Rechtsprechung
| BFH, 12.10.1951 - II z D 2/51 S |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Rechtliche Einordnung des Brennrechts nach dem Branntweinmonopolgesetz - Brennrecht als selbstständiges Vermögensrecht
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 55, 536
- BStBl III 1951, 217
- BStBl III 1961, 217
Wird zitiert von ... (8)
- BVerfG, 03.07.2001 - 1 BvR 2337/00
Einschränkung der Rechte der gewerblichen Kornbrenner
Das Brennen, die Herstellung von Branntwein, war und ist den Brennereien nach dem Monopolgesetz nicht verwehrt (vgl. BFHE 55, 536 ; 58, 410 ; 82, 267 ; 87, 582 ;… Hepp, ZfZ 1952, S. 113).Dies gilt selbst dann, wenn die (Jahres-)Brennrechte entgegen der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. BFHE 55, 536 ; 58, 410 ; 82, 267 ; 87, 582 ) und des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH LM § 96 BGB Nr. 1; BGHZ 114, 277 ) mit den Beschwerdeführerinnen, Teilen des Schrifttums (…vgl. Hoppe, Die Branntweinwirtschaft 1975, S. 337 ;… Cornelissen, Die Branntweinwirtschaft 1987, S. 210;… Hofbur, in: Handbuch für die Brennerei- und Alkoholwirtschaft, 1995, S. 345 ) und wohl auch dem Bundesfinanzministerium als subjektiv-öffentliche Rechte angesehen werden.
- BFH, 30.06.1953 - V z 53/52 S
Rechtsbeschwerde gegen einen Einspruchsbescheid bezüglich der Höhe eines …
Der II. Senat des Bundesfinanzhofs hat bereits in dem Gutachten II z D 2/51 S vom 12. Oktober 1951 (Bundessteuerblatt - BStBl. - III S. 217, Bundeszollblatt - BZBl. - S. 622) diesen Standpunkt vertreten, und ihn folgendermaßen begründet:.Außerdem gewährte der Durchschnittsbrand der Brennerei, zu der er gehörte, gewisse Vorteile (vgl. Begründung des Gutachtens des Bundesfinanzhofs II z D 2/51 S vom 12. Oktober 1951, I Ziff. 1 Abs. 1, BStBl. III S. 217, Bl. S. 622).
- BFH, 26.03.1965 - III 149/61 U
Bewertung des Obstbrennrechts - Brennrecht als bewertungsfähiges Wirtschaftsgut
Sie bezog sich auf das Gutachten des Bundesfinanzhofs II z D 2/51 S vom 12. Oktober 1951 (BStBl 1951 III S. 217, Slg. Bd. 55 S. 536) und auf das Urteil des Bundesfinanzhofs III 50/52 S vom 8. Januar 1954 (BStBl 1954 III S. 70, Slg. Bd. 58 S. 410) und führte im einzelnen aus:.Der Senat hat im Gegensatz zu dem Gutachten des Bundesfinanzhofs II z D 2/51 S (…a. a. O.) in dem oben genannten Urteil III 259/61 S die Gegenstandseigenschaft des Brennrechts bejaht.
- BFH, 14.01.1959 - VII B 18/55
Anfechtbarkeit der Berechnung des Ubernahmegeldes für ablieferungspflichtigen …
Allgemein sind die Brennrechte für ablieferungspflichtigen Branntwein monopolrechtliche Vergünstigungen (vgl. Gutachten des Bundesfinanzhofs II z D 2/51 S vom 12. Oktober 1951 - BStBl 1951 III S. 217, BZBl 1951 S. 622, Slg. Bd. 55 S. 536 -), die ebensowenig wie die zahlreichen steuerrechtlichen Vergünstigungen in anderen Steuergesetzen im Widerspruch mit dem verfassungsrechtlichen Geichheitsgrundsatz stehen. - BFH, 04.10.1974 - III R 157/72
Einheitliche Feststellung - Gesonderte Feststellung - GmbH - GmbH-Anteile - …
Nach dem Gutachten des BFH vom 12. Oktober 1951 II zD 2/51 S (BFHE 55, 536, BStBl III 1951, 217) sei das Brennrecht als Vergünstigung lediglich ein wertsteigernder Faktor für die Brennerei, nach dem BFH-Urteil vom 5. März 1965 (fälschlich 1969 angegeben) III 259/61 S (BFHE 82, 78, BStBl III 1965, 276) zwar auch als Vergünstigung bezeichnet, aber als immaterielles Wirtschaftsgut selbständig bewertbar. - BFH, 05.03.1965 - III 259/61 S
Über die Bewertung des gewerblichen Brennrechts als Gewerbeberechtigung
Er lehne die Verneinung einer Bewertungsfähigkeit des Brennrechtes wegen Fehlens einer festen Verkehrsauflassung und die Versagung der Anerkennung als selbständigen Vermögensgegenstand durch das Gutachten des Bundesfinanzhofs II z D 2/51 S vom 12. Oktober 1951 (BStBl 1951 III S. 217, Slg. Bd. 55 S. 536) ab. - BFH, 31.01.1967 - VII B 41/65
Verlust des Brennrechts infolge des Übertritts einer Brennerei aus einer …
Denn beim Brennrecht handelt es sich nicht, wie man nach dem Wort "Brennrecht" annehmen könnte, um ein Recht zum Brennen, d.h. zur Herstellung von Branntwein, das Brennrecht bedeutet vielmehr nur eine Vergünstigung und zwar, soweit es sich um ablieferungspflichtigen Branntwein handelt, um eine monopolrechtliche, d.h. es schützt bei der Bemessung des Übernahmegeldes vor dem Betriebsabzug für Überbrand, soweit es sich um Branntweinaufschlag handelt, eine steuerrechtliche Vergünstigung, da der Branntweinaufschlag für den innerhalb des Brennrechts hergestellten Branntwein niedriger ist (siehe Urteil des BFH III 50/52 S vom 8. Januar 1954, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 58 S. 410 - BFH 58, 410 -, BStBl III 1954, 70, und Gutachten des BFH II z D 2/51 S vom 12. Oktober 1951, BFH 55, 536, BStBl III 1951, 217). - BFH, 08.01.1954 - III 50/52 S
Einordnung des Brennrechts als Gewerbeberechtigung - Einstufung des Brennrechts …
Sie bestreitet, daß das Brennrecht eine Gewerbeberechtigung sei und überhaupt einen Vermögenswert habe, wobei sie auf das Gutachten des Bundesfinanzhofs II z D 2/51 S vom 12. Oktober 1951 (Bundessteuerblatt - BStBl. - 1951 Teil III S. 217) Bezug nimmt.
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