebrauch durch die Allgemeinheit", sondern erklärt diese Ausdrücke als einheitlichen Begriff.
  • BFH, 21.06.1968 - III R 42/67

    Grundsteuerpflicht - Kaserne - Offiziersheim der Bundeswehr

    Als Ausübung der öffentlichen Gewalt sieht die Rechtsprechung eine Tätigkeit an, durch die eine öffentlich-rechtliche Körperschaft Aufgaben erfüllt, die ihr in ihrer Eigenschaft als Träger der öffentlichen Gewalt eigentümlich und vorbehalten sind (vgl. Urteil des BFH III 379/60 U vom 11. Oktober 1963, BFH 77, 686, BStBl III 1963, 571, und die dort angeführten Entscheidungen).
  • BFH, 25.10.1968 - III 108/65

    Grundsteuerpflicht von Räumen, die dem Kasinobetrieb des Bundesgrenzschutzes …

    Als Ausübung der öffentlichen Gewalt sieht die Rechtsprechung eine Tätigkeit an, durch die eine öffentlich-rechtliche Körperschaft Aufgaben erfüllt, die ihr in ihrer Eigenschaft als Träger der öffentlichen Gewalt eigentümlich und vorbehalten sind (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - III 379/60 U vom 11. Oktober 1963, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 77 S. 686 - BFH 77, 686 -, BStBl III 1963, 571; III R 42/67 vom 21. Juni 1968, BFH 93, 162, BStBl II 1968, 719).
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