Rechtsprechung
| BFH, 22.02.1963 - VI 127/62 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Zusammenhang zwischen Aufnahme eines Kredites und Überweisungen eines Steuerpflichtigen von einem debitorischen Kontokorrentkonto
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 76, 570
- DB 1963, 571
- BStBl III 1963, 208
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (3)
- BFH, 05.12.1958 - VI 244/58 U
Ausräumung der Vermutung des wirtschaftlichen Zusammehangs zwischen …
Auszug aus BFH, 22.02.1963 - VI 127/62 U
Eine saisonbedingte Verschuldung eines Unternehmens ist auch kein Sonderkredit im Sinne des Urteils des Senats VI 244/58 U vom 5. Dezember 1958 (BStBl 1959 III S. 62, Slg. Bd. 68 S. 157) Ein Saisonkredit ist ein ständig wiederkehrender Kredit für den laufenden Geschäftsbetrieb. - BFH, 05.12.1958 - VI 207/58 S
Nichtberücksichtigung des Sparbetrages als steuerbegünstigende Kapitallansammlung …
Auszug aus BFH, 22.02.1963 - VI 127/62 U
Das Finanzgericht führte aus: Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (z.B. Urteil VI 207/58 S vom 5. Dezember 1958, BStBl 1959 III S. 58, Slg. Bd. 68 S. 145) bestehe bei Sparleistungen, die von einem Kontokorrentkonto mit einem Debetsaldo erbracht würden, die Vermutung, daß sie mit einem Bankkredit in wirtschaftlichem Zusammenhang ständen. - BFH, 05.12.1958 - VI 130/57 U
Unmittelbarer oder mittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen …
Auszug aus BFH, 22.02.1963 - VI 127/62 U
Da nur der Bf. und seine Ehefrau Gesellschafter der KG sind und der Bf. persönlich haftender Gesellschafter ist, war er über die Bankkonten der KG verfügungsberechtigt und ist insoweit einem Einzelkaufmann hinsichtlich der Verfügung über die Bankkonten der KG gleichzustellen (vgl. Urteil des Senats VI 130/57 U vom 5. Dezember 1958, BStBl 1959 III S. 59, Slg. Bd. 68 S. 148).
- BFH, 20.03.1984 - IX R 10/83
Vorsorgeaufwendungen - Wirtschaftlicher Zusammenhang - Wirtschaftlicher …
Ein Gesellschafter einer Personenhandelsgesellschaft leistet Vorsorgeaufwendungen nicht schon deswegen mittelbar oder unmittelbar in wirtschaftlichem Zusammenhang mit der Aufnahme eines Kredits (§ 10 Abs. 2 Nr. 1 EStG 1975), weil er sie von einem debitorischen Kontokorrentkonto der Gesellschaft abbuchen läßt (Abweichung vom BFH-Urteil vom 22. Februar 1963 VI 127/62 U, BFHE 76, 570, BStBl III 1963, 208).Ein Gesellschafter beschaffe sich - wie ein Einzelunternehmer - über Bankkonten der Gesellschaft steuerschädlich Mittel zur Bezahlung seiner Vorsorgeaufwendungen, wenn er als Geschäftsführer berechtigt sei, über Bankkonten der Gesellschaft zu verfügen, oder kraft seines Einflusses auf die Geschäftsführung zu seinen Gunsten Verfügungen zu Lasten von Konten der Gesellschaft durchsetzen könne (BFH-Urteile vom 5. Dezember 1958 VI 130/57 U, BFHE 68, 148, BStBl III 1959, 59; vom 4. März 1960 VI 92/59, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Einkommensteuergesetz, § 10 Abs. 1 Nr. 2, Rechtsspruch 48; vom 22. Februar 1963 VI 127/62 U, BFHE 76, 570, BStBl III 1963, 208).
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