Rechtsprechung
| BFH, 13.09.1967 - I 99/64 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Steuerliche Behandlung einer aktienrechtlichen Sachübernahme wie eine Sacheinlage - Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung bei Einräumung eines Aktienrückkaufsrechts zum gleichen Preis an einen Gesellschafter
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 90, 171
- DB 1968, 112
- BStBl II 1968, 20
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- BFH, 16.03.1967 - I 261/63
Zustimmung zur Kapitalerhöhung einer Gesellschaft als verdeckte …
Auszug aus BFH, 13.09.1967 - I 99/64
Das wäre der Fall, wenn ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsleiter diese Vereinbarung mit einer Person, die nicht Gesellschafter ist, nicht getroffen hätte (BFH-Urteile I 187/64 vom 10. Mai 1967, BFH 88, 518, BStBl III 1967, 498; I 261/63 vom 16. März 1967, BFH 89, 208, BStBl III 1967, 626). - BFH, 16.12.1958 - I D 1/57
Tausch von Anteilsrechten an Kapitalgeselschaften als stille Rücklagen
Auszug aus BFH, 13.09.1967 - I 99/64
§ 14 KStG betrifft die Besteuerung der Abwicklungsgesellschaft, das wäre auf den Streitfall übertragen die C-AG, bestimmt aber nichts über die Besteuerung des Gesellschafters, das wäre im Streitfall die Stpfl. Gleichwohl ist es richtig, daß auch bei der Ermittlung des Einkommens des Gesellschafters die Vermögensteile der Gesellschaft, die an ihn im Zuge der Abwicklung ausgekehrt werden, mit dem wirklichen Wert anzusetzen sind, entweder mit dem Teilwert, wenn sie der Gesellschafter in einen Betrieb einlegt (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - I 331/62 U vom 21. September 1965, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 83 S. 459 - BFH 83, 459 -, BStBl III 1965, 665), oder mit dem gemeinen Wert der untergehenden Beteiligung, wenn sich diese bereits im Betriebsvermögen des Gesellschafters befand (vgl. BFH-Gutachten ID 1/57 S vom 16. Dezember 1958, BFH 68, 78, BStBl III 1959, 30; BFH-Urteil I 119/63 U vom 8. Juli 1964, BFH 80, 242, BStBl III 1964, 561). - BFH, 10.05.1967 - I 187/64
Rechtfertigung einer neuen Veranlagung zur Körperschaftsteuer bei Bekanntwerden …
Auszug aus BFH, 13.09.1967 - I 99/64
Das wäre der Fall, wenn ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsleiter diese Vereinbarung mit einer Person, die nicht Gesellschafter ist, nicht getroffen hätte (BFH-Urteile I 187/64 vom 10. Mai 1967, BFH 88, 518, BStBl III 1967, 498; I 261/63 vom 16. März 1967, BFH 89, 208, BStBl III 1967, 626).
- BFH, 21.09.1965 - I 331/62 U
Verwertung von Filmrechten als gewerbliche Tätigkeit
Auszug aus BFH, 13.09.1967 - I 99/64
§ 14 KStG betrifft die Besteuerung der Abwicklungsgesellschaft, das wäre auf den Streitfall übertragen die C-AG, bestimmt aber nichts über die Besteuerung des Gesellschafters, das wäre im Streitfall die Stpfl. Gleichwohl ist es richtig, daß auch bei der Ermittlung des Einkommens des Gesellschafters die Vermögensteile der Gesellschaft, die an ihn im Zuge der Abwicklung ausgekehrt werden, mit dem wirklichen Wert anzusetzen sind, entweder mit dem Teilwert, wenn sie der Gesellschafter in einen Betrieb einlegt (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - I 331/62 U vom 21. September 1965, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 83 S. 459 - BFH 83, 459 -, BStBl III 1965, 665), oder mit dem gemeinen Wert der untergehenden Beteiligung, wenn sich diese bereits im Betriebsvermögen des Gesellschafters befand (vgl. BFH-Gutachten ID 1/57 S vom 16. Dezember 1958, BFH 68, 78, BStBl III 1959, 30; BFH-Urteil I 119/63 U vom 8. Juli 1964, BFH 80, 242, BStBl III 1964, 561). - BFH, 08.07.1964 - I 119/63 U
Herbeiführung einer Gewinnverwirklichung durch den Tausch eines Fabrikanwesen mit …
Auszug aus BFH, 13.09.1967 - I 99/64
§ 14 KStG betrifft die Besteuerung der Abwicklungsgesellschaft, das wäre auf den Streitfall übertragen die C-AG, bestimmt aber nichts über die Besteuerung des Gesellschafters, das wäre im Streitfall die Stpfl. Gleichwohl ist es richtig, daß auch bei der Ermittlung des Einkommens des Gesellschafters die Vermögensteile der Gesellschaft, die an ihn im Zuge der Abwicklung ausgekehrt werden, mit dem wirklichen Wert anzusetzen sind, entweder mit dem Teilwert, wenn sie der Gesellschafter in einen Betrieb einlegt (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - I 331/62 U vom 21. September 1965, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 83 S. 459 - BFH 83, 459 -, BStBl III 1965, 665), oder mit dem gemeinen Wert der untergehenden Beteiligung, wenn sich diese bereits im Betriebsvermögen des Gesellschafters befand (vgl. BFH-Gutachten ID 1/57 S vom 16. Dezember 1958, BFH 68, 78, BStBl III 1959, 30; BFH-Urteil I 119/63 U vom 8. Juli 1964, BFH 80, 242, BStBl III 1964, 561). - BFH, 17.04.1956 - I 332/55 U
Vergütung eines Gesellschafters für die Überlassung seines Namens zur …
Auszug aus BFH, 13.09.1967 - I 99/64
Das FA meint unter Berufung auf das RFH-Urteil I A 200/36 vom 29. Juni 1937 (RStBl 1937, 1010) und BFH-Urteil I 332/55 U vom 17. April 1956 (BFH 62, 486, BStBl III 1956, 180), die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung sei nicht dadurch ausgeschlossen, daß der Rückkauf der Aktien auf einer früheren schuldrechtlichen Vereinbarung beruhe.
- BFH, 26.10.1987 - GrS 2/86
Zur unentgeltlichen Überlassung von Nutzungsvorteilen
In § 6 Abs. 1 Satz 2 KStG 1969 (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 1977) ist allerdings vorgesehen, daß bei der Einkommensermittlung verdeckte Gewinnausschüttungen zu berücksichtigen sind; die Regelung über verdeckte Gewinnausschüttungen geht damit den Bestimmungen des EStG über die Entnahme vor (vgl. BFH-Urteil vom 13. September 1967 I 99/64, BFHE 90, 171, BStBl II 1968, 20). - FG München, 24.07.2023 - 7 K 1197/19
Gewerbeverlust bei Beteiligung an einer doppelstöckigen Personengesellschaft
Bei einer auf einer Vereinbarung beruhenden Maßnahme sei nach der Rechtsprechung des BFH nicht diese Maßnahme selbst, sondern die zugrundeliegende Vereinbarung darauf zu untersuchen, ob sie eine vGA begründet (so BFH-Urteile vom 13.09.1967 I 99/64, BStBl II 1968, 20 und vom 22.04.1971 I R 114/70, BStBl II 1671, 600). - BFH, 22.04.1971 - I R 114/70
Leistungen einer Kapitalgesellschaft - Gesellschafter als Leistungsempfänger - …
Diese Voraussetzung ist naturgemäß auf den Zeitpunkt des Vertragsschlusses, nicht auf den Zeitpunkt der späterliegenden Leistungen zu prüfen (vgl. BFH-Urteil I 99/64 vom 13. September 1967, BFH 90, 171, BStBl II 1968, 20; ferner -- für die ähnliche Frage einer verdeckten Einlage -- BFH-Urteil I R 24/67 vom 19. Februar 1970, BFH 98, 254, BStBl II 1970, 442).
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