Rechtsprechung
| BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Steuerliche Behandlung einer Abfindung eines aus einer Personengesellschaft ausscheidenden Gesellschafters
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 80, 202
- DB 1964, 1539
- BStBl III 1964, 548
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (11)
- BFH, 02.05.1961 - I 33/60 S
Zahlung eines Mehrbetrags für einen entsprechenden Anteil am Geschäftswert für …
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Erhält ein aus einer Personengesellschaft ausscheidender Gesellschafter mehr als den Buchwert seines Kapitalkontos, so hat die Gesellschaft den überschießenden Betrag zu aktivieren, soweit damit anteilige stille Reserven des Ausgeschiedenen abgegolten werden, die außer im Anlage- und Umlaufvermögen auch in immateriellen Wirtschaftsgütern stecken können, wie z.B. auch in Gewinnchancen aus schwebenden Geschäften (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhof I 33/60 S vom 2. Mai 1961, BStBl 1961 III S. 365, Slg. Bd. 73 S. 267; I 266/61 U vom 20. November 1962, BStBl 1963 III S. 59, Slg. Bd. 76 S. 164).Diese Fälle sind selten, weil in aller Regel Kaufleute nur etwas hingeben, wenn sie einen konkreten Gegenwert erhalten, wie der Bundesfinanzhof in den letzten Jahren mehrfach betont hat (vgl. z.B. Urteil I 33/60 S vom 2. Mai 1961, BStBl 1961 III S. 365, Slg. Bd. 73 S. 267).
- BAG, 15.02.1962 - 2 AZR 322/60
Krankengeldzuschuß - Schlechtwetterperiode
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Desgleichen hat das Bundesarbeitsgericht diesen Gesichtspunkt ausdrücklich als Richtschnur seiner Rechtsprechung anerkannt (vgl. Entscheidung 2 AZR 322/60 vom 15. Februar 1962, Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts Bd. 12 S. 278; 1 ABR 1/63 vom 17. Oktober 1963, Wertpapier-Mitteilungen 1964 S. 467). - BAG, 17.10.1963 - 1 ABR 1/63
Sitze im Aufsichtsrat - Konzern - Herrschendes Unternehmen - …
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Desgleichen hat das Bundesarbeitsgericht diesen Gesichtspunkt ausdrücklich als Richtschnur seiner Rechtsprechung anerkannt (vgl. Entscheidung 2 AZR 322/60 vom 15. Februar 1962, Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts Bd. 12 S. 278; 1 ABR 1/63 vom 17. Oktober 1963, Wertpapier-Mitteilungen 1964 S. 467).
- BFH, 08.10.1957 - I 347/56 U
Abgrenzung der betrieblichen Veräußerungsrente von der außerbetrieblichen …
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Nach der bisherigen Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs, z.B. im Urteil des Bundesfinanzhofs I 347/56 U vom 8. Oktober 1957 (BStBl 1957 III S. 440, Slg. Bd. 65 S. 535), würden bei betrieblichen Versorgungsrenten zwar nur die in den einzelnen Jahren auf Grund der Zusage geleisteten Zahlungen als Betriebsausgaben zum Abzug zugelassen. - BFH, 24.02.1961 - VI 84/60 U
Einordnung der"gesetzlich unterhaltsberechtigten" Personen im Sinne des …
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Auch der Senat hat schon mehrfach auf diesen Rechtsgedanken hingewiesen, z.B. in den Urteilen VI 154/57 U vom 17. Juli 1959 (BStBl 1959 III S. 345, Slg. Bd. 69 S. 218) und VI 84/60 U vom 24. Februar 1961 (BStBl 1961 III S. 188, Slg. Bd. 72 S. 515). - BFH, 17.07.1959 - VI 154/57 U
Auslegung des Begriffs der Freiwillige Zuwendung bei der freiwilligen Gewährung …
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Auch der Senat hat schon mehrfach auf diesen Rechtsgedanken hingewiesen, z.B. in den Urteilen VI 154/57 U vom 17. Juli 1959 (BStBl 1959 III S. 345, Slg. Bd. 69 S. 218) und VI 84/60 U vom 24. Februar 1961 (BStBl 1961 III S. 188, Slg. Bd. 72 S. 515). - BFH, 11.10.1960 - I 229/59 U
Aktivierungspflichtige Abfindungen an lästige Gesellschafter
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Berechnet man den Firmenwert nach den Grundsätzen der Entscheidung des Bundesfinanzhofs I 229/59 U vom 11. Oktober 1960 (BStBl 1960 III S. 509, Slg. Bd. 71 S. 695), so dürfte sich wohl ein wesentlich höherer Betrag ergeben. - BFH, 23.01.1964 - IV 8/62 U
Behandlung von Rentenzahlungen an gesetzlich Unterhaltsberechtigte im …
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Dabei ist nach der Rentenformel der Wert der Rentenlast für die verbleibenden Gesellschafter festzustellen, d.h., es ist das Kapital zu errechnen, für das ein Dritter, etwa eine Lebensversicherungsgesellschaft, am Bilanzstichtage die Rentenlast übernehmen würde (Urteile des Reichsfinanzhofs I A 241/32 vom 13. Februar 1934, RStBl 1934 S. 837; VI 500/37 vom 20. Oktober 1937, RStBl 1938 S. 92; VI 456/39 vom 26. Juli 1939, RStBl 1939 S. 1120; Urteile des Bundesfinanzhofs IV 579/53 U vom 4. Mai 1955, BStBl 1955 III S. 302, Slg. Bd. 61 S. 270; I 232/54 U vom 12. Juli 1955, BStBl 1955 III S. 302, Slg. Bd. 61 S. 272; VI 27/56 U vom 8. Februar 1957, BStBl 1957 III S. 207, Slg. Bd. 64 S. 550; IV 8/62 U vom 23. Januar 1964, BStBl 1964 III S. 422). - BFH, 08.02.1957 - VI 27/56 U
Anwendbarkeit von § 12 Ziff. 2 EStG bei Zusage der Rente einer gesetzlich …
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Dabei ist nach der Rentenformel der Wert der Rentenlast für die verbleibenden Gesellschafter festzustellen, d.h., es ist das Kapital zu errechnen, für das ein Dritter, etwa eine Lebensversicherungsgesellschaft, am Bilanzstichtage die Rentenlast übernehmen würde (Urteile des Reichsfinanzhofs I A 241/32 vom 13. Februar 1934, RStBl 1934 S. 837; VI 500/37 vom 20. Oktober 1937, RStBl 1938 S. 92; VI 456/39 vom 26. Juli 1939, RStBl 1939 S. 1120; Urteile des Bundesfinanzhofs IV 579/53 U vom 4. Mai 1955, BStBl 1955 III S. 302, Slg. Bd. 61 S. 270; I 232/54 U vom 12. Juli 1955, BStBl 1955 III S. 302, Slg. Bd. 61 S. 272; VI 27/56 U vom 8. Februar 1957, BStBl 1957 III S. 207, Slg. Bd. 64 S. 550; IV 8/62 U vom 23. Januar 1964, BStBl 1964 III S. 422). - BFH, 20.11.1962 - I 266/61 U
Ansatz des überschießenden Betrages bei den Aktivwerten in der Bilanz, wenn der …
Auszug aus BFH, 03.07.1964 - VI 346/62 U
Erhält ein aus einer Personengesellschaft ausscheidender Gesellschafter mehr als den Buchwert seines Kapitalkontos, so hat die Gesellschaft den überschießenden Betrag zu aktivieren, soweit damit anteilige stille Reserven des Ausgeschiedenen abgegolten werden, die außer im Anlage- und Umlaufvermögen auch in immateriellen Wirtschaftsgütern stecken können, wie z.B. auch in Gewinnchancen aus schwebenden Geschäften (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhof I 33/60 S vom 2. Mai 1961, BStBl 1961 III S. 365, Slg. Bd. 73 S. 267; I 266/61 U vom 20. November 1962, BStBl 1963 III S. 59, Slg. Bd. 76 S. 164). - BFH, 04.05.1955 - IV 579/53 U
Abgrenzung Versorgungsrenten von Veräusserungsrenten bei Grundstücksübertragungen …
- BVerfG, 11.05.1965 - 2 BvR 259/63
S-Urteil des Bundesfinanzhofes
Ob ein Senat des Bundesfinanzhofs, der ohne schwerwiegende Argumente eine aus wohlerwogenen Gründen geschaffene Rechtsprechung, die auch zur Grundlage der Verwaltungspraxis geworden ist, wieder umstieße, den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Gleichbehandlung aller Steuerpflichtigen verletzen würde (BFH, BStBl. 1964 III S. 558 [559]; vgl. auch BFH, BStBl. 1964 III S. 548 [549]), braucht hier nicht entschieden zu werden. - BFH, 11.07.1973 - I R 126/71
Personengesellschaft - Ausscheidender Gesellschafter - Abfindung - Buchwert der …
a) Erhält der ausscheidende Gesellschafter mehr, als dem Buchwert seiner Beteiligung (dem Stand seines Kapitalkontos) entspricht, so spricht das für das Vorhandensein stiller Reserven und/oder eines Geschäftswerts sowie für die Abgeltung seines Anteils an diesem, die zu einer entsprechenden Erhöhung der Buchansätze der betroffenen Wirtschaftsgüter führt (vgl. BFH-Urteil vom 3. Juli 1964 VI 346/62 U, BFHE 80, 202, BStBl III 1964, 548 mit weiterer Rechtsprechung). - BFH, 12.11.1985 - VIII R 286/81
Betriebliche Veräußerungsrente - Betriebliche Versorgungsrente - …
In diesem Urteil habe der BFH unter Hinweis auf die grundlegende Entscheidung des BFH vom 3. Juli 1964 VI 346/62 U (BFHE 80, 202, BStBl III 1964, 548) in einem Fall eine betriebliche Versorgungsrente angenommen, in dem - ähnlich wie im Streitfall - eine OHG befristet auf vier Jahre gegründet und bereits bei der Gründung eine Rentenvereinbarung getroffen worden sei.
- BFH, 07.04.1994 - IV R 56/92
Betriebliche Versorgungsrente - Versorgungszulage - Passivierung - KG - Ablösung
Eine betriebliche Versorgungsrente wird in der Rechtsprechung des BFH angenommen, wenn die Rente nicht als Entgelt für die vom ausscheidenden Gesellschafter übergehenden betrieblichen Vermögenswerte gedacht ist, sondern mehr eine Vergütung für seine früher dem Betrieb erbrachten Leistungen sein soll, durch die der Berechtigte zur Sicherung seines Lebensunterhalts angemessen an den künftigen Erträgen des Unternehmens beteiligt werden soll (BFH-Urteile vom 8. Oktober 1957 I 347/56 U, BFHE 65, 535, BStBl III 1957, 440; vom 3. Juli 1964 VI 346/62 U, BFHE 80, 202, BStBl III 1964, 548; vom 3. Dezember 1964 IV 47/62 U, BFHE 81, 251, BStBl III 1965, 91; vom 14. Dezember 1965 IV 96/65 U, BFHE 84, 526, BStBl III 1966, 192; vom 27. April 1977 I R 12/74, BFHE 122, 275, BStBl II 1977, 603; vom 26. Januar 1978 IV R 62/77, BFHE 124, 338, BStBl II 1977, 301; vom 18. Juni 1980 I R 72/76, BFHE 131, 303, BStBl II 1980, 741; vom 27. Juni 1989 VIII R 337/83, BFHE 157, 405, BStBl II 1989, 888, …und vom 8. April 1992 XI R 46/89, BFH/NV 1992, 728). - BFH, 07.03.1989 - IX R 308/87
Vermögenserwerb im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen Leibrentenzahlung an …
Nach Ansicht des BFH steht bei ihr nicht der Austausch von Leistungen, sondern der Gedanke der Versorgung im Vordergrund (z.B. BFH-Urteile vom 8. März 1956 IV 19/56 U, BFHE 62, 339, BStBl III 1956, 126, und vom 3. Juli 1964 VI 346/62 U, BFHE 80, 202, BStBl III 1964, 548). - BFH, 19.01.1965 - VII 22/62 S
Mineralölsteuererlass oder Steuererstattung aus Billigkeitsgründen
Er erachtet vielmehr in Übereinstimmung mit der Entscheidung des Großen Senats des Bundesfinanzhofs Gr. S. 1/63 S vom 13. November 1963 (BStBl 1964 III S. 124, Slg. Bd. 78 S. 315) und den darauf fußenden Entscheidungen VI 346/62 U vom 3. Juli 1964 und VI 249/63 U vom 24. Juli 1964 (BStBl 1964 III S. 548 und 558) die Kontinuität der Rechtsprechung letztinstanzlicher Gerichte mit Rücksicht auf ihre breite Wirkung als eine wesentliche Grundlage der Rechtssicherheit und des Rechtsfriedens. - BFH, 09.10.1985 - I R 149/82
Betriebliche Veranlassung - Übernahme des väterlichen Betriebs - Rentenzahlungen …
Rentenzusagen aus Anlaß einer Betriebsübergabe sind entweder als Veräußerungsrenten, betriebliche oder außerbetriebliche (private) Versorgungsrenten zu beurteilen (vgl. die grundlegende Entscheidung des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 3. Juli 1964 VI 346/62 U, BFHE 80, 202, BStBl III 1964, 548). - BFH, 31.07.1974 - I R 226/70
Einheitliche Gewinnfeststellung - Gesellschaftsanteil - Erwerber eines …
Wenn ein ausscheidender Gesellschafter eine Abfindung erhält, die höher ist, als dem Buchwert seiner Beteiligung (= dem Stande seines Kapitalkontos) entspricht, so weist dieser Umstand auf das Vorhandensein stiller Reserven und/oder eines Geschäftswerts sowie darauf hin, daß die Abfindung in der Regel für einen Anteil des Ausgeschiedenen an diesen Werten bestimmt ist und daß dementsprechend die Buchansätze der betreffenden Wirtschaftsgüter von den verbleibenden Gesellschaftern zu erhöhen sind (vgl. BFH-Urteile vom 3. Juli 1964 VI 346/62 U, BFHE 80, 202, BStBl III 1964, 548; vom 11. Juli 1973 I R 126/71, BFHE 110, 402, BStBl II 1974, 50). - BFH, 10.04.1991 - XI R 27/88
Voraussetzungen für die Annahme einer betriebliche Veräußerungsrente
Diese Grundsätze gelten auch, wenn Eltern ihren Kindern nicht einen Betrieb, sondern einen Anteil an einer Personengesellschaft übertragen (BFH-Urteile vom 22. September 1982 IV R 154/79, BFHE 136, 527, BStBl II 1983, 99 [BFH 22.09.1982 - IV R 154/79]; vom 19. Dezember 1980 VI R 161/77, BFHE 131, 384, [BFH 19.09.1980 - VI R 161/77] BStBl II 1981, 26 [BFH 19.09.1980 - VI R 161/77]; vom 7. Dezember 1977 I R 75/77, BFHE 124, 178, BStBl II 1978, 269 [BFH 07.12.1977 - I R 75/77]; vom 6. März 1975 IV R 191/71, BFHE 115, 443, BStBl II 1975, 600 [BFH 06.03.1975 - IV R 191/71]; vom 3. Juli 1964 VI 346/62 U, BFHE 80, 202, BStBl III 1964, 548). - BFH, 30.01.1974 - IV R 109/73
Abfindung - Ausscheiden eines Gesellschafters - Personengesellschaft - …
So hat auch der BFH (z. B. Urteil vom 3.Juli 1964 VI 346/62 U, BFHE 80, 202, BStBl III 1964, 548) den Verkauf und die Veräußerung eines Anteils an einer Personengesellschaft zu einem Preis über dem Betrag des Kapitalkontos des ausscheidenden Gesellschafters als Anschaffungsvorgang gewertet mit der Folge, daß der erwerbende Gesellschafter die erworbenen Anteile an den Wirtschaftsgütern mit den Anschaffungskosten aktivieren muß. - BFH, 27.04.1977 - I R 12/74
Zweigliedrige OHG - Ausscheiden des Gesellschafters - Aufgabe des …
- BFH, 20.01.1971 - I R 147/69
Betriebsinhaber - Veräußerung eines Wirtschaftsguts - Gewährung eines …
- BFH, 20.05.1966 - III 189/63
- BFH, 16.11.1972 - IV R 38/68
Betrieb - Mitunternehmeranteil - Schenkungsweise Übertragung - Nahe Angehörige - …
- BFH, 11.12.1970 - VI R 218/66
GmbH - Gesellschafter - Vorschlag des Gesellschafter-Geschäftsführers - …
- BFH, 14.12.1965 - IV 96/65 U
Rückstellungen für Versorgungsleistungen einer Offenen Handelsgesellschaft (OHG)
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".