Rechtsprechung
| BFH, 07.04.1967 - VI 294/65 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Abzugsfähigkeit des Veräußerungserlöses von Immobilien von der Gewerbesteuer
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 69, 130
- BFHE 89, 130
- DB 1967, 1527
- BStBl III 1967, 559
Wird zitiert von ... (24)
- BFH, 25.09.2018 - GrS 2/16
Beschluss des Großen Senats des BFH zur erweiterten Kürzung bei der Gewerbesteuer
Rn. 59 bb) In weiteren Fällen zu § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG hatte der BFH auch zu entscheiden, ob die Verwaltung und Nutzung des eigenen Grundbesitzes die Haupttätigkeit der Unternehmen darstellten und andere Tätigkeiten allenfalls von untergeordneter Bedeutung waren, ob die Tätigkeiten den Rahmen privater Vermögensverwaltung überschritten oder schon für sich betrachtet als gewerbliche Tätigkeiten galten (BFH-Urteile vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; vom 7. April 1967 VI R 285/66, BFHE 89, 215, BStBl III 1967, 616;… vom 26. August 1993 IV R 18/91, BFH/NV 1994, 338).Rn. 96 dd) Der BFH sieht in ständiger Rechtsprechung ebenfalls den Regelungszweck der erweiterten Kürzung darin, die Erträge aus der bloßen Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes von der Gewerbesteuer zum Zwecke der Gleichbehandlung mit Steuerpflichtigen, die nur private Vermögensverwaltung betreiben, freizustellen (BFH-Urteile in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; vom 28. Juni 1973 IV R 97/72, BFHE 109, 459, BStBl II 1973, 688; vom 9. Oktober 1974 I R 23/73, BFHE 113, 463, BStBl II 1975, 44; vom 31. Juli 1990 I R 13/88, BFHE 162, 111, BStBl II 1990, 1075; in BFHE 187, 326, BStBl II 1999, 168; vom 18. Mai 1999 I R 118/97, BFHE 188, 561, BStBl II 2000, 28; in BFHE 192, 100, BStBl II 2001, 359; vom 17. Januar 2006 VIII R 60/02, BFHE 213, 5, BStBl II 2006, 434).
- BFH, 29.04.1987 - I R 10/86
Zur erweiterten Kürzung bei der Veräußerung von Grundbesitz durch …
Das StÄndG 1958 erweiterte § 9 Nr. 1 GewStG insofern, als die erweiterte Kürzung auch dann in Betracht kam, wenn das Unternehmen bestimmte Tätigkeiten ausübte, die bei einer natürlichen Person zur Gewerbesteuerpflicht geführt hätten (vgl. BFH-Urteil vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559). - BFH, 27.04.1977 - I R 214/75
Die Anwendung der erweiterten Kürzungsvorschrift des § 9 Ziff. 1 Satz 2 GewStG …
Für die Auslegung der Kürzungsvorschrift des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ist von dem ursprünglichen Zweck der Vorschrift auszugehen, der darin zu sehen ist, Grundstücksunternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft entsprechenden - gewerbesteuerfreien - Personenunternehmen gleichzustellen (vgl. zur Entstehungsgeschichte BFH-Urteile vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; vom 28. Juni 1973 IV R 97/72, BFHE 109, 459, BStBl II 1973, 688).
- BFH, 29.03.1973 - I R 174/72
Keine erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags für das Besitzunternehmen in Fällen …
Die Vorschrift bezweckte ursprünglich die Gleichstellung von reinen Grundstücksunternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft, die nur wegen dieser ihrer Rechtsform gewerbesteuerpflichtig waren (§ 2 Abs. 2 Nr. 2 GewStG), mit den die gleiche Tätigkeit ausübenden Personenunternehmen, die mit dieser Tätigkeit nicht der Gewerbesteuerpflicht unterlagen (vgl. zur Entstehungsgeschichte insbesondere BFH-Urteil vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559). - BFH, 22.06.1977 - I R 50/75
Anwendung der erweiterten Kürzung, wenn zum vermieteten Objekt Grundstücksteile …
a) Für die Auslegung der Kürzungsvorschrift des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ist von dem Zweck der Vorschrift auszugehen, der darin zu sehen ist, Grundstücksunternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft entsprechenden - gewerbesteuerfreien - Personenunternehmen gleichzustellen (vgl. zur Entstehungsgeschichte BFH-Urteile vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; vom 28. Juni 1973 IV R 97/72, BFHE 109, 459, BStBl II 1973, 688). - BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
Gewerbesteuerliche Begünstigung der Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes
Der BFH hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß eine solche steuerbegünstigte Nebentätigkeit nur dann vorliegt, wenn sie im Verhältnis zur Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes als der Haupttätigkeit nur von untergeordneter Bedeutung ist, also nicht ins Gewicht fällt (so seit BFH-Urteil vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; insbesondere Urteile vom 13. September 1972 I R 185/70 , BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887 ; vom 1. Februar 1973 I R 87/71 , BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410 ).Es wurde vor allem darauf hingewiesen, daß es nicht vertretbar wäre, Unternehmen, die nur Kaufeigenheime, Kleinsiedlungen und Eigentumswohnungen errichten und veräußern, bei der Erhebung der Gewerbesteuer wesentlich schlechter zu stellen als andere Unternehmen, die daneben noch in mehr oder minder großem Umfang Grundbesitz verwalten (Urteile in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; in BFHE 98, 265, BStBl II 1970, 387 ; vgl. auch BVerfG-Beschluß in HFR 1969, 348).
Denn auch bei Anlegung des in den Urteilen in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559, in BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887 , und in BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410 entwickelten relativen Maßstabs kann die Klägerin die erweiterte Kürzung nicht in Anspruch nehmen.
- BFH, 26.10.1967 - IV 183/65
Einordnung einer Tätigkeit als Tätigkeit von untergeordneter Bedeutung
Der Senat schließt sich dem Urteil des VI. Senats VI 294/65 vom 7. April 1967 (BFH 89, 130, BStBl III 1967, 559) an.Der Senat schließt sich dem Urteil des VI. Senats VI 294/65 vom 7. April 1967 (BFH 89, 130, BStBl III 1967, 559) an.
In der Entscheidung VI 294/65 vom 7. April 1967 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 89 S. 130 - BFH 89, 130 -, BStBl III 1967, 559) begründete der VI. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) ausführlich, daß ein Unternehmen den auf die Veräußerung von Eigenheimen, Kleinsiedlungen und Eigentumswohnungen entfallenden Teil des Gewerbeertrags nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG von seinem Gewinn und den Hinzurechnungen im Sinn des § 8 GewStG nur abziehen könne, wenn die Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes seine Haupttätigkeit bildeten und die Errichtung und Veräußerung von Eigenheimen, Kleinsiedlungen und Eigentumswohnungen demgegenüber eine Nebentätigkeit von nur untergeordneter Bedeutung seien.
- BFH, 29.03.1973 - I R 199/72
Keine erweiterte Kürzung des Gewerbeertrages bei Übergang von gewerblicher zur …
Dieser Gesichtspunkt ist zwar, und darin folgt der Senat dem FG, bei der Auslegung der Vorschrift des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG zu berücksichtigen (vgl. zur Entstehungsgeschichte der Vorschrift BFH-Urteil vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559). - BFH, 09.10.1974 - I R 23/73
Zur Frage der erweiterten Kürzung nach § 9 Ziff. 1 Satz 2 GewStG der …
Dieser Regelungsinhalt der Vorschrift hat sich, ausgehend von einer Begünstigung der vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaften, durch eine Reihe von Gesetzesänderungen herausgebildet (vgl. zur Entstehungsgeschichte BFH-Urteile vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; vom 29. März 1973 I R 174/72, BFHE 109, 456, BStBl II 1973, 686; vom 28. Juni 1973 IV R 97/72, BFHE 109, 459, BStBl II 1973, 688). - BFH, 12.03.1980 - I R 99/78
Gewinnerzielungsabsicht - Bauunternehmen - Grundbesitz - Grundstücksverwaltung
Der BFH hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß eine solche steuerbegünstigte Nebentätigkeit nur dann vorliegt, wenn sie im Verhältnis zur Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes als der Haupttätigkeit nur von untergeordneter Bedeutung ist, also nicht ins Gewicht fällt (so seit BFH-Urteil vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; siehe dazu insbesondere Urteile vom 13. September 1972 I R 185/70, BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887; vom 1. Februar 1973 I R 87/71, BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410).Es wurde vor allem darauf hingewiesen, daß es nicht vertretbar wäre, Unternehmen, die nur Kaufeigenheime usw. bauten und veräußerten, bei der Erhebung der Gewerbesteuer wesentlich schlechter zu stellen als andere Unternehmen, die daneben noch in mehr oder minder großem Umfang Grundbesitz verwalten (vgl. BFH-Urteile in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; vom 25. Februar 1970 I R 146/67, BFHE 98, 265, BStBl II 1970, 387; vgl. auch BVerfG-Beschluß 1 BvR 568/67).
- BFH, 30.07.1969 - I R 21/67
Gewerbesteuerliche Organschaft
- BFH, 14.04.2000 - I B 104/99
Erweiterte Gewerbeertragskürzung für Grundstücksverwaltungs-GmbH i. L.
- BFH, 25.02.1970 - I R 146/67
Erweiterte Kürzung des Gewinns - Verfassungskonforme Auslegung - Eigener …
- FG Niedersachsen, 20.04.2005 - 9 K 332/00
Anwendung der erweiterten Kürzungsvorschrift nach § 9 Nr. 1 S. 2 …
- BFH, 25.02.1976 - I R 77/74
Anspruch auf rechtliches Gehör - Verletzung des Anspruchs - Erlaß eines Urteils - …
- BFH, 16.01.1969 - IV R 34/67
Gewerblicher Grundstückshandel - Architekt - Umlaufvermögen - Vermögensanlage - …
- BFH, 31.07.1980 - I R 30/77
Erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags - Grundstücksverwaltung - …
- BFH, 07.04.1967 - VI R 285/66
Gewerbesteurrechtliche Behandlung der Verwaltung und Nutzung eigenen …
- BFH, 24.09.1970 - I R 21/70
Gelegentliche Veräußerung von Grundstücken - Gewinn - Grundstücksgesellschaften - …
- BFH, 01.02.1973 - I R 87/71
Kürzung des Gewinns - Grundstücksunternehmen - Gesetzeswortlaut - Wirklicher …
- BFH, 20.06.1974 - VI B 15/74
Revision - Nichtzulassung - Anfechtung eines Urteils - Eingang der …
- BVerwG, 29.10.1979 - 7 B 128.78
Billigkeitsgrund des Vertrauensschutzes - Inanspruchnahme sachlich zweifelhafter …
- BFH, 10.12.1987 - IV R 103/84
Voraussetzungen für eine Steuerbegünstigung für Kapitalgesellschaften - Bewertung …
- BFH, 07.04.1967 - VI R 26/67
Gewerbesteuerrchtliche Behandlung der Errichtung und Veräußerung von Eigenheimen, …
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