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Rechtsprechung
   BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1979,271
BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77 (https://dejure.org/1979,271)
BFH, Entscheidung vom 30.11.1979 - VI R 83/77 (https://dejure.org/1979,271)
BFH, Entscheidung vom 30. November 1979 - VI R 83/77 (https://dejure.org/1979,271)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG 1974 § 9 Abs. 1 Nr. 1, 4 und 6, § 4 Abs. 5 Satz 3

  • Wolters Kluwer

    Kredit - Zinsen - Fahrkosten - Anschaffung eines privaten Pkw

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Die auf Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entfallenden Kreditzinsen für die Anschaffung eines privaten Pkw können nicht neben den km-Pauschbeträgen nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG steuerlich berücksichtigt werden

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 129, 346
  • NJW 1980, 2216 (Ls.)
  • DB 1980, 669
  • BStBl II 1980, 138
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (11)

  • BFH, 02.02.1979 - VI R 77/77

    Parkhausgebühren in Verbindung mit Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte …

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Die Außergewöhnlichkeit muß sich nicht auf die Höhe der Kosten, sondern auf das Ereignis beziehen, das die Aufwendungen ausgelöst hat (vgl. BFH-Urteile vom 14. Juli 1978 VI R 158/76, BFHE 125, 553, BStBl II 1978, 595, und vom 2. Februar 1979 VI R 77/77, BFHE 127, 186, BStBl II 1979, 372).

    Der BFH hat als gewöhnliche, durch den Pauschbetrag abgegoltene Kosten insbesondere die Kraftfahrzeugsteuern, Haftpflichtversicherungsprämien, die üblichen Reparaturen, Garagenkosten, Parkgebühren und Parkhausgebühren und die Absetzung für Abnutzung (AfA) angesehen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 9. Juli 1965 VI 153/64 U, BFHE 83, 21, BStBl III 1965, 509, und vom 30. Mai 1967 VI R 118/66, BFHE 89, 185, BStBl III 1967, 576, und in BFHE 127, 186, BStBl II 1979, 372).

    Wie der Senat bei anderen Aufwendungen wiederholt betont hat, ist es im Hinblick auf den Vereinfachungszweck der Pauschregelung des § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG ohne Bedeutung, ob gleiche Kosten bei der Mehrzahl von Arbeitnehmern anfallen, die ihren PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benutzen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 89, 185, BStBl III 1967, 576 und BFHE 127, 186, BStBl II 1979, 372).

  • BFH, 07.02.1964 - VI 201/62 S

    Zinsen für einen Autokredit als Sonderausgaben

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 7. Februar 1964 VI 201/62 S (BFHE 79, 51, BStBl III 1964, 251) seien jedoch Schuldzinsen für die Anschaffung des PKW mit diesen Pauschbeträgen nicht abgegolten.

    Der BFH hat in dem Urteil in BFHE 79, 51, BStBl III 1964, 251 die vom Arbeitnehmer entrichteten Zinsen für die Aufnahme von Schulden zur Anschaffung eines PKW auch insoweit als Sonderausgaben i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG 1961 angesehen, als der Arbeitnehmer das Fahrzeug teilweise für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benutzt hatte.

    Der Senat läßt die Frage dahingestellt, ob Zinsen für die Fremdfinanzierung eines PKW (entgegen dem erwähnten BFH-Urteil in BFHE 79, 51, BStBl III 1964, 251) zu dem Anteil Werbungskosten i.S. des § 9 Abs. 1 Nr. 1 EStG 1974 sind, zu dem der Arbeitnehmer seinen PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte verwendet.

  • BFH, 28.01.1966 - VI 66/65

    Kraftfahrzeug als Arbeitsmittel - Ein um 100% in seiner Erwerbsfähigkeit …

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Diese Vorschrift beruht offensichtlich auf dem BFH-Urteil vom 28. Januar 1966 VI 66/65 (BFHE 85, 224, BStBl III 1966, 291), nach dem ein zu 100% in seiner Erwerbsfähigkeit geminderter Arbeitnehmer, der einem Doppelbeinamputierten gleichsteht, die tatsächlichen Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als Werbungskosten geltend machen kann, da das Kraftfahrzeug für ihn ein Arbeitsmittel ist.

    Das läßt erkennen, daß der Gesetzgeber auch den Bereich abschließend mit regeln wollte, in dem das Kraftfahrzeug entsprechend dem BFH-Urteil in BFHE 85, 224, BStBl III 1966, 291, bei Körperbehinderten ein Arbeitsmittel sein kann.

  • BVerfG, 02.10.1969 - 1 BvL 12/68

    Herabsetzung der Kilometer

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Nach dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 2. Oktober 1969 1 BvL 12/68 (BStBl II 1970, 140) solle dieser Pauschbetrag den Nachweis der üblicherweise mit einem PKW verbundenen Kosten vereinfachen.

    Wie das BVerfG in der Entscheidung 1 BvL 12/68 betonte, war für die ursprüngliche Kilometerpauschale von 0, 50 DM je Entfernungskilometer die Berechnung maßgebend, die die Automobilclubs für Mittelklassewagen aufgestellt hatten.

  • BFH, 30.05.1967 - VI R 118/66

    Steuerliche Anrechnungsfähigkeit von Prämien für eine Vollkaskoversicherung

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Der BFH hat als gewöhnliche, durch den Pauschbetrag abgegoltene Kosten insbesondere die Kraftfahrzeugsteuern, Haftpflichtversicherungsprämien, die üblichen Reparaturen, Garagenkosten, Parkgebühren und Parkhausgebühren und die Absetzung für Abnutzung (AfA) angesehen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 9. Juli 1965 VI 153/64 U, BFHE 83, 21, BStBl III 1965, 509, und vom 30. Mai 1967 VI R 118/66, BFHE 89, 185, BStBl III 1967, 576, und in BFHE 127, 186, BStBl II 1979, 372).

    Wie der Senat bei anderen Aufwendungen wiederholt betont hat, ist es im Hinblick auf den Vereinfachungszweck der Pauschregelung des § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG ohne Bedeutung, ob gleiche Kosten bei der Mehrzahl von Arbeitnehmern anfallen, die ihren PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benutzen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 89, 185, BStBl III 1967, 576 und BFHE 127, 186, BStBl II 1979, 372).

  • BFH, 14.07.1978 - VI R 158/76

    Beruflich veranlaßte Unfallkosten sind stets außergewöhnlich und deshalb in …

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Die Außergewöhnlichkeit muß sich nicht auf die Höhe der Kosten, sondern auf das Ereignis beziehen, das die Aufwendungen ausgelöst hat (vgl. BFH-Urteile vom 14. Juli 1978 VI R 158/76, BFHE 125, 553, BStBl II 1978, 595, und vom 2. Februar 1979 VI R 77/77, BFHE 127, 186, BStBl II 1979, 372).

    Als außergewöhnliche, nicht vorhersehbare Aufwendungen hat er neben dem Pauschbetrag des § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG vor allem die PKW-Unfallkosten zum Abzug zugelassen (vgl. zuletzt BFH-Urteile vom 24. Februar 1978 VI R 177/73, BFHE 124, 524, BStBl II 1978, 380 und in BFHE 125, 553, BStBl II 1978, 595).

  • BFH, 21.03.1975 - VI R 131/73

    Anzahlung - PKW - Veruntreuung - Arbeitnehmer - Geldverlust - Werbungskosten - …

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Der vom Kläger geltend gemachte anteilige Zinsbetrag sei nach dem Urteil des BFH vom 21. März 1975 VI R 131/73 (BFHE 115, 469, BStBl II 1975, 641) als Werbungskosten anzusehen.

    Der Senat läßt die Frage dahingestellt, ob er dieser Ansicht heute noch folgen könnte und ob im Urteil in BFHE 115, 469, BStBl II 1975, 641 eine Abkehr von dieser Rechtsprechung zu erblicken ist.

  • BFH, 03.12.1974 - VI R 189/72

    Nutzung eines PKW - Zulassung auf Vater - Unkostentragung - Pauschbetrag - …

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Sämtliche Beziehungen zu den tatsächlichen Kosten wurden vom Gesetzgeber bewußt gelöst, weil er mit der einheitlichen, niedrig bemessenen Pauschale den steuerlichen Anreiz für die Benutzung des Kraftfahrzeuges für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte einschränken wollte (vgl. auch BFH-Urteil vom 3. Dezember 1974 VI R 189/72, BFHE 114, 482, BStBl II 1975, 354).
  • BFH, 02.03.1962 - VI 79/60 S

    Werbungskosten bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Deshalb habe der BFH im Urteil vom 2. März 1962 VI 79/60 S (BFHE 74, 513, BStBl III 1962, 192) außergewöhnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Fahrt zur Arbeit neben den Pauschbeträgen des § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG als Werbungskosten anerkannt.
  • BFH, 24.02.1978 - VI R 177/73

    Herabsetzung der Pauschbeträge - Kilometergeld - Außergewöhnliche Kosten - …

    Auszug aus BFH, 30.11.1979 - VI R 83/77
    Als außergewöhnliche, nicht vorhersehbare Aufwendungen hat er neben dem Pauschbetrag des § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG vor allem die PKW-Unfallkosten zum Abzug zugelassen (vgl. zuletzt BFH-Urteile vom 24. Februar 1978 VI R 177/73, BFHE 124, 524, BStBl II 1978, 380 und in BFHE 125, 553, BStBl II 1978, 595).
  • BFH, 09.07.1965 - VI 153/64 U

    Abgeltung der Parkgebühren während der Arbeitszeit durch Pauschbeträge

  • BFH, 25.10.1994 - VIII R 79/91

    1. Schadensersatzrenten zum Ausgleich vermehrter Bedürfnisse (sog. …

    Mit dem Pauschbetrag sind sämtliche normalen, mit der Benutzung eines Kfz regelmäßig verbundenen Aufwendungen abgegolten, einschließlich Absetzung für Abnutzung - AfA - (BFH-Urteil vom 30. November 1979 VI R 83/77, BFHE 129, 346, BStBl II 1980, 138).
  • BFH, 22.10.1996 - III R 203/94

    Kfz-Kosten Schwerbehinderter als außergewöhnliche Belastung; Angemessenheit der …

    Sie gelten sämtliche normalen, mit der Benutzung eines Kfz regelmäßig verbundenen Aufwendungen ab, einschließlich AfA (vgl. u. a. BFH-Urteile vom 17. Oktober 1973 VI R 26/73, BFHE 111, 69, BStBl II 1974, 186; vom 30. November 1979 VI R 83/77, BFHE 129, 346, BStBl II 1980, 138; vom 26. Juli 1991 VI R 114/88, BFHE 165, 374, BStBl II 1992, 105, und vom 25. Oktober 1994 VIII R 79/91, BFHE 175, 439, BStBl II 1995, 121).
  • BFH, 30.11.1979 - VI R 129/78

    Kredit - Zinsen - Fahrkosten - Dienstreise - Pauschbeträge der …

    Zinsen für einen Kredit zur Anschaffung eines privaten Pkw können ab dem Veranlagungszeitraum 1974 auch insoweit steuerlich nicht berücksichtigt werden, als der Arbeitnehmer Fahrkosten auf Dienstreisen mit den Pauschbeträgen der Lohnsteuer-Richtlinien geltend macht (Ergänzung des BFH-Urteils vom 30. November 1979 VI R 83/77).

    Wie der Senat durch das Urteil vom 30. November 1979 VI R 83/77 (BStBl II 1980, 138) entschieden hat, gehören Fremdfinanzierungszinsen für die Anschaffung eines Pkw zu den üblichen Aufwendungen für ein Kraftfahrzeug, die, sollten sie Werbungskosten sein, vom Pauschbetrag des § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG 1974 mit erfaßt werden.

    Der Senat kann ebenso wie im Urteil VI R 83/77 die Frage dahingestellt sein lassen, ob das Auto im Streitfall als Arbeitsmittel anzusehen ist.

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