Rechtsprechung
| BFH, 29.01.1965 - VI 90/63 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Anwendung des deutsch-finnischen und des deutsch-schwedischen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 82, 8
- DB 1965, 617
- BStBl III 1965, 251
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (4)
- BFH, 06.05.1960 - VI 228/59 S
Voraussetzungen der Rückforderung bereits erstatteter Lohnsteuer
Auszug aus BFH, 29.01.1965 - VI 90/63 U
Auf diesen Gesichtspunkt hat der Senat z.B. bereits in der Grundsatzentscheidung VI 228/59 S vom 6. Mai 1960 (BStBl 1960 III S. 296, Slg. Bd. 71 S. 126) hingewiesen und hat auch auf diese Überlegung die Entscheidung gestützt, daß die Finanzämter nur in engen Grenzen die im Lohnsteuer-Jahresausgleich erstattete Lohnsteuer vom Steuerpflichtigen zurückverlangen können. - BFH, 17.11.1964 - VI 39/63 U
Anschließen an die Rechtsbeschwerde eines Finanzamts bezüglich eines durch das …
Auszug aus BFH, 29.01.1965 - VI 90/63 U
Der Senat sieht seine Anregung, auch das Jahr 1953 aufzugreifen, nicht als Anschlußbeschwerde an, weil er sie sonst als unzulässig verwerfen müßte; denn wie in dem Urteil des Bundesfinanzhofs VI 39/63 U vom 17. November 1964 (BStBl 1965 III S. 178) entschieden ist, kann der Anschluß an eine Rb., die in einem Verfahren, das mehrere Jahre betrifft, eingelegt worden ist, immer nur für die Jahre erklärt werden, die der andere Prozeßbeteiligte mit der Rb. angegriffen hat. - BFH, 05.04.1957 - VI 136/55 U
Beginn der Ausschlusfrist bei Anträgen auf Berichtigung von Erklärungen erst mit …
Auszug aus BFH, 29.01.1965 - VI 90/63 U
Nach den Urteilen des Bundesfinanzhofs VI 136/55 U vom 5. April 1957 (BStBl 1960 III S. 318, Slg. Bd. 71 S. 187) und VI 240/59 vom 13. Dezember 1961 (Der Betrieb 1962 S. 291) beginne die Jahresfrist aber erst zu laufen, wenn der Erstattungsberechtigte die Tragweite der anspruchbegründenden Ereignisse voll erkannt habe. - BFH, 24.11.1961 - VI 87/60 U
Einordnung von gelegentlich engagierten Hopfentretern als Arbeitnehmer
Auszug aus BFH, 29.01.1965 - VI 90/63 U
Nach den Urteilen des Bundesfinanzhofs VI 136/55 U vom 5. April 1957 (BStBl 1960 III S. 318, Slg. Bd. 71 S. 187) und VI 240/59 vom 13. Dezember 1961 (Der Betrieb 1962 S. 291) beginne die Jahresfrist aber erst zu laufen, wenn der Erstattungsberechtigte die Tragweite der anspruchbegründenden Ereignisse voll erkannt habe.
- BFH, 08.12.1993 - II R 61/89
Schenkungssteuerrechtliche Relevanz der die Gegenleistung übersteigende Werte der …
Selbst einer ausdrücklichen Anerkennung einer solchen Rechtsauffassung durch eine gefestigte Rechtsprechung des BFH käme der Charakter von Gewohnheitsrecht nicht zu (BFH-Urteil vom 29. Januar 1965 VI 90/63 U, BFHE 82, 8, BStBl III 1965, 251; BSG-Urteil in BSGE 24, 118, 120). - BFH, 11.03.1988 - VI B 137/85
Voraussetzungen des Anspruchs auf Berlinzulage
Denn vor der Rechtsprechung (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 29. Januar 1965 VI 90/63 U, BFHE 82, 8, BStBl III 1965, 251) sei anerkannt, daß es für den Beginn des Laufes einer Ausschlußfrist darauf ankomme, wann der Erstattungsberechtigte die Tragweite der Ereignisse, die seinen Anspruch begründen, erkennen konnte und mußte.Etwas anderes ergibt sich für den Streitfall auch nicht aus der Entscheidung des erkennenden Senats in BFHE 82, 8, BStBl III 1965, 251 zur Anwendung des § 152 Abs. 3 AO.
- BFH, 27.09.1968 - VI R 41/66
Sanierungsgewinn als einkommensteuerlicher Gewinn
Es mag bei allen Vorbehalten, mit denen man gerade auf dem Gebiet des Steuerrechts der Möglichkeit eines Gewohnheitsrechts begegnen muß (vgl. die Urteile des BFH II 28/58 U vom 18. Februar 1959, BFH 68, 462, BStBl III 1959, 176, und VI 90/63 U vom 29. Januar 1965, BFH 82, 8, BStBl III 1965, 251), nahe liegen, die auf Richterrecht beruhende Anerkennung der Einkommensteuerfreiheit des Sanierungsgewinns, die auch von der Praxis und dem Schrifttum vorbehaltslos übernommen worden ist, als eine lang andauernde Übung nicht nur der Steuergerichte, sondern aller Rechtsgenossen anzusehen, der die Überzeugung der Rechtsgeltung zugrunde liegt und die daher als Gewohnheitsrecht angesprochen werden kann (…vgl. Larenz, Methodenlehre der Rechtswissenschaft, 1960, S. 269). - BFH, 19.02.1971 - VI R 97/68
Anwendbarkeit der Rechtsnorm - Rechtswidrig einbehaltene Lohnsteuerbeträge - …
Infolgedessen sei die zu § 152 Abs. 2 Nr. 1 AO ergangene, den Wortlaut des Gesetzes stark dehnende Rechtsprechung des BFH (vgl. Entscheidungen VI 136/56 U vom 5. April 1957, BFH 71, 187, BStBl III 1960, 318; VI 90/63 U vom 29. Januar 1965, BFH 82, 8, BStBl III 1965, 251; VI R 27/66 vom 12. April 1967, BFH 88, 402, BStBl III 1967, 434) über den Beginn der Frist des § 152 Abs. 3 AO seit dem Jahre 1958 gegenstandslos. - BFH, 12.04.1967 - VI R 27/66
Inländische Steuerpflicht trotz eines Aufenthalts in Indien mangels festen …
Nach der Rechtsprechung des BFH, z. B. in den Urteilen VI 136/55 U vom 5. April 1957 (BFH 71, 187, BStBl III 1960, 318), VI 240/59 vom 13. Dezember 1961 (Der Betrieb -- DB -- 1962, 291) und VI 90/63 U vom 29. Januar 1965 (BFH 82, 8, BStBl III 1965, 251) beginne die Ausschlußfrist des § 152 Abs. 3 AO zu laufen, sobald der Stpfl. die Tragweite der anspruchsbegründenden Ereignisse erkannt habe oder hätte erkennen müssen.
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