Rechtsprechung
| BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Kanzlei Prof. Schweizer
Erfindervergütung eines Alleinaktionärs
- Wolters Kluwer
Erfindervergütung - Alleinaktionär - Vorstandsvorsitzender einer AG - Nichtselbständige Arbeit - Erben eines Arbeitnehmer-Erfinders
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 100, 25
- DB 1970, 2154
- BStBl II 1970, 824
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (10)
- BVerfG, 30.01.1968 - 2 BvL 15/65
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Bestimmtheit einer …
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Kommt die Verordnung vom 6. Juni 1951 aus den vorstehenden Gründen hier nicht in Betracht, so bedarf es keiner Entscheidung darüber, ob auch sie als solche -- wie die Verordnung vom 30. Mai 1951 (vgl. den Beschluß des BVerfG 2 BvL 15/66 vom 30. Januar 1968, BStBl II 1968, 296) -- nichtig ist und ob ihr gegebenenfalls durch Art. 3 § 1 Abs. 1 des Steueränderungsgesetzes 1968 vom 20. Februar 1969 (BGBl I 1969, 141, BStBl I 1969, 116) rückwirkend Gesetzeskraft verliehen werden konnte (vgl. dazu das Urteil des BFH IV 304/65 vom 11. September 1969, BFH 98, 141, BStBl II 1970, 306). - BGH, 16.11.1954 - I ZR 40/53
Rechtsmittel
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Der RFH ist im Urteil I A 135/36 vom 11. Mai 1937 (RStBl 1937, 927) sogar noch weitergegangen, wenn er ausführt, daß ein im Betrieb einer AG tätiges, am Aktienkapital zur Hälfte beteiligtes Vorstandsmitglied in erster Linie berufen sei, Entwicklungen zu machen, und ausdrücklich feststellt: "Erfindungen, die er innerhalb des Gesellschaftszwecks macht, gehören der AG." Demgegenüber hat allerdings der BGH angenommen, daß der Gesellschaft das Recht an der Erfindung nicht unmittelbar (originär) zuwachse, daß jedoch im Gesellschaftsvertrag eine Vorausverfügung oder Verpflichtung zur Übertragung ausdrücklich oder stillschweigend vereinbart sein könne, was auch durch die Sonderregelung für Arbeitnehmererfindungen nicht ausgeschlossen werde (vgl. das Urteil des BGH vom 16. November 1954, NJW 1955, 541;… ähnlich Staudinger, Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 2. Bd. 3. Teil, 11. Aufl., § 611 Anm. 117). - BFH, 08.03.1968 - VI R 175/66
Berücksichtigung einer angemessenen Verzinsung des im Grundstück angelegten …
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Einkommensteuerrechtlich werden jedoch die Bezüge, die ein Vorstandsmitglied einer AG als solches erhält, zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gerechnet (ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. z. B. das Urteil des Senats VI R 175/66 vom 8. März 1968, BFH 92, 8, BStBl II 1968, 435; siehe auch Herrmann-Heuer, Kommentar zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer, § 19 EStG Anm. 17, Stichwort: Leitende Angestellte).
- BFH, 11.09.1969 - IV 304/65
Rückwirkende Gesetzeskraft - Zusammenveranlagung - Tätigkeit von gewisser Dauer - …
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Kommt die Verordnung vom 6. Juni 1951 aus den vorstehenden Gründen hier nicht in Betracht, so bedarf es keiner Entscheidung darüber, ob auch sie als solche -- wie die Verordnung vom 30. Mai 1951 (vgl. den Beschluß des BVerfG 2 BvL 15/66 vom 30. Januar 1968, BStBl II 1968, 296) -- nichtig ist und ob ihr gegebenenfalls durch Art. 3 § 1 Abs. 1 des Steueränderungsgesetzes 1968 vom 20. Februar 1969 (BGBl I 1969, 141, BStBl I 1969, 116) rückwirkend Gesetzeskraft verliehen werden konnte (vgl. dazu das Urteil des BFH IV 304/65 vom 11. September 1969, BFH 98, 141, BStBl II 1970, 306). - BVerfG - 2 BvL 15/66 (anhängig)
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Kommt die Verordnung vom 6. Juni 1951 aus den vorstehenden Gründen hier nicht in Betracht, so bedarf es keiner Entscheidung darüber, ob auch sie als solche -- wie die Verordnung vom 30. Mai 1951 (vgl. den Beschluß des BVerfG 2 BvL 15/66 vom 30. Januar 1968, BStBl II 1968, 296) -- nichtig ist und ob ihr gegebenenfalls durch Art. 3 § 1 Abs. 1 des Steueränderungsgesetzes 1968 vom 20. Februar 1969 (BGBl I 1969, 141, BStBl I 1969, 116) rückwirkend Gesetzeskraft verliehen werden konnte (vgl. dazu das Urteil des BFH IV 304/65 vom 11. September 1969, BFH 98, 141, BStBl II 1970, 306). - BFH, 25.02.1965 - IV 253/62 U
Anspruch auf Steuervergünstigung eines Erfinders nach Übertragung der nach dem …
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Das hat der BFH im Urteil IV 253/62 U vom 25. Februar 1965 (BFH 82, 126, BStBl III 1965, 292) bestätigt, in dem er betonte, daß die Begünstigung der Verordnung vom 30. Mai 1951 nur für die Erfinder tätigkeit gewährt werde. - BFH, 19.12.1969 - VI R 155/67
Vorstandsmitglieder - AG - Geschäftsführer einer GmbH - Steuervergünstigungen
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Darauf hat der Senat im Urteil VI R 155/67 vom 19. Dezember 1969 (BFH 98, 34, BStBl II 1970, 243) gerade neuerdings, wenn auch in anderem Zusammenhang, hingewiesen. - BFH, 20.02.1958 - IV 179/57 U
Steuervergünstigung bei Erfindertätigkeit
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Was die Verordnung über die einkommensteuerliche Behandlung der freien Erfinder vom 30. Mai 1951 (BGBl I 1951, 387, BStBl I 1951, 181) anbetrifft, so verkennt der Steuerpflichtige, daß sie auf Erben des Erfinders -- von durch die Finanzverwaltung anerkannten, hier nicht zu behandelnden Ausnahmefällen abgesehen -- nicht anwendbar ist, weil sie nur Vergünstigungen persönlicher, nicht aber sachlicher Art bringen will (vgl. das Urteil des BFH IV 179/57 U vom 20. Februar 1958, BFH 66, 544, BStBl III 1958, 209). - RFH, 11.05.1937 - I A 135/36
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
Der RFH ist im Urteil I A 135/36 vom 11. Mai 1937 (RStBl 1937, 927) sogar noch weitergegangen, wenn er ausführt, daß ein im Betrieb einer AG tätiges, am Aktienkapital zur Hälfte beteiligtes Vorstandsmitglied in erster Linie berufen sei, Entwicklungen zu machen, und ausdrücklich feststellt: "Erfindungen, die er innerhalb des Gesellschaftszwecks macht, gehören der AG." Demgegenüber hat allerdings der BGH angenommen, daß der Gesellschaft das Recht an der Erfindung nicht unmittelbar (originär) zuwachse, daß jedoch im Gesellschaftsvertrag eine Vorausverfügung oder Verpflichtung zur Übertragung ausdrücklich oder stillschweigend vereinbart sein könne, was auch durch die Sonderregelung für Arbeitnehmererfindungen nicht ausgeschlossen werde (vgl. das Urteil des BGH vom 16. November 1954, NJW 1955, 541;… ähnlich Staudinger, Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 2. Bd. 3. Teil, 11. Aufl., § 611 Anm. 117). - RG, 11.06.1932 - I 362/31
Über Begriff, Voraussetzung und Wirkung der Gesellschafter-Erfindung.
Auszug aus BFH, 26.06.1970 - VI R 193/67
So hat auch das Reichsgericht vor 1942 die damals geltenden Grundsätze für Diensterfindungen von Arbeitnehmern ohne Bedenken auf die Erfindung des im Betrieb einer GmbH tätigen Gesellschafters angewendet und als Diensterfindung behandelt (Urteil des Reichsgerichts vom 11. Juni 1932, RGZ 136, 415).
- BFH, 21.10.2009 - I R 70/08
Lohnsteuererstattungsanspruch bei abkommenswidriger Lohnsteuereinbehaltung
cc) Wenn damit eine Erfindervergütung für Diensterfindungen als steuerpflichtiger Arbeitslohn anzusehen ist (BFH-Urteil vom 26. Juni 1970 VI R 193/67, BFHE 100, 25, BStBl II 1970, 824;… BFH-Beschluss vom 26. Mai 1994 IV B 33/93, BFH/NV 1995, 102;… BFH-Urteile vom 23. April 2003 IX R 57/99, BFH/NV 2003, 1311;… in BFH/NV 2005, 888; Breinersdorfer in Kirchhof/Söhn/ Mellinghoff, EStG, § 19 Rz A 39; Thürmer in Blümich, EStG/ KStG/GewStG, § 19 EStG Rz 280 "Arbeitnehmererfindungen"; Hartz/Meeßen/Wolf, ABC-Führer Lohnsteuer, "Diensterfindung" Rz 6 f.; Küttner, Personalbuch 2008, "Arbeitnehmererfindung" Rz 29), wird diese Einkünftezuordnung durch den Umstand, dass das Arbeitsverhältnis in den streitbefangenen Voranmeldungszeiträumen 2004 und 2005 nicht mehr bestand, nicht gehindert. - BFH, 26.01.1989 - IV R 151/86
Personelle Verfelchtung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung trotz …
Das vom Kläger angeführte BFH-Urteil vom 26. Juni 1970 VI R 193/67 (BFHE 100, 25, BStBl II 1970, 824) ist mit dem Streitfall nicht vergleichbar.Für die personelle Verflechtung ist nur erforderlich, daß diejenigen Personen, die das Besitzunternehmen beherrschen, auch in der Betriebsgesellschaft ihren Willen durchsetzen können (BFH in BFHE 100, 25, BStBl II 1970, 824); auf welchem gesellschaftsrechtlichen Wege dies geschieht, ist unerheblich.
- BFH, 05.10.1994 - I R 67/93
Kanada - Schweiz - Doppelbesteuerungsabkommen
Nach deutschem Steuerrecht ist die vergleichbare Tätigkeit des Vorstands einer Aktiengesellschaft eine nichtselbständige Tätigkeit, auch wenn er kein Arbeitnehmer im arbeitsrechtlichen Sinne ist (BFH-Urteil vom 26. Juni 1970 VI R 193/67, BFHE 100, 25, BStBl II 1970, 824).
- BFH, 23.04.2003 - IX R 57/99
Zeitlich begrenzte Überlassung; Erfindung
Handelt es sich um eine Erfindung eines Arbeitnehmers, so kann sie zu Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit führen (vgl. BFH-Urteil vom 26. Juni 1970 VI R 193/67, BFHE 100, 25, BStBl II 1970, 824, und BFH-Beschluss vom 26. Mai 1994 IV B 33/93, BFH/NV 1995, 102). - BGH, 08.08.1985 - 2 ARs 223/85
Verteidigerausschluß wegen Beteiligung an der Tat; Erforderlicher Grad des …
Nach BFHE 114, 535, 537 wird selbst das Gehalt eines Gesellschafter-Geschäftsführers einer Einmann-GmbH grundsätzlich den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zugerechnet (vgl. außerdem BFHE 100, 25, 27; 101, 361; 106, 537, 542 f). - BVerwG, 03.11.1987 - 1 C 37.84
Arbeitgeber - Kostentragungslast - Arbeitnehmer - Arbeitserlaubnis - Prostitution
Es muß unter Berücksichtigung des Sinns und Zwecks der hier maßgebenden Rechtsnorm bestimmt werden (vgl. BFHE 100, 25 ). - BFH, 24.08.1984 - III R 33/81
Betriebsvermögen - Einheitsbewertung des Betriebsvermögens - Immaterielles …
Insofern unterscheide sich der Sachverhalt grundlegend von den Fällen, in denen der BFH in der Vergangenheit bei Mietereinbauten ein immaterielles Wirtschaftsgut angenommen oder dessen Entstehung für möglich gehalten habe (vgl. BFHE 100, 122, BStBl II 1970, 824 - vollständiger Umbau von Geschäftsräumen für andere geschäftliche Zwecke - Urteile vom 18. Juni 1971 III R 10/69, BFHE 102, 298, BStBl II 1971, 618 - Umgestaltung eines Wohnhauses in ein Hotel -, und vom 9. November 1973 III R 12/72, BFHE 110, 541, BStBl II 1974, 81 - Ein-, Um- und Ausbauten in einer Pachtgaststätte -). - FG Düsseldorf, 24.01.1996 - 5 K 5442/92
Vorsteuerabzug zwischen aneinander beteiligten Steuerberatungsgesellschaften; …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BFH, 05.11.1982 - VI R 227/78
Geschäftsführer - GmbH - Beschäftigung in Berlin - Arbeitslohn - Geschäftsführung
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats sind Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften steuerrechtlich als deren Arbeitnehmer zu behandeln (Urteil vom 26. Juni 1970 VI R 193/67, BFHE 100, 25, BStBl II 1970, 824). - BFH, 13.12.1989 - I R 219/85
Umsatzsteuer; Begründung der Unternehmereigenschaft durch Managementvertrag
Diese Tätigkeiten sind zwar von der Rechtsprechung des BFH als nichtselbständige anerkannt (Urteile vom 2. Oktober 1968 - VI R 25/68, BFHE 94, 366, BStBl II 1969, 185, und vom 26. Juni 1970 - VI R 193/67, BFHE 100, 25 , BStBl II 1970, 824 ). - BFH, 13.12.1989 - I R 175/85
Voraussetzung für die Annahme eines Gewerbebetriebes - Merkmal der selbständigen …
- BVerwG, 03.11.1987 - 1 C 38.84
Heranziehung eines Gastwirts zu den Kosten der Abschiebung einer thailändischen …
- FG Düsseldorf, 24.01.1996 - 5 K 1874/91
Umfang der Umsatzsteuerpflichtigkeit eines Steuerberaters; Rechtmäßigkeit des …
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