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Rechtsprechung
   BFH, 20.03.1964 - V 156/61 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,1117
BFH, 20.03.1964 - V 156/61 U (https://dejure.org/1964,1117)
BFH, Entscheidung vom 20.03.1964 - V 156/61 U (https://dejure.org/1964,1117)
BFH, Entscheidung vom 20. März 1964 - V 156/61 U (https://dejure.org/1964,1117)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BFHE 79, 166
  • BStBl III 1964, 291
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (1)

  • BFH, 30.10.1953 - V 117/53 S

    Vorliegen einer nichtumsatzsteuerbaren Materialbeistellung - Leistungsaustausch …

    Auszug aus BFH, 20.03.1964 - V 156/61 U
    Die Anwendung des vom Senat in seinem Urteil V 117/53 S vom 30. Oktober 1953 (BStBl 1953 III S. 366, Slg. Bd. 58 S. 196) ausgesprochenen Grundsatzes, nach dem eine nichtsteuerbare Materialbeistellung dann nicht gegeben ist, wenn der Werkunternehmer an der Beschaffung des Werkstoffs in irgendeiner Weise beteiligt ist, ist nicht auf das Baugewerbe beschränkt.

    Zusammenfassung: Die Anwendung des vom Senat in seinem Urteil V 117/53 S vom 30. Oktober 1953 (BStBl 1953 III S. 366, Slg. Bd. 58 S. 196) ausgesprochenen Grundsatzes, nach dem eine nichtsteuerbare Materialbeistellung dann nicht gegeben ist, wenn der Werkunternehmer an der Beschaffung des Werkstoffs in irgendeiner Weise beteiligt ist, ist nicht auf das Baugewerbe beschränkt.

    Das Finanzgericht ging in seiner Entscheidung von dem zur Frage der Materialbeistellung aufgestellten Grundsatz aus, nach dem eine nichtsteuerbare Materialbeistellung nicht angenommen werden kann, wenn der Werkunternehmer an der Beschaffung des Werkstoffs in irgendeiner Weise beteiligt war (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs V 117/53 S vom 30. Oktober 1953, BStBl 1953 III S. 366, Slg. Bd. 58 S. 196).

  • BFH, 05.05.1966 - V 271/63

    Inhalt der unterschiedlichen steuerlichen Behandlung von Werkleistungen und …

    Die Stpfl. beruft sich auf das Urteil des Senats V 156/61 U vom 20. März 1964 (BStBl 1964 III S. 291, Slg. Bd. 79 S. 166).

    Es kann nur als eine weitere Folge dieser umsatzsteuerrechtlichen Beurteilung angesehen werden, wenn die Rechtsprechung in einem solchen Falle eine einheitliche Leistung des Unternehmers, und zwar eine Werklieferung, annimmt und eine Aufteilung in eine Vermittlungsleistung und in eine Werklieferung nicht zugelassen hat (vgl. BFH-Entscheidungen V 117/53 S vom 30. Oktober 1953, BStBl 1953 III S. 366, Slg. Bd. 58 S. 196; V 156/61 U vom 20. März 1964, BStBl 1964 III S. 291, Slg. Bd. 79 S. 166).

  • BFH, 24.04.1969 - V 224/64

    Parkettverleger - Beschaffung des Materials - Verkaufsagent einer Parkettfabrik - …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats liegt eine Materialbeistellung dann nicht vor, wenn der Werkunternehmer an der Beschaffung des Werkstoffes in irgendeiner Weise beteiligt ist (Entscheidungen des BFH V 117/53 S vom 30. Oktober 1953, BFH 58, 196, BStBl III 1953, 366; V 156/61 U vom 20. März 1964, BFH 79, 166, BStBl III 1964, 291).

    Anderseits ist zu beachten, daß das Verlegen des Parketts weit über den Kreis der Tätigkeit eines Handelsvertreters hinausgeht, so daß nicht angenommen werden kann, der Steuerpflichtige habe lediglich die Stellung eines Agenten gehabt (vgl. das oben bezeichnete Urteil V 156/61 U vom 20. März 1964, a. a. O.).

  • BFH, 12.12.1969 - V R 105/69

    Instandsetzung eines Kraftfahrzeugs - Einheitlicher Umsatz - Reparaturwerkstatt - …

    Das Urteil des BFH V 160/60 S vom 30. Mai 1963 (BFH 77, 82, BStBl III 1963, 346, sog. "Tapetenurteil" ), auf das sich die Steuerpflichtige zur Stützung ihrer abweichenden Meinung beruft, betrifft -- wie in den Entscheidungsgründen dieses Urteils betont wird -- einen Sonderfall, der nicht verallgemeinert werden darf (vgl. auch BFH-Urteil V 156/61 U vom 20. März 1964, BFH 79, 166, BStBl III 1964, 291).
  • BFH, 18.08.1966 - V 165/65

    Einheitlichkeit der Leistung im Sinne des Umsatzsteuerrechts bei Einbau einer …

    Das FG ist in seiner Entscheidung zu Recht von der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ausgegangen, nach der einheitliche wirtschaftliche Vorgänge nicht aufgeteilt werden dürfen, wenn sie wirtschaftlich zusammengehören und ein einheitliches Ganzes bilden, und nach der eine Materialbeistellung nicht angenommen werden kann, wenn der Werkunternehmer an der Beschaffung des Werkstoffes in irgendeiner Weise beteiligt gewesen ist (vgl. dazu die BFH-Urteile V 117/53 S vom 30. Oktober 1953, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 58 S. 196 - BFH 58, 196 -, BStBl III 1953, 366; V 156/61 U vom 20. März 1964, BFH 79, 166, BStBl III 1964, 291; V 236/60 vom 9. April 1964, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1964 S. 272, und V 29/63 U vom 15. Juni 1965, BFH 82, 698, BStBl III 1965, 498).
  • BFH, 27.06.1968 - V 223/64

    Unternehmer - Materialbestellung - Im Namen und für Rechnung - …

    Der Senat hat in ständiger Rechtsprechung die Annahme einer Materialbeistellung dann abgelehnt, wenn der leistende Unternehmer an der Beschaffung des Materials durch den Auftraggeber in irgendeiner Weise beteiligt war (Entscheidungen des BFH V 117/53 S vom 30. Oktober 1953, BFH 58, 196, BStBl III 1953, 366; V 156/61 U vom 20. März 1964, BFH 79, 166, BStBl III 1964, 291).
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