Rechtsprechung
| BFH, 26.04.1963 - VI 291/62 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Übernahme der Kosten für die Beaufsichtigung eines Kindes während der Dienstzeit als steuerpflichtiger Arbeitslohn
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 77, 35
- BStBl III 1963, 329
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (2)
- BFH, 10.11.1961 - VI 197/60 U
Einordnung und lohnsteuerliche Behandlungen von geleisteten Sachzuwendungen eines …
Auszug aus BFH, 26.04.1963 - VI 291/62 U
Meist geht es um Sachleistungen des Arbeitgebers, die der Belegschaft des Betriebes im Ganzen zur Verfügung stehen, z.B. Einrichtungen zur Körperpflege, wie Waschräume, Bäder, Duschen, ebenso Sportplätze, ferner der Freitrunk von Brauereiarbeitern, Freitabak an Arbeitnehmer in tabakverarbeitenden Betrieben, Gestellung von Freimilch zu Bekämpfung von Berufskrankheiten (siehe Abschn. 13 LStR und die Urteile des Senats VI 197/60 U vom 10. November 1961, BStBl 1962 III S. 50, Slg. Bd. 74 S. 130; VI 107/57 U vom 17. Juli 1959, BStBl 1959 III S. 412, Slg Bd. 69 S. 406). - BFH, 17.07.1959 - VI 107/57 U
Auszug aus BFH, 26.04.1963 - VI 291/62 U
Meist geht es um Sachleistungen des Arbeitgebers, die der Belegschaft des Betriebes im Ganzen zur Verfügung stehen, z.B. Einrichtungen zur Körperpflege, wie Waschräume, Bäder, Duschen, ebenso Sportplätze, ferner der Freitrunk von Brauereiarbeitern, Freitabak an Arbeitnehmer in tabakverarbeitenden Betrieben, Gestellung von Freimilch zu Bekämpfung von Berufskrankheiten (siehe Abschn. 13 LStR und die Urteile des Senats VI 197/60 U vom 10. November 1961, BStBl 1962 III S. 50, Slg. Bd. 74 S. 130; VI 107/57 U vom 17. Juli 1959, BStBl 1959 III S. 412, Slg Bd. 69 S. 406).
- BFH, 25.07.1986 - VI R 203/83
Arbeitgeberzuschuß zu Unterbringungskosten in betriebsfremdem Kindergarten ist …
Die Klägerin könne sich auch nicht mit Erfolg auf das BFH-Urteil vom 26. April 1963 VI 291/62 U (BFHE 77, 35, BStBl III 1963, 329) berufen.Der BFH habe in seiner Entscheidung vom 19. September 1975 VI R 161/73 (BFHE 117, 58, BStBl II 1975, 888) klargestellt, daß es sich bei dem Urteil in BFHE 77, 35, BStBl III 1963, 329 um einen Ausnahmefall gehandelt habe und daß Zuschüsse an betriebsfremde Kindergärten lohnsteuerpflichtiger Arbeitslohn seien.
- BFH, 24.01.1975 - VI R 242/71
Sachzuwendungen - Kur - Steuerpflichtiger Arbeitslohn - Betriebliches Interesse - …
Dazu gehören insbesondere Sachzuwendungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die der Belegschaft im ganzen gewährt werden, etwa eine besonders gute Ausstattung der Arbeitsplätze, Bereitstellung von Aufenthalts-, Wasch-, Dusch- und anderen Sozialräumen, die kostenlose Betreuung der Kinder von Arbeitnehmern in Betriebskindergärten sowie die unentgeltliche Abgabe von Milch oder anderen Getränken zum Verbrauch im Betrieb (vgl. Urteile des Senats vom 17. Juli 1959 VI 107/57 U, BFHE 69, 406, BStBl III 1959, 412; vom 10. November 1961 VI 197/60 U, BFHE 74, 130, BStBl III 1962, 50; vom 26. April 1963 VI 291/62 U, BFHE 77, 35, BStBl III 1963, 329; wegen weiterer Beispiele vgl. bei Oeftering-Görbing, Das gesamte Lohnsteuerrecht, § 2 Anm. 5b und c). - BFH, 21.03.1975 - VI R 94/72
Steuerfreiheit der Essensgeldzuschüsse bis zu 1,50 DM arbeitstäglich
So hat der Senat schon im Urteil vom 26. April 1963 VI 291/62 U (BFHE 77, 35, BStBl III 1963, 329) ausgeführt, daß nicht jede Annehmlichkeit des Arbeitsplatzes oder jeder Sozialaufwand des Arbeitgebers ein Vorteil im Sinne des § 19 Nr. 1 EStG 1958 ist.
- BFH, 22.10.1976 - VI R 26/74
Kostenlose Führung privater Ferngespräche auf Dienstapparaten als …
Nach ständiger Rechtsprechung des BFH (vgl. z. B. die Grundsatzentscheidung vom 26. April 1963 VI 291/62 U, BFHE 77, 35, BStBl III 1963, 329) fielen hierunter nur solche Vorteile aus dem Dienstverhältnis, die keinen objektiven, in Geld ausdrückbaren Mehrwert für den Arbeitnehmer begründeten, wie z. B. betriebliche Waschräume und Sportanlagen. - BFH, 26.06.1968 - I 214/65
Aufwendungen für den Erwerb eines Führerscheins eines Arbeitnehmers als …
Die einem Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber gewährten Vorteile seien insbesondere dann nicht als steuerpflichtiger Arbeitslohn, sondern als Annehmlichkeit zu werten, wenn sie für den Arbeitnehmer keinen in Geld meßbaren Mehrwert hätten und der Arbeitgeber die Ausgabe vorwiegend im betrieblichen Interesse gemacht habe (BFH-Urteil VI 291/62 U vom 26. April 1963, BFH 77, 35, BStBl III 1963, 329). - BFH, 02.10.1968 - VI R 295/67
Gewährung von Freibier für Arbeitnehmer einer Mälzerei als bloße Annehmlichkeit …
Der Senat hat im Urteil VI 291/62 U vom 26. April 1963 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 77 S. 35 - BFH 77, 35 -, BStBl III 1963, 329) ausgesprochen, daß zu den nach § 19 Nr. 1 EStG 1958 steuerpflichtigen Einkünften zwar auch Bezüge und Vorteile gehörten, die dem Arbeitnehmer im Dienste für den Arbeitgeber gewährt würden, daß aber nicht jede Annehmlichkeit des Arbeitsplatzes oder jeder Sozialaufwand des Arbeitgebers ein Vorteil im Sinn dieser Vorschrift sei. - BFH, 19.09.1975 - VI R 161/73
Betriebsfremder Kindergarten - Zuschüsse - Unterbringung von Kindern - Betreuung …
Die Klägerin berufe sich zu Unrecht auf das Urteil des BFH vom 26. April 1963 VI 291/62 U (BFHE 77, 35, BStBl III 1963, 329). - BFH, 31.01.1975 - VI R 130/74
Brauereigewerbe - Haustrunk - Tarifvertrag - Leitender Angestellter - …
Eine Annehmlichkeit kann nur dann angenommen werden, wenn der Vorteil dem Arbeitnehmer in erster Linie im Interesse des Arbeitgebers gewährt wird, sei es um ein günstiges Betriebsklima zu schaffen, oder die Anhänglichkeit der Belegschaft an den Betrieb, die Ehrlichkeit und Treue und den Diensteifer der Arbeitnehmer zu fördern (BFH-Urteil vom 26. April 1963 VI 291/62 U, BFHE 77, 35, BStBl III 1963, 329). - BFH, 04.08.1967 - VI R 208/66
Unterbringung eines Kindes im Kindergarten als Werbungskosten
Den Hinweis der Stpfl. auf das BFH-Urteil VI 291/62 U vom 26. April 1963 (BFH 77, 35, BStBl III 1963, 329) hielt das FG für fehlgehend, weil es hier nicht um den Ersatz von Unterbringungskosten eines Kindes durch den Arbeitgeber gehe, sondern um die steuerliche Beurteilung der eigenen Zahlungen der Stpfl.
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