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Rechtsprechung
   BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,688
BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70 (https://dejure.org/1971,688)
BFH, Entscheidung vom 17.12.1971 - VI R 315/70 (https://dejure.org/1971,688)
BFH, Entscheidung vom 17. Dezember 1971 - VI R 315/70 (https://dejure.org/1971,688)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Unverheiratete Seeleute - Wohnung an Land - Liegehafen des Schiffes - Werbungskosten - Aufwendungen für Fahrten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 104, 212
  • BStBl II 1972, 245
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (7)

  • BFH, 16.05.1958 - VI 33/58 U

    Abzugsfähigkeit der Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bis zu …

    Auszug aus BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70
    Es lägen mithin zwingende persönliche Gründe dafür vor, daß der Kläger in G. seine Wohnung behalten habe (BFH-Urteile VI 33/58 U vom 16. Mai 1958, BFH 67, 81, BStBl III 1958, 303; VI 75/61 U vom 23. Februar 1962, BFH 74, 510, BStBl III 1962, 191, und VI 40/64 U vom 8. Oktober 1965, BFH 83, 651, BStBl III 1965, 736).

    Diese Entfernungsbegrenzung ist vom BFH im Urteil VI 33/58 U vom 16. Mai 1958 (a. a. O.) als sinngemäße und rechtlich einwandfreie Auslegung des § 9 Nr. 4 EStG 1955 in Verbindung mit § 12 Nr. 1 EStG anerkannt worden.

  • BFH, 23.02.1962 - VI 75/61 U

    Abzug der Fahrtkosten von Arbeitnehmern zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bei …

    Auszug aus BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70
    Es lägen mithin zwingende persönliche Gründe dafür vor, daß der Kläger in G. seine Wohnung behalten habe (BFH-Urteile VI 33/58 U vom 16. Mai 1958, BFH 67, 81, BStBl III 1958, 303; VI 75/61 U vom 23. Februar 1962, BFH 74, 510, BStBl III 1962, 191, und VI 40/64 U vom 8. Oktober 1965, BFH 83, 651, BStBl III 1965, 736).
  • BFH, 08.10.1965 - VI 40/64 U

    Einkommensteuerpflichtige Berücksichtigung von Fahrkosten eines …

    Auszug aus BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70
    Es lägen mithin zwingende persönliche Gründe dafür vor, daß der Kläger in G. seine Wohnung behalten habe (BFH-Urteile VI 33/58 U vom 16. Mai 1958, BFH 67, 81, BStBl III 1958, 303; VI 75/61 U vom 23. Februar 1962, BFH 74, 510, BStBl III 1962, 191, und VI 40/64 U vom 8. Oktober 1965, BFH 83, 651, BStBl III 1965, 736).
  • BFH, 05.11.1971 - VI R 207/68

    Dienstreise von Arbeitnehmern, pauschaler Auslagenersatz, Berücksichtigung von …

    Auszug aus BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70
    Für einen solchen Fall hat der Senat in dem Urteil VI R 207/68 vom 5. November 1971 (BFH 103, 472, BStBl II 1972, 137) entschieden, daß die Fahrtkosten unabhängig von der 40-km-Grenze des § 20 Abs. 2 Nr. 2 LStDV 1962 als Werbungskosten berücksichtigt werden können, weil ein solcher Arbeitnehmer nicht in der Lage ist, sich bei der Wahl seiner Wohnung nach seiner Arbeitsstätte zu richten.
  • BFH, 11.08.1961 - VI 143/60 U

    Aufwendungen eines Ledigen für die Pflege seiner bisherigen und noch nicht …

    Auszug aus BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70
    Unverheiratete Seeleute könnten nur die notwendigen Fahrtausgaben zur Beaufsichtigung der eigenen Wohnung als Werbungskosten absetzen (Urteil des Senats VI 143/60 U vom 11. August 1961, BFH 73, 669, BStBl III 1961, 509).
  • BFH, 10.08.1962 - VI 200/61 U

    Familienheimfahrten als Werbungskosten

    Auszug aus BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70
    Die "Wohnung" im Sinn dieser Regelung ist im allgemeinen an dem Ort, von dem aus sich der Arbeitnehmer regelmäßig zu seiner Arbeitsstätte begibt (Urteile des Senats VI 200/61 U vom 10. August 1962, BFH 75, 512, BStBl III 1962, 453, und VI 103/65, a. a. O.).
  • BFH, 23.02.1966 - VI 103/65

    Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte - Schiff als Arbeitsstätte - Wohnung …

    Auszug aus BFH, 17.12.1971 - VI R 315/70
    Das FG führte aus: Der BFH habe zwar in dem Urteil VI 103/65 vom 23. Februar 1966 (BFH 85, 512, BStBl III 1966, 470) derartige Werbungskosten nur bei verheirateten Seeleuten anerkannt, während er bei unverheirateten Seeleuten nur die notwendigen Fahrtauslagen zur Beaufsichtigung der eigenen Wohnung als Werbungskosten als absetzbar angesehen habe.
  • BFH, 20.12.1982 - VI R 64/81

    Doppelte Haushaltsführung - Zeitpunkt der Eheschließung - Mittelpunkt des …

    "Wohnungen" in diesem Sinne sind daher auch ein möbliertes Zimmer, die Unterkunft auf einem Schiff (BFH-Urteil vom 17. Dezember 1971 VI R 315/70, BFHE 104, 212, BStBl II 1972, 245) oder in Holzbaracken (BFH-Urteil in BFHE 114, 340, BStBl II 1975, 278), ein Holzhaus in einem Schrebergarten oder auf einem Wochenendgrundstück, ein für eine gewisse Dauer auf einem Grundstück abgestellter Wohnwagen sowie ein Schlafplatz in einer Massenunterkunft, soweit solche Unterkünfte von einem Arbeitnehmer zur Übernachtung genutzt werden und er von dort aus seinen Arbeitsplatz aufsucht.
  • BFH, 07.05.1986 - VI R 172/82

    Steuerbescheid - Aufhebung - Änderung - Nachträglich bekanntgewordene Tatsachen - …

    Der Umstand, daß das FA die Fahrtkosten bei der Entscheidung über den Lohnsteuer-Jahresausgleich wegen der damaligen höchstrichterlichen Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 17. Dezember 1971 VI R 315/70, BFHE 104, 212, BStBl II 1972, 245, und vom 15. November 1974 VI R 195/72, BFHE 114, 340, BStBl II 1975, 278) nicht hätte berücksichtigen können, ändert daran nichts.

    Den Kläger trifft kein grobes Verschulden daran, daß die zusätzlichen Fahrtkosten erst nachträglich bekanntgeworden sind, da derartige Aufwendungen nach der damaligen höchstrichterlichen Rechtsprechung (Urteile in BFHE 104, 212, BStBl II 1972, 245, und BFHE 114, 340, BStBl II 1975, 278) einkommensteuerrechtlich nicht berücksichtigt werden konnten.

  • BFH, 15.11.1974 - VI R 195/72

    Stadtwohnung - Sommermonate - Wohnwagen - Weg zur Arbeitsstätte - Campingplatz - …

    Nach Auffassung des Senats (siehe Urteil vom 17. Dezember 1971 VI R 315/70, BFHE 104, 212, BStBl II 1972, 245, und die dort erwähnte Rechtsprechung) ist unter einer "Wohnung" der Ort zu verstehen, von dem aus sich der Arbeitnehmer regelmäßig zu seiner Arbeitsstätte begibt.

    Hat ein Arbeitnehmer zwei Wohnungen, so ist für die Anwendung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG 1969 grundsätzlich die Wohnung maßgebend, von der der Arbeitnehmer sich regelmäßig zu seiner Arbeitsstätte begibt (vgl. Urteil des BFH VI R 315/70 und die dort erwähnte Rechtsprechung sowie Abschnitt 25 Abs. 3 LStR 1970).

  • BFH, 10.11.1978 - VI R 21/76

    Werbungskosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bei einem …

    Der BFH ist dieser Auslegung in ständiger Rechtsprechung gefolgt (vgl. zuletzt Urteile vom 17. Dezember 1971 VI R 315/70, BFHE 104, 212, BStBl II 1972, 245; vom 15. November 1974, VI R 195/72, BFHE 114, 340, BStBl II 1975, 278).
  • FG Baden-Württemberg, 17.09.2025 - 4 K 221/25

    Doppelte Haushaltsführung - Nutzung eines Wohnmobils

    Als ausreichend anerkannt wurden etwa ein möbliertes Zimmer, die Unterkunft auf einem Schiff (BFH, Urteile vom 17. Dezember 1971 VI R 315/70, BFHE 104, 212, BStBl II 1972, 245; und vom 16. Dezember 1981 VI R 227/80, BFHE 135, 57, BStBl II 1982, 302-305) oder in Holzbaracken (BFH, Urteil vom 15. November 1974 VI R 195/72, BFHE 114, 340, BStBl II 1975, 278), die Unterkunft in einem Gleisbauzug der Deutschen Bundesbahn (BFH…, Urteil vom 3. Oktober 1985 VI R 129/82, a.a.O.), ein Holzhaus in einem Schrebergarten oder auf einem Wochenendgrundstück, ein für eine gewisse Dauer auf einem Grundstück abgestellter Wohnwagen sowie ein Schlafplatz in einer Massenunterkunft, soweit solche Unterkünfte von einem Arbeitnehmer zur Übernachtung genutzt werden und er von dort aus seinen Arbeitsplatz aufsucht (vgl. BFH, Urteil vom 20. Dezember 1982 VI R 64/81, BFHE 137, 463, BStBl II 1983, 306, zur Regelung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG;… statt vieler: Geserich in: Kirchhof/Kube/Mellinghoff, EStG, 273. Lieferung, 10/2016, § 9 Rn. G 75; Amtliches Lohnsteuer-Handbuch 2023, R 9.10 Abs. 1 Satz 2).
  • BFH, 04.03.1988 - VI R 172/82

    Berücksichtigung von Aufwendungen für eine Familienheimfahrt als Werbungskosten

    Nach der bei Ergehen der bestandskräftig gewordenen Bescheide über den Lohnsteuer-Jahresausgleich vorliegenden höchstrichterlichen Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 17. Dezember 1971 VI R 315/70, BFHE 104, 212, BStBl II 1972, 245, und vom 15. November 1974 VI R 195/72, BFHE 114, 340, BStBl II 1975, 278) und den einschlägigen Verwaltungsanweisungen (Abschn. 24 Abs. 3 der Lohnsteuer-Richtlinien 1975) wurden Aufwendungen für zusätzliche Fahrten, wie sie nunmehr geltend gemacht werden, nicht als Werbungskosten berücksichtigt, und sie wären, was unter den Beteiligten nicht streitig ist, auch im Streitfall nicht zum Abzug zugelassen worden.
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