Rechtsprechung
| BFH, 08.07.1964 - II 105/59 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Steuerrechtliche Behandlung der Zuführung von Teilen des Rohgewinnes zu den Rücklagen bei einer Organgesellschaft
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 80, 94
- BStBl III 1964, 507
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BFH, 27.11.1956 - I D 1/56
Steuerlichen Behandlung der Dividendengarantie im Rahmen einer steuerlich …
Auszug aus BFH, 08.07.1964 - II 105/59 U
Indes komme es nach den Ausführungen in dem Gutachten des I. Senats des Bundesfinanzhofs I D 1/56 S vom 27. November 1956 (BStBl 1957 III S. 139, Slg. Bd. 64 S. 368), die auch für das Gesellschaftsteuerrecht zuträfen, auf alles dies nicht an.Der zum Teil im Schrifttum (vgl. Czimczik, Deutsche Verkehrsteuer-Rundschau - DVR - 1958 S. 1, 2, DVR 1959 S. 166) vertretenen Auffassung, daß als Gegenstand der gesellschaftsteuerrechtlich allein maßgebenden bürgerlich-rechtlichen Vereinbarung grundsätzlich in derartigen Fällen der "tatsächliche Gewinn" im Sinne des Gutachtens des Bundesfinanzhofs I D 1/56 S vom 27. November 1956 (…a.a.O.) oder der handelsrechtliche Reingewinn vor Bildung offener oder willkürlich gebildeter stiller Rücklagen (so Grieger in "Die Aktiengesellschaft" 1956 S. 68, 69) anzunehmen sei, kann nicht gefolgt werden.
Zwar wird, insbesondere nach Veröffentlichung des Gutachtens des Bundesfinanzhofs I D 1/56 S vom 27. November 1956 (…a.a.O.), in der Mehrzahl der Fälle der EÜV von den Vertragsparteien den Erfordernissen dieses Gutachtens angepaßt worden sein.
- BFH, 25.07.1956 - II 114/56 U
Abgrenzung von "Gewinn", "vollem Gewinn" oder "jeweiligen Geschäftsergebnis" und …
Auszug aus BFH, 08.07.1964 - II 105/59 U
Dem Urteil des Bundesfinanzhofs II 114/56 U vom 25. Juli 1956 (BStBl 1956 III S. 254, Slg. Bd. 63 S. 149), das den besonderen Einfluß der Organmutter nicht berücksichtigt habe, könne aus diesen Gründen nicht gefolgt werden. - BFH, 24.10.1956 - II 107/55 U
Steuerliche Beurteilung der Beteiligung eines Kommanditisten als stiller …
Auszug aus BFH, 08.07.1964 - II 105/59 U
Ganz abgesehen davon, daß bei der Gesellschaftsteuer als einer Rechtsverkehrsteuer nur bestimmte Rechtsvorgänge die Steuerpflicht begründen können und eine Ausdehnung der Besteuerung auf im wirtschaftlichen Ergebnis gleichgelagerte Fälle nicht möglich ist (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs II 107/55 U vom 24. Oktober 1956, BStBl 1956 III S. 351, Slg. Bd. 63 S. 402), handelt es sich bei der Bildung von Rücklagen nicht um eine Leistung der Organmutter, sondern um eine Verwendung von Einnahmen bei der Organtochter, auf die die Organmutter im Streitfall keinen Anspruch hat.
- BFH, 07.05.1968 - II R 32/62
Organvertrag - Ergebnisabführungsvertrag - Tochtergesellschaft - Unternehmerische …
Die Formel in einem Organ- und Ergebnisabführungsvertrag, das Organ habe sein Unternehmen für Rechnung des Organträgers zu führen, verpflichtet die Tochtergesellschaft, das gesamte Ergebnis ihrer unternehmerischen Betätigung an die herrschende Gesellschaft abzuführen (Abweichung vom Urteil II 105/59 U vom 8. Juli 1964, BFH 80, 94, BStBl III 1964, 507).Die Klägerin berief sich demgegenüber auf die Urteile des BFH II 114/56 U vom 25. Juli 1956 (BFH 63, 149, BStBl III 1956, 254) und II 105/59 U vom 8. Juli 1964 (BFH 80, 94, BStBl III 1964, 507).
- BFH, 07.05.1968 - II 32/62 Die Klägerin berief sich demgegenüber auf die Urteile des BFH II 114/56 U vom 25. Juli 1956 (BFH 63, 149, BStBl III 1956, 254) und II 105/59 U vom 8. Juli 1964 (BFH 80, 94, BStBl III 1964, 507).
- BFH, 07.05.1968 - II 208/61
Gestattung des Organs durch die Muttergesellschaft zur Bildung freier Rücklagen
Der Ausdruck "wirtschaftlich vertretbar" ist ebensowenig wie die Redewendung "die bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wirtschaftlich begründet sind" (vgl. Urteil des BFH II 105/59 U vom 8. Juli 1964, BFH 80, 94, BStBl III 1964, 507) als Maßstab für die Beschränkung der Pflicht geeignet, das ganze Geschäftsergebnis an die Muttergesellschaft abzuführen. - BFH, 07.05.1968 - II R 49/66
Organvertrag - Ergebnisabführungsvertrag - Tochtergesellschaft - Unternehmerische …
Die Formel in einem Organ- und Ergebnisabführungsvertrag, das Organ habe sein Unternehmen für Rechnung des Organträgers zu führen, verpflichtet die Tochtergesellschaft, das gesamte Ergebnis ihrer unternehmerischen Betätigung an die herrschende Gesellschaft abzuführen (Abweichung vom Urteil II 105/59 U vom 8. Juli 1964, BFH 80, 94, BStBl III 1964, 507).
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