Rechtsprechung
| BFH, 04.03.1971 - IV 318/65 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Damnum - Dauerschuldzinsen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GewStG § 8
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 102, 392
- DB 1971, 1996
- BStBl II 1971, 716
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (5)
- BFH, 23.02.1966 - VI 209/63
Auszug aus BFH, 04.03.1971 - IV 318/65
Der Senat schließt sich der Rechtsprechung des I. und des VI. Senats des BFH an (vgl. Urteile VI 209/63 vom 23. Februar 1966, BFH 86, 32, BStBl III 1966, 375; I 172/64 vom 23. August 1966, BFH 86, 739).Der VI. Senat des BFH entschied im Urteil VI 209/63 vom 23. Februar 1966 (BFH 86, 32 BStBl III 1966, 375), daß unter den Zinsbegriff im Sinn des § 8 Nr. 1 GewStG nur Nutzungsvergütungen für die Überlassung des Kapitals fallen, die regelmäßig nach der Höhe und nach der Nutzungsdauer des Kapitals bemessen seien.
- BFH, 23.08.1966 - I 172/64
Auszug aus BFH, 04.03.1971 - IV 318/65
Der Senat schließt sich der Rechtsprechung des I. und des VI. Senats des BFH an (vgl. Urteile VI 209/63 vom 23. Februar 1966, BFH 86, 32, BStBl III 1966, 375; I 172/64 vom 23. August 1966, BFH 86, 739).Dieser Entscheidung trat der I. Senat im Urteil I 172/64 vom 23. August 1966 (BFH 86, 739) bei.
- BVerfG, 13.05.1969 - 1 BvR 25/65
Verfassungsmäßigkeit der Berücksichtigung von Dauerschulden und Dauerschuldzinsen …
Auszug aus BFH, 04.03.1971 - IV 318/65
Das BVerfG entschied im Beschluß 1 BvR 25/65 vom 13. Mai 1969 (BStBl II 1969, 424), daß die Hinzurechnung von Dauerschuldzinsen nach § 8 Nr. 1 GewStG nicht gegen das GG verstößt. - BGH, 20.03.1953 - V ZR 123/51
Rechtsmittel
Auszug aus BFH, 04.03.1971 - IV 318/65
Bürgerlich-rechtlich wird weithin nur eine nach Maßgabe der Zeitdauer der Zurverfügungstellung des Kapitals berechnete Vergütung als Zins angesehen (vgl. u. a. Urteil des BGH V ZR 123/51 vom 20. März 1953, BB 1953, 339). - BFH, 15.11.1967 - IV 311/62
Festsetzung mehrerer Streitwerte innerhalb einer Instanz bei …
Auszug aus BFH, 04.03.1971 - IV 318/65
Die Streitwertberechnung und Kostenentscheidung erfolgten gemäß dem im Urteil des Senats IV 311/62 vom 15. November 1967 (BFH 92, 305, BStBl II 1968, 534) entwickelten Grundsätzen.
- BFH, 08.03.1984 - I R 31/80
Gewinnabhänigige Vergütungen für die Überlassung von Kapital (partiarisches …
In der BFH-Entscheidung vom 4. März 1971 IV 318/65 (BFHE 102, 392, BStBl II 1971, 716) wird eine extensive Auslegung des Zinsbegriffs abgelehnt, zumal sich diese zuungunsten des Steuerpflichtigen ausgewirkt hätte; hätte der Gesetzgeber jegliche Gegenleistung für die Zurverfügungstellung des Kapitals durch § 8 Nr. 1 GewStG erfassen wollen, hätte er diese Worte weiter gefaßt, so etwa das Wort "Zinsen" durch "Entgelte" ersetzt. - BFH, 25.02.1975 - VIII R 19/70
Abzinsung - Betriebliche Verbindlichkeit - Jährliche Zinsanforderungen - …
"Zinsen" i. S. dieser Vorschrift sind Nutzungsvergütungen für die Überlassung des Kapitals, die regelmäßig nach der Höhe und nach der Nutzungsdauer des Kapitals bemessen werden (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 4. März 1971 IV 318/65, BFHE 102, 392, BStBl II 1971, 716). - BFH, 01.06.1978 - IV R 139/73
Zur Frage der Hinzurechnung von Gewinnanteilen des stillen Gesellschafters bei …
Nach Auffassung des BFH fallen unter den Begriff "Zinsen" alle Leistungen des Darlehensschuldners an den Gläubiger, die als Vergütungen für die Überlassung des Kapitals nach der Höhe und der Dauer der Nutzung des Kapitals bemessen werden (BFH-Urteile vom 4. März 1971 IV 318/65, BFHE 102, 392, BStBl II 1971, 716; vom 29. Oktober 1974 I R 21/73, BFHE 114, 103 BStBl II 1975, 113; vom 25. Februar 1975 VIII R 19/70, BFHE 115, 514, BStBl II 1975, 647).
- BFH, 24.11.1971 - I R 109/71
Darlehnsvaluta - Damnum - Teil des Effektivzinses
Wie der erkennende Senat im Urteil I 52/64 vom 25. September 1968 (BFH 93, 444, BStBl II 1969, 18) unter Hinweis auf den Beschluß des BFH Gr. S. 2/64 S (…a. a. O.) ausgesprochen hat, ist das Disagio (Damnum) im Verhältnis zwischen Darlehnsgeber und Darlehnsnehmer nichts anderes als eine zusätzliche Vergütung für die Überlassung des Kapitals (so auch die BFH-Urteile IV R 3/69 vom 20. November 1969, BFH 97, 418, BStBl II 1970, 209, und VI R 165/67 vom 10. März 1970, BFH 98, 490, BStBl II 1970, 453) und damit Teil des Effektivzinses, auch wenn das Damnum sich bürgerlich-rechtlich vom Normalzins unterscheidet und daher gewerbesteuerrechtlich nicht in jedem Falle als Zins für Dauerschulden anzusehen ist (vgl. BFH-Urteil IV 318/65 vom 4. März 1971, BFH 102, 392, BStBl II 1971, 716, nach dem der Zinscharakter des Damnums dann zu bejahen sein kann, wenn ein ungewöhnlich niedriger Zinsatz durch ein ungewöhnlich hohes Damnum ausgeglichen wird). - BFH, 29.10.1974 - I R 21/73
Disagio - Schuldverscheibung - Kapitalgesellschaft - Ausgabe von …
Das FA macht geltend, das FG berufe sich zur Stützung seiner Ansicht zu Unrecht auf die zum Darlehensabgeld (Damnum) ergangene Rechtsprechung des BFH (vgl. Urteil vom 4. März 1971 IV 318/65, BFHE 102, 392, BStBl II 1971, 716). - FG Baden-Württemberg, 30.07.1998 - 14 K 209/94
Sinn und Zweck von Hinzurechnungen und Kürzungen bei der Gewerbesteuer; …
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