Rechtsprechung
| BFH, 14.12.1960 - II 30/59 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Anwendbarkeit der Steuerbefreiungsvorschrift gem. § 4 Abs. 1 Ziff. 3 b des Grunderwerbssteuergesetzes (GrEStG) bei unentgeltlichem Verkehr von Grund und Boden - Anwendbarkeit des §29 Abs. 1 des Raumsiedlungsgesetzes (RSiedlG) bei nur mittelbar siedlungserheblichen ...
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 72, 281
- BStBl III 1961, 105
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (3)
- BFH, 02.11.1951 - II 201/51 S
Bindung der Finanzbehörden durch eine nach § 29 Absatz 2 Reichssiedlungsgesetz …
Auszug aus BFH, 14.12.1960 - II 30/59 U
Siehe dazu das Urteil des Reichsfinanzhofs II 418/37 vom 6. Mai 1938 (RStBl 1938 S. 829) sowie das Urteil des Senats II 201/51 S vom 2. November 1951 (BStBl 1951 III S. 234, Slg. Bd. 55 S. 578). - BFH, 16.12.1959 - II 153/56 U
Zur Auslegung des Begriffs der "besseren Gestaltung" von Bauland im Sinne des …
Auszug aus BFH, 14.12.1960 - II 30/59 U
Siehe das Urteil des Senats II 153/56 U vom 16. Dezember 1959 (BStBl 1960 III S. 271). - BFH, 17.12.1958 - II 84/57 U
Befreiung von der Grunderwerbsteuer für den Erwerb von Äckern und Wiesen - …
Auszug aus BFH, 14.12.1960 - II 30/59 U
Auf die Urteile des Senats II 201/51 S vom 2. November 1951 (siehe oben) und II 84/57 U vom 17. Dezember 1958 (BStBl 1959 III S. 100, Slg. Bd. 68 S. 255) sei hingewiesen.
- BFH, 29.11.1972 - II R 28/67
Erbengemeinschaft - Selbständiger Rechtsträger - Steuerschuldner - Anwendbarkeit …
Weitere Feststellungen hinsichtlich der übrigen von der Finanzverwaltung in eigener Zuständigkeit zu prüfenden Voraussetzungen (vgl. die BFH-Urteile II 70/56 U vom 16. Dezember 1959, BFHE 71, 58, 61, BStBl III 1960, 270; II 153/56 U vom 16. Dezember 1959, BFHE 71, 62, 69, 70, BStBl III 1960, 271, und II 30/59 U vom 14. Dezember 1960, BFHE 72, 281, 284, BStBl III 1961, 105) haben der Beklagte und das FG -- bei ihrer Beurteilung -- nicht getroffen. - BFH, 28.04.1970 - II 65/65
Erwerb eines Grundstücks - Grunderwerbsteuerbefreiung - Verbesserung der …
Deshalb sind Befreiungsvorschriften verschiedener Art regelmäßig nur anwendbar, wenn der durch sie begünstigte Zweck durch den Erwerbsvorgang unmittelbar erfüllt wird, so z. B. beim Grundstückserwerb für Straßenzwecke (wie schon zu § 8 Nr. 10 GrEStG 1919/1927 Urteil des RFH II A 530/28 vom 20. November 1928, Mrozek-Kartei, Grunderwerbsteuergesetz, § 8 Nr. 10 Satz 1, Rechtsspruch 28; zu § 4 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a GrEStG 1940; BFH-Entscheidung II 154/58 U vom 14. Juni 1961, BFH 73, 477, BStBl III 1961, 440; BFH-Entscheidung II 30/62 U vom 14. April 1965, BFH 82, 478, BStBl III 1965, 420), zur Durchführung wasserwirtschaftlicher Aufgaben (§ 40 der Ersten Wasserverbandsverordnung vom 3. September 1937; BFH-Entscheidung II 21/52 S vom 2. April 1952, BFH 56, 340; BStBl III 1952, 133) oder eines Siedlungsverfahrens bzw. zur besseren Bewirtschaftung (§ 29 des Reichssiedlungsgesetzes, § 4 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b GrEStG 1940, BFH-Entscheidungen II 201/51 S vom 2. November 1951, BFH 55, 578, BStBl III 1951, 234; II 30/59 U vom 14. Dezember 1960, BFH 72, 281, BStBl III 1961, 105; II 135/62 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 298, BStBl III 1966, 318). - BFH, 28.04.1970 - II 119/65
Erwerb von Grundstücken - Flurbereinigungsverfahren - Einlagegrundstücke - …
Das war z. B. nicht nur für den -- wie die Klägerin zutreffend bemerkt -- anders als der vorliegende Sachverhalt gelagerten Fall des Urteils II 154/58 U vom 14. Juni 1961 (BFH 73, 477, BStBl III 1961, 440) insoweit zu verneinen, als unvermeidbar miterworbene Teile des Grundstücks allenfalls mittelbar Straßenzwecken dienen sollten, sondern für den Erwerb des Rechtsvorgängers auch dann, wenn dieser (Reichsbahn) -- selbst im Rahmen eines Enteignungsverfahrens -- das Grundstück von vornherein nur mit der Absicht erworben hatte, es dem Anleger der Straße zu überlassen (RFH-Entscheidung II A 530/28 vom 20. November 1928, Mrozek-Kartei, Grunderwerbsteuergesetz 1919/1927, § 8 Nr. 10 Satz 1, Rechtsspruch 28; vgl. für den Zwischenerwerb als nur vorbereitende Handlung selbst dann, wenn das Grundstück sofort zur Durchführung eines bestimmten Siedlungsverfahrens verwendet werden soll, Urteil II 30/59 U vom 14. Dezember 1960, BFH 72, 281, 284, BStBl III 1961, 105).
- BFH, 24.06.1964 - II 125/61 U
Tatsächliche Handlungen in unmittelbarer Erfüllung eines Rechtsgeschäftes als …
Nach der ständigen Rechtsprechung von Reichsfinanzhof und Bundesfinanzhof zu der ähnlich lautenden Bestimmung des § 29 Abs. 2 des Reichssiedlungsgesetzes - RSiedlG - (BGBl III 2331 - 1) bindet eine nach § 29 Abs. 2 RSiedlG abgegebene Versicherung die Finanzbehörden nur in tatsächlicher, nicht auch in rechtlicher Hinsicht (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs II 201/51 S vom 2. November 1951, BStBl 1951 III S. 234, Slg. Bd. 55 S. 578; V 31/53 S vom 26. November 1953, BStBl 1954 III S. 43, Slg. Bd. 58 S. 341; II 84/57 U vom 17. Dezember 1958, BStBl 1959 III S. 100, Slg Bd. 68 S. 255; II 16/56 vom 6. Juli 1960, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1961 Nr. 34 S. 32; II 30/59 U vom 14. Dezember 1960, BStBl 1961 III S. 105, Slg. Bd. 72 S. 281, und III 64/60 vom 16. November 1962, HFR 1963 Nr. 341 S. 357). - BFH, 16.02.1966 - II 135/62
Voraussetzungen einer Steuerbefreiung im Fall eines Grundstückstauschs
Ein bloß mittelbarer Zusammenhang reicht aber nicht aus (Urteil des Bundesfinanzhofs -- BFH -- II 30/59 U vom 14. Dezember 1960, BStBl 1961 III S. 105, Slg. Bd. 72 S. 281). - FG Hessen, 27.02.1975 - V 121/72
Grunderwerbsteuer/Befreiung
Dies haben der RFH in dem Urteil vom 6.5.1938 und der BFH in dem Urteil vom 14.12.1960 II 30/59 U (BStBl. III 1961, 105) zu dem nach dem Wortlaut fast gleichlautenden und nach dem Sinn und Zweck des Gesetzes gleichlautenden § 29 RSiedlG ausdrücklich ausgesprochen (s. auch die Urteile des RFH vom 27.3.1941 II 13/41, RStBl.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".