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Rechtsprechung
   BFH, 05.06.1964 - IV 108/63 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,733
BFH, 05.06.1964 - IV 108/63 U (https://dejure.org/1964,733)
BFH, Entscheidung vom 05.06.1964 - IV 108/63 U (https://dejure.org/1964,733)
BFH, Entscheidung vom 05. Juni 1964 - IV 108/63 U (https://dejure.org/1964,733)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BFHE 81, 143
  • BStBl III 1965, 51
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (3)

  • BFH, 29.10.1959 - IV 205/58 U

    Abzug der Arbeitsvergütung bei einem steuerlich anzuerkennenden Arbeitsverhältnis …

    Auszug aus BFH, 05.06.1964 - IV 108/63 U
    Wie der erkennende Senat in seiner Entscheidung IV 205/58 U vom 29. Oktober 1959 (BStBl 1960 III S. 44, Slg. Bd. 70 S. 116) erneut betont hat, ist bei Arbeitsverhältnissen zwischen Eltern und Kindern besonders sorgfältig zu prüfen, ob die gewährte Vergütung angemessen ist, d.h. in einem noch vertretbaren Verhältnis von Leistung und Gegenleistung steht.
  • BFH, 22.11.1955 - I 139/54 S

    Voraussetzungen der Mitunternehmerschaft - Leitende Angestellte mit …

    Auszug aus BFH, 05.06.1964 - IV 108/63 U
    Es erachtete jedoch die Voraussetzungen für die Annahme eines der stillen Gesellschaft ähnlichen Verhältnisses im Sinne der Rechtsprechung für gegeben (Urteile des Reichsfinanzhofs VI 391/38 vom 27. Juli 1938, RStBl 1938 S. 908, und VI 177/40 vom 17. Juli 1940, RStBl 1940 S. 915; Urteil des Bundesfinanzhofs I 139/54 S vom 22. November 1955, BStBl 1956 III S. 4, Slg. Bd. 62 S. 9).
  • BFH, 27.02.1963 - I 236/59 U

    Auslegung des Begriffs der stillen Gesellschaft

    Auszug aus BFH, 05.06.1964 - IV 108/63 U
    Damit fehlt es an einer entscheidenden Voraussetzung für die Annahme einer stillen Gesellschaft, nämlich der Gleichordnung der Parteien (vgl. Urteil des Reichsgerichts II 148/33 vom 10. Oktober 1933, Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen Bd. 142 S. 14, besonders S. 22; Urteil des Bundesfinanzhofs I 236/59 U vom 27. Februar 1963, BStBl 1963 III S. 370, Slg. Bd. 77 S. 145).
  • BFH, 07.12.1983 - I R 144/79

    Stille Gesellschaft - Einlage des stillen Gesellschafters - Partiarisches …

    Ein Gesellschaftsverhältnis wird im Regelfall vorliegen, wenn für die Dienste ausschließlich eine gewinnabhängige Tantieme geschuldet wird, so daß die Dienste in gewinnlosen Zeiten unvergütet bleiben; ein Arbeitnehmer dagegen würde auf seinen Lohnanspruch nicht verzichten (vgl. BFHE 81, 138, BStBl III 1965, 49; BFH-Urteil vom 5. Juni 1964 IV 108/63 U, BFHE 81, 143, BStBl III 1965, 51).
  • BFH, 09.10.1969 - IV 294/64

    Arbeitsverhältnisses - Geschäftliche Beziehungen - Gesellschaftsverhältnis - …

    Gerade für die Abgrenzung zwischen Arbeitsverhältnissen und Gesellschaftsverhältnissen, sei es eine stille Gesellschaft oder eine Mitunternehmerschaft im Sinne des § 15 Nr. 2 EStG, stellte die Rechtsprechung des BFH stets darauf ab, ob sich unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles aufgrund des Gesamtbildes auch wirtschaftlich die Annahme lediglich eines Arbeitsverhältnisses oder aber eines Gesellschaftsverhältnisses rechtfertigen lasse, vgl. insbesondere Urteile des BFH I 139/54 S vom 22. November 1955 (BFH 62, 9, BStBl III 1956, 4), IV 108/63 U vom 5. Juni 1964 (BFH 81, 143, BStBl III 1965, 51), IV 30/63 U vom 8. Juli 1965 (BFH 83, 158, BStBl III 1965, 558), IV 138/65 U vom 5. August 1965 (BFH 83, 163, BStBl III 1965, 560).
  • BFH, 16.08.1978 - I R 28/76

    Zur Frage der Hinzurechnung von Gewinnanteilen des stillen Gesellschafters bei …

    In den vom BFH bisher entschiedenen Fällen, in denen die Frage der Abgrenzung der stillen Beteiligung zum partiarischen Arbeitsverhältnis aufgeworfen wurde, ging es durchweg um Gestaltungen, für die in Betracht zu ziehen war, ob die Vermögenseinlage des stillen Gesellschafters nicht in Form einer Dienstleistung erbracht worden sei (vgl. BFH-Urteile vom 27. Februar 1963 I 236/59 U. BFHE 77, 145, BStBl III 1963, 370; vom 5. Juni 1964 IV 108/63 U, BFHE 81, 143, BStBl III 1965, 51; vom 8. Juli 1965 IV 30/63 U, BFHE 83, 158, BStBl III 1965, 558; vom 5. August 1965 IV 138/65 U, BFHE 83, 163, BStBl III 1965, 560; vom 7. Februar 1968 I 223/64, BFHE 91, 373, BStBl II 1968, 356, und vom 28. Juli 1971 I R 78/68, BFHE 103, 204, BStBl II 1971, 815).
  • BFH, 11.04.1972 - VIII R 20/66

    Einklang mit rechtsstaatlichen Grundsätze - Angemessenheit von Vergütungen - …

    Das FG ist auch bei der Prüfung der Angemessenheit der an den Sohn des Steuerpflichtigen gezahlten Bezüge zunächst zutreffend davon ausgegangen, daß bei Arbeitsverhältnissen zwischen Eltern und Kindern nach der ständigen Rechtsprechung des BFH besonders sorgfältig zu prüfen ist, ob die gewährte Vergütung noch in einem vertretbaren, d. h. angemessenen Verhältnis von Leistung und Gegenleistung steht (vgl. Urteile des BFH IV 26/59 vom 28. Juni 1962, HFR 1963, 244, und IV 108/63 U vom 5. Juni 1964, BFH 81, 143, BStBl III 1965, 51), wobei bei der Beurteilung der Angemessenheit der Bezüge auf vergleichbare fremde Arbeitnehmer in gleicher oder ähnlicher Branche abzustellen ist, wenn und soweit innerbetriebliche Vergleichsmöglichkeiten nicht gegeben sind.
  • BFH, 17.02.1972 - IV R 40/68

    Hinzurechnung von Bezügen an den früheren stillen Gesellschafter zum Gewinn aus …

    Die Zurechnung kann allerdings nicht etwa darauf gestützt werden, daß durch den Vergleich zwischen der Steuerpflichtigen und dem Sch. zwar kein stilles Gesellschaftsverhältnis aufrechterhalten, wohl aber ein der stillen Gesellschaft wirtschaftlich ähnliches Rechtsverhältnis begründet wurde, denn nach der Rechtsprechung des BFH (z. B. Urteile IV 213/60 S vom 5. Juni 1964, BFH 81, 49, BStBl III 1965, 49; IV 108/63 U vom 5. Juni 1964, BFH 81, 143, BStBl III 1965, 51) entspricht der Begriff der stillen Gesellschaft im Sinne des § 8 Nr. 3 GewStG grundsätzlich dem handelsrechtlichen Begriff der stillen Gesellschaft (§§ 335 f. HGB), abgesehen davon, daß keine Beteiligung an einem Handelsgewerbe erforderlich ist, sondern die Beteiligung an einem Gewerbe schlechthin genügt.
  • BFH, 05.08.1965 - IV 138/65 U

    Bestimmung ob Arbeitsverhältnis oder stille Gesellschaft vorliegt

    In seiner Entscheidung IV 108/63 U vom 5. Juni 1964 (BStBl 1965 III S. 51, Slg. Bd. 81 S. 143) hat der erkennende Senat bei grundsätzlicher Anerkennung der Möglichkeit von Dienstleistungen als Vermögenseinlage im Ergebnis in ähnlich einschränkender Weise wie der VI. Senat ausgesprochen, daß in der Regel ein Arbeitsverhältnis und nicht eine stille Gesellschaft jedenfalls dann anzunehmen ist, wenn einem im Betrieb Tätigen laufend ein festes, zur Bestreitung seines Lebensaufwands ausreichendes Gehalt gezahlt wird; und zwar auch dann, wenn neben diesem Gehalt eine hohe Gewinnbeteiligung besteht.
  • BFH, 07.02.1968 - I 233/64

    Stille Gesellschaft - Abgrenzung eines Arbeitsrechtsverhältnisses

    Der BFH anerkannte in den Urteilen IV 213/60 S vom 5. Juni 1964 (BFH 81, 138, BStBl III 1965, 49), IV 108/63 U vom 5. Juni 1964 (BFH 81, 143, BStBl III 1965, 51) und auch VI 355/62 U vom 3. Juli 1964 (BFH 80, 103, BStBl III 1964, 511) die Gleichstellung des Begriffs der stillen Gesellschaft in Handels- und Steuerrecht.
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