Rechtsprechung
| BFH, 02.02.1951 - IV 44/50 S |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Ermessen des Finanzgerichts im Berufungsverfahren gegen Steuerbescheide - Berücksichtigung von Verlusten im Rahmen der Steuerveranlagung - Voraussetzungen für einen Verlustabzug - Voraussetzungen einer Verbrauchsbesteuerung
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 55, 141
- DB 1951, 280
- DB 1951, 281
- BStBl III 1951, 55
- BStBl III 1961, 55
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (1)
- OFH, 04.08.1950 - IV 69/50
Ordnungsgemäße Buchführung
Auszug aus BFH, 02.02.1951 - IV 44/50 S
Im übrigen setzt der Verlustabzug voraus, daß der Verlust das Ergebnis der gesamten gewerblichen Tätigkeit des Stpfl. war und auf Grund ordnungsmäßiger Buchführung ermittelt worden ist (s. auch Entscheidung des Obersten Finanzgerichtshofs IV 69/50 vom 4. August 1950, Amtsblatt des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen 1950 S. 547).
- BFH, 17.04.1951 - GrS D 1/51 Siehe die Entscheidungen des Bundesfinanzhofs IV 44/50 S vom 2. Februar 1951, BStBl 1951 III S. 55, und IV 81/50 S vom 23. Februar 1951, BStBl 1951 III S. 77.
- BFH, 26.05.1981 - IV R 128/78
Verfassungsmäßigkeit des § 48 EStG
Die Besteuerung nach dem Verbrauch wird in das pflichtgemäße Ermessen des FA gestellt (ständige Rechtsprechung; vgl. BFH-Urteil vom 2. Februar 1951 IV 44/50 S, BFHE 55, 141, BStBl III 1951, 55; BFHE 93, 376, BStBl II 1969, 5; vom 5. Juli 1972 I R 231/70, BFHE 106, 308, BStBl II 1972, 900). - BFH, 23.02.1951 - IV 15/51 S
Wiedererrichtung der Finanzgerichte - Ablehnung der Vergünstigung für den …
Siehe auch die zur Veröffentlichung bestimmte Entscheidung des Bundesfinanzhofs IV 44/50 vom 2. Februar 1951.
- BFH, 26.09.1968 - IV R 53/68
Inkrafttreten der FGO - Ermessensentscheidungen - Gesetzliche Grenzen des …
Solche Ermessensentscheidungen sollten im Rahmen der Überprüfung der Steuerfestsetzung durch eigene Ermessensentscheidungen der FG ersetzbar sein (vgl. BFH-Urteile IV 44/50 S vom 2. Februar 1951, BFH, 55, 141, BStBl III 1951, 55, und IV 81/50 S vom 23. Februar 1951, BFH 55, 204, BStBl III 1951, 77, und den Hinweis in Nr. 6 des Gutachtens des Großen Senats Gr. S. D 1/51 S). - BFH, 05.07.1972 - I R 231/70
Einkommensbesteuerung - Verbrauch - Echte Vermögensminderung - …
Zweck der Vorschrift des § 48 EStG ist es, bei einem krassen Mißverhältnis zwischen Verbrauch und Einkommen den Verbrauch eines Steuerpflichtigen als Maßstab für seine steuerliche Leistungsfähigkeit heranzuziehen (so die BFH-Urteile IV 44/50 S vom 2. Februar 1951, BFH 55, 141, BStBl III 1951, 55, und VI R 220/66, a. a. O.). - BFH, 18.03.1964 - IV 284/63 U
Umstellung des Wirtschaftsjahrs auf einen vom Kalenderjahr abweichenden Zeitraum
Es müßten deshalb auch insoweit die Grundsätze Anwendung finden, die die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zur Ermessensausübung im Rahmen des Veranlagungsverfahrens entwickelt habe (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 44/50 S vom 2. Februar 1951, IV 81/50 S vom 23. Februar 1951, I 58/51 U vom 17. Juli 1951, BStBl 1951 III S. 55, 77, 160, Slg. Bd. 55 S. 141, 204, 403). - BFH, 21.05.1959 - IV 106/59 U
Entscheidung eines Finanzamtes über die Auferlegung von Kosten wegen verspäteten …
Es gilt hier das gleiche, was in dem genannten Gutachten des Großen Senats unter Hinweis auf die Entscheidungen des Bundesfinanzhofs IV 44/50 S vom 2. Februar 1951 (BStBl 1951 III S. 55, Slg. Bd. 55 S. 141) und IV 81/50 S vom 23. Februar 1951 (BStBl 1951 III S. 77, Slg. Bd. 55 S. 204) für die Fälle ausgeführt ist, in denen im Rahmen einer Veranlagung von der veranlagenden Behörde Ermessensentscheidungen zu treffen sind. - BFH, 09.08.1968 - VI R 220/66
Besteuerung nach Verbrauch - Vereinbarkeit mit GG - Willkürliche Steuererhebung - …
Der BFH habe im Urteil IV 44/50 S vom 2. Februar 1951 (BFH 55, 141, BStBl III 1951, 55) ausgesprochen, daß ein hoher Aufwand die Annahme einer besonders hohen steuerlichen Leistungsfähigkeit rechtfertigen könne. - BFH, 05.05.1966 - IV 37/64 Das FG, das sein eigenes Ermessen an die Stelle des Ermessens des FA zu setzen hatte (vgl. die Urteile des Senats IV 81/50 S vom 23. Februar 1951, BFH 55, 204, BStBl III 1951, 77; IV 44/50 S vom 2. Februar 1951, BFH 55, 141, BStBl III 1951, 55, und IV 376--378/60 U, a. a. O.), blieb bei der Anwendung des § 205 a AO im Rahmen pflichtgemäßen Ermessens.
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