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Rechtsprechung
   BFH, 01.08.1967 - II 92/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1967,1006
BFH, 01.08.1967 - II 92/65 (https://dejure.org/1967,1006)
BFH, Entscheidung vom 01.08.1967 - II 92/65 (https://dejure.org/1967,1006)
BFH, Entscheidung vom 01. August 1967 - II 92/65 (https://dejure.org/1967,1006)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BFHE 69, 545
  • BFHE 89, 545
  • BStBl III 1967, 709
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (3)

  • BFH, 09.12.1964 - II 89/62
    Auszug aus BFH, 01.08.1967 - II 92/65
    Der Senat hat nicht nur durch das o.a. Urteil II 79/62 U zum bremischen Gesetz über die Befreiung des sozialen Wohnungsbaues von der Grunderwerbsteuer 1954 (GVBl 1954 S. 119) und durch Urteil II 14/62 vom selben Tag (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 S. 225 - HFR 1965, 225 -) zum rheinland-pfälzischen Gesetz über die Grunderwerbsteuerbefreiung beim Wohnungsbau (GVBl 1955 S. 21) in Verbindung mit dem I. WoBauG - wenn auch im letztgenannten Fall bei etwas differierendem Wortlaut -, sondern durch Urteil II 89/62 vom 9. Dezember 1964 (HFR 1965, 276) auch unmittelbar zu dem bayerischen GrESWG entschieden, daß die Grunderwerbsteuerbefreiung - im letztgenannten Fall nach Artikel 1 Nr. 4 Buchstabe a GrESWG - nur beansprucht werden kann, wenn die Grundsteuervergünstigung nach § 92 des II. WoBauG tatsächlich gewährt worden ist.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 31.07.1962 - II A 457/62
    Auszug aus BFH, 01.08.1967 - II 92/65
    Es sind - wie der Senat auch in anderem Zusammenhang ausgeführt hat - (vgl. Urteil II 156/63 vom 1. August 1967, das gleichzeitig veröffentlicht ist) noch andere Fälle denkbar, die zur Verneinung der Grunderwerbsteuerbefreiung führen können, ohne daß zuvor die Anerkennung einer Wohnung als steuerbegünstigt (also auch die weitere Gültigkeit des Anerkennungsbescheids) und somit die Grundsteuervergünstigung berührt worden wären; denn dieser Anerkennungsbescheid hat die "Anerkennung von Wohnungen als steuerbegünstigte Wohnungen nach den §§ 82 und 83 des II. WoBauG" schlechthin zum Inhalt; so z.B., wenn ein Familienheim diese seine Eigenschaft verliert aber gleichwohl als steuerbegünstigte Mietwohnung weiterbenutzt oder wenn ein solches Familienheim innerhalb der Fünfjahresfrist (Artikel 4 GrESWG) veräußert wird, in der Person des Erwerbers aber die Voraussetzungen der Grundsteuervergünstigung ebenfalls erfüllt sind (vgl. Ehrenforth, Kommentar zum Zweiten Wohnungsbaugesetz, § 7 Anmerkung 5 zu b; vgl. auch Fischer-Dieskau-Pergande-Schwender, Kommentar zum Zweiten Wohnungsbaugesetz, § 7 Anmerkung 6 S. 234 f, Anmerkung 10, § 83 Anmerkung 5 S. 963/4; Troll, Verwaltungsanordnung - Zweites Wohnungsbaugesetz Abschnitt 11 Anmerkung 1, Deutsche Steuer-Zeitung, Ausgabe C, lfd. Lfg. 187; Oberverwaltungsgericht Münster, Urteil vom 31. Juli 1962, II A 457/62, Der Betriebs-Berater, 1962 S. 1238).
  • BFH, 25.11.1964 - II 79/62 U

    Beanspruchung der Grunderwerbsteuerbefreiung nach dem bremischen Gesetz über die …

    Auszug aus BFH, 01.08.1967 - II 92/65
    Mit der Rb. rügt das FA (Beklagter) unter Bezugnahme auf das Urteil des Senats II 79/62 U vom 25. November 1964 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 81 S. 270 - BFH 81, 270 -, BStBl III 1965, 98) irrige Rechtsanwendung durch das FG.
  • BFH, 21.01.1976 - II R 30/71

    Steuerbefreiung - Sozialer Wohnungsbau - Grundsteuervergünstigung - Merkmal der …

    Eine Befreiung von der Grunderwerbsteuer komme schon nach dem Wortlaut dieser Vorschriften nur in Betracht, wenn das auf dem Grundstück errichtete Gebäude im Erwerbszeitpunkt bereits grundsteuerbegünstigt sei, d. h. wenn diese Vergünstigung tatsächlich beansprucht und gewährt worden sei (Urteile des Bundesfinanzhofs vom 9. Dezember 1964 II 89/62, HFR 1965, 276, und vom 1. August 1967 II 92/65, BFHE 89, 545, BStBl III 1967, 709).

    Dies setzt voraus, daß das Gebäude der in § 1 Nr. 1 GrESWG bezeichneten Art im Zeitpunkt des Erwerbs die für die Grundsteuerbegünstigung erforderlichen Merkmale besitzen muß, und ferner, daß die Grundsteuerbegünstigung in Anspruch genommen und wirklich gewährt worden ist (vgl. zu den entsprechenden Vorschriften für Bayern BFH-Urteile vom 9. Dezember 1964 II 89/62, HFR 1965, 276, und vom 1. August 1967 II 92/65, BFHE 89, 545, BStBl III 1967, 709; für Bremen vom 25. November 1964 II 79/62 U, BFHE 81, 270, BStBl III 1965, 98; für Rheinland-Pfalz vom 25. November 1964 II 14/62, HFR 1965, 225).

  • BFH, 27.01.1972 - II 73/65

    Vorverträge - Erwerbsvorgänge - Erklärung der Auflassung - Abschluß eines …

    Andererseits hat das FG, was bei seiner Beurteilung nicht geboten war, nicht festgestellt, ob die Eigentumswohnung grundsteuerbegünstigt ist und ob die Grundsteuervergünstigung tatsächlich beansprucht und gewährt worden ist (BFH-Entscheidung II 92/65 vom 1. August 1967, BFH 89, 545, BStBl III 1967, 709).
  • BFH, 14.02.1973 - II R 109/71

    Unbebautes Grundstück - Zu errichtendes Gebäude - Umstände des Einzelfalles - …

    (Vgl. z. B. das Urteil vom 1. August 1967 II 92/65, BFHE 89, 545, BStBl III 1967, 709, zu Art. 1 Nr. 4 Buchst. a des Bayerischen GrESWG vom 12. November 1958).
  • BFH, 01.08.1967 - II 156/63

    Geltung der Begriffsbestimmungen für Eigenheime, Kaufeigenheime und …

    Aus der Natur der Sache können jedoch Besonderheiten für die Grunderwerbsteuerbefreiung eine zusätzliche eigene Beurteilung im Grunderwerbsteuerverfahren erfordern, wie der Senat ebenfalls zu Artikel 1 GrESWG in dem Urteil II 92/65 vom 1. August 1967 (BFH 89, 545) entschieden hat.
  • BFH, 22.03.1972 - II R 121/68

    Erforschung des Sachverhalts - Heranziehung der Beteiligten - Aufklärung der …

    Das FG hat allerdings die Frage, ob in den Fällen, in denen die Wohnungsbauförderung unter den Geltungsbereich des I. WoBauG fiel, die Grunderwerbsteuerbefreiung von der tatsächlichen Inanspruchnahme der Grundsteuervergünstigung abhängt (vgl. hierzu -- auch für Eigenheime --, wenn auch nach Gesetzen anderer Bundesländer, die Entscheidungen des Senats II 79/62 U vom 25. November 1964, BFH 81, 270, BStBl III 1965, 98; II 14/62 vom 25. November 1964, HFR 1965, 225; II 89/62 vom 9. Dezember 1964, HFR 1965, 276; II 92/65 vom 1. August 1967, BFH 89, 545, BStBl III 1967, 709), dahingestellt gelassen.
  • BFH, 09.05.1979 - II R 79/78

    Nachversteuerung - Begünstigter Zweck - Ersterwerb - Aufgabe des begünstigten …

    Eine Bindung der Grunderwerbsteuerbehörden an die für die Grundsteuer ergangenen Bescheide besteht nicht nur insofern und insoweit, als zu beurteilen ist, ob eine Wohnung die Voraussetzungen für die Grundsteuervergünstigung erfüllt (vgl. das Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 1. August 1967 II 92/65, BFHE 89, 545, 547, BStBl III 1967, 709), sondern auch hinsichtlich der Frage, ob die Voraussetzungen für die Grundsteuervergünstigung infolge von Maßnahmen des Ersterwerbers oder seines Rechtsnachfolgers, die als Aufgabe des begünstigten Zweckes zu beurteilen sind, nachträglich entfallen sind.
  • BFH, 19.01.1977 - II R 43/73

    Natürliche Person - Unbebautes Grundstück - Errichtung eines Wohnhauses - Eigene …

    Es kann dahingestellt bleiben, ob für die Grunderwerbsteuerfreiheit der Ersterwerbe der Kläger nach dem Wortlaut des § 1 Nr. 1 GrESWG NW 1958 im Lande Nordrhein-Westfalen die Grundsteuervergünstigung in Anspruch genommen oder gewährt sein mußte (vgl. dazu die BFH-Urteile für Bayern vom 9. Dezember 1964 II 89/62, HFR 1965, 276; vom 1. August 1967 II 92/65, BFHE 89, 545, BStBl III 1967, 709; vom 8. August 1973 II R 92/66, BFHE 110, 373, BStBl II 1974, 38; für Bremen vom 25. November 1964 II 79/62 U, BFHE 81, 270, BStBl III 1965, 98; für Rheinland-Pfalz vom 25. November 1964 II 14/62, HFR 1965, 225; für Niedersachsen vom 21. Januar 1976 II R 30/71, BFHE 118, 241, BStBl II 1976, 348), und ob dies durch die Veräußerer bzw. zu deren Gunsten oder (nachträglich) durch die Ersterwerber bzw. zu deren Gunsten zu geschehen hatte.
  • BFH, 01.08.1967 - II 238/65

    Grunderwerbssteuerbefreiung bei verspäteter Gewährung wegen eines …

    Der Senat hat nicht nur durch das Urteil II 79/62 U vom 25. November 1964 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 81 S. 270 - BFH 81, 270 -, BStBl III 1965, 98) zum bremischen Gesetz über die Befreiung des sozialen Wohnungsbaues von der Grunderwerbsteuer 1954 (GVBl 1954, 119) und durch Urteil II 14/62 vom selben Tag (HFR 1965, 225) zum rheinland-pfälzischen Gesetz über die Grunderwerbsteuerbefreiung beim Wohnungsbau (GVBl 1955, 21) in Verbindung mit dem I. WoBauG - wenn auch im letztgenannten Fall bei etwas differierendem Wortlaut -, sondern durch das o.a. Urteil II 89/62 und erneut durch Urteil II 92/65 vom 1. August 1967 (BFH 89, 545) auch unmittelbar zu dem bayerischen GrESWG entschieden, daß die Grunderwerbsteuerbefreiung - in den beiden letztgenannten Fällen nach Artikel 1 Nr. 1 Buchstabe a und Nr. 4 Buchstabe a GrESWG - nur beansprucht werden kann, wenn die Grundsteuervergünstigung nach § 92 des II. WoBauG tatsächlich gewährt worden ist.
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