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Rechtsprechung
   BFH, 10.10.1957 - IV 25/57 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,469
BFH, 10.10.1957 - IV 25/57 U (https://dejure.org/1957,469)
BFH, Entscheidung vom 10.10.1957 - IV 25/57 U (https://dejure.org/1957,469)
BFH, Entscheidung vom 10. Oktober 1957 - IV 25/57 U (https://dejure.org/1957,469)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Steuerlich anerkannter Verzicht auf das elterliche Nutznießungsrecht - Wirksamkeitserfordernis bei Verträgen auf familienrechtlicher Grundlage - Abschluß eines Gesellschaftervertrages durch Minderjährige

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 65, 482
  • NJW 1958, 2136 (Ls.)
  • NJW 1958, 79
  • NJW 1959, 1295 (Ls.)
  • DB 1957, 1115
  • BStBl III 1957, 419
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 27.04.1955 - IV 173/54 U

    Steuerliche Anerkennung eines Verzichts auf die Nutznießung an Vermögen von …

    Auszug aus BFH, 10.10.1957 - IV 25/57 U
    Der Senat hält an dem im Urteil IV 173/54 U vom 27. April 1955 (Slg. Bd. 60 S. 481, BStBl 1955 III S. 184) aufgestellten Grundsatz fest, daß auch steuerlich der Verzicht auf das elterliche Nutznießungsrecht nur anerkannt werden kann, wenn er gemäß § 1662 BGB durch eine öffentlich beglaubigte Erklärung gegenüber dem Vormundschaftsgericht erfolgt ist.

    Zusammenfassung: Der Senat hält an dem Urteil IV 173/54 U vom 27. April 1955 (Slg. Bd. 60 S. 481, BStBl 1955 III S. 184) aufgestellten Grundsatz fest, daß auch steuerlich der Verzicht auf das elterliche Nutznießungsrecht nur anerkannt werden kann, wenn er gemäß § 1662 BGB durch eine öffentlich beglaubigte Erklärung gegenüber dem Vormundschaftsgericht erfolgt ist.

  • BFH, 21.06.1957 - VI 115/55 U

    Bestehen einer Ehe nach bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen - Aufdeckung einer …

    Auszug aus BFH, 10.10.1957 - IV 25/57 U
    Daß gerade auf familienrechtlichem Gebiet die uneingeschränkte Anwendung des § 5 Abs. 3 StAnpG nicht in Betracht kommt, ergibt sich aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs VI 115/55 U vom 21. Juni 1957 (BStBl 1957 III S. 300).
  • BGH, 30.04.1955 - II ZR 202/53

    Minderjähriger als Kommanditist

    Auszug aus BFH, 10.10.1957 - IV 25/57 U
    Nach der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sei zwar auch die Beteiligung des Kommanditisten an einer Kommanditgesellschaft nicht nur als bloße vermögensmäßige Kapitalbeteiligung, sondern als Mitunternehmerschaft und Teilnahme am Betrieb eines Erwerbsgeschäftes anzusehen (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs II ZR 202/53 vom 30. April 1955, Neue Juristische Wochenschrift 1955 S. 1067 und "Der Betrieb" 1955 S. 553), so daß der Erwerb einer Kommanditbeteiligung durch einen Minderjährigen unter § 1822 Ziff. 3 BGB falle.
  • BFH, 31.07.1956 - I 4/55 U
    Auszug aus BFH, 10.10.1957 - IV 25/57 U
    Diese Ausführungen stimmen mit dem in ständiger Rechtsprechung aufrechterhaltenen Grundsatz überein, daß zwischen Familienangehörigen klare Verhältnisse geschaffen sein müssen, wenn sie steuerlich anerkannt werden sollen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 4-5/55 U vom 31. Juli 1956, Slg. Bd. 63 S. 237, BStBl 1956 III S. 288, und die dort angeführte weitere Rechtsprechung).
  • BFH, 13.09.1956 - IV 317/55 U

    Steuerliche Beurteilung eines Schuldanerkenntnisses von Eltern gegenüber ihren …

    Auszug aus BFH, 10.10.1957 - IV 25/57 U
    Der Senat hat inzwischen in dem Urteil IV 317/55 U vom 13. September 1956 (Slg. Bd. 63 S. 480, BStBl 1956 III S. 380) ausgesprochen, daß es bei den Verträgen auf familienrechtlicher Grundlage nicht bedeutungslos sei, ob sie bürgerlich-rechtlich wirksam geschlossen worden seien.
  • BFH, 11.02.1958 - I 352/56 U

    Recht der Eltern zur Verwaltung und Nutznießung am Vermögen ihrer minderjährigen …

    Der Senat tritt insoweit der Entscheidung des Bundesfinanzhofs IV 25/57 U vom 10. Oktober 1957 (Slg. Bd. 65 S. 482, BStBl 1957 III S. 419) bei.

    Der Senat tritt insoweit der Entscheidung des Bundesfinanzhofs IV 25/57 U vom 10. Oktober 1957 (Slg. Bd. 65 S. 482, BStBl 1957 III S. 419) bei.

  • BFH, 08.11.1972 - I R 227/70

    Gesellschaftsvertrag - Geschäftsunfähiges Kind - Vormundschaftsgerichtliche …

    Der BFH hat in früheren Entscheidungen die Unanwendbarkeit des § 5 Abs. 3 StAnpG in Fällen von Vereinbarungen unter nahen Familienangehörigen darauf gestützt, daß die Einhaltung der vom bürgerlichen Recht vorgeschriebenen Formen mit Rücksicht auf den Grundsatz erforderlich sei, daß zwischen Familienangehörigen klare Verhältnisse geschaffen sein müssen, wenn sie steuerlich anerkannt werden sollen (Urteile IV 25/57 U vom 10. Oktober 1957, BHFE 65, 482, BStBl III 1957, 419; I 352/56 U vom 11. Februar 1958, BFHE 66, 658, BStBl III 1958, 254; IV 136/63 vom 4. Juli 1968, BFHE 92, 474, BStBl II 1968, 671).
  • BFH, 01.02.1973 - IV R 49/68

    Minderjährige als Mitunternehmer

    Diese Folgerungen umfassen regelmäßig auch, daß dem Gesellschaftsvertrag die bürgerlich-rechtliche Wirksamkeit verschafft wird (vgl. insbesondere BFH-Urteil vom 4. Juli 1968 IV 136/63, BFHE 92, 474, BStBl II 1968, 671; ferner z. B. BFH-Urteile vom 10. Oktober 1957 IV 25/57 U, BFHE 65, 482, BStBl III 1957, 419; vom 11. Februar 1958 I 352/56 U, BFHE 66, 658, BStBl III 1958, 254; vom 25. September 1962 I 127/60, StRK, Einkommensteuergesetz, § 15, Rechtsspruch 369).
  • BFH, 19.12.1961 - I 66/61 U

    Ermäßigung des Passivposten resultierend aus einer Betriebsprüfung sich ergebenen …

    Schon diese die Sittenwidrigkeit eines Geschäfts nicht erwähnende Vorschrift wird in der Rechtsprechung insofern eng ausgelegt, als die mangelnde Rechtsgültigkeit in der Regel den Mangel der Ernstlichkeit begründet (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs IV 25/57 U vom 10. Oktober 1957, BStBl 1957 III S. 419, Slg. Bd. 65 S. 482).
  • BFH, 09.01.1964 - IV 93/62 U

    Steuerrrechtliche Bewertung vonr Honorarzahlungen eines Verlages an einen Orden …

    Der vom Senat ständig vertretene Grundsatz (vgl. z.B. das Urteil IV 25/57 U vom 10. Oktober 1957, BStBl 1957 III S. 419, Slg. Bd. 65 S. 482), daß das Fehlen einer gesetzlich vorgeschriebenen Form - insbesondere bei "Verträgen" zwischen nahen Angehörigen - gegen die Ernstlichkeit der Abrede spricht, so daß in diesen Fällen trotz des § 5 Abs. 3 StAnpG der Erfüllung der vom bürgerlichen Recht vorgeschriebenen Form als Indiz wesentliche Bedeutung zukommt, trifft hier nicht zu.
  • BFH, 16.08.1963 - VI 112/62 U

    Begrenzte Fortgeltung des früheren gesetzlichen Güterstandes der Verwaltung und …

    Aus dieser Erwägung ist z.B. der Verzicht des Vaters auf das Nutzungsrecht am Kindesvermögen in den Entscheidungen des Bundesfinanzhofs IV 173/54 U vom 27. April 1955 (BStBl 1955 III S. 184, Slg. Bd. 60 S. 481); IV 25/27 U vom 10. Oktober 1957 (BStBl 1957 III S. 419, Slg. Bd. 65 S. 482); I 352/56 U vom 11. Februar 1958 (BStBl 1958 III S. 254, Slg. Bd. 66 S. 658) und I 127/60 vom 25. September 1962 (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1963 S. 62) als steuerlich wirksam nur anerkannt worden, wenn der Verzicht in der bürgerlich-rechtlich vorgeschriebenen Form wirksam vollzogen worden war.
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