Rechtsprechung
| BFH, 14.06.1967 - VI R 215/66 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Verpflichtung der Finanzgerichte zur eigenen Sachverhaltsaufklärung und Sachentscheidung
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 69, 253
- BFHE 89, 253
- NJW 1968, 128
- DB 1967, 1794
- BStBl III 1967, 610
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 31.05.1960 - 2 BvL 4/59
Kostenrechtsnovelle
Auszug aus BFH, 14.06.1967 - VI R 215/66
Sie erfaßt nach allgemeinen Grundsätzen zwischenzeitlichen Prozeßrechts auch die zu diesem Zeitpunkt anhängigen Verfahren mit der Maßgabe, daß diese von nun an der FGO unterstehen, soweit der Gesetzgeber nicht in § 184 Abs. 2 FGO etwas anderes angeordnet hat (…vgl. z.B. Rosenberg, Lehrbuch des Deutschen Zivilprozeßrechts, 9. Aufl., S. 23/24; Urteil des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 12. Juli 1920, Jahrbuch 25/26 S. 164, 166/67;… Forsthoff, Lehrbuch des Verwaltunigsrechts, 1. Bd. Allg. Teil, 9. Aufl. S. 149; Beschluß des Bundesverfassungsgerichts 2 BvL 4/59 vom 31. Mai 1960, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Bd. 11 S. 139, 146). - BFH, 10.11.1966 - V 74/64
Erforschung des Sachverhalts von Amts wegen
Auszug aus BFH, 14.06.1967 - VI R 215/66
Von einer Entscheidung in der Sache selbst darf es nur absehen, wenn dem FA wesentliche Verfahrensmängel unterlaufen sind und wenn es einen weiteren, einen erheblichen Aufwand an Kosten und Zeit erfordernden Aufwand für notwendig hält (BFH-Urteil V 74/64 vom 10. November 1966, BEH 87, 128, BStBl III 1967, 54). - BFH, 07.04.1960 - IV 329/57 U
Erneute Entscheidung bei mangelnder Sachaufklärung - Schätzung der Gewinne eines …
Auszug aus BFH, 14.06.1967 - VI R 215/66
Das bedeutete, daß das FG entsprechend den Weisungen des Senats den Tatbestand weiter zu ermitteln und ihn nach den rechtlichen Erwägungen des Senats zu würdigen hatte (BFH-Urteil IV 329/57 U vom 7. April 1960, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 71 S. 76 - BFH 71, 76 -, BStBl III 1960, 276).
- BFH, 15.12.1967 - VI R 217/67
Auslegung einer Kann-Vorschrift - Festgesetzte Steuer - Aufhebung des …
-- Zur Bedeutung des Urteils des Senats VI R 215/66 vom 14. Juni 1967 (BFH 89, 253, BStBl III 1967, 610).In den Urteilen VI R 215/66 vom 14. Juni 1967 (BFH 89, 253, BStBl III 1967, 610) und VI R 185/66 vom 13. Juli 1967 (BFH 89, 464 BStBl III 1967, 674) hat der Senat ausgesprochen, daß die FGe, wenn sie die Steuerfestsetzung des FA nicht für richtig halten, sich nicht darauf beschränken dürfen, diese Steuerfestsetzung aufzuheben, sondern im allgemeinen die Steuer selbst festzusetzen haben.
Die Ausführungen des Senats im vorletzten Absatz des Urteils VI R 215/66 vom 14. Juni 1967 (a. a. O.) können dahin verstanden werden, daß ein solches Verfahren zulässig sei.
- BFH, 25.06.1975 - I R 78/73
Bindungswirkung - Zurückverweisendes Urteil - Urteilsgründe - Implizite Bejahung …
Der Umstand, daß die erste zurückverweisende Entscheidung des erkennenden Senats (Urteil vom 9. Oktober 1963 I 189/61 U) vor dem Inkrafttreten der Finanzgerichtsordnung ergangen war, ist auf die Entscheidung ohne Einfluß (vgl. BFH-Urteil vom 14. Juni 1967 VI R 215/66, BFHE 89, 253, BStBl III 1967, 610). - BFH, 18.02.1971 - IV R 206/67
Landwirt - Veräußerung von Grund und Boden - Mitnahme des Inventars - …
Das FG habe entgegen dem BFH-Urteil VI R 215/66 vom 14. Juni 1967 (BFH 89, 253, BStBl III 1967, 610) den Steuerbescheid aufgehoben, anstatt die Steuer selbst festzusetzen, und damit § 100 Abs. 2 FGO verletzt.
- BFH, 18.11.1971 - VIII 21/65
Finanzgerichtliches Verfahren - Polizeiliche Vernehmungsniederschriften - …
Auszugehen ist von der Rechtslage nach der AO a. F. (BFH-Entscheidungen I 83/66 vom 23. August 1966, BFH 86, 725, BStBl III 1966, 660; VI R 215/66 vom 14. Juni 1967, BFH 89, 253, BStBl III 1967, 610). - BFH, 15.12.1967 - VI R 202/67
Private Arbeitnehmer - Behandlung von Kosten - Benutzung eigener Kraftfahrzeuge - …
Nach den Grundsätzen des Urteils des Senats VI R 215/66 vom 14. Juni 1967 (BFH 89, 253, BStBl III 1967, 610) und des Urteils VI R 217, 218/67 vom 15. Dezember 1967 (BStBl II 1968, 205) mußte das FG den Einkommensteuerbetrag selbst festsetzen. - BFH, 10.05.1988 - VII R 94/85
Rechtsfolgen der Nichtabführung der Steuerabzugsbeträge - Anforderungen an die …
Das FG hat jedenfalls verkannt, daß die Zurückverweisung der Sache an das FA, die in der bloßen Kassation des angefochtenen Verwaltungsakts liegt, nach dieser Vorschrift außerdem einen wesentlichen Verfahrensmangel des FA voraussetzt, bei dessen Feststellung von der materiellen Rechtsauffassung des FA auszugehen ist (BFH-Urteile vom 14. Juni 1967 VI R 215/66, BFHE 89, 253, BStBl III 1967, 610; vom 18. Dezember 1979 VIII R 27/77, BFHE 130, 7, BStBl II 1980, 330, und vom 29. Mai 1984 VIII R 177/78, BFHE 141, 272, 276, BStBl II 1984, 661, 663). - BFH, 15.12.1967 - VI R 218/67
Auslegung einer Kann-Vorschrift - Festgesetzte Steuer - Aufhebung des …
-- Zur Bedeutung des Urteils des Senats VI R 215/66 vom 14. Juni 1967 (BFH 89, 253, BStBl III 1967, 610).
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