Rechtsprechung
| BFH, 10.03.1972 - III R 52/69 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Betriebsaufspaltung - Warenvorratsvermögen - Besitzpersonengesellschaft - Betriebs-GmbH - Rückgabe des Warenlagers - Darlehnsschuld - Einheitswert der GmbH
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 105, 160
- DB 1972, 1208
- BStBl II 1972, 518
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (7)
- BFH, 15.07.1960 - III 114/57 U
Darlehen der Gesellschafter im Rahmen eines Pachtvertrages an die Betriebs-GmbH …
Auszug aus BFH, 10.03.1972 - III R 52/69
An der gegenteiligen Auffassung im Urteil III 114/57 U vom 15. Juli 1960 (BFH 71, 403, BStBl III 1960, 400) hält der Senat nicht mehr fest.Unter Bezugnahme auf die Entscheidung des BFH III 114/57 U vom 15. Juli 1960 (BFH 71, 403, BStBl III 1960, 400) sah das FA in den Gesellschafterdarlehen eine verdeckte Stammeinlage.
Der gegenteiligen Auffassung des Bewertungssenats des BFH (Entscheidung III 114/57 U vom 15. Juli 1960, a. a. O.) könne nicht zugestimmt werden, da keine beachtenswerten Gründe für eine abweichende Beurteilung nach dem BewG beständen.
Im Gegensatz zur ertragsteuerlichen Behandlung derartiger Gesellschafterdarlehen im Urteil I 44/57 U vom 13. Januar 1959 (…a. a. O.) hat der erkennende Senat im Urteil III 114/57 U vom 15. Juli 1960 (a. a. O.) die Darlehen als verdecktes Stammkapital behandelt.
- BFH, 13.01.1959 - I 44/57 U
Verdecktes Stammkapital - Berechnung des Wertes von Sachwertverpflichtungen, die …
Auszug aus BFH, 10.03.1972 - III R 52/69
Hinsichtlich der steuerlichen Auswirkung schloß sich die Vorinstanz der Rechtsprechung der Ertragsteuersenate (BFH-Entscheidungen I 44/57 U vom 13. Januar 1959, BFH 68, 515, BStBl III 1959, 197, und IV 218/65 vom 18. März 1966, BFH 84, 539, BStBl III 1966, 197) an.Im Gegensatz zur ertragsteuerlichen Behandlung derartiger Gesellschafterdarlehen im Urteil I 44/57 U vom 13. Januar 1959 (a. a. O.) hat der erkennende Senat im Urteil III 114/57 U vom 15. Juli 1960 (…a. a. O.) die Darlehen als verdecktes Stammkapital behandelt.
Er tritt vielmehr der steuerlichen Behandlung der Gesellschafterdarlehen durch die Ertragsteuersenate bei (BFH-Entscheidungen I 44/57 U vom 13. Januar 1959, a. a. O.;… IV 218/65 vom 18. März 1966, a. a. O.).
- BFH, 18.03.1966 - IV 218/65
Aufteilung des Gewinns in einer einer atypischen stillen Gesellschaft
Auszug aus BFH, 10.03.1972 - III R 52/69
Hinsichtlich der steuerlichen Auswirkung schloß sich die Vorinstanz der Rechtsprechung der Ertragsteuersenate (BFH-Entscheidungen I 44/57 U vom 13. Januar 1959, BFH 68, 515, BStBl III 1959, 197, und IV 218/65 vom 18. März 1966, BFH 84, 539, BStBl III 1966, 197) an.Er tritt vielmehr der steuerlichen Behandlung der Gesellschafterdarlehen durch die Ertragsteuersenate bei (…BFH-Entscheidungen I 44/57 U vom 13. Januar 1959, a. a. O.; IV 218/65 vom 18. März 1966, a. a. O.).
- BFH, 28.10.1964 - I 198/62 U
Annahme von verdecktem Stammkapital bei partiarischen Gesellschafterdarlehen - …
Auszug aus BFH, 10.03.1972 - III R 52/69
Wie der I. Senat in der Entscheidung I 198/62 U vom 28. Oktober 1964 (BFH 81, 329, BStBl III 1965, 119) ausgeführt hat, kann ein Gesellschafter im Verhältnis zu seiner GmbH gesellschaftsrechtliche und schuldrechtliche Beziehungen haben. - BFH, 14.11.1969 - III 218/65
FG - Änderung des Geschäftsverteilungsplans - Gesetzlicher Richter - …
Auszug aus BFH, 10.03.1972 - III R 52/69
Es liegt ein Fall der "echten" Betriebsaufspaltung vor, die auch vom erkennenden Senat für das Gebiet des Bewertungsrechts anerkannt worden ist (s. BFH-Entscheidung III 218/65 vom 14. November 1969, BFH 98, 189, BStBl II 1970, 302). - BFH, 21.03.1969 - III R 18/68
Kapitalgesellschaft - Gesellschafterdarlehn - Verdecktes Stammkapital - …
Auszug aus BFH, 10.03.1972 - III R 52/69
Er hat es in der Entscheidung III R 18/68 vom 21. März 1969 (BFH 95, 402, BStBl II 1969, 430) für ausreichend erachtet, wenn die Eigenmittel rd. - BFH, 06.10.1967 - III 230/64
Nichtgesellschafter - Darlehn - Verdeckte Gewinnausschüttung - …
Auszug aus BFH, 10.03.1972 - III R 52/69
Der III. Senat habe seine Auffassung in der Entscheidung III 230/64 vom 6. Oktober 1967 (BFH 90, 302, BStBl II 1968, 74) aufrechterhalten.
- BFH, 10.12.1975 - I R 135/74
Gesellschafterdarlehn - Überschuldete GmbH - Verdecktes Stammkapital - Minderung …
Nach der Rechtsprechung des BFH können Darlehen nur ausnahmsweise als verdecktes Stammkapital behandelt werden, wenn besondere -- gegebenenfalls vom FA darzulegende -- Umstände ergeben, daß im Einzelfall aus rechtlichen oder wirtschaftlichen Gründen die Form der Zuführung von Gesellschaftskapital allein möglich, also zwingend gewesen ist (z. B. BFH-Urteile vom 13. Januar 1959 I 44/57 U, BFHE 68, 515, BStBl III 1959, 197, und vom 28. Oktober 1964 I 198/62 U, BFHE 81, 329, BStBl III 1965, 119 -- zur Körperschaftsteuer --), oder wenn sich die schuldrechtliche Vertragsgestaltung als so ungewöhnlich erweist, daß sie als Gestaltungsmißbrauch i. S. von § 6 StAnpG angesehen werden muß (z. B. BFH-Urteil vom 10. März 1972 III R 52/69, BFHE 105, 160, BStBl II 1972, 518 -- zur Einheitsbewertung des Betriebsvermögens --).Ob es der Klägerin möglich gewesen wäre, sich die erforderlichen Mittel auf dem Kapitalmarkt zu beschaffen, ist für die Entscheidung nicht ausschlaggebend (BFH-Urteil vom 20. März 1956 I 178/55 U, BFHE 62, 482, BStBl III 1956, 179; vgl. auch BFH-Urteile III R 52/69 und vom 22. Februar 1974 III R 5/73, BFHE 111, 534, BStBl II 1974, 330).
- BFH, 22.02.1974 - III R 5/73
Gesellschafterdarlehen als "verdeckte Beteiligungen"; Bewertung unverzinslicher …
Der Senat hält an der im BFH-Urteil vom 10. März 1972 III R 52/69 (BFHE 105, 160, BStBl II 1972, 518) vertretenen Auffassung fest, daß Gesellschafterdarlehen im Bewertungsrecht grundsätzlich in gleicher Weise zu behandeln sind wie im Ertragsteuerrecht.Der Senat hat in dem Urteil vom 10. März 1972 III R 52/69 (BFHE 105, 160, BStBl II 1972, 518) seine frühere Rechtsprechung, nach der ein Gesellschafterdarlehen bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens einer Kapitalgesellschaft dann als verdecktes Stammkapital behandelt werden sollte, wenn die Zuführung weiterer Mittel objektiv notwendig und das Einspringen eines Gesellschafters deshalb zwingend war, weil das erforderliche Kapital im Wege der Aufnahme von Fremdkrediten nach den Umständen nicht hätte beschafft werden können, ausdrücklich aufgegeben.
- FG Köln, 20.01.1998 - 12 K 7564/94
Rechtswidrigkeit der Einheitswertbescheide; Berücksichtigung gewährter Darlehen …
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