Rechtsprechung
| BFH, 24.07.1974 - II R 32/67 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Personengesellschaft - Grundstück - Fruchtziehung - Gesellschafter - Lastentragung - Verwertungsmöglichkeit
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GrEStG (1940) § 1 Abs. 2
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 113, 315
- BStBl II 1974, 773
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BFH, 27.01.1965 - II 60/60 U
Einräumung eines Ankaufsrechts als grunderwerbsteuerbarer Erwerbsvorgang - …
Auszug aus BFH, 24.07.1974 - II R 32/67
Dieser gesetzliche Tatbestand kann auch durch "Einbringung" eines einem Gesellschafter einer Personengesellschaft gehörenden Grundstücks in die gesellschaft erfüllt werden, vorausgesetzt, daß sich die Einwirkungsmöglichkeiten der Gesellschaft auf den gesamten Substanzwert des Grundstücks erstrecken (vgl. u. a. Urteile vom 27. Januar 1965 II 60/60 U, BFHE 82, 51, BStBl III 1965, 265; vom 8. Dezember 1965 II 148/62 U. BFHE 84, 411, BStBl III 1966, 148; vom 10. März 1970 II R 135/68, BFHE 99, 68 [73], BStBl II 1970, 522 [drittletzter Absatz]). - BFH, 10.03.1970 - II R 135/68
Gebäude auf fremdem Boden - Verwertung auf eigene Rechnung - Ertragsteuerliche …
Auszug aus BFH, 24.07.1974 - II R 32/67
Dieser gesetzliche Tatbestand kann auch durch "Einbringung" eines einem Gesellschafter einer Personengesellschaft gehörenden Grundstücks in die gesellschaft erfüllt werden, vorausgesetzt, daß sich die Einwirkungsmöglichkeiten der Gesellschaft auf den gesamten Substanzwert des Grundstücks erstrecken (vgl. u. a. Urteile vom 27. Januar 1965 II 60/60 U, BFHE 82, 51, BStBl III 1965, 265; vom 8. Dezember 1965 II 148/62 U. BFHE 84, 411, BStBl III 1966, 148; vom 10. März 1970 II R 135/68, BFHE 99, 68 [73], BStBl II 1970, 522 [drittletzter Absatz]). - BFH, 08.12.1965 - II 148/62 U
Verwertungsbefugnis an einem eingebrachten Grundstück in eine …
Auszug aus BFH, 24.07.1974 - II R 32/67
Dieser gesetzliche Tatbestand kann auch durch "Einbringung" eines einem Gesellschafter einer Personengesellschaft gehörenden Grundstücks in die gesellschaft erfüllt werden, vorausgesetzt, daß sich die Einwirkungsmöglichkeiten der Gesellschaft auf den gesamten Substanzwert des Grundstücks erstrecken (vgl. u. a. Urteile vom 27. Januar 1965 II 60/60 U, BFHE 82, 51, BStBl III 1965, 265; vom 8. Dezember 1965 II 148/62 U. BFHE 84, 411, BStBl III 1966, 148; vom 10. März 1970 II R 135/68, BFHE 99, 68 [73], BStBl II 1970, 522 [drittletzter Absatz]).
- FG Nürnberg, 15.01.2009 - IV 338/06
Grunderwerbsteuerliche Verwertungsbefugnis i.S.d. § 1 Abs. 2 GrEStG
Wird ein Grundstück nur dem Werte nach in eine Gesellschaft eingebracht, erfordert die Einräumung der Verwertungsbefugnis, dass der Gesellschafter einer Personengesellschaft ein ihm gehörendes Grundstück mit Gebäude dieser zur Fruchtziehung und Lastentragung zur Verfügung gestellt hat, sowie außerdem, dass sich die Gesellschafter für die Fälle der Veräußerung des Grundstücks, des Ausscheidens eines Gesellschafters oder der Liquidation der Gesellschaft über die Verteilung des Veräußerungserlöses bzw. der Wertsteigerungen oder Wertminderungen geeinigt haben (BFH-Urteil vom 27.08.1975 II R 52/79, BStBl. 1976, 30; BFH-Urteil vom 24.07.1974 II R 32/67, BStBl. II 1974, 773). - BFH, 27.08.1975 - II R 52/70
Ausschluß der Besteuerung - Übertragung der Verwertungsbefugnis - Spätere …
Für die Übertragung der Verwertungsbefugnis gemäß § 1 Abs. 2 GrEStG reicht nicht aus, daß ein Gesellschafter der Gesellschaft das Gebäude zur Fruchtziehung und Lastentragung zur Verfügung stellt, vielmehr müssen alle Wertsteigerungen und Wertminderungen des Grundstücks der Gesellschaft und nur vermittels des Gesellschaftsverhältnisses den einzelnen Gesellschaftern zugute kommen, das Grundstück muß also im Innenverhältnis wie Eigentum der Gesellschaft behandelt werden (BFH-Urteile vom 24. Juli 1974 II R 32/67, BFHE 113, 315, BStBl II 1974, 773, und vom 10. März 1970 II R 135/68, BFHE 99, 68, BStBl II 1970, 522). - BFH, 26.05.1976 - II R 128/71
Einräumung der Verwertungsbefugnis - Verkaufsermächtigung - Verwirklichung des …
Das reicht nach der Rechtsprechung des Senats für sich allein zwar nicht aus, eine Verwertungsbefugnis im Sinne des § 1 Abs. 2 GrEStG zu begründen (vgl. Urteile des Senats vom 27. Januar 1965 II 60/60 U, BFHE 82, 51, BStBl III 1965, 265; vom 24. Juli 1974 II R 32/67, BFHE 113, 315, BStBl II 1974, 773, sowie vom 27. August 1975 II R 52/70, BFHE 117, 96, BStBl II 1976, 30). - FG Rheinland-Pfalz, 03.05.2012 - 4 K 1734/09
Mindestbehaltensfrist in § 6 Abs. 3 Satz 2 GrEStG
Wird ein Grundstück nur dem Werte nach in eine Gesellschaft eingebracht, erfordert die Einräumung der Verwertungsbefugnis, dass der Gesellschafter einer Personengesellschaft ein ihm gehörendes Grundstück mit Gebäude dieser zur Fruchtziehung und Lastentragung zur Verfügung gestellt hat, sowie außerdem, dass sich die Gesellschafter für die Fälle der Veräußerung des Grundstücks, des Ausscheidens eines Gesellschafters oder der Liquidation der Gesellschaft über die Verteilung des Veräußerungserlöses bzw. der Wertsteigerungen oder Wertminderungen geeinigt haben (BFH-Urteile vom 27. August 1975 II R 52/79, BStBl 1976, 30, und vom 24. Juli 1974 II R 32/67, BStBl. II 1974, 773).
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